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Chemnitz

31. August um 3:56

Hey, ich wollte gerne eure Meinungen dazu holen über rechtsextremen Ausschreitungen in den letzten Tagen.. muss dass sein? geht es wieder los...

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1. September um 11:34

Nein, Geschichte wiederholt sich nicht. Krieg ist in Mitteleuropa nicht zu befürchten. Warum auch? Weil ein Teil der Demonstranten gewalttätig bzw. gewaltbereit ist, gibt´s keinen Krieg.
​Den fundamentalen Fehler haben Politiker bereits vor vielen Jahren gemacht: Sie haben die rechte Strömung nicht ernst genommen und nicht zugehört, nicht als Wählerpotential wahrgenommen, sondern als Mob abgetan. Und jetzt haben wir den Salat!
​Um aufrichtig zu sein, mir gehen die fortwährenden politischen Aufrufe zu Offenheit & Toleranz & Solidarität & Weltoffenheit immer mehr auf den Sack. Denn diese Eigenschaften kann man von der Bevölkerung nicht einfordern, sie können von den Bürgern ausschließlich freiwillig erbracht werden. Und dazu ist ganz offensichtlich nicht jeder bereit.
​Dass ich keinesfalls in einer Diktatur, egal ob von Links oder von Rechts, leben will, will ich hier explizit dazuschreiben.




 

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1. September um 16:25
In Antwort auf lunaviolet99

Ich bin prinzipiell gegen jede Form der Gewalt, egal, von welcher Seite sie kommt.

Wie sowas entsteht, ist aber klar: durch Existenzängste, für die man sich ein Feindbild sucht, das man als Sündenbock hernehmen kann. Wenn hochrangige Personen wie Politiker oder Schriftsteller diese Ängste auch noch schüren, ist es kein Wunder, dass es irgendwann soweit kommt.

Den Menschen geht es weniger um Hautfarbe oder Ethnie, sie haben Angst, dass alles Geld den Flüchtlingen gegeben wird und für sie nichts mehr übrig bleibt, weil die Sozialtöpfe leer sind. Solange es Arbeitslose gibt, die von Hartz IV leben müssen und jeden Cent zweimal umdrehen müssen, wird es auch Neid geben. Neid auf alle, die gefühlt mehr bekommen als sie selbst.

Das mit dem Geld kann sicherlich einer der Gründe sein, allerdings nicht der Hauptgrund.
Die Bevölkerung ist gespalten. Es gibt da die Gutmenschen, die jegliche Toleranz und Offenheit von den Bürgern fordern, allerdings die Augen vor der Realität erfolgreich verschließen und nicht sehen wollen, dass Integration doch nicht so einfach ist, wie sie es sich immer vorstellen. Die Regierung gibt nur vor, muss die Vorschläge jedoch nicht in die Tat umsetzen. Integration ist schwierig und verlangt insbesondere von den Flüchtlingen und anderen Zuwanderern Einsatz. Es ist nicht damit getan, für sie Wohnungen bereitzustellen. Sie müssen sich an das Wertesystem anpassen, die Sprache lernen und versuchen, auf eigenen Beinen zu stehen. Sicher sollen sie dabei unterstützt werden, doch das ist schwierig, wenn die Flüchtlinge nicht mitmachen.

Dann gibt es da diejenigen, die nicht länger weiter zusehen wollen, wie sie dazu gedrängt werden, sich mit einer Kultur arrangieren zu müssen, an die sie sich mehr und mehr anpassen müssen und an Flüchtlinge, die sich hier wie die Axt im Walde benehmen. Es gibt Zeitungsberichte, die über Raub, Gewalttaten und Vergewaltigungen handeln. In letzer Zeit häufen sich diese Berichte und das Volk wird immer aufgebrachter, was durchaus nachvollziehbar ist. Um Geld geht es hier schon lange nicht mehr. Die Zeiten, in denen gesagt wurde, die Flüchtlinge bekämen mehr als Hartz IV-Empfänger sind schon länger vom Tisch.
Mein Vater ist auch zugewandert, aber er hat sich hier so gut es geht angepasst und hat seit 34 Jahren ein und denselben Job. Ich würde lügen, wenn ich behaupte, er sei assimiliert, aber er hat sich an die Gepflogenheit hierzulande angepasst und auch akzeptiert, dass hier andere Werte gelten als in seiner Heimat. Er hat die Sprache gelernt und zahlt seine Steuern und Abgaben. Und das ist es, was die Leute in Deutschland verlangen: Passe dich an und sieh zu, dass du eigenständig wirst.
 

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1. September um 13:25
In Antwort auf mars419

Nein, Geschichte wiederholt sich nicht. Krieg ist in Mitteleuropa nicht zu befürchten. Warum auch? Weil ein Teil der Demonstranten gewalttätig bzw. gewaltbereit ist, gibt´s keinen Krieg.
​Den fundamentalen Fehler haben Politiker bereits vor vielen Jahren gemacht: Sie haben die rechte Strömung nicht ernst genommen und nicht zugehört, nicht als Wählerpotential wahrgenommen, sondern als Mob abgetan. Und jetzt haben wir den Salat!
​Um aufrichtig zu sein, mir gehen die fortwährenden politischen Aufrufe zu Offenheit & Toleranz & Solidarität & Weltoffenheit immer mehr auf den Sack. Denn diese Eigenschaften kann man von der Bevölkerung nicht einfordern, sie können von den Bürgern ausschließlich freiwillig erbracht werden. Und dazu ist ganz offensichtlich nicht jeder bereit.
​Dass ich keinesfalls in einer Diktatur, egal ob von Links oder von Rechts, leben will, will ich hier explizit dazuschreiben.




 

Toleranz ist wesentlich leichter, wenn man keine finanziellen Sorgen hat.

Ich denke, dass da ein großer Zusammenhang besteht.
 

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1. September um 0:04



Wer damals nicht dabei war, wird heute wohl sagen, das passiert mir bestimnt nicht oder wir haben daraus gelernt.

Irgendwo habe ich gelesen, dass sich die Geschichte durchschnittlich alle 80 Jahre wiederholt.. da die Generation die damals  den Krieg miterlebt hat am aussterben ist, somit auch die echte Erfahrung und das echte Wissen..

Ich habe diese Aussage ein bisschen belächelt.. mittlerweile glaube ich, dass das mit den 80 Jahren gar nicht so abwegig ist.. 

Der politische rechtsrutsch auf der ganzen Welt, die hetzerische, angstmachende zu allem immer mehr geduldete Propaganda, lässt nichts Gutes erahnen.. 


Ich ertappe mich jedenfalls immer häufiger bei Gedanken an Krieg und ob ich vielleicht doch noch einen miterleben werde.. 

Was denkst du darüber?

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1. September um 11:34

Nein, Geschichte wiederholt sich nicht. Krieg ist in Mitteleuropa nicht zu befürchten. Warum auch? Weil ein Teil der Demonstranten gewalttätig bzw. gewaltbereit ist, gibt´s keinen Krieg.
​Den fundamentalen Fehler haben Politiker bereits vor vielen Jahren gemacht: Sie haben die rechte Strömung nicht ernst genommen und nicht zugehört, nicht als Wählerpotential wahrgenommen, sondern als Mob abgetan. Und jetzt haben wir den Salat!
​Um aufrichtig zu sein, mir gehen die fortwährenden politischen Aufrufe zu Offenheit & Toleranz & Solidarität & Weltoffenheit immer mehr auf den Sack. Denn diese Eigenschaften kann man von der Bevölkerung nicht einfordern, sie können von den Bürgern ausschließlich freiwillig erbracht werden. Und dazu ist ganz offensichtlich nicht jeder bereit.
​Dass ich keinesfalls in einer Diktatur, egal ob von Links oder von Rechts, leben will, will ich hier explizit dazuschreiben.




 

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1. September um 13:21

Ich bin prinzipiell gegen jede Form der Gewalt, egal, von welcher Seite sie kommt.

Wie sowas entsteht, ist aber klar: durch Existenzängste, für die man sich ein Feindbild sucht, das man als Sündenbock hernehmen kann. Wenn hochrangige Personen wie Politiker oder Schriftsteller diese Ängste auch noch schüren, ist es kein Wunder, dass es irgendwann soweit kommt.

Den Menschen geht es weniger um Hautfarbe oder Ethnie, sie haben Angst, dass alles Geld den Flüchtlingen gegeben wird und für sie nichts mehr übrig bleibt, weil die Sozialtöpfe leer sind. Solange es Arbeitslose gibt, die von Hartz IV leben müssen und jeden Cent zweimal umdrehen müssen, wird es auch Neid geben. Neid auf alle, die gefühlt mehr bekommen als sie selbst.

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1. September um 13:25
In Antwort auf mars419

Nein, Geschichte wiederholt sich nicht. Krieg ist in Mitteleuropa nicht zu befürchten. Warum auch? Weil ein Teil der Demonstranten gewalttätig bzw. gewaltbereit ist, gibt´s keinen Krieg.
​Den fundamentalen Fehler haben Politiker bereits vor vielen Jahren gemacht: Sie haben die rechte Strömung nicht ernst genommen und nicht zugehört, nicht als Wählerpotential wahrgenommen, sondern als Mob abgetan. Und jetzt haben wir den Salat!
​Um aufrichtig zu sein, mir gehen die fortwährenden politischen Aufrufe zu Offenheit & Toleranz & Solidarität & Weltoffenheit immer mehr auf den Sack. Denn diese Eigenschaften kann man von der Bevölkerung nicht einfordern, sie können von den Bürgern ausschließlich freiwillig erbracht werden. Und dazu ist ganz offensichtlich nicht jeder bereit.
​Dass ich keinesfalls in einer Diktatur, egal ob von Links oder von Rechts, leben will, will ich hier explizit dazuschreiben.




 

Toleranz ist wesentlich leichter, wenn man keine finanziellen Sorgen hat.

Ich denke, dass da ein großer Zusammenhang besteht.
 

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1. September um 14:03
In Antwort auf lacaracol



Wer damals nicht dabei war, wird heute wohl sagen, das passiert mir bestimnt nicht oder wir haben daraus gelernt.

Irgendwo habe ich gelesen, dass sich die Geschichte durchschnittlich alle 80 Jahre wiederholt.. da die Generation die damals  den Krieg miterlebt hat am aussterben ist, somit auch die echte Erfahrung und das echte Wissen..

Ich habe diese Aussage ein bisschen belächelt.. mittlerweile glaube ich, dass das mit den 80 Jahren gar nicht so abwegig ist.. 

Der politische rechtsrutsch auf der ganzen Welt, die hetzerische, angstmachende zu allem immer mehr geduldete Propaganda, lässt nichts Gutes erahnen.. 


Ich ertappe mich jedenfalls immer häufiger bei Gedanken an Krieg und ob ich vielleicht doch noch einen miterleben werde.. 

Was denkst du darüber?

Salut, ich denke, die Menschheit ist nciht so lernfähig wie sie glaubt. Ja, wir entwicheln uns weiter und erfinden tolle schöne Dinge aber anscheinend nicht, um das Zusammenleben ALLER besser zu gestalten.
Ich denke auch, dass sich Geschichte wiederholen kann.
LG

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1. September um 14:07
In Antwort auf lunaviolet99

Ich bin prinzipiell gegen jede Form der Gewalt, egal, von welcher Seite sie kommt.

Wie sowas entsteht, ist aber klar: durch Existenzängste, für die man sich ein Feindbild sucht, das man als Sündenbock hernehmen kann. Wenn hochrangige Personen wie Politiker oder Schriftsteller diese Ängste auch noch schüren, ist es kein Wunder, dass es irgendwann soweit kommt.

Den Menschen geht es weniger um Hautfarbe oder Ethnie, sie haben Angst, dass alles Geld den Flüchtlingen gegeben wird und für sie nichts mehr übrig bleibt, weil die Sozialtöpfe leer sind. Solange es Arbeitslose gibt, die von Hartz IV leben müssen und jeden Cent zweimal umdrehen müssen, wird es auch Neid geben. Neid auf alle, die gefühlt mehr bekommen als sie selbst.

Neid ist ein giftiger Stachel der die Menschen böse z. T. Sogar unberechenbar macht 

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1. September um 14:16
In Antwort auf lunaviolet99

Ich bin prinzipiell gegen jede Form der Gewalt, egal, von welcher Seite sie kommt.

Wie sowas entsteht, ist aber klar: durch Existenzängste, für die man sich ein Feindbild sucht, das man als Sündenbock hernehmen kann. Wenn hochrangige Personen wie Politiker oder Schriftsteller diese Ängste auch noch schüren, ist es kein Wunder, dass es irgendwann soweit kommt.

Den Menschen geht es weniger um Hautfarbe oder Ethnie, sie haben Angst, dass alles Geld den Flüchtlingen gegeben wird und für sie nichts mehr übrig bleibt, weil die Sozialtöpfe leer sind. Solange es Arbeitslose gibt, die von Hartz IV leben müssen und jeden Cent zweimal umdrehen müssen, wird es auch Neid geben. Neid auf alle, die gefühlt mehr bekommen als sie selbst.

Das  stimmt nur bedingt. Gerade in Sachsen sind die rechtsnational aktiven Staedte   durchaus prosperierend mit nicht selten  geringeren Arbeitslosenzahlen als Berlin prozentual  und  auch wohlhabender Die aktivsten Rechten sind alle gesellschaftlich im’Mittelstand  nicht wenige Akademiker— das ist das Etablieren dieses Gedankenguts in der Mitte der Gesellschaft die saechsische Politik’hat das gefoerdert.

Huer gehts eher um gefuehlte Benachteiligung als wirkliche um die Angst dass ihnen was weggenommen werden koennte sprich um Futterneid.
 

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1. September um 14:43
In Antwort auf lunaviolet99

Toleranz ist wesentlich leichter, wenn man keine finanziellen Sorgen hat.

Ich denke, dass da ein großer Zusammenhang besteht.
 

Damit hast du auf jeden Fall recht. Wenn es ans Eingemachte geht, werden wir alle gerne fordernd. Und da die Ressourcen zukünftig noch schmaler werden, ist mit noch brutaleren Verteilungskämpfen zu rechnen.
​Aber das können wir Bürger nicht ändern. Die Änderung kann nur durch die Politik durchgeführt werden. Sie MUSS durch die Politik durchgeführt werden. Falls nicht, wird die AfD plus rechtes Spektrum immer stärker werden.
​Um diesen nationalistischen und rassistischen Weltverschwörern das Wasser abzugraben ist soziale Gerechtigkeit notwendig. Seit dem Jahr 2003 und der Einführung der Hartz-Gesetzte unter Gerd Schröder ist die soziale Schieflage ja nicht etwa geringer geworden, sondern massiv angewachsen.

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1. September um 15:08
In Antwort auf misspedschie4

Neid ist ein giftiger Stachel der die Menschen böse z. T. Sogar unberechenbar macht 

Da gebe ich dir Recht. Vor allem, wenn dieser Neid in seiner bösartigen Manifestation, der Missgunst, auftritt.

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1. September um 15:10
In Antwort auf apolline122211

Das  stimmt nur bedingt. Gerade in Sachsen sind die rechtsnational aktiven Staedte   durchaus prosperierend mit nicht selten  geringeren Arbeitslosenzahlen als Berlin prozentual  und  auch wohlhabender Die aktivsten Rechten sind alle gesellschaftlich im’Mittelstand  nicht wenige Akademiker— das ist das Etablieren dieses Gedankenguts in der Mitte der Gesellschaft die saechsische Politik’hat das gefoerdert.

Huer gehts eher um gefuehlte Benachteiligung als wirkliche um die Angst dass ihnen was weggenommen werden koennte sprich um Futterneid.
 

Ja, gefühlte Benachteiligung gehört da ganz sicher auch mit dazu.

Ich muss das mal nachlesen, aber ist es nicht so, dass das Gehaltsniveau in den neuen Bundesländern immer noch um Einiges niedriger ist als in den alten? Das könnte nämlich dieses Gefühl des Mangels und der Benachteiligung erklären.

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1. September um 15:12
In Antwort auf mars419

Damit hast du auf jeden Fall recht. Wenn es ans Eingemachte geht, werden wir alle gerne fordernd. Und da die Ressourcen zukünftig noch schmaler werden, ist mit noch brutaleren Verteilungskämpfen zu rechnen.
​Aber das können wir Bürger nicht ändern. Die Änderung kann nur durch die Politik durchgeführt werden. Sie MUSS durch die Politik durchgeführt werden. Falls nicht, wird die AfD plus rechtes Spektrum immer stärker werden.
​Um diesen nationalistischen und rassistischen Weltverschwörern das Wasser abzugraben ist soziale Gerechtigkeit notwendig. Seit dem Jahr 2003 und der Einführung der Hartz-Gesetzte unter Gerd Schröder ist die soziale Schieflage ja nicht etwa geringer geworden, sondern massiv angewachsen.

Da gebe ich dir Recht, soziale Gerechtigkeit ist wichtig.

Auch bei uns in Österreich geht mit der neuen Regierung die Tendenz dahin, den ohnehin schon Armen noch mehr wegzunehmen. Das wird kein gutes Ende nehmen!

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1. September um 16:20
In Antwort auf lunaviolet99

Ja, gefühlte Benachteiligung gehört da ganz sicher auch mit dazu.

Ich muss das mal nachlesen, aber ist es nicht so, dass das Gehaltsniveau in den neuen Bundesländern immer noch um Einiges niedriger ist als in den alten? Das könnte nämlich dieses Gefühl des Mangels und der Benachteiligung erklären.

das stimmt aber man muss die Mietkosten  mitberücksichtigen ebenso die hoeheren Raten von Hilfeempfaengern in Berlin.


Ich kanns auch mit BRB oder Thüringen vergleichen.... ich hatte es geschrieben  rechter als die West BL sind sie im Gedankengut alle .

Nur ist Brb wesentlich strukturschwaecher als Sachsen mit hoeherer Arbeitslosenrate.
Ein rechtes Problem gibt es dort auch definitiv. Aber derartig verfilzte Strukturen wo rechte  in vielen  Behoerden und Polizei sitzen und Rechte Einfluss nehmen auf Behoerdenentscheidungen gibt es dort nicht.

Sachsen hat das Problem der Rechten immer heruntergespielt und nachrangig behandelt und zwar von ganz weit oben beim MP anfangend. Deswegen konnten die sich auch offiziell und ungeniert  festsetzen- das ist wie die Mafia, wenn die anfaengt Justiz Behoerden und Polizei zu infiltrieren

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1. September um 16:25
In Antwort auf lunaviolet99

Ich bin prinzipiell gegen jede Form der Gewalt, egal, von welcher Seite sie kommt.

Wie sowas entsteht, ist aber klar: durch Existenzängste, für die man sich ein Feindbild sucht, das man als Sündenbock hernehmen kann. Wenn hochrangige Personen wie Politiker oder Schriftsteller diese Ängste auch noch schüren, ist es kein Wunder, dass es irgendwann soweit kommt.

Den Menschen geht es weniger um Hautfarbe oder Ethnie, sie haben Angst, dass alles Geld den Flüchtlingen gegeben wird und für sie nichts mehr übrig bleibt, weil die Sozialtöpfe leer sind. Solange es Arbeitslose gibt, die von Hartz IV leben müssen und jeden Cent zweimal umdrehen müssen, wird es auch Neid geben. Neid auf alle, die gefühlt mehr bekommen als sie selbst.

Das mit dem Geld kann sicherlich einer der Gründe sein, allerdings nicht der Hauptgrund.
Die Bevölkerung ist gespalten. Es gibt da die Gutmenschen, die jegliche Toleranz und Offenheit von den Bürgern fordern, allerdings die Augen vor der Realität erfolgreich verschließen und nicht sehen wollen, dass Integration doch nicht so einfach ist, wie sie es sich immer vorstellen. Die Regierung gibt nur vor, muss die Vorschläge jedoch nicht in die Tat umsetzen. Integration ist schwierig und verlangt insbesondere von den Flüchtlingen und anderen Zuwanderern Einsatz. Es ist nicht damit getan, für sie Wohnungen bereitzustellen. Sie müssen sich an das Wertesystem anpassen, die Sprache lernen und versuchen, auf eigenen Beinen zu stehen. Sicher sollen sie dabei unterstützt werden, doch das ist schwierig, wenn die Flüchtlinge nicht mitmachen.

Dann gibt es da diejenigen, die nicht länger weiter zusehen wollen, wie sie dazu gedrängt werden, sich mit einer Kultur arrangieren zu müssen, an die sie sich mehr und mehr anpassen müssen und an Flüchtlinge, die sich hier wie die Axt im Walde benehmen. Es gibt Zeitungsberichte, die über Raub, Gewalttaten und Vergewaltigungen handeln. In letzer Zeit häufen sich diese Berichte und das Volk wird immer aufgebrachter, was durchaus nachvollziehbar ist. Um Geld geht es hier schon lange nicht mehr. Die Zeiten, in denen gesagt wurde, die Flüchtlinge bekämen mehr als Hartz IV-Empfänger sind schon länger vom Tisch.
Mein Vater ist auch zugewandert, aber er hat sich hier so gut es geht angepasst und hat seit 34 Jahren ein und denselben Job. Ich würde lügen, wenn ich behaupte, er sei assimiliert, aber er hat sich an die Gepflogenheit hierzulande angepasst und auch akzeptiert, dass hier andere Werte gelten als in seiner Heimat. Er hat die Sprache gelernt und zahlt seine Steuern und Abgaben. Und das ist es, was die Leute in Deutschland verlangen: Passe dich an und sieh zu, dass du eigenständig wirst.
 

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1. September um 16:31
In Antwort auf charmykitty

Das mit dem Geld kann sicherlich einer der Gründe sein, allerdings nicht der Hauptgrund.
Die Bevölkerung ist gespalten. Es gibt da die Gutmenschen, die jegliche Toleranz und Offenheit von den Bürgern fordern, allerdings die Augen vor der Realität erfolgreich verschließen und nicht sehen wollen, dass Integration doch nicht so einfach ist, wie sie es sich immer vorstellen. Die Regierung gibt nur vor, muss die Vorschläge jedoch nicht in die Tat umsetzen. Integration ist schwierig und verlangt insbesondere von den Flüchtlingen und anderen Zuwanderern Einsatz. Es ist nicht damit getan, für sie Wohnungen bereitzustellen. Sie müssen sich an das Wertesystem anpassen, die Sprache lernen und versuchen, auf eigenen Beinen zu stehen. Sicher sollen sie dabei unterstützt werden, doch das ist schwierig, wenn die Flüchtlinge nicht mitmachen.

Dann gibt es da diejenigen, die nicht länger weiter zusehen wollen, wie sie dazu gedrängt werden, sich mit einer Kultur arrangieren zu müssen, an die sie sich mehr und mehr anpassen müssen und an Flüchtlinge, die sich hier wie die Axt im Walde benehmen. Es gibt Zeitungsberichte, die über Raub, Gewalttaten und Vergewaltigungen handeln. In letzer Zeit häufen sich diese Berichte und das Volk wird immer aufgebrachter, was durchaus nachvollziehbar ist. Um Geld geht es hier schon lange nicht mehr. Die Zeiten, in denen gesagt wurde, die Flüchtlinge bekämen mehr als Hartz IV-Empfänger sind schon länger vom Tisch.
Mein Vater ist auch zugewandert, aber er hat sich hier so gut es geht angepasst und hat seit 34 Jahren ein und denselben Job. Ich würde lügen, wenn ich behaupte, er sei assimiliert, aber er hat sich an die Gepflogenheit hierzulande angepasst und auch akzeptiert, dass hier andere Werte gelten als in seiner Heimat. Er hat die Sprache gelernt und zahlt seine Steuern und Abgaben. Und das ist es, was die Leute in Deutschland verlangen: Passe dich an und sieh zu, dass du eigenständig wirst.
 

Ich denke es gibt noch etwas zwischen dem "Träumer" und dem "Wutbürger". 

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1. September um 17:26

Ich will auf das eigentliche Thema zurückkommen: Chemnitz, Dresden usw.

​Man kann verstockten Weltverschwörungstheoretikern ihre Überzeugungen nicht nehmen. Es ist z.B. nicht möglich, Verschwörungstheoretiker davon zu überzeugen, dass Menschen auf dem Mond waren. Oder dass es KZ und Holocaust tatsächlich gab. Wer "alternativen Fakten" und Daten glaubt, ist in aller Regel unüberzeugbar, kann auch durch Belege, Beweise und Nachweise nicht vom Gegenteil überzeugt werden. Solche Leute glaubten vor 80, 90 und 100 Jahren den Unfug der "jüdisch-bolschewistischen Weltrevolution". Heutzutage glauben Leute solchen Schlages an die islamische Unterwanderung der westlichen Zivilisation durch massenhafte Einwanderung aus dem vorderen Orient und Afrika.
​Heute, wie vor 100 Jahren, fühlen sich solche Leute unterdrückt und gefährdet durch das Neue und das Fremde. Sie fühlen sich durch die Regierenden ausgebootet und ignoriert. Je weniger man ihnen zuhört, desto lauter brüllen sie. Aber unüberzeugbar durch Fakten waren und sind sie immer.
​Das rechte politische Spektrum ist generell ein Sammelbecken seltsamster und bizarrster Überzeugungen. Das Fatale ist eben, dass solche Obskurantisten und Weltverschwörungstheoretiker ebenso demokratisch wählen dürfen, wie alle anderen auch. Mein bitterer Vorwurf an Merkel & Co. ist, dass sie den Rechtsextremismus sehenden Auges herangezüchtet und herangezogen haben. Denn es war klar absehbar, dass sehr viele Bürger ihre Unzufriedenheit mit der Politik anders als gewünscht äußern würden.

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1. September um 18:14

Sozialsystem ausnutzen, nicht arbeiten gehen wollen, mangelnder Integrationswille, Parallelgesellschaften.... Von welchen Rechten, in welchen neuen Bundesländern, sprichst du jetzt genau? 

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1. September um 18:45

Ich habe gerade einen Leitartikel zu dem Thema gelesen, den ich sehr gut finde:

https://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/5489524/Die-Fluechtlingskrise-und-die-Brandstifter

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1. September um 22:31

Ich muss fast weinen , sehe gerade Höcke und Consorten tragen als Symbol eine weiße Rose   das darf doch gar nicht wahr sein   ....

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1. September um 23:56

Ich denke dabei an die jungen Menschen die den Mut hatten einen Widerstand zu kämpfen ....sag dir Sophie Scholz was ...?  Es ist Spott und Hohn , dass gerade sie Die weiße Rose tragen ...

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