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Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe

29. September 2009 um 12:53

Kennt jemand dieses Buch?

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29. September 2009 um 17:07

Nein
und nach einem durch Chemotherapie geheilten Fall von Krebs in der Familie will ich diesen Mist auch nicht kennen - wenn es um das geht, was der Titel vermuten lässt.

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29. September 2009 um 18:32
In Antwort auf polmanina

Nein
und nach einem durch Chemotherapie geheilten Fall von Krebs in der Familie will ich diesen Mist auch nicht kennen - wenn es um das geht, was der Titel vermuten lässt.

Genau Polmanina
Wir hatten in der Familie drei Krebsfälle. Und alle wurden mit der Chemo wieder gesund.
Meine beste Freundin hatte Blutkrebs und hat auch Chemo bekommen.

Welcher Sharlatan schreibt so ein Buch??? Das hört sich für mich nach Scientologie an!

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29. September 2009 um 19:32

Ich habe das Buch (leider) nicht gelesen
Ich bin im Februar 2004 an AML (akute myeloische Leukämie) erkrankt und war über ein Jahr im Klinikum Grosshadern. Während des Krankheitsverlaufs erlitt ich 2 Hirnschläge in der linken Hemisphäre, durch die folgende Aphasie war ich für ca. 6 Monate auf "stand by" geschaltet. Gleichzeitig hatte ich akutes Nierenversagen, so dass ich auf Dialyse angewiesen war. Monatelang hatte ich mit dem KH-Keim zu kämpfen und zu guter Letzt ereilte mich noch eine Koprostase, so dass ich auf 32 kg (173 cm) abmagerte. Durch die Schädigung im Gehirn gesellte sich auch noch Epilepsie dazu. Die Lungenentzündungen habe ich nicht gezählt. Drei Chemo-Zyklen musste ich z.T. im künstlichen Koma überstehen. Nach dem Rollstuhl konnte ich mich sogar im Gehwagen fortbewegen.
Bei diesem Krankheitsbild kommen nur 3 Patienten von Hundert durch, ich war eine davon. Ich habe mich phänomenal erholt; Wortfindungsstörungen und eine atrophische Schulter sind Souvenirs von damals.
Heute besitze ich einen Behindertenausweis mit 60% und betrachte mich als "kultivierte Behinderte"
Ohne die Chemotherapie wäre ich schon Geschichte.

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29. September 2009 um 21:44

Hi Amina

Nein, dieses Buch kenne ich nicht, kennst DU es denn ?

Aber ich kenne ein anderes Buch bezügl. Krebs und das heißt "eine Welt ohne Krebs", kennst Du das ?

Warum ich etwas zu diesem Thema überhaupt lese ?
Weil die noch sehr junge Schwester meines Freundes (sie hat zwei kleines Kids) vor ca. 5 Monaten die Diagnose BRUSTKREBS bekam.

Vom eigenen Ertasten eines Knotens bis zur Abutation einer Brust, vergingen 3 Wochen ! Ratz-fatz ging das alles.

Das ganze hat mich dann so schockiert, dass ich anfing mich mit dem Thema Krebs zu beschäftigen und viel darüber zu lesen. Also verschiedenste Arten von Bücher, und medizinische Berichte das heißt wo der eine Autor die konventionelle Chemo-Behandlung propagiert , während andere Autoren/Ärzte oder Wissenschaftler das krasse Gegenteil propagieren und dies ebenso logisch klingend begründen.


Nun muss man nämlich erstmal wissen, dass verschiedene Krebs-"Arten" völlig verschieden auf Chemo ansprechen.

So sei bekannt, dass z.B. Prostatakrebs eine außerordentliche gute , hohe und vor allem tatsächlich anhaltende Heilungschance nach einer Chemo hätte, deshalb fänd ich es völlig unverantwortlich generell einen Behandlungsweg (z.B. Chemo) auszuschließen, ohne es differenziert zu betrachten.


Allerdings, und jetzt kommt das was mich zu Tode schockiert hat (gerade auch im Bezug auf die Schwester meines Freundes) : laut offizieller Statistik überlebt nur ein geringer Prozentsatz der mit Chemotherapie behandelten, Brustkrebs erkrankten Frauen die 5 Jahres Marke !

Aber auch da gilt es zu differenzieren :
Bei sogenanntem "Primär-Krebs" gelten nach 5 Jahren durchschnittlich eine Überlebens-chance von 15 % bis maximum 28 % (variiert je nach Herausgeber der Statistik innerhalb dieser Range).

Bei dem sogenannten "metastasierendem Krebs" wird eine Überlebsschance von Chemobehandelten Brustkrebspatientinnen derart verschwindend gering angegeben, dass man diese selten statistisch erfasst sieht.

Die meisten Ärzte, die Krebspatienten behandeln, beziffern diese auf ca. 1: 10.000.

Statistiken der Pharmafirmen besagen es seien bis zu 15 %.

Das heißt wie folgt : kommt eine Brustkrebserkrankte Frau zum Arzt, lässt den Tumor entfernen, unterzieht sich einer Chemo und evtl noch Bestrahlung und Ambutation, .... und stellt man bei den Nachuntersuchungen nach einer festgelegten Zeit keine neuen Tumormarker fest, dann geht diese Frau als "geheilt" in die Statistik ein.

Dass allerdings ein hoher Prozentsatz dieser Frauen nach 5 Jahren tot sind, wird bei dieser "geheilt-Statistik" nicht berücksichtigt und auch nicht differenziert erwähnt.

. Auch ist "dauerhaft geheilt" ein sehr mißzudeutender Begriff, und heißt , wie man ja eigentlich meinen würde, unter Medizinern keineswegs , dass eine Brustkrebserkrankte, chemotherapeutisch behandelte Frau DAUERHAFT (also noch Jahrzehnte, wenn sie jung ist) leben kann, nein, dieses "dauerhaft geheilt" gilt auch, wenn die Patientin nach 5 /6/7 Jahren tot sein kann, weil es schon als ein "dauerhafter Erfolg" gewertet wird, dass man die ersten zwei Jahren überlebt.

Als ich das las, war ich ein weiteres Mal geschockt weil ich Angst um die Natalie , die Schwester meines Freundes, bekam, .. ich erzählte ihr davon aber natürlich nichts, denn was sollte das bringen, wo sie sich schon für den Chemoweg entschlossen hatte.

Ich könnte jetzt noch wesentlich detailierter werden, aber ich will hier auch nichts überfrachten , nur sollte man auf jeden Fall auch bedenken, dass sich während der vergangenen 30 Jahren, trotz MILLIARDEN an Investition in die Krebsforschung, sich an den Überlebensaussichten kaum was getan hat.

Auch sollte man nicht vergessen, dass Krebs ein eigener Industriezweig geworden ist und dass VIELE an diesem Tropf hängen.

Und man sollte auch wissen, dass , DURCHSCHNITTLICH bewertet, die ÜberlebensZEIT einer Frau mit Brustkrebs, die sich aber nicht chemotherapeutisch , sondern alternativ behandeln lässt (kommt natürlich drauf an welcher alternativen Behandlung sie sich unterzieht), genau so hoch (und höher) angegeben wird.
Aber es ist schwierig diese Zahlen zu überprüfen, da eine solche Studie VIEL Geld kostet und diese von Alternativmediziniern nicht aufgebracht werden kann, wenn kein Pharmakonzern dahinter steht. Und Pharmakonzerne haben in der Regel kein Interesse Studien zu finanzieren, wenn nicht die Aussicht auf Patentierung besteht, und auf Natursubstanzen gibts nun mal kein Patent, es sei denn man verändert es.


Die Nathalie ist heute, nur 5 Monate nach dem sie erfahren hat, dass sie Brustkrebs hat, ... aufgrund dessen, dass sie erst nach der Amputation und Chemo anfing sich mit den offiziellen FAKTEN/ Zahlen/ Überlebschancen /Statistiken/ Alternative Herangehensweisen etc., zu beschäftigen, zu der Ansicht gekommen, dass sie nie wieder den "Chemoweg " wählen würde, weil sie glaubt erkannt zu haben :

a) wenn du nicht herausfindet weshalb der krebs entstanden ist, und nicht dafür sorgst, dass die Ursache eliminiert wird, der Krebs immer wieder kommen wird.

b) wenn man erkennt wie der Ansatz/die Denkweise bei Chemo ist und weiss, dass es reinstes Gift ist und eben nicht nur den Krebs vernichtet (falls es denn überhaupt anschlägt), sondern auch gesunde Zellen zerstört, und somit deine Immunsystem enorm schwächt, erheben sich ohnehin Fragen nach anderen alternativen Ansätzen.



So, und jetzt abschließend nochmal zu dem von Dir genannten Buchtitel :

" Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe"

: Nach allem was ich bislang darüber in Erfahrung bringen konnte ist der Titel dieses Buches keinesfalls abwegig, zumindest wenn man wenige Krebsarten (z.B. Prostatakrebs) außen vor lässt.




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29. September 2009 um 23:40
In Antwort auf nanny261

Hi Amina

Nein, dieses Buch kenne ich nicht, kennst DU es denn ?

Aber ich kenne ein anderes Buch bezügl. Krebs und das heißt "eine Welt ohne Krebs", kennst Du das ?

Warum ich etwas zu diesem Thema überhaupt lese ?
Weil die noch sehr junge Schwester meines Freundes (sie hat zwei kleines Kids) vor ca. 5 Monaten die Diagnose BRUSTKREBS bekam.

Vom eigenen Ertasten eines Knotens bis zur Abutation einer Brust, vergingen 3 Wochen ! Ratz-fatz ging das alles.

Das ganze hat mich dann so schockiert, dass ich anfing mich mit dem Thema Krebs zu beschäftigen und viel darüber zu lesen. Also verschiedenste Arten von Bücher, und medizinische Berichte das heißt wo der eine Autor die konventionelle Chemo-Behandlung propagiert , während andere Autoren/Ärzte oder Wissenschaftler das krasse Gegenteil propagieren und dies ebenso logisch klingend begründen.


Nun muss man nämlich erstmal wissen, dass verschiedene Krebs-"Arten" völlig verschieden auf Chemo ansprechen.

So sei bekannt, dass z.B. Prostatakrebs eine außerordentliche gute , hohe und vor allem tatsächlich anhaltende Heilungschance nach einer Chemo hätte, deshalb fänd ich es völlig unverantwortlich generell einen Behandlungsweg (z.B. Chemo) auszuschließen, ohne es differenziert zu betrachten.


Allerdings, und jetzt kommt das was mich zu Tode schockiert hat (gerade auch im Bezug auf die Schwester meines Freundes) : laut offizieller Statistik überlebt nur ein geringer Prozentsatz der mit Chemotherapie behandelten, Brustkrebs erkrankten Frauen die 5 Jahres Marke !

Aber auch da gilt es zu differenzieren :
Bei sogenanntem "Primär-Krebs" gelten nach 5 Jahren durchschnittlich eine Überlebens-chance von 15 % bis maximum 28 % (variiert je nach Herausgeber der Statistik innerhalb dieser Range).

Bei dem sogenannten "metastasierendem Krebs" wird eine Überlebsschance von Chemobehandelten Brustkrebspatientinnen derart verschwindend gering angegeben, dass man diese selten statistisch erfasst sieht.

Die meisten Ärzte, die Krebspatienten behandeln, beziffern diese auf ca. 1: 10.000.

Statistiken der Pharmafirmen besagen es seien bis zu 15 %.

Das heißt wie folgt : kommt eine Brustkrebserkrankte Frau zum Arzt, lässt den Tumor entfernen, unterzieht sich einer Chemo und evtl noch Bestrahlung und Ambutation, .... und stellt man bei den Nachuntersuchungen nach einer festgelegten Zeit keine neuen Tumormarker fest, dann geht diese Frau als "geheilt" in die Statistik ein.

Dass allerdings ein hoher Prozentsatz dieser Frauen nach 5 Jahren tot sind, wird bei dieser "geheilt-Statistik" nicht berücksichtigt und auch nicht differenziert erwähnt.

. Auch ist "dauerhaft geheilt" ein sehr mißzudeutender Begriff, und heißt , wie man ja eigentlich meinen würde, unter Medizinern keineswegs , dass eine Brustkrebserkrankte, chemotherapeutisch behandelte Frau DAUERHAFT (also noch Jahrzehnte, wenn sie jung ist) leben kann, nein, dieses "dauerhaft geheilt" gilt auch, wenn die Patientin nach 5 /6/7 Jahren tot sein kann, weil es schon als ein "dauerhafter Erfolg" gewertet wird, dass man die ersten zwei Jahren überlebt.

Als ich das las, war ich ein weiteres Mal geschockt weil ich Angst um die Natalie , die Schwester meines Freundes, bekam, .. ich erzählte ihr davon aber natürlich nichts, denn was sollte das bringen, wo sie sich schon für den Chemoweg entschlossen hatte.

Ich könnte jetzt noch wesentlich detailierter werden, aber ich will hier auch nichts überfrachten , nur sollte man auf jeden Fall auch bedenken, dass sich während der vergangenen 30 Jahren, trotz MILLIARDEN an Investition in die Krebsforschung, sich an den Überlebensaussichten kaum was getan hat.

Auch sollte man nicht vergessen, dass Krebs ein eigener Industriezweig geworden ist und dass VIELE an diesem Tropf hängen.

Und man sollte auch wissen, dass , DURCHSCHNITTLICH bewertet, die ÜberlebensZEIT einer Frau mit Brustkrebs, die sich aber nicht chemotherapeutisch , sondern alternativ behandeln lässt (kommt natürlich drauf an welcher alternativen Behandlung sie sich unterzieht), genau so hoch (und höher) angegeben wird.
Aber es ist schwierig diese Zahlen zu überprüfen, da eine solche Studie VIEL Geld kostet und diese von Alternativmediziniern nicht aufgebracht werden kann, wenn kein Pharmakonzern dahinter steht. Und Pharmakonzerne haben in der Regel kein Interesse Studien zu finanzieren, wenn nicht die Aussicht auf Patentierung besteht, und auf Natursubstanzen gibts nun mal kein Patent, es sei denn man verändert es.


Die Nathalie ist heute, nur 5 Monate nach dem sie erfahren hat, dass sie Brustkrebs hat, ... aufgrund dessen, dass sie erst nach der Amputation und Chemo anfing sich mit den offiziellen FAKTEN/ Zahlen/ Überlebschancen /Statistiken/ Alternative Herangehensweisen etc., zu beschäftigen, zu der Ansicht gekommen, dass sie nie wieder den "Chemoweg " wählen würde, weil sie glaubt erkannt zu haben :

a) wenn du nicht herausfindet weshalb der krebs entstanden ist, und nicht dafür sorgst, dass die Ursache eliminiert wird, der Krebs immer wieder kommen wird.

b) wenn man erkennt wie der Ansatz/die Denkweise bei Chemo ist und weiss, dass es reinstes Gift ist und eben nicht nur den Krebs vernichtet (falls es denn überhaupt anschlägt), sondern auch gesunde Zellen zerstört, und somit deine Immunsystem enorm schwächt, erheben sich ohnehin Fragen nach anderen alternativen Ansätzen.



So, und jetzt abschließend nochmal zu dem von Dir genannten Buchtitel :

" Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe"

: Nach allem was ich bislang darüber in Erfahrung bringen konnte ist der Titel dieses Buches keinesfalls abwegig, zumindest wenn man wenige Krebsarten (z.B. Prostatakrebs) außen vor lässt.




Nein ich kenne es nicht
darum meine Frage, denn so manches macht mich stutzig was uns erzählt wird. Habe ein anderes Buch angefangen "Ein medizinischer Insider packt aus". Vieles was uns erzählt wird stimmt so nicht.
Manche Ärzte behaupten sogar man hätte so und so lange zu leben und prompt stellen sich viele darauf ein. Andere ignorieren es und leben (zufällig?) 20 Jahre und mehr weiter. Das ist sicher keine leichte Aufgabe sich für das richtige zu entscheiden ob OP oder anderes. Denke auch, dass viele Krankheiten durch das Leben entstehen. Kein leichtes Thema.

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30. September 2009 um 0:16
In Antwort auf monixs

Ich habe das Buch (leider) nicht gelesen
Ich bin im Februar 2004 an AML (akute myeloische Leukämie) erkrankt und war über ein Jahr im Klinikum Grosshadern. Während des Krankheitsverlaufs erlitt ich 2 Hirnschläge in der linken Hemisphäre, durch die folgende Aphasie war ich für ca. 6 Monate auf "stand by" geschaltet. Gleichzeitig hatte ich akutes Nierenversagen, so dass ich auf Dialyse angewiesen war. Monatelang hatte ich mit dem KH-Keim zu kämpfen und zu guter Letzt ereilte mich noch eine Koprostase, so dass ich auf 32 kg (173 cm) abmagerte. Durch die Schädigung im Gehirn gesellte sich auch noch Epilepsie dazu. Die Lungenentzündungen habe ich nicht gezählt. Drei Chemo-Zyklen musste ich z.T. im künstlichen Koma überstehen. Nach dem Rollstuhl konnte ich mich sogar im Gehwagen fortbewegen.
Bei diesem Krankheitsbild kommen nur 3 Patienten von Hundert durch, ich war eine davon. Ich habe mich phänomenal erholt; Wortfindungsstörungen und eine atrophische Schulter sind Souvenirs von damals.
Heute besitze ich einen Behindertenausweis mit 60% und betrachte mich als "kultivierte Behinderte"
Ohne die Chemotherapie wäre ich schon Geschichte.

So etwas
bewundere ich immer. Ohne Worte, mehr fällt mir dazu nicht ein. Gott sei Dank!

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