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Bürgerkrieg Ost - West ????

29. August 2004 um 9:12

Was ist los in Deutschland ???
Ist Hartz 4 nun gut o. schlecht ???
Die Ossis schimpfen gegen die Regierung, die Wessis gegen die Ossis???
Wer ist schuld an der aktuellen Lage ???
Sind die Ossís wirklich schuld ???
Sich die Wessis einfach nur zu träge das Word gegen die Regierung zu erheben ???

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29. August 2004 um 12:15

Schuld/Unschuld?
Hallo

Es liegt ganz einfach daran, das Hartz 4 notwenig ist, aber es dabei auch Verlierer gibt. Und diese Verlierer sind wieder einmal viele Menschen im Osten, die eh schon kaum was in der Tasche haben und nun noch weniger. Ich rede aber nicht von der Allgemeinheit, sondern eher von denen die keine Arbeit finden, obwohl sie arbeiten wollen.

Wenn man bedenkt, das die Durchrittsarbeitslosigkeit im Osten bei locker bei 20% liegt und im Westen glaube ich bei ca. 10%, so trifft Hartz 4 dann den größeren Teil der Bevölkerung im Osten Deutschlands.

Viele Menschen bekommen immer noch nur 80% Lohn von dem, was für die gleiche Arbeit sein Kollege im Westen bekommt. Das heißt, die die Arbeit haben, verdienen heute immer noch deutlich weniger als in Westdeutschland. Die monatlichen Ausgaben, Mieten usw. sind aber ähnlich wie vergleichsweise im Westen und manchmal sogar noch höher.
Wird also ein Arbeitnehmer jetzt im Osten arbeitslos, bekommt er eh schon deutlich weniger Arbeitslosengeld und rutscht noch schneller ab. Das ganze zieht sich ja sogar bis zur Rente. Denn viele zahlen ja (durch den geringeren Verdienst) viel weniger in die Rentenkasse ein, gezwungenermaßen sozusagen. Und selbst beim Willen zu Arbeiten, sind die Chancen auf Arbeit hier katastrophal.

Und wenn kein Geld in den Taschen ist, können sie es nicht ausgeben. Das wiederum hat zur Folge, das viele Geschäfte weniger Umsatz haben, somit weniger Ware einkauft wird und die Zulieferfirmen damit auch weniger produzieren, wenn ihnen der Absatz fehlt. So wird dann Personal eingespart und die ist dann arbeitslos und könne wieder weniger ausgeben und die Spirale dreht sich weiter.
Das ist sicher im Westen nicht anders, aber bei weitem nicht so katastrophal wie im Osten.

Und die, die unverschuldet arbeitslos sind, keine Arbeit finden und so schon knabbern müssen, müssen mit Hartz 4 noch heftigster bluten. Und diese Menschen versuchen sich nun dagegen zu wehren.

Warum sollten die Ossis schuld sein? Weil sie in den ärmsten Regionen Deutschland leben und nun mit Hartz 4 noch weiter sparen müssen? Weil ihnen vor 15 Jahren die Hälfte ihrer Ersparnisse genommen wurden, fast jeder seinen Arbeitsplatz verlor, da praktisch 95% aller Betriebe zusammenbrachen? Weil ihnen Wahltechnisch viel versprochen wurde, was gar nicht möglich war? Was sollen sie denn machen? In den Westen ausreisen? Na da wäre ich aber gespannt, wie die Menschen dort reagieren. Also hier bleiben und arbeiten? Okay, aber wo ist hier die Arbeit nach 15 Jahren, für viele die arbeiten wollen? Hier ist mehr Armut als Arbeit zu finden und nicht alle sind Sozialschmarotzer, gegen die sich auch Hartz 4 richtet.

Im Westen sind die Leute nicht weniger träge ihr Wort gegen die "Obrigkeit" zu richten und das tun sie auch. Aber da hier weniger betroffen sind, kommt es auch weniger rüber.

Übrigens hat nicht nur die SPD dieses Hartz 4 beschlossen, sondern gemeinsam mit der CDU/CSU und FDP.

Das Hartz 4 wohl notwenig ist und vielleicht längst war, dürfte klar sein. Aber es trifft eben viele Menschen im Osten, die eh schon arm sind. Daher dort auch die größten Proteste.
Eine Frechheit finde ich, wie zur Zeit aber auch im Westen diskutiert wird, dass die Ossis wohl jetzt undankbar wären ... dazu kein Kommentar. Da erspart man sich lieber die Luft und schüttelt nur noch den Kopf.

LG
Estonia

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29. August 2004 um 17:41
In Antwort auf estonia

Schuld/Unschuld?
Hallo

Es liegt ganz einfach daran, das Hartz 4 notwenig ist, aber es dabei auch Verlierer gibt. Und diese Verlierer sind wieder einmal viele Menschen im Osten, die eh schon kaum was in der Tasche haben und nun noch weniger. Ich rede aber nicht von der Allgemeinheit, sondern eher von denen die keine Arbeit finden, obwohl sie arbeiten wollen.

Wenn man bedenkt, das die Durchrittsarbeitslosigkeit im Osten bei locker bei 20% liegt und im Westen glaube ich bei ca. 10%, so trifft Hartz 4 dann den größeren Teil der Bevölkerung im Osten Deutschlands.

Viele Menschen bekommen immer noch nur 80% Lohn von dem, was für die gleiche Arbeit sein Kollege im Westen bekommt. Das heißt, die die Arbeit haben, verdienen heute immer noch deutlich weniger als in Westdeutschland. Die monatlichen Ausgaben, Mieten usw. sind aber ähnlich wie vergleichsweise im Westen und manchmal sogar noch höher.
Wird also ein Arbeitnehmer jetzt im Osten arbeitslos, bekommt er eh schon deutlich weniger Arbeitslosengeld und rutscht noch schneller ab. Das ganze zieht sich ja sogar bis zur Rente. Denn viele zahlen ja (durch den geringeren Verdienst) viel weniger in die Rentenkasse ein, gezwungenermaßen sozusagen. Und selbst beim Willen zu Arbeiten, sind die Chancen auf Arbeit hier katastrophal.

Und wenn kein Geld in den Taschen ist, können sie es nicht ausgeben. Das wiederum hat zur Folge, das viele Geschäfte weniger Umsatz haben, somit weniger Ware einkauft wird und die Zulieferfirmen damit auch weniger produzieren, wenn ihnen der Absatz fehlt. So wird dann Personal eingespart und die ist dann arbeitslos und könne wieder weniger ausgeben und die Spirale dreht sich weiter.
Das ist sicher im Westen nicht anders, aber bei weitem nicht so katastrophal wie im Osten.

Und die, die unverschuldet arbeitslos sind, keine Arbeit finden und so schon knabbern müssen, müssen mit Hartz 4 noch heftigster bluten. Und diese Menschen versuchen sich nun dagegen zu wehren.

Warum sollten die Ossis schuld sein? Weil sie in den ärmsten Regionen Deutschland leben und nun mit Hartz 4 noch weiter sparen müssen? Weil ihnen vor 15 Jahren die Hälfte ihrer Ersparnisse genommen wurden, fast jeder seinen Arbeitsplatz verlor, da praktisch 95% aller Betriebe zusammenbrachen? Weil ihnen Wahltechnisch viel versprochen wurde, was gar nicht möglich war? Was sollen sie denn machen? In den Westen ausreisen? Na da wäre ich aber gespannt, wie die Menschen dort reagieren. Also hier bleiben und arbeiten? Okay, aber wo ist hier die Arbeit nach 15 Jahren, für viele die arbeiten wollen? Hier ist mehr Armut als Arbeit zu finden und nicht alle sind Sozialschmarotzer, gegen die sich auch Hartz 4 richtet.

Im Westen sind die Leute nicht weniger träge ihr Wort gegen die "Obrigkeit" zu richten und das tun sie auch. Aber da hier weniger betroffen sind, kommt es auch weniger rüber.

Übrigens hat nicht nur die SPD dieses Hartz 4 beschlossen, sondern gemeinsam mit der CDU/CSU und FDP.

Das Hartz 4 wohl notwenig ist und vielleicht längst war, dürfte klar sein. Aber es trifft eben viele Menschen im Osten, die eh schon arm sind. Daher dort auch die größten Proteste.
Eine Frechheit finde ich, wie zur Zeit aber auch im Westen diskutiert wird, dass die Ossis wohl jetzt undankbar wären ... dazu kein Kommentar. Da erspart man sich lieber die Luft und schüttelt nur noch den Kopf.

LG
Estonia

Die ossis verlierer ?
sicherlich nicht, die sind und waren immer gewinner der wiedervereinigung.

alle interviews die ich über ostdeutsche gelesen und gesehen habe, gingen in die richtung : ich wollt ja gerne arbeiten aber hier im ort gibt es keine arbeit und ich bin nicht bereit einen umzug vorzunehmen.

ganz aktuell ein spiegel beitrag und der spiegelt anscheinend wirklich die einstellung vieler ostdeutschen wieder

ich persönlich habe nie von der wiedervereinigung profitiert -nein sie hat mir und den grössten teil westdeutschlands- viel geld gekostet und ich kann das jammern der ostdeutschen wirklich nicht mehr hören.

wenn alles so scheisse ist, frage ich mich warum die ostdeutschen nicht wieder die mauer hochziehen ? ich glaube der westteil deutschlands hilft mit unentgeltlich mit.

gruss

heimwerkerin

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29. August 2004 um 18:09
In Antwort auf estonia

Schuld/Unschuld?
Hallo

Es liegt ganz einfach daran, das Hartz 4 notwenig ist, aber es dabei auch Verlierer gibt. Und diese Verlierer sind wieder einmal viele Menschen im Osten, die eh schon kaum was in der Tasche haben und nun noch weniger. Ich rede aber nicht von der Allgemeinheit, sondern eher von denen die keine Arbeit finden, obwohl sie arbeiten wollen.

Wenn man bedenkt, das die Durchrittsarbeitslosigkeit im Osten bei locker bei 20% liegt und im Westen glaube ich bei ca. 10%, so trifft Hartz 4 dann den größeren Teil der Bevölkerung im Osten Deutschlands.

Viele Menschen bekommen immer noch nur 80% Lohn von dem, was für die gleiche Arbeit sein Kollege im Westen bekommt. Das heißt, die die Arbeit haben, verdienen heute immer noch deutlich weniger als in Westdeutschland. Die monatlichen Ausgaben, Mieten usw. sind aber ähnlich wie vergleichsweise im Westen und manchmal sogar noch höher.
Wird also ein Arbeitnehmer jetzt im Osten arbeitslos, bekommt er eh schon deutlich weniger Arbeitslosengeld und rutscht noch schneller ab. Das ganze zieht sich ja sogar bis zur Rente. Denn viele zahlen ja (durch den geringeren Verdienst) viel weniger in die Rentenkasse ein, gezwungenermaßen sozusagen. Und selbst beim Willen zu Arbeiten, sind die Chancen auf Arbeit hier katastrophal.

Und wenn kein Geld in den Taschen ist, können sie es nicht ausgeben. Das wiederum hat zur Folge, das viele Geschäfte weniger Umsatz haben, somit weniger Ware einkauft wird und die Zulieferfirmen damit auch weniger produzieren, wenn ihnen der Absatz fehlt. So wird dann Personal eingespart und die ist dann arbeitslos und könne wieder weniger ausgeben und die Spirale dreht sich weiter.
Das ist sicher im Westen nicht anders, aber bei weitem nicht so katastrophal wie im Osten.

Und die, die unverschuldet arbeitslos sind, keine Arbeit finden und so schon knabbern müssen, müssen mit Hartz 4 noch heftigster bluten. Und diese Menschen versuchen sich nun dagegen zu wehren.

Warum sollten die Ossis schuld sein? Weil sie in den ärmsten Regionen Deutschland leben und nun mit Hartz 4 noch weiter sparen müssen? Weil ihnen vor 15 Jahren die Hälfte ihrer Ersparnisse genommen wurden, fast jeder seinen Arbeitsplatz verlor, da praktisch 95% aller Betriebe zusammenbrachen? Weil ihnen Wahltechnisch viel versprochen wurde, was gar nicht möglich war? Was sollen sie denn machen? In den Westen ausreisen? Na da wäre ich aber gespannt, wie die Menschen dort reagieren. Also hier bleiben und arbeiten? Okay, aber wo ist hier die Arbeit nach 15 Jahren, für viele die arbeiten wollen? Hier ist mehr Armut als Arbeit zu finden und nicht alle sind Sozialschmarotzer, gegen die sich auch Hartz 4 richtet.

Im Westen sind die Leute nicht weniger träge ihr Wort gegen die "Obrigkeit" zu richten und das tun sie auch. Aber da hier weniger betroffen sind, kommt es auch weniger rüber.

Übrigens hat nicht nur die SPD dieses Hartz 4 beschlossen, sondern gemeinsam mit der CDU/CSU und FDP.

Das Hartz 4 wohl notwenig ist und vielleicht längst war, dürfte klar sein. Aber es trifft eben viele Menschen im Osten, die eh schon arm sind. Daher dort auch die größten Proteste.
Eine Frechheit finde ich, wie zur Zeit aber auch im Westen diskutiert wird, dass die Ossis wohl jetzt undankbar wären ... dazu kein Kommentar. Da erspart man sich lieber die Luft und schüttelt nur noch den Kopf.

LG
Estonia

Nehme mir nochmal etwas mehr zeit
XXXwenn diese menschen schon länger arbeitslos sind, bekommen sie eh arbeitslosenhilfe und die ist nicht höher oder viel als das alg 2. unddie ostdeutschen die ich bisher gehört habe, waren nicht bereit einen wohnortswechsel vorzunehmen. sorry, aber die einstellung, dass die arbeit zu mir kommen muss und ich nicht zur arbeit, die funktioniert leider nicht.mir scheint es eher, die ostdeutschen haben immer noch eine vollkaskomentalität

XXXauch im westen gibt es gebiete zb. ruhrpott oder immer schon ostfriesland in denen die arbeitslosigkeit schon immer genauso hoch waren und sind. und diese menschen jammer auch nicht, obwohl gerade diese menschen die meisten abstrichen aufgrund der wiedervereinigung machen mussten

XXXdiese lohndifferenzen gibt es auch in westdeutschland und fakt ist, dass in gebieten mit niedriger einkommenstruktur die mieten und sonstigen kosten ebenfalls niedriger sind.
und das ist weltweit so.
Und auch der Auricher verdient bei gleicher arbeit weniger als der münchener.
prozentual bekommt er genauso viel und sorry, dass geld reicht immernoch aus um vernünftig zu leben.
und du kannst doch nicht wirklich erwarten, dass obwohl weniger eingezahlt wurde gleiche renten gezahlt werden.
zur jobsuche kann ich nur sagen, dass wenn man nicht von sozialhilfe leben kann oder will, sich eben einen arbeitsplatz in einem anderen bundesland oder eben im ausland suchen muss.

XXXich setze einmal vorraus, dass jeder unverschuldet arbeitslos geworden ist und die differenz zwischen arbeitslosenhilfe und alg 2 ist nicht hoch

XXXwann wurde den ostdeutschen die hälfte genommen? der tausch der ostmark zu Deutsche Mark erfolgte eins zu eins >leider<
versprochen wurde auch den westdeutschen vieles

xxxes geht leider kein weg an hartz IV vorbei und dass haben zum glück alle parteien geschnallt

XXXwenn ich eh schon arm bin werde ich nicht viel ärmer durch hartz 4.
aber der grossen unterschicht von menschen, die arbeiten gehen um zu leben und sich von ihrem verdienst nur ihre existenz sichern können, die werden gnadenlos ausgequetscht um denen die nicht arbeiten ein leben auf gleichem niveau zu sichern. und das kann und darf nicht so weitergehen.

und ja, das volk der ostdeutschen ist ein volk der jammerer und unzufriedenen, die nicht bereit sind selber ihr schicksal in die hand zunehmen, sondern immer vom staat fordern kümmert euch um uns.

und ja, je mehr ich von ostdeutschland höre, desto mehr bekomme ich die wut und umso mehr ärgert es mich, dass meine steuergelder im osten des landes verschleudert werden.

gruss

heimwerkerin










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29. August 2004 um 19:08
In Antwort auf ramiye_12234163

Nehme mir nochmal etwas mehr zeit
XXXwenn diese menschen schon länger arbeitslos sind, bekommen sie eh arbeitslosenhilfe und die ist nicht höher oder viel als das alg 2. unddie ostdeutschen die ich bisher gehört habe, waren nicht bereit einen wohnortswechsel vorzunehmen. sorry, aber die einstellung, dass die arbeit zu mir kommen muss und ich nicht zur arbeit, die funktioniert leider nicht.mir scheint es eher, die ostdeutschen haben immer noch eine vollkaskomentalität

XXXauch im westen gibt es gebiete zb. ruhrpott oder immer schon ostfriesland in denen die arbeitslosigkeit schon immer genauso hoch waren und sind. und diese menschen jammer auch nicht, obwohl gerade diese menschen die meisten abstrichen aufgrund der wiedervereinigung machen mussten

XXXdiese lohndifferenzen gibt es auch in westdeutschland und fakt ist, dass in gebieten mit niedriger einkommenstruktur die mieten und sonstigen kosten ebenfalls niedriger sind.
und das ist weltweit so.
Und auch der Auricher verdient bei gleicher arbeit weniger als der münchener.
prozentual bekommt er genauso viel und sorry, dass geld reicht immernoch aus um vernünftig zu leben.
und du kannst doch nicht wirklich erwarten, dass obwohl weniger eingezahlt wurde gleiche renten gezahlt werden.
zur jobsuche kann ich nur sagen, dass wenn man nicht von sozialhilfe leben kann oder will, sich eben einen arbeitsplatz in einem anderen bundesland oder eben im ausland suchen muss.

XXXich setze einmal vorraus, dass jeder unverschuldet arbeitslos geworden ist und die differenz zwischen arbeitslosenhilfe und alg 2 ist nicht hoch

XXXwann wurde den ostdeutschen die hälfte genommen? der tausch der ostmark zu Deutsche Mark erfolgte eins zu eins >leider<
versprochen wurde auch den westdeutschen vieles

xxxes geht leider kein weg an hartz IV vorbei und dass haben zum glück alle parteien geschnallt

XXXwenn ich eh schon arm bin werde ich nicht viel ärmer durch hartz 4.
aber der grossen unterschicht von menschen, die arbeiten gehen um zu leben und sich von ihrem verdienst nur ihre existenz sichern können, die werden gnadenlos ausgequetscht um denen die nicht arbeiten ein leben auf gleichem niveau zu sichern. und das kann und darf nicht so weitergehen.

und ja, das volk der ostdeutschen ist ein volk der jammerer und unzufriedenen, die nicht bereit sind selber ihr schicksal in die hand zunehmen, sondern immer vom staat fordern kümmert euch um uns.

und ja, je mehr ich von ostdeutschland höre, desto mehr bekomme ich die wut und umso mehr ärgert es mich, dass meine steuergelder im osten des landes verschleudert werden.

gruss

heimwerkerin










Nun ja Heimwerkerin
Bei Deinem Beitrag fehlen einem fast die Worte, daher mag ich auch nicht viel kommentieren. Man nimmt nur an, Du wohnst in einem eigenem Land der Ahnungslosigkeit, oder Du bist zu faul oder arrogant Dich genügend zu informieren.

Denn 1. mussten alle Menschen im Osten damals zur Bank, um von ihrem lang und schwer ersparten Geld die Hälfte abzugeben. Aus 2000 Mark wurden also 1000 DM. Nur um Dir das schwere rechnen mal zu ersparen, das ist NICHT 1x1!

Dann Dein Vorwurf man wolle hier nicht "außerhalb" arbeiten. Das ist völliger Quatsch und kann nur von jemand kommen, der keinen Millimeter Ahnung hat, was hier los ist. Ich kenne genügend, die Arbeit egal wo annehmen würden, aber keine bekommen. Und hast Du eine Ahnung wie eine Mutter mit 2 Kindern Arbeit bekommen soll, Vollzeit damit man leben kann und vernünftig Miete zahlen usw.
Da rede ich noch nicht mal von anderen Extras. Nein, ich rede nur vom eigenem Leben, dass man sich nicht vom Staat bezahlen lassen WILL! Verstehst Du das?

Und das mit den Mieten ist genauso ein Quatsch. Die Mieten liegen hier teilweise höher oder auf jeden Fall im gleich wie Nivea, wie in vielen Teilen Westdeutschlands. Dazu gibt es einen Mietspiegel den Du mal einsehen kannst, sofern Du Dir das antun möchtest.
Fakt ist aber, das trotz Vollarbeit hier weniger in der Tasche bleibt, als sonst wo. Und ist man hier arbeitslos, dann erst Recht Gute Nacht.

Ach so, Deine Steuergelder gehen in den Osten? Wer bezahlt dann die Straßen vor Deiner Tür, das Straßenlicht oder die Polizei? Was denkst Du wo, die Leute im Osten ihre Steuergelder hin stecken?
Wir ALLE zahlen in und für GANZ Deutschland, falls das an Dir vorbei gegangen ist!
Und wenn man es also genau nimmt, zahlen Ostdeutsche also dafür mit, dass Dein Arsch des Nachts die Haustür findet. Nur soviel ...

Zu dem anderen erübrige ich mir jeden weitere Kommentar. Wenn Du die Mauer wieder aufbauen willst, dann fang doch bei Dir vor der Haustür an und schütze Dich mit Mienenfeld, Stacheldraht und Selbstschussanlagen.

Aufgewacht? Wohl kaum, denn manche schlafen ewig.

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29. August 2004 um 19:32
In Antwort auf ramiye_12234163

Die ossis verlierer ?
sicherlich nicht, die sind und waren immer gewinner der wiedervereinigung.

alle interviews die ich über ostdeutsche gelesen und gesehen habe, gingen in die richtung : ich wollt ja gerne arbeiten aber hier im ort gibt es keine arbeit und ich bin nicht bereit einen umzug vorzunehmen.

ganz aktuell ein spiegel beitrag und der spiegelt anscheinend wirklich die einstellung vieler ostdeutschen wieder

ich persönlich habe nie von der wiedervereinigung profitiert -nein sie hat mir und den grössten teil westdeutschlands- viel geld gekostet und ich kann das jammern der ostdeutschen wirklich nicht mehr hören.

wenn alles so scheisse ist, frage ich mich warum die ostdeutschen nicht wieder die mauer hochziehen ? ich glaube der westteil deutschlands hilft mit unentgeltlich mit.

gruss

heimwerkerin

Liebe Heimwerkerin
Du tust mir aufrichtig leid. Wenn im Osten alles so toll, preiswert und besser als beschrieben ist, wenn die Ossis immer noch die Gewinner der Einheit sind und die armen Wessis dafür bluten (unter anderem auch Du), dann frage ich mich ersthaft, warum Du nicht längst im Osten bist. Zum Beispiel Rostock: Vor der Einheit lebten dort 260 000 Menschen. Heute noch ca. 190 000. Es dürfte inzwischen also genügend Platz vorhanden sein. Tatsächlich sind doch der eine und der andere umgesiedelt der Arbeit wegen.
Also nicht wie hin da! Und viel Spaß beim Bessermachen, Besserwissen kannst Du ja schon ganz gut.
Zauberlilie, die froh über die Einheit ist.

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29. August 2004 um 19:36

Mir scheint
unter euch findet grade so etwas wie Bürgerkrieg im Forum statt...

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29. August 2004 um 19:53
In Antwort auf estonia

Nun ja Heimwerkerin
Bei Deinem Beitrag fehlen einem fast die Worte, daher mag ich auch nicht viel kommentieren. Man nimmt nur an, Du wohnst in einem eigenem Land der Ahnungslosigkeit, oder Du bist zu faul oder arrogant Dich genügend zu informieren.

Denn 1. mussten alle Menschen im Osten damals zur Bank, um von ihrem lang und schwer ersparten Geld die Hälfte abzugeben. Aus 2000 Mark wurden also 1000 DM. Nur um Dir das schwere rechnen mal zu ersparen, das ist NICHT 1x1!

Dann Dein Vorwurf man wolle hier nicht "außerhalb" arbeiten. Das ist völliger Quatsch und kann nur von jemand kommen, der keinen Millimeter Ahnung hat, was hier los ist. Ich kenne genügend, die Arbeit egal wo annehmen würden, aber keine bekommen. Und hast Du eine Ahnung wie eine Mutter mit 2 Kindern Arbeit bekommen soll, Vollzeit damit man leben kann und vernünftig Miete zahlen usw.
Da rede ich noch nicht mal von anderen Extras. Nein, ich rede nur vom eigenem Leben, dass man sich nicht vom Staat bezahlen lassen WILL! Verstehst Du das?

Und das mit den Mieten ist genauso ein Quatsch. Die Mieten liegen hier teilweise höher oder auf jeden Fall im gleich wie Nivea, wie in vielen Teilen Westdeutschlands. Dazu gibt es einen Mietspiegel den Du mal einsehen kannst, sofern Du Dir das antun möchtest.
Fakt ist aber, das trotz Vollarbeit hier weniger in der Tasche bleibt, als sonst wo. Und ist man hier arbeitslos, dann erst Recht Gute Nacht.

Ach so, Deine Steuergelder gehen in den Osten? Wer bezahlt dann die Straßen vor Deiner Tür, das Straßenlicht oder die Polizei? Was denkst Du wo, die Leute im Osten ihre Steuergelder hin stecken?
Wir ALLE zahlen in und für GANZ Deutschland, falls das an Dir vorbei gegangen ist!
Und wenn man es also genau nimmt, zahlen Ostdeutsche also dafür mit, dass Dein Arsch des Nachts die Haustür findet. Nur soviel ...

Zu dem anderen erübrige ich mir jeden weitere Kommentar. Wenn Du die Mauer wieder aufbauen willst, dann fang doch bei Dir vor der Haustür an und schütze Dich mit Mienenfeld, Stacheldraht und Selbstschussanlagen.

Aufgewacht? Wohl kaum, denn manche schlafen ewig.

Der osten hat bisher
1,2 Billionen Euro an Steuertransfer von westdeutschland bekommen und da willst du mir erzählen, dass die in ostdeutschland gezahlten steuern es rüber nach westdeutschland schaffen

fakt ist, das ostdeutschland am westdeutschen tropf hängt und wenn dieser abgedreht wird ist der osten tod.

was die mieten anbelangt, gibt es in ostdeutschland soviel leerstehenden wohnraum der nicht vermietbar ist, weil er nicht den "hochgeschossenen ansprüchen ostdeutscher" genügt. Wraum zieht man nicht zurück in die "platte", die gibst für n bruchteil der miete von neubauten.

und was den währungstausch betriff, wurden bis zu 4000 ost für erwachsene 1 zu 1 getauscht für kinder unter 15 lags glaube ich bei 2000 ostmark.
was wurde also gemacht das geld der eltern auf kinder, oma und opa verteilt.Damit wurde faktisch ein umtausch 1 zu 1 bei den meisten einwohnern erreicht.

also verdrehst du hier die tatsachen nicht ich.

und ja, mir wäre es lieber gewesen, wenn die mauer noch stehen würde.

ich kann das ostdeutsche gejammere nämlich nicht mehr hören.

gruss

heimwerkerin

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29. August 2004 um 20:00
In Antwort auf jayla_12726731

Liebe Heimwerkerin
Du tust mir aufrichtig leid. Wenn im Osten alles so toll, preiswert und besser als beschrieben ist, wenn die Ossis immer noch die Gewinner der Einheit sind und die armen Wessis dafür bluten (unter anderem auch Du), dann frage ich mich ersthaft, warum Du nicht längst im Osten bist. Zum Beispiel Rostock: Vor der Einheit lebten dort 260 000 Menschen. Heute noch ca. 190 000. Es dürfte inzwischen also genügend Platz vorhanden sein. Tatsächlich sind doch der eine und der andere umgesiedelt der Arbeit wegen.
Also nicht wie hin da! Und viel Spaß beim Bessermachen, Besserwissen kannst Du ja schon ganz gut.
Zauberlilie, die froh über die Einheit ist.

Natürlich sind die ossis
die gewinner.

ihr habt leider vergessen, wie ihr vor der grenzöffnung gelebt habt.

und wieso sollte ich im osten leben ?

ich beschwere mich ja nicht über mein lebensumfeld, so wie anscheinend viele ostler.

wenns im osten so scheisse ist, wäre ich dort weggezogen anstelle ständig zu jammern.

und ich würde auch aus westdeutschland wegziehen, wenn ich es hier scheisse finden würde -finde ich aber nicht-

ich finde nur das ostdeutsche gejammere und anspruchdenken scheisse.

heimwerkerin, der die wiedervereinigung bisher egal war, dass ostdeutsche jammern aber nicht mehr hören kann.

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29. August 2004 um 20:08
In Antwort auf estonia

Nun ja Heimwerkerin
Bei Deinem Beitrag fehlen einem fast die Worte, daher mag ich auch nicht viel kommentieren. Man nimmt nur an, Du wohnst in einem eigenem Land der Ahnungslosigkeit, oder Du bist zu faul oder arrogant Dich genügend zu informieren.

Denn 1. mussten alle Menschen im Osten damals zur Bank, um von ihrem lang und schwer ersparten Geld die Hälfte abzugeben. Aus 2000 Mark wurden also 1000 DM. Nur um Dir das schwere rechnen mal zu ersparen, das ist NICHT 1x1!

Dann Dein Vorwurf man wolle hier nicht "außerhalb" arbeiten. Das ist völliger Quatsch und kann nur von jemand kommen, der keinen Millimeter Ahnung hat, was hier los ist. Ich kenne genügend, die Arbeit egal wo annehmen würden, aber keine bekommen. Und hast Du eine Ahnung wie eine Mutter mit 2 Kindern Arbeit bekommen soll, Vollzeit damit man leben kann und vernünftig Miete zahlen usw.
Da rede ich noch nicht mal von anderen Extras. Nein, ich rede nur vom eigenem Leben, dass man sich nicht vom Staat bezahlen lassen WILL! Verstehst Du das?

Und das mit den Mieten ist genauso ein Quatsch. Die Mieten liegen hier teilweise höher oder auf jeden Fall im gleich wie Nivea, wie in vielen Teilen Westdeutschlands. Dazu gibt es einen Mietspiegel den Du mal einsehen kannst, sofern Du Dir das antun möchtest.
Fakt ist aber, das trotz Vollarbeit hier weniger in der Tasche bleibt, als sonst wo. Und ist man hier arbeitslos, dann erst Recht Gute Nacht.

Ach so, Deine Steuergelder gehen in den Osten? Wer bezahlt dann die Straßen vor Deiner Tür, das Straßenlicht oder die Polizei? Was denkst Du wo, die Leute im Osten ihre Steuergelder hin stecken?
Wir ALLE zahlen in und für GANZ Deutschland, falls das an Dir vorbei gegangen ist!
Und wenn man es also genau nimmt, zahlen Ostdeutsche also dafür mit, dass Dein Arsch des Nachts die Haustür findet. Nur soviel ...

Zu dem anderen erübrige ich mir jeden weitere Kommentar. Wenn Du die Mauer wieder aufbauen willst, dann fang doch bei Dir vor der Haustür an und schütze Dich mit Mienenfeld, Stacheldraht und Selbstschussanlagen.

Aufgewacht? Wohl kaum, denn manche schlafen ewig.

Achja hab noch ganz vergessen,...
wenn ich mir nicht sicher sein kann einen arbeitsplatz zu haben bzw. zu behalten würde ich mich auch nicht fortpflanzen.

das stinkt mir nämlich schon gaaaaanz lange, dass sich fortgepflanzt wird und die gesellschaft dafür zahlen darf.

wenn jemand kinder haben will, sollen diejenigen auch selber für aufkommen.

und erzählt mir nicht, wer zahlt später eure rente.

solange wir 8 millionen arbeitslose haben, brauchen wir keine kinder die später auch arbeitslos sind.

und ich habe kein problem damit bis 70 oder länger arbeiten zu gehen.

gruss

heimwerkerin

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29. August 2004 um 20:14

Und noch etwas...
wenn die demos gegen die spitzensteuerabsenkung gehen würden, würde ich sogar mitmarschieren.

das ist nämlich der einzige punkt, den ich nicht nachvollziehen kann.

bei den "armen" kürzen und den "reichen" im selben atemzug noch etwas drauflegen, passt nicht in mein soziales verständnis.

gruss

heimwerkerin

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29. August 2004 um 21:00

Schwieriges Thema,
ich denke ein Problem an Hartz IV ist die Art, wie das ganze kommuniziert wurde. Es wurde viel hineininterpretiert und Horrorstories gingen bzw. gehen um, zum Beispiel dass ein Arbeitslose 3-Mann-Familie nun in eine 30 qm Wohnung ziehen müsse und ihre 60 qm aufgeben müsse. Das stimmt ja so nicht.

Was mir außerdem sauer aufstößt: das Gemeckere gegen die Politik. Egal, wer an der Macht ist, möge er Schröder, Stoiber oder Merkel heissen: nie ist man zufrieden. Immer wird gemotzt.
Wenn ich dann so Sätze höre wie "wir wurden ja nicht gefragt, die haben einfach über unsere Köpfe hinweg entschieden", dann frage ich mich, wie die Leute sich das vorstellen. Es wird immer Teile der Bevölkerung geben, die meinen, benachteiligt zu werden. Wenn man das Volk befragt hätte, hätte man längst keine Reformen verabschieden können. Das wäre ein ewiges Hin- und Her geworden. Tatsache ist: es muss was passieren, und das müssen ALLE an einem Strang ziehen - auch die Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger. Denn sie gehören nunmal nicht zu den Leistungsträgern der Gesellschaft, es kann nicht erwartet werden, dass die steuerzahlende und arbeitende Bevölkerung alles alleine macht. Deshalb finde ich die Einführung der 1-Euro-Jobs auch nicht verkehrt.

Was das "Gemeckere" der Menschen im Osten angeht: ich werde nie verstehen, warum man nicht wegzieht, wenn alles so scheisse ist.
Ich gehe dahin, wo mein Job ist.
Als ich vor fast 4 Jahren aus GB zurückkam und klar war, dass ich einen Job hier bekomme, konnte ich mir nicht aussuchen, wo das war. Ich wäre sicher gerne zurück ins Rheinland gegangen, um in der Nähe meiner Eltern zu sein. Da gab es aber keine Stelle. Ich habe eine Stelle hier in Ba-Wü gefunden und die habe ich angenommen.
Und wenn ich morgen meinen Job verliere und hier nix mehr kriege, dafür aber in Hamburg oder München, dann ziehe ich eben dahin. Und auch das kann man man von anderen Leuten erwarten.

Im übrigen denke ich nach wie vor nicht, dass hier in D totale Armut herrscht. Das soziale Netz ist nach wie vor gut und Leute, die keinen Job haben, bekommen Geld.
Wer hier von Armut spricht, weil er seit 5 Jahren nicht arbeitet und meint, ihm stünde genauso viel zu wie jemand, der tagtäglich arbeitet und Steuern zahlt, dem empfehle ich mal ein soziales Jahr in Äthiopien, damit er mal sieht, was wirkliche Armut ist.

LG
parfum

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29. August 2004 um 21:30
In Antwort auf ramiye_12234163

Achja hab noch ganz vergessen,...
wenn ich mir nicht sicher sein kann einen arbeitsplatz zu haben bzw. zu behalten würde ich mich auch nicht fortpflanzen.

das stinkt mir nämlich schon gaaaaanz lange, dass sich fortgepflanzt wird und die gesellschaft dafür zahlen darf.

wenn jemand kinder haben will, sollen diejenigen auch selber für aufkommen.

und erzählt mir nicht, wer zahlt später eure rente.

solange wir 8 millionen arbeitslose haben, brauchen wir keine kinder die später auch arbeitslos sind.

und ich habe kein problem damit bis 70 oder länger arbeiten zu gehen.

gruss

heimwerkerin

Heimwerkerin!
Vielleicht sollte für Ossis wieder die Zwangssterilisation eingeführt werden??? Bitte erkläre ganz verbindlich, dass du dich niemals "fortpflanzen" wirst, es würde uns allen nur schaden, denn du allein bist schon nicht zu ertragen mit deiner dämlichen Arroganz! Arbeite von mir aus bis du 90 Jahre alt bist, aber hoffentlich nicht mit Menschen!

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29. August 2004 um 21:49
In Antwort auf nadya_12038013

Heimwerkerin!
Vielleicht sollte für Ossis wieder die Zwangssterilisation eingeführt werden??? Bitte erkläre ganz verbindlich, dass du dich niemals "fortpflanzen" wirst, es würde uns allen nur schaden, denn du allein bist schon nicht zu ertragen mit deiner dämlichen Arroganz! Arbeite von mir aus bis du 90 Jahre alt bist, aber hoffentlich nicht mit Menschen!

Das wäre vielleicht gar nicht so übel
wenn es mehr wie mich geben würde, wäre di welt in ordnung.

denke bitte daran, dass "soziale einstellung" nichts mit dem bezug von sozialleistungen zu tun hat.

ich habe und werde von diesem sozialsystem nicht gestüzt, sondern ich stütze es mit meinen steuerbeiträgen, die ziemlich beträchtlich sind.

ich fordere nur einwenig eigenverantwortung.

und wer nicht in der lage ist seine kinder auf eigene kosten zu ernähren sollte keine bekommen.
wer kinder in die welt setzt und von sozialhilfe lebt, handelt schlicht verantwortungslos.
kinder sind und bleiben "privatvergnügen"
und niemand setzt kinder in die welt, weils dem staat angeblich hilft, sondern nur aus purem eigenutz und "eigenfreude".

vergleichbar mit der anschaffung eines haustieres, da hat auch im regelfall der besitzer mehr freude als das tier, welches in den seltensten fällen artgerecht gehalten wird.

so und anstatt auf mich einzuprügel -was mich nicht sonderlich stört- solltet ihr euch lieber gedanken machen und die vermehrung einstellen.

ich arbeite gerne bis 90 aber es nervt mich dann schon "sozialschmarotzer""oder deren kinder" durchzufüttern

herzlichst

heimwerkerin

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29. August 2004 um 21:56
In Antwort auf nadya_12038013

Heimwerkerin!
Vielleicht sollte für Ossis wieder die Zwangssterilisation eingeführt werden??? Bitte erkläre ganz verbindlich, dass du dich niemals "fortpflanzen" wirst, es würde uns allen nur schaden, denn du allein bist schon nicht zu ertragen mit deiner dämlichen Arroganz! Arbeite von mir aus bis du 90 Jahre alt bist, aber hoffentlich nicht mit Menschen!

Habe gerade nochmal kurz deine anderen beiträge gelesen
"ausländerhass", mit DEINER sozialen einstellung, ist es anscheinend nicht so weit her, wie du HIER glauben machen möchtest

ich wohne zb. in einem stadtteil/haus mit ca. 90 % anteil an "nichtdeutschen mitbewohnern" und komme ganz prima mit allen aus.

ich bin bisher auch noch von niemanden hier belästigt oder gar bedroht worden.

der einzigen bedrohung die ich bisher ausgesetzt war, waren ostdeutsche glatzen.

gruss heimwerkerin

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29. August 2004 um 21:59
In Antwort auf ramiye_12234163

Das wäre vielleicht gar nicht so übel
wenn es mehr wie mich geben würde, wäre di welt in ordnung.

denke bitte daran, dass "soziale einstellung" nichts mit dem bezug von sozialleistungen zu tun hat.

ich habe und werde von diesem sozialsystem nicht gestüzt, sondern ich stütze es mit meinen steuerbeiträgen, die ziemlich beträchtlich sind.

ich fordere nur einwenig eigenverantwortung.

und wer nicht in der lage ist seine kinder auf eigene kosten zu ernähren sollte keine bekommen.
wer kinder in die welt setzt und von sozialhilfe lebt, handelt schlicht verantwortungslos.
kinder sind und bleiben "privatvergnügen"
und niemand setzt kinder in die welt, weils dem staat angeblich hilft, sondern nur aus purem eigenutz und "eigenfreude".

vergleichbar mit der anschaffung eines haustieres, da hat auch im regelfall der besitzer mehr freude als das tier, welches in den seltensten fällen artgerecht gehalten wird.

so und anstatt auf mich einzuprügel -was mich nicht sonderlich stört- solltet ihr euch lieber gedanken machen und die vermehrung einstellen.

ich arbeite gerne bis 90 aber es nervt mich dann schon "sozialschmarotzer""oder deren kinder" durchzufüttern

herzlichst

heimwerkerin

Ich gehe
im großen und ganzen mit dir konform. Was mich nur wundert, ist, dass du vor einiger Zeit hier auf Leute eingeprügelt hast, als es um ein ähnliches Thema ging und diese Leute eine ähnliche Meinung vertraten als du jetzt.

Woher der Sinneswandel?

Sollte ich nun deinen Nick falsch in Erinnerung haben und jemand anders gemeint sein, entschuldige ich mich vorab.

Gruß
parfum

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29. August 2004 um 22:08
In Antwort auf ramiye_12234163

Habe gerade nochmal kurz deine anderen beiträge gelesen
"ausländerhass", mit DEINER sozialen einstellung, ist es anscheinend nicht so weit her, wie du HIER glauben machen möchtest

ich wohne zb. in einem stadtteil/haus mit ca. 90 % anteil an "nichtdeutschen mitbewohnern" und komme ganz prima mit allen aus.

ich bin bisher auch noch von niemanden hier belästigt oder gar bedroht worden.

der einzigen bedrohung die ich bisher ausgesetzt war, waren ostdeutsche glatzen.

gruss heimwerkerin

Wahrscheinlich
kommst du nur deshalb so prima mit den Mitbewohnern aus, weil sie dem Mist, den du redest, nicht verstehen...! Die ostdeutschen Glatzen scheinen dir im übrigen ja auch nicht ernsthaft geschadet zu haben, oder sind deine wirren Äußerungen auf einen Schlag mit der Baseball-Keule zurückzuführen, aber vielleicht haben selbst solche Idioten eine natürliche Schmerzgrenze, vielleicht haben sie in dir auch nur eine Gleichgesinnte erkannt!
Am besten du verschwindest völlig in deiner Schwerelosigkeit!

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29. August 2004 um 22:18
In Antwort auf nadya_12038013

Wahrscheinlich
kommst du nur deshalb so prima mit den Mitbewohnern aus, weil sie dem Mist, den du redest, nicht verstehen...! Die ostdeutschen Glatzen scheinen dir im übrigen ja auch nicht ernsthaft geschadet zu haben, oder sind deine wirren Äußerungen auf einen Schlag mit der Baseball-Keule zurückzuführen, aber vielleicht haben selbst solche Idioten eine natürliche Schmerzgrenze, vielleicht haben sie in dir auch nur eine Gleichgesinnte erkannt!
Am besten du verschwindest völlig in deiner Schwerelosigkeit!

Schau schau...
hast dich auch auf die suche begeben.

schade das nicht immer die besten lehrer werden

und die "nichtdeutschen mitbewohner" verstehen mich prima

es ist echt schade, dass ihr ossis eine totale vollkaskomentalität habt

daher war das "alte system" sicherlich das beste für euch.
umso mehr ärgert es mich, dass ich "euch" mit steuerzahlungen mitfinanzieren muss.

begreift endlich, dass jeder auch für sich selbstverantwortlich ist und man nicht alles von anderen erwarten kann.

liebste grüsse

heimwerkerin

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29. August 2004 um 22:41
In Antwort auf ramiye_12234163

Schau schau...
hast dich auch auf die suche begeben.

schade das nicht immer die besten lehrer werden

und die "nichtdeutschen mitbewohner" verstehen mich prima

es ist echt schade, dass ihr ossis eine totale vollkaskomentalität habt

daher war das "alte system" sicherlich das beste für euch.
umso mehr ärgert es mich, dass ich "euch" mit steuerzahlungen mitfinanzieren muss.

begreift endlich, dass jeder auch für sich selbstverantwortlich ist und man nicht alles von anderen erwarten kann.

liebste grüsse

heimwerkerin

Irrtum!
Du irrst gewaltig, was meine "Herkunft" betrifft,Berlin besteht bekanntlich heute aus ehemals Ost- und Westteil,ich kann mich deshalb auch nicht zum "alten System" äußern! Aber der Begriff "Betonkopf" trifft zu 100% auf dich zu.
Ich bin sicher, deine Nachbarn verstehen dich nur deswegen, weil du sprichst wie du schreibst und da bist du den nicht deutschsprachigen sehr ähnlich! Haben die im Übrigen keine Kinder, sind die alle berufstätig, bezieht niemand staatliche Hilfe? Ich glaube, du bist einfach nur feige und teilst hier anomym mächtig aus, weil du unerkannt bleibst.
Ich bin nur froh, dass ich bisher dass Glück hatte, aufgeschlossene, intelligente und tolerante Leute aus Ost und West kennenzulernen und mir so etwas wie du erspart blieb!

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29. August 2004 um 22:48
In Antwort auf nadya_12038013

Irrtum!
Du irrst gewaltig, was meine "Herkunft" betrifft,Berlin besteht bekanntlich heute aus ehemals Ost- und Westteil,ich kann mich deshalb auch nicht zum "alten System" äußern! Aber der Begriff "Betonkopf" trifft zu 100% auf dich zu.
Ich bin sicher, deine Nachbarn verstehen dich nur deswegen, weil du sprichst wie du schreibst und da bist du den nicht deutschsprachigen sehr ähnlich! Haben die im Übrigen keine Kinder, sind die alle berufstätig, bezieht niemand staatliche Hilfe? Ich glaube, du bist einfach nur feige und teilst hier anomym mächtig aus, weil du unerkannt bleibst.
Ich bin nur froh, dass ich bisher dass Glück hatte, aufgeschlossene, intelligente und tolerante Leute aus Ost und West kennenzulernen und mir so etwas wie du erspart blieb!

Da irrst du dich meine liebste
tolerant, aufgeschlossen bist du mit sicherheit nicht.

ich fordere selbstverantwortung. mehr nicht.

wenn der osten so toll war und der westen so scheisse ist, dann günde mit den anderen unzufriedenen einen eigenen staat und schon könnt ihr glücklich werden.

allerliebste

grüsse

heimwerkerin

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29. August 2004 um 22:51
In Antwort auf ramiye_12234163

Da irrst du dich meine liebste
tolerant, aufgeschlossen bist du mit sicherheit nicht.

ich fordere selbstverantwortung. mehr nicht.

wenn der osten so toll war und der westen so scheisse ist, dann günde mit den anderen unzufriedenen einen eigenen staat und schon könnt ihr glücklich werden.

allerliebste

grüsse

heimwerkerin

Lesen
kannst du also auch nicht! Sollte es jemals einen solchen Staat geben, hättest du Einreiseverbot!

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29. August 2004 um 22:55
In Antwort auf nadya_12038013

Lesen
kannst du also auch nicht! Sollte es jemals einen solchen Staat geben, hättest du Einreiseverbot!

Lesen gilt eher für dich
aber ich hab echt kein bock mehr auf dein hirnloses geschreibsel zu antworten.

werd glücklich

knutscha

heimwerkerin

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29. August 2004 um 22:58
In Antwort auf ramiye_12234163

Schau schau...
hast dich auch auf die suche begeben.

schade das nicht immer die besten lehrer werden

und die "nichtdeutschen mitbewohner" verstehen mich prima

es ist echt schade, dass ihr ossis eine totale vollkaskomentalität habt

daher war das "alte system" sicherlich das beste für euch.
umso mehr ärgert es mich, dass ich "euch" mit steuerzahlungen mitfinanzieren muss.

begreift endlich, dass jeder auch für sich selbstverantwortlich ist und man nicht alles von anderen erwarten kann.

liebste grüsse

heimwerkerin

Ist
das Wort "Vollkaskomentalität" dein einziges Fremdwort oder warum bringst du es auch in anderen Diskussionen ständig zur Anwendung? Naja, wenigstens schreibst du es bis auf die Großschreibung richtig! Vielleicht bist auch du noch lernfähig!

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29. August 2004 um 23:08
In Antwort auf nadya_12038013

Ist
das Wort "Vollkaskomentalität" dein einziges Fremdwort oder warum bringst du es auch in anderen Diskussionen ständig zur Anwendung? Naja, wenigstens schreibst du es bis auf die Großschreibung richtig! Vielleicht bist auch du noch lernfähig!

Wow, wusste gar nicht
das es für dich ein fremdwort ist du lebst doch so.

bist mir trotzdem lieb und teuer.


drück dich

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29. August 2004 um 23:12
In Antwort auf ramiye_12234163

Wow, wusste gar nicht
das es für dich ein fremdwort ist du lebst doch so.

bist mir trotzdem lieb und teuer.


drück dich

Schlaf
schön!Ich hoffe, dass du morgen keinem degeneriertem, arbeitscheuen, jammerndem Ossi mit Kind begegnest! Ende der Diskussion.

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30. August 2004 um 10:31

Das ist doch alles von den Mediens hochgepuscht...
Also ich kenne sehr, sehr viele Wessis, die mithelfen würden, wenn die Mauer noch mal gebaut werden sollte...Ganz nebenbei erscheint es mir aber auch, dass der Osten einen Hass auf die den Westen hat...man nehme nur den Film "Gooddbye Lenin"...als wäre der Mauerfall schuld, dass es dem Osten so schlecht geht.
Im Westen sind die Menschen sauer, weil sie ihr Leben lang eingezahlt haben und das aber nun für den Aufbau des Ostens "draufging" und alle jetzt aus dem Topf schöpfen, der nur von der Hälfte finanziert wurde...aber das...was sie auf die Krone bringt ist das sich dann noch die Häfte nicht mal bedankt...nein, sondern nur meckert.

Nehmen wir das Beispiel Dresden:
Der Wasserschaen war ganz enorm und wirklich furchtbar-keine Frage- aber anstatt das die Medien informieren, senden sie Bilder von meckernden Ossis, die sich aufregen, dass der Staat noch kein Geld geschickt hat.
In Köln sind jede 6-7 Jahre die Menschen betroffen von Hochwasser und habt ihr schonmal irgendwo einen Bericht gesehen, in dem gemeckert wurde"WO ist der Staat...wir haben in den letzten 2 Tagen noch keine Überweisung auf unser Konto bekommen!"

Das alles wird in den Medien hochgeschaukelt und der "Hass", der bei manchen existiert basiert auf dem (hoffentlich) Mißverständnis, dass die Ossis für die ganze Mühe, die der Westen geleistet hat, nicht die mindeste Anerkennung zeigt.

Es ist Fakt, dass es den Wessis besser gehen würe, wenn es den Mauerfall nicht gegeben hätte. Das ist so und wir auch immer so bleiben!
Das sollten die Menschen im Osten vielleicht auch erkennen, dann würde es diesen Hass wahrscheinlich gar nicht geben!

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30. August 2004 um 10:36
In Antwort auf jayla_12726731

Liebe Heimwerkerin
Du tust mir aufrichtig leid. Wenn im Osten alles so toll, preiswert und besser als beschrieben ist, wenn die Ossis immer noch die Gewinner der Einheit sind und die armen Wessis dafür bluten (unter anderem auch Du), dann frage ich mich ersthaft, warum Du nicht längst im Osten bist. Zum Beispiel Rostock: Vor der Einheit lebten dort 260 000 Menschen. Heute noch ca. 190 000. Es dürfte inzwischen also genügend Platz vorhanden sein. Tatsächlich sind doch der eine und der andere umgesiedelt der Arbeit wegen.
Also nicht wie hin da! Und viel Spaß beim Bessermachen, Besserwissen kannst Du ja schon ganz gut.
Zauberlilie, die froh über die Einheit ist.

Du bringst kein Gegenargument Zauberlilie
Wo sind deine Gegenargumente?

Das was du da schreibst ist nur gehetzt...nichts anderes

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30. August 2004 um 10:42
In Antwort auf ramiye_12234163

Das wäre vielleicht gar nicht so übel
wenn es mehr wie mich geben würde, wäre di welt in ordnung.

denke bitte daran, dass "soziale einstellung" nichts mit dem bezug von sozialleistungen zu tun hat.

ich habe und werde von diesem sozialsystem nicht gestüzt, sondern ich stütze es mit meinen steuerbeiträgen, die ziemlich beträchtlich sind.

ich fordere nur einwenig eigenverantwortung.

und wer nicht in der lage ist seine kinder auf eigene kosten zu ernähren sollte keine bekommen.
wer kinder in die welt setzt und von sozialhilfe lebt, handelt schlicht verantwortungslos.
kinder sind und bleiben "privatvergnügen"
und niemand setzt kinder in die welt, weils dem staat angeblich hilft, sondern nur aus purem eigenutz und "eigenfreude".

vergleichbar mit der anschaffung eines haustieres, da hat auch im regelfall der besitzer mehr freude als das tier, welches in den seltensten fällen artgerecht gehalten wird.

so und anstatt auf mich einzuprügel -was mich nicht sonderlich stört- solltet ihr euch lieber gedanken machen und die vermehrung einstellen.

ich arbeite gerne bis 90 aber es nervt mich dann schon "sozialschmarotzer""oder deren kinder" durchzufüttern

herzlichst

heimwerkerin

???
"ich habe und werde von diesem sozialsystem nicht gestüzt, sondern ich stütze es mit meinen steuerbeiträgen, die ziemlich beträchtlich sind."

Welche Steuern denn? am 24 juni hast nicht gearbeitet, also wirst Du höchstwahrscheinlich durch "Ehegattenaplitting" subventioniert.

Posting von Heimwerkerin am 24.Juni
"ich bin nu seit einem jahr hausfrau und kann sagen es gefällt mir super gut

Wenn nicht das liebe geld wäre, würde ich nach meinen jetztigen erfahrungen niemalsniemehr arbeiten gehen .

ich hoff aber, dass es noch mind. 2-3 jahre so weiter läuft.

ps. kinder hab ich keine

verbringe den tag mit shoppen, radfahren, schwimmen, kultur ab und an zu ner lesung usw. ...das leben kann echt schön sein"

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30. August 2004 um 10:57

Also
ich bin einer der sogenannten "flexiblen Ossis", aufgewachsen in sachsen-Anhalte, seit 10J. in Niedersachsen lebend.
Mich nervt dieses polemische blabla von beiden Seiten.
Leider schaffen es die wenigsten Menschen zu diesem Thema sachlich zu bleiben, deswegen begrüße ich Postings wie die von ebba.


Es wurden viele Fehler beim Aufbau Ost gemacht. Aber wem ist das anzulasten, dem arbeitslosen Ostdeutschen, dessen einziger Fehler war nicht gegangen zu sein?

Das Überstülpen des Systems der alten Bundesländer scheiterte schlicht an den realen Gegebenheiten. Naivität und Unerfahrenheit paarten sich oft mit Küngelei und krimineller Energie.

Die Probleme beim Aufbau Ost mit Abschreibungsmöglichkeiten für die Klientel aus den superreichen Frankfurter, Hamburger und Münchener Vororten lösen zu wollen, musste scheitern. Dort wo früher die großen Quellen der Einkommenssteuer lagen, gingen plötzlich in den Finanzämtern die Lichter aus. Der Fiskus musste (und muss noch) sogar irrsinnig hohe Steuerrückzahlungen aus konstruierten Verlustzuweisungen zahlen. Verwendet wurde das Geld für unsinnige Immobilien, die heute zum Großteil leerstehen. Einer der Nebeneffekte war ein ungesundes Aufblähen der Bauwirtschaft, die danach völlig zusammenbrach. Bereits 1991 haben Experten vor diesen Entwicklungen gewarnt, fanden jedoch bei der Kohlregierung kein Gehör.

Seien wir ehrlich: der Westen war für das, was hier =Aufbau Ost= genannt wird, ebensowenig gerüstet wie der Osten. Hier wie da wurde nur über Geld geredet, wurde es für das einzig Notwendige gehalten.

Als Lafontaine (ich halte ihn heute für eine Witzfigur) davor warnte, den Osten der schieren Gewalt der DMark auszusetzen (inzwischen ist von der Wirtschaft im Osten nichts mehr übrig, aber noch immer gibt ihm keiner Recht), war das der erste Ansatz, der zweifelte, ob allein eine Unmenge Geld die erwünschten Effekte bewirken würden. Im Osten wurde Kohl gewählt (wenn die DM nicht zu uns kommt, kommen wir...) und weil es so einfach war, liess man die Sozialversicherungen das Konsumdefizit aufbringen. Der Osten verlor auch die letzten Reste seiner Wirtschaft und der Westen riskierte mit den investierten fünf bis zehn Prozent des NettoInlandProduktes seine Wettbewerbsfähigkeit.

m Osten war damit jede Generation über Vierzig zu Selbstmitleid, verurteilt und im Westen gab es Aufbaubezahler und Aufbaugewinnler, was der Akzeptanz des Prozesses den Todesstoss verpasste.

Der ganze Frust über diesen Prozess treibt die Leute auf die Straße nicht HarzIV, daß ist nur der Auslöser, den sich viele zunutze machen und die Presse hat auch ihren Anteil.

Es bringt allerdings nichts, darüber zu philosophieren, was falschgemacht wurde, wichtiger ist darüber nachzudenken, was man richtig machen könnte.

Momenten scheint es so, als sei es vollkommen egal, wieviel man noch hineinsteckt, spätere Generationen werden es erst leisten, das unbekümmerte Aufbauen um der Menschen willen. Die aktuellen Generationen reden von Gerechtigkeit, wo Sie ihre eigene Bequemlichkeit meinen. Solange selbst das Nötigste in Gesamtdeutschland blockiert wird (eine entscheidungsfähige politische Kultur, eine Regelung des Rentenproblems, Steuerrefoerm etc.), muss sich niemand wundern, wenn Stillstand für einen gehobenen politischen Status gehalten wird.

Statt gemeinsam endlich etwas dagegen zu unternehmen wird hüben wie drüben die Schuld der anderen Seite gegeben.

Wolkenschaf

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30. August 2004 um 11:01
In Antwort auf lita_11889024

Also
ich bin einer der sogenannten "flexiblen Ossis", aufgewachsen in sachsen-Anhalte, seit 10J. in Niedersachsen lebend.
Mich nervt dieses polemische blabla von beiden Seiten.
Leider schaffen es die wenigsten Menschen zu diesem Thema sachlich zu bleiben, deswegen begrüße ich Postings wie die von ebba.


Es wurden viele Fehler beim Aufbau Ost gemacht. Aber wem ist das anzulasten, dem arbeitslosen Ostdeutschen, dessen einziger Fehler war nicht gegangen zu sein?

Das Überstülpen des Systems der alten Bundesländer scheiterte schlicht an den realen Gegebenheiten. Naivität und Unerfahrenheit paarten sich oft mit Küngelei und krimineller Energie.

Die Probleme beim Aufbau Ost mit Abschreibungsmöglichkeiten für die Klientel aus den superreichen Frankfurter, Hamburger und Münchener Vororten lösen zu wollen, musste scheitern. Dort wo früher die großen Quellen der Einkommenssteuer lagen, gingen plötzlich in den Finanzämtern die Lichter aus. Der Fiskus musste (und muss noch) sogar irrsinnig hohe Steuerrückzahlungen aus konstruierten Verlustzuweisungen zahlen. Verwendet wurde das Geld für unsinnige Immobilien, die heute zum Großteil leerstehen. Einer der Nebeneffekte war ein ungesundes Aufblähen der Bauwirtschaft, die danach völlig zusammenbrach. Bereits 1991 haben Experten vor diesen Entwicklungen gewarnt, fanden jedoch bei der Kohlregierung kein Gehör.

Seien wir ehrlich: der Westen war für das, was hier =Aufbau Ost= genannt wird, ebensowenig gerüstet wie der Osten. Hier wie da wurde nur über Geld geredet, wurde es für das einzig Notwendige gehalten.

Als Lafontaine (ich halte ihn heute für eine Witzfigur) davor warnte, den Osten der schieren Gewalt der DMark auszusetzen (inzwischen ist von der Wirtschaft im Osten nichts mehr übrig, aber noch immer gibt ihm keiner Recht), war das der erste Ansatz, der zweifelte, ob allein eine Unmenge Geld die erwünschten Effekte bewirken würden. Im Osten wurde Kohl gewählt (wenn die DM nicht zu uns kommt, kommen wir...) und weil es so einfach war, liess man die Sozialversicherungen das Konsumdefizit aufbringen. Der Osten verlor auch die letzten Reste seiner Wirtschaft und der Westen riskierte mit den investierten fünf bis zehn Prozent des NettoInlandProduktes seine Wettbewerbsfähigkeit.

m Osten war damit jede Generation über Vierzig zu Selbstmitleid, verurteilt und im Westen gab es Aufbaubezahler und Aufbaugewinnler, was der Akzeptanz des Prozesses den Todesstoss verpasste.

Der ganze Frust über diesen Prozess treibt die Leute auf die Straße nicht HarzIV, daß ist nur der Auslöser, den sich viele zunutze machen und die Presse hat auch ihren Anteil.

Es bringt allerdings nichts, darüber zu philosophieren, was falschgemacht wurde, wichtiger ist darüber nachzudenken, was man richtig machen könnte.

Momenten scheint es so, als sei es vollkommen egal, wieviel man noch hineinsteckt, spätere Generationen werden es erst leisten, das unbekümmerte Aufbauen um der Menschen willen. Die aktuellen Generationen reden von Gerechtigkeit, wo Sie ihre eigene Bequemlichkeit meinen. Solange selbst das Nötigste in Gesamtdeutschland blockiert wird (eine entscheidungsfähige politische Kultur, eine Regelung des Rentenproblems, Steuerrefoerm etc.), muss sich niemand wundern, wenn Stillstand für einen gehobenen politischen Status gehalten wird.

Statt gemeinsam endlich etwas dagegen zu unternehmen wird hüben wie drüben die Schuld der anderen Seite gegeben.

Wolkenschaf

Noch was
Wer sich über die magelnde flexibilität der Ostdeutschen beschwert, vergisst wie viele schon abgewandert sind.

In vielen osdeutschen Städten gibt es kaum noch gut ausgebildete Leute zwischen 20 und 40. Ein großer Teil der Leute, die flexibel sind und neue Impulse geben könnten, ist einfach nicht mehr da. Wenn ich mir die Situation in meiner Heimatstadt ansehe, ist es einfach deprimierend. Keine zehn Pferde würden mich dorthin zurückkriegen.


Wolkenschaf

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30. August 2004 um 11:13
In Antwort auf anneka_12944881

Das ist doch alles von den Mediens hochgepuscht...
Also ich kenne sehr, sehr viele Wessis, die mithelfen würden, wenn die Mauer noch mal gebaut werden sollte...Ganz nebenbei erscheint es mir aber auch, dass der Osten einen Hass auf die den Westen hat...man nehme nur den Film "Gooddbye Lenin"...als wäre der Mauerfall schuld, dass es dem Osten so schlecht geht.
Im Westen sind die Menschen sauer, weil sie ihr Leben lang eingezahlt haben und das aber nun für den Aufbau des Ostens "draufging" und alle jetzt aus dem Topf schöpfen, der nur von der Hälfte finanziert wurde...aber das...was sie auf die Krone bringt ist das sich dann noch die Häfte nicht mal bedankt...nein, sondern nur meckert.

Nehmen wir das Beispiel Dresden:
Der Wasserschaen war ganz enorm und wirklich furchtbar-keine Frage- aber anstatt das die Medien informieren, senden sie Bilder von meckernden Ossis, die sich aufregen, dass der Staat noch kein Geld geschickt hat.
In Köln sind jede 6-7 Jahre die Menschen betroffen von Hochwasser und habt ihr schonmal irgendwo einen Bericht gesehen, in dem gemeckert wurde"WO ist der Staat...wir haben in den letzten 2 Tagen noch keine Überweisung auf unser Konto bekommen!"

Das alles wird in den Medien hochgeschaukelt und der "Hass", der bei manchen existiert basiert auf dem (hoffentlich) Mißverständnis, dass die Ossis für die ganze Mühe, die der Westen geleistet hat, nicht die mindeste Anerkennung zeigt.

Es ist Fakt, dass es den Wessis besser gehen würe, wenn es den Mauerfall nicht gegeben hätte. Das ist so und wir auch immer so bleiben!
Das sollten die Menschen im Osten vielleicht auch erkennen, dann würde es diesen Hass wahrscheinlich gar nicht geben!

Jaja Dankbarkeit
nach 15 Jahren sollten wir uns immer noch täglich bedanken und schön unterwürfig sein.

Das haben wir schon durch. Es ist nicht gerade lustig wenn leute mit Kolonialherrenmentalität, die zu Hause teilweise kein bein auf die Erde bekommen haben, einem erstmal gönnerhaft erzählren wollen wie man mit Messer und Gabel ißt.

Man hatte das Gefühl sich für alles rechtfertigen und bedanken zu müssen, nicht für voll genommen zu werden. Das war zum Beispiel für meine Vater, der zur Wende fast 50 war sehr schwer und die beste Entscheidung war, seinem Arbeitgeber den Rücken zuzukehren und freiberuflich weiterzumachen. Viele haben ihn als er das mit 56 tat für verrückt erklärt. Es läuft noch heute gut.

Als ich zum studieren in den Westen ging, wurde mir öfters gesagt, daß es ein Unding ist, daß ich mit meinem Ostabi im Westen studieren darf. Als ich ein Stipendium bekam (so schlecht war mein Ostabi wohl doch nicht), bekam ich den Kommentar zu hören, daß es ein Unding sei, daß die Ossis den westdeutschen Studenten die Stipendien wegschnappen. Inzwischen wohne ich schon seit über 10Jahren hier, wenn jemand erfährt, daß ich ursprünglich aus dem Osten komme, kommt meistens der Satz "Das merkt man Dir gar nicht an" Ich frage mich immer wieder, ob das ein Kompliment oder eine Beleidigung sein soll.

Ne irgendwann ist auch mal Schluß mit Dankbarkeit. ich habe keine Lust, mich mein Leben lang dafür entschuldigen zu müssen, auf der falschen seite der Mauer geboren zu sein.

wolkenschaf

PS: und zu den Flutopfern. Das Problem ist das die Spenden- und andere Unterstützungsgelder zum Teil in der Bürokratie versackt sind und nicht da ankamen, wo sie hinsollten.
Das Publik zu machen ist richtig und hat nichts mit Gemecker zu tun.

Vielleicht beschweren sich ja die kölner nicht, weil sie ihr geld bekommen haben. Wer weiß das schon?

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30. August 2004 um 11:22
In Antwort auf lita_11889024

Jaja Dankbarkeit
nach 15 Jahren sollten wir uns immer noch täglich bedanken und schön unterwürfig sein.

Das haben wir schon durch. Es ist nicht gerade lustig wenn leute mit Kolonialherrenmentalität, die zu Hause teilweise kein bein auf die Erde bekommen haben, einem erstmal gönnerhaft erzählren wollen wie man mit Messer und Gabel ißt.

Man hatte das Gefühl sich für alles rechtfertigen und bedanken zu müssen, nicht für voll genommen zu werden. Das war zum Beispiel für meine Vater, der zur Wende fast 50 war sehr schwer und die beste Entscheidung war, seinem Arbeitgeber den Rücken zuzukehren und freiberuflich weiterzumachen. Viele haben ihn als er das mit 56 tat für verrückt erklärt. Es läuft noch heute gut.

Als ich zum studieren in den Westen ging, wurde mir öfters gesagt, daß es ein Unding ist, daß ich mit meinem Ostabi im Westen studieren darf. Als ich ein Stipendium bekam (so schlecht war mein Ostabi wohl doch nicht), bekam ich den Kommentar zu hören, daß es ein Unding sei, daß die Ossis den westdeutschen Studenten die Stipendien wegschnappen. Inzwischen wohne ich schon seit über 10Jahren hier, wenn jemand erfährt, daß ich ursprünglich aus dem Osten komme, kommt meistens der Satz "Das merkt man Dir gar nicht an" Ich frage mich immer wieder, ob das ein Kompliment oder eine Beleidigung sein soll.

Ne irgendwann ist auch mal Schluß mit Dankbarkeit. ich habe keine Lust, mich mein Leben lang dafür entschuldigen zu müssen, auf der falschen seite der Mauer geboren zu sein.

wolkenschaf

PS: und zu den Flutopfern. Das Problem ist das die Spenden- und andere Unterstützungsgelder zum Teil in der Bürokratie versackt sind und nicht da ankamen, wo sie hinsollten.
Das Publik zu machen ist richtig und hat nichts mit Gemecker zu tun.

Vielleicht beschweren sich ja die kölner nicht, weil sie ihr geld bekommen haben. Wer weiß das schon?

Ihr dankt nicht nur...sondern ihr macht uns verantwortlich
für eure Situation!

Es wird gemeckert, wo es nur geht!!!

Hast du schon mal Wessis im Fernsehen gesehen, die sagten....wir haben eingezahlt...uns steht das Geld zu....

Nein, aber wenn bei den Ossis das Geld nicht auf dem Konto eingeht dann kann man damit rechnen, dass die nächste Demo am Start ist!
Und das wir dann von dir als"Richtig" betitelt.

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30. August 2004 um 11:28

Noch was zu Harz4
urückzukommen. Ich selber habe kein Problem mit Harz IV, kann aber verstehen, wenn die Betroffenen (übrigends auch im Westen)damit Probleme haben. Es wurde schlecht informiert, teilweise wurde durch die Presse Stimmungsmache bis zum geht nicht mehr betrieben. Es geht das Horroszenario um, daß man mit 50 arbeitslos wird, nichts mehr findet und seine Altersversorgung aufbrauchen muß.

Ein durchaus gut verdienender (westdeutscher)Bekannter meinte neulich, er weiß gar nicht, ob eine private Altersvorsorge noch Sinn macht, wenn bei Arbeitslosigkeit sowieso alles weg ist.
Kaum einer ist heute noch vor Arbeitslosigkeit sicher und der Soziale abstieg ist heute tiefer denn je.

HarzIV ist sicherlich notwendig, aber im Moment haben die arbeitslosen das Gefühl, alles ausbaden zu müssen, weil sie keine Lobby haben. Daß durch Harz IV Arbeitsplätze geschaffen werden ist Quatsch. Man sollte ehrlich sein und diese Maßnahme als das verkaufen was sie ist-eine Sparmaßnahme.

Die Bandagen werden härter und es kann jeden treffen, tief zu fallen.

Wolkenschaf

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30. August 2004 um 11:40
In Antwort auf anneka_12944881

Ihr dankt nicht nur...sondern ihr macht uns verantwortlich
für eure Situation!

Es wird gemeckert, wo es nur geht!!!

Hast du schon mal Wessis im Fernsehen gesehen, die sagten....wir haben eingezahlt...uns steht das Geld zu....

Nein, aber wenn bei den Ossis das Geld nicht auf dem Konto eingeht dann kann man damit rechnen, dass die nächste Demo am Start ist!
Und das wir dann von dir als"Richtig" betitelt.

Erstmal sollte
man mal von dem "ihr" und "wir" wegkommen. Ostdeutsche reagieren sehr empfindlich auf Pauschalisierungen, Gleichmacherei und Vorurteile. Einerseits weil ihnen die Gleichheit vor 1990 von oben diktiert wurde, andererseits, weil sie 1990 mit auf Unwissenheit beruhenden, zum Teil haarsträubenden, Vorurteilen seitens der westdeutschen Landsleute konfrontiert wurden.


Ich mache niemanden verantwortlich für meine Situation. Mir geht es nämlich gut, ich habe im Leben schon einiges erreicht und das habe ich bestimmt nicht "euch" zu verdanken.

Ich habe öfters Wassis im fernsehen gesehen,die sagten....wir haben eingezahlt...uns steht das Geld zu....
Frag mal ein paar Rentner. Auch das geschrei bei der gesundheitsreform war nicht nur im osten groß.

Es wird hier so getan als wäre die Blockadementalität ein rein ostdeutsches Phänomen.
Dieses Land hat seit einigen Jahren Reformen in vielen Bereichen bitternötig. Das Geschrei ist groß wenn es an liebgewonnene Privilegien geht wie Pendlerpauschale, Eigenheimförderung usw. Und keine Regierung, die an die Kohlesubventionen gehen würde, könnte in Nordrhein-Westfalen Wahlen gewinnen.

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30. August 2004 um 12:01
In Antwort auf vada_12683779

Schwieriges Thema,
ich denke ein Problem an Hartz IV ist die Art, wie das ganze kommuniziert wurde. Es wurde viel hineininterpretiert und Horrorstories gingen bzw. gehen um, zum Beispiel dass ein Arbeitslose 3-Mann-Familie nun in eine 30 qm Wohnung ziehen müsse und ihre 60 qm aufgeben müsse. Das stimmt ja so nicht.

Was mir außerdem sauer aufstößt: das Gemeckere gegen die Politik. Egal, wer an der Macht ist, möge er Schröder, Stoiber oder Merkel heissen: nie ist man zufrieden. Immer wird gemotzt.
Wenn ich dann so Sätze höre wie "wir wurden ja nicht gefragt, die haben einfach über unsere Köpfe hinweg entschieden", dann frage ich mich, wie die Leute sich das vorstellen. Es wird immer Teile der Bevölkerung geben, die meinen, benachteiligt zu werden. Wenn man das Volk befragt hätte, hätte man längst keine Reformen verabschieden können. Das wäre ein ewiges Hin- und Her geworden. Tatsache ist: es muss was passieren, und das müssen ALLE an einem Strang ziehen - auch die Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger. Denn sie gehören nunmal nicht zu den Leistungsträgern der Gesellschaft, es kann nicht erwartet werden, dass die steuerzahlende und arbeitende Bevölkerung alles alleine macht. Deshalb finde ich die Einführung der 1-Euro-Jobs auch nicht verkehrt.

Was das "Gemeckere" der Menschen im Osten angeht: ich werde nie verstehen, warum man nicht wegzieht, wenn alles so scheisse ist.
Ich gehe dahin, wo mein Job ist.
Als ich vor fast 4 Jahren aus GB zurückkam und klar war, dass ich einen Job hier bekomme, konnte ich mir nicht aussuchen, wo das war. Ich wäre sicher gerne zurück ins Rheinland gegangen, um in der Nähe meiner Eltern zu sein. Da gab es aber keine Stelle. Ich habe eine Stelle hier in Ba-Wü gefunden und die habe ich angenommen.
Und wenn ich morgen meinen Job verliere und hier nix mehr kriege, dafür aber in Hamburg oder München, dann ziehe ich eben dahin. Und auch das kann man man von anderen Leuten erwarten.

Im übrigen denke ich nach wie vor nicht, dass hier in D totale Armut herrscht. Das soziale Netz ist nach wie vor gut und Leute, die keinen Job haben, bekommen Geld.
Wer hier von Armut spricht, weil er seit 5 Jahren nicht arbeitet und meint, ihm stünde genauso viel zu wie jemand, der tagtäglich arbeitet und Steuern zahlt, dem empfehle ich mal ein soziales Jahr in Äthiopien, damit er mal sieht, was wirkliche Armut ist.

LG
parfum

Umziehen
Ich kenne viele Osdeutsche, die wegen der arbeit umgezogen sind. Wie sonst kommmt es zu dem großen Einwohnerschwund in vielen ostdeutschen Städten?Ich selber lebe seit 10J. nicht mehr dort.
Letztes Jahr hatte ich Klassentreffen. Eine ganz kleine Minderheit ist im Heimatort geblieben. Der Rest ist in alle Winde verstreut. Von den Dageblieben saßen ein paar auf den Sprung. Viele führen Entfernungsbeziehungen. Gegangen sind vor allem die mit guter Ausbildung. Zurück blieben die, die auch woanders kaum Chancen haben.

Wenn man jung ist, ist das relativ leicht, aber je älter man ist, desto schwerer fällt es. Davon abgesehen, sind ältere Arbeitslose wohl im ganzen Land schwer vermittelbar.

Umzug aller ostdeutschen Arbeitslosen ist wohl kaum die Lösung.
Man sollte das ganze mal zu Enden denken.
Man stelle sich vor, die Umzugswilligen würden tatsächlich wegziehen, man stelle sich vor, die Menschen würden laufend, bei jeder Arbeitslosigkeit wegziehen. Ganz Deutschland käme einem Zirkusunternehmen gleich.
Und so ganz nebenbei denke ich, die Länder mit geringerer Arbeitslosenquote wie Baden-Württemberg würden sich schön bedanken.
Es geht gar nicht was ihr hier vorschlagt.
Ein Mensch ist kein Wandervogel und kein Strassenköter, dem es reicht, ein Dach überm Kopf zu haben und was zu fressen.

Wolkenschaf

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30. August 2004 um 12:12

Aufruhr der Entbehrlichen
letzte ist ein Artikel des Soziologen Wolfgang Sofski in der WELT zu lesen, in dem es um die Montagsdemonstranten, das Ende des Wohlfahrtsstaates und eine Analyse der wirtschaftlichen Situation geht. Ich finde ihn sehr lesenswert.
Hier der Text und unten der Link:



Aufruhr der Entbehrlichen

Nicht das Volk demonstriert, sondern jenes Drittel, das bei der Modernisierung des globalen Kapitalismus verlieren wird / Von Wolfgang Sofsky

"Da sie nichts vorzuweisen haben als ihre Enttäuschung, berufen sie sich auf einen politischen Mythos, auf die Volksmärsche gegen den DDR-Polizeistaat"
Foto: dpa
Zehntausende demonstrieren jeden Montag gegen die Kürzung der staatlichen Fürsorge. Es sind nicht die Habenichtse, die auf die Straße gehen, nicht die Obdachlosen und Hungerleider, die ohnehin nichts mehr haben. Die Mehrzahl der Protestgänger sind Menschen, die den Absturz befürchten, Erwerbslose ohne Aussicht auf Beschäftigung. Keinesfalls wollen sie landen, wo die Armen und Überflüssigen längst sind. Sie haben noch etwas zu verlieren: das knappe monatliche Auskommen - ohne Gegenleistung, die Ersparnisse, Status und Stolz. Weil der Abstand nach unten klein ist, äußert sich der Protest um so vernehmlicher. Zukunftsangst vermischt sich mit Wut und Empörung. Viele fühlen sich ungerecht behandelt und um den Lohn ihres Lebens gebracht. Andere sehen sich um die Hoffnungen betrogen, die ihnen über Jahre vorgegaukelt wurden. Nicht wenige glauben noch an einen unveräußerlichen Rechtsanspruch auf Solidarität - von Staats wegen.


Die politische Klasse ist alarmiert, denn sie sieht ihre Gefolgschaft dahinschwinden. Sie fürchtet um das einvernehmliche Schweigen, auf dem ihre Macht beruht. Daher diffamiert sie den Protest als Versammlung der Einfältigen, die weiterer, "kommunikativer" Belehrung bedürften. Radikale Dunkelmänner und Trittbrettfahrer sind angeblich am Werk. Hinter dem lautstarken Widerspruch wittert man sogleich eine Gefahr für die Demokratie. Einmal mehr verwechselt man die Opposition gegen die eigene Parteipolitik mit einer Kritik am Staat. Nervöse Amtsträger fordern gar eine Verschiebung oder Streichung der unpopulären Maßnahmen. Aber keiner wagt offen zu sagen, was der Fall ist: dass der deutsche Wohlfahrtsstaat vor dem Ende steht und künftig jeder selbst sehen muss, wo er bleibt.


Der Protest spricht vom Ende einer Illusion. Über Jahrzehnte glaubte man, der Staat könne Wachstum und Arbeitsplätze schaffen. Im Westen entsprach der Konsensdemokratie die Ideologie der "Sozialen Marktwirtschaft", im Osten übernahm der Polizeisozialismus die Werktätigen sogleich in den öffentlichen Dienst. Jedem Deutschen verhieß man wachsenden Wohlstand bei immer weniger Arbeit. Und nun ist man bass erstaunt, dass nach dem Fall des nationalen Schutzwalls die globale Konkurrenz auf die Wohlstandsinseln zurückgekehrt ist. Deutschland und Europa sind nicht mehr der Ausgangspunkt ökonomischer Expansion, sondern ein Kampffeld unter anderen. Der Interventionsstaat erweist sich als machtlos. Und die Bewegungsgesetze des Kapitals kennen weder Gerechtigkeit noch Brüderlichkeit, sondern nur den Zwang der Marktkonkurrenz.


Man erinnere sich: Der Motor der kapitalistischen Produktionsweise ist die Rivalität. Unaufhörlich revolutioniert sie die Wirtschaft von innen heraus. Die kapitalistische Entwicklung ist ein Prozess der schöpferischen Zerstörung. Wachstum kostet Verluste, Fortschritt ist Aufruhr. Alle Geschäftsbedingungen stehen zur Disposition. Jede Erneuerung bedeutet das Ende der alten Güter, des alten Wissens und des alten Personals. Wer in dieser Konkurrenz zu spät kommt, den ereilt der ökonomische Tod.


Wirtschaft ist ein riskantes Geschäft. Dies gilt für freie Güter-, Finanz- und Arbeitsmärkte gleichermaßen. Der Preis für die Arbeitskraft richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Steigt das Angebot, fallen die Löhne, steigt die Nachfrage, steigt auch der Lohn. Dieser Mechanismus ist durch das Kartell der Tarifpartner vielfach außer Kraft gesetzt. Gewerkschaften agieren als Monopolverband beschäftigter Fachkräfte gegen die Kapitaleigner. Erwerbslose haben von ihnen wenig zu erwarten. Trotz deftiger Erklärungen beteiligt sich die Gewerkschaftsspitze an den Protesten nur halbherzig. Sie ist ihren zahlenden Mitgliedern verpflichtet, nicht den Arbeitslosen, die sich den Monatsbeitrag längst nicht mehr leisten können. Für ihre Mitglieder erzielt die Gewerkschaft höhere Löhne, Beschäftigungsgarantien oder Vorkehrungen des Arbeitsschutzes. Gerechte Löhne haben sie noch nie erstritten.


Auf dem Arbeitsmarkt erhält man nicht, was einem zusteht, sondern was der Vertragspartner zahlen will. Von Verdienst nimmt der Markt keine Kenntnis. Harte Arbeit, Zuverlässigkeit, Initiative, Geschäftssinn, die Prostitution aller Talente, all dies wird manchmal vergolten und manchmal nicht. Daraus folgt jedoch nicht, dass der Markt abgeschafft gehöre, sondern dass niemand wegen seiner Herkunft oder seiner fehlenden Marktmacht von dessen Chancen abgeschnitten werden darf. Nicht Gerechtigkeit, sondern Gelegenheit ist das Prinzip freier Märkte.


Der Protest ist auch ein Ergebnis des Lohnsystems. Denn Lohnarbeit fördert die Apathie. Dem Lohnabhängigen fehlt die Chance, über sein eigenes Leben zu bestimmen und sich durch höhere Leistung einen Extragewinn zu verschaffen. Risiko lohnt sich für ihn nicht. Er gewinnt nichts, wenn sein Unternehmen floriert. Ihm bleiben nur die Leiden des Misserfolgs. Weder die Verantwortung für den Gewinn noch der Stolz auf die vollbrachte Leistung gehören ihm. So strebt er vor allem nach Sicherheit - und nach Verringerung seines Einsatzes. Wem die Erfrischungen des freiwilligen Risikos vorenthalten bleiben, setzt nicht auf Arbeit, Disziplin und Kreativität, sondern auf Freizeit und Konsum, und wenn ihm hierzu das Geld fehlt, dann zeichnet er einen Kredit oder hofft auf die Alimente des Staates. Der heutige Pumpkapitalismus wird durch das Lohnsystem nur begünstigt. Erst kommen die Schulden, dann der Genuss, schließlich die Arbeit.


Die Macht der aktuellen Demonstrationen ist begrenzt. Die Protestgänger können nicht streiken und die Arbeit verweigern, denn sie haben keine. Sie können keine Betriebe besetzen, denn die Fabriken sind längst geschlossen. Nur Parteizentralen, Rathäuser oder Arbeitsämter könnten sie demolieren. Der Schaden wäre überschaubar.


Da sie nichts vorzuweisen haben als ihre Enttäuschung, berufen sie sich auf einen politischen Mythos, auf die Volksmärsche gegen den DDR-Polizeistaat. Auch damals ging es, neben Freiheit und Volkseinheit, um Teilhabe am Wohlstand. Aber der heutige Protest repräsentiert nicht das Volk als ganzes. Trotz der Sympathien, die der Umzug weithin genießt, es ist eine Demonstration der Ausgeschlossenen. Sie stehen für jenes Drittel der deutschen Bevölkerung, das bei der Modernisierung des globalen Kapitalismus verlieren wird.


Proteste gewinnen immer dann an Triebkraft, wenn sich die Obrigkeit taub stellt. Verunglimpfung oder gönnerhaftes Verständnis heizen den Zorn an. Eine Korrektur oder gar Rücknahme der Maßnahmen ermunterte zu weiterem Protest. Sich stur zu stellen und die Tatsachen zu beschönigen, schürt die Entrüstung. Was immer die Machtelite tut, der Zug des Protestes wird anwachsen.


An der Masse lieben Menschen die Dichte, die sie mit den anderen vereint. Auf der Straße erleben sie hautnah die Gleichheit, die sie so sehr entbehren; nur im Verein mit Tausenden gewinnen sie die Illusion, ihre Einsamkeit überwunden zu haben. Dieses Erlebnis verlangt nach Wiederholung. Spätestens in einigen Wochen wird die rituelle Protestbewegung ihren Zenit überschreiten. An diesem Umkehrpunkt wird sich der kollektive Unmut entweder in einem Gewaltausbruch entladen, oder die Menge wird sich zerstreuen. Dass bei den nächsten Wahlen der Kreislauf der Regierungen beschleunigt wird, ist gewiss. Für die Entwicklung des Kapitalismus indes ist der kurze Aufruhr der Entbehrlichen nur eine Episode.


Wolfgang Sofsky ist Soziologe und Publizist.


Artikel erschienen am Mi, 25. August 2004

Aufruhr der Entbehrlichen

Gruss

miri

--------------------
http://www.hospitalityclub.org/

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30. August 2004 um 12:26
In Antwort auf anneka_12944881

Das ist doch alles von den Mediens hochgepuscht...
Also ich kenne sehr, sehr viele Wessis, die mithelfen würden, wenn die Mauer noch mal gebaut werden sollte...Ganz nebenbei erscheint es mir aber auch, dass der Osten einen Hass auf die den Westen hat...man nehme nur den Film "Gooddbye Lenin"...als wäre der Mauerfall schuld, dass es dem Osten so schlecht geht.
Im Westen sind die Menschen sauer, weil sie ihr Leben lang eingezahlt haben und das aber nun für den Aufbau des Ostens "draufging" und alle jetzt aus dem Topf schöpfen, der nur von der Hälfte finanziert wurde...aber das...was sie auf die Krone bringt ist das sich dann noch die Häfte nicht mal bedankt...nein, sondern nur meckert.

Nehmen wir das Beispiel Dresden:
Der Wasserschaen war ganz enorm und wirklich furchtbar-keine Frage- aber anstatt das die Medien informieren, senden sie Bilder von meckernden Ossis, die sich aufregen, dass der Staat noch kein Geld geschickt hat.
In Köln sind jede 6-7 Jahre die Menschen betroffen von Hochwasser und habt ihr schonmal irgendwo einen Bericht gesehen, in dem gemeckert wurde"WO ist der Staat...wir haben in den letzten 2 Tagen noch keine Überweisung auf unser Konto bekommen!"

Das alles wird in den Medien hochgeschaukelt und der "Hass", der bei manchen existiert basiert auf dem (hoffentlich) Mißverständnis, dass die Ossis für die ganze Mühe, die der Westen geleistet hat, nicht die mindeste Anerkennung zeigt.

Es ist Fakt, dass es den Wessis besser gehen würe, wenn es den Mauerfall nicht gegeben hätte. Das ist so und wir auch immer so bleiben!
Das sollten die Menschen im Osten vielleicht auch erkennen, dann würde es diesen Hass wahrscheinlich gar nicht geben!

Sei mir nicht böse...
aber ich frage mich gerade, was in dir so vorgeht.

"Es ist Fakt, dass es den Wessis besser gehen würe, wenn es den Mauerfall nicht gegeben hätte. Das ist so und wir auch immer so bleiben!
Das sollten die Menschen im Osten vielleicht auch erkennen, dann würde es diesen Hass wahrscheinlich gar nicht geben!"

Das ist Stammtischgehetze und zwar unterster Schublade. Diskussionen mit Dir zu führen empfinde ich inzwischen als ziemlich ermüdend. Und doch gestatte mir eine Frage: was haben Dir die "ossis" eigentlich getan?

Wahrscheinlich gar nichts. Aber es macht sich immer gut, wenn man auf Menschen, die unten liegen noch einschlagen kann.

Welche Anerkennung willst du denn haben? Anerkennung, das Unternehmen für einen Euro verkauft wurden und danach geschlossen wurden, obwohl sie noch lange nicht Tod waren? Anerkennung dafür, dass der Osten jahrelang kaputtgewirtschaftet wurde und immer noch kein Ende abzusehen ist? Anerkennung dafür, dass die Regierung Kohl die Einheit rasant vorangetrieben hat, weil gerade Wahlperiode war und man wiedergewählt werden wollte? Annerkennung dafür, dass genau diese Regierung Versprechungen und Zusagen gemacht hat und diese nicht eingehalten hat? Annerkennung dafür, dass sich Ossis auch nach 40 Jahren DDR und 15 Jahren Einheit immer noch vorkommen, wie Menschen zweiter Klasse und sich immernoch dafür rechtfertigen sollen? Anerkennung dafür, dass erlernte Berufe und Studien nach der Einheit nur bedingt oder gar nicht anerkannt wurden? Anerkennung dafür, dass Löhne und Gehälter immernoch 80% vom westlichen Niveau betragen? Anerkennung dafür, dass wir nach 15 Jahren noch eine solche Diskussion führen müssen?

Entschuldige, aber ich glaube kaum, dass sich ehemals 16,5 Millionen "Ossis" auf die Knie werfen und dafür Anerkennung zollen.

Murmel

PS: der bei soviel Dummheit und Ignoranz Himmelangst wird.

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30. August 2004 um 13:14

Ich kann...

...dir nur zustimmen, mei Tressel. Grüß ditsch *ganzuliebdickknuddel*
Das ganze Problem an dieser "Arbeitsmarktreform"(der Begriff an sich ist schon völlig falsch), daß sie aus den falschen Gründen beschloßen wurde.
Das etwas getan werden mußte und es mit der Politik, betreffend der Arbeit in unserem Lande, nicht so weiterging ist klar. Keine Frage.
Es wurde Jahre und Jahrzehnte der Bundeshaushalt kaputtgewirtschaftet. Von sparen hat keiner der Herren Politiker etwas gehalten und gleich gar nicht in ihren eigenen Reihen und in ihren aufgeblähten und inkompetenten Verwaltungen. Siehe Arbeitsämter!!!
Beispiele??? Fang ich doch mit eigenen Erfahrungen an. Bitte.
Zustimmung für eine Ausbildung/Umschulung zum Zahntechniker bekommen.
Ein Labor gefunden das von mir und meinem können begeistert war. Ausbildung ab September war verknüpft mit einer Stelle in der Modellierung, welche ab Mai wegen Mutterschaft frei wurde. Der Meister wollte vom AA nur Info's wie das ganze abläuft. Finanziell und organisatorisch, da seinerseits noch keine Erfahrung diesbezüglich vorhanden war. Teilte dies dem Mitarbeiter Vom AA mit. Er meinte ich bräuchte einen Termin. Er schickt mir einen zu.
Er hätte nur entsprechende Unterlagen schicken brauchen!
Nach zwei Wochen ruf ich an. Der Herr ist in Urlaub. Vertretung gibt es nicht. Es ist Mitte April!
Nach noch einer Woche ruf ich wieder an. Er ist da. Ich könne darauf kommen. Das wäre Anfang Mai. Ich sag es ihm. Bitte ihn sich mit dem Labor in Verbindung zu setzen, damit es keine Probleme gibt. Zitat: "Kein Problem, machen wir."
Als ich dort war. Erste Maiwoche. Zitat: "Sie kriegen die Stelle?! Gut. Wir schicken die Info's in's Labor."
Ich ruf im Labor an. Die Stelle war weg. Der Typ vom AA hatte sich NICHT!!! mit ihnen in Verbindung gesetzt und die konnten verständlicherweise nicht warten.

Anderes Beispiel:
Ich schau das ich eine Stelle bei einem Sicherheitsdienst bekomm. Fahre Die Nacht von Sonntag auf Montag Einweisung mit. Hatte Montag Morgen 8 Uhr einen Termin beim AA Bleibe ab 6 extra wach wegen dieses Termins.
Bin dann aber leider eingeschlafen und hab diesen Termin verpaßt.
Hab es dem zuständigen Mitarbeiter erläutert das ich infolge einer Jobsuche den Termin verpaßt hab.
Zwei Wochen Sperre, sagte selbiger lächelnd. Das Gesetz sei so. Da könne er nichts machen.
Nachdem ich wütend der Geschäftsstellenleitung diesen Willkürvorgang beschrieb entschuldigte man sich bei mir. Er hätte nur eine Bestätigung der Firma von mir verlangen brauchen.

Nun zu'r Essenz.
Diese ganze so genannte Reform ist nichts anderes als das Produkt jahrzehntelanger Inkompetenz, Dummheit, Machtgier und Ignoranz.
Und die Menschen im Osten unseres Landes sind diejenigen die die Summe des ganzen am schmerzhaftesten zu spüren bekommen. Aber sie sind diejenigen die am wenigsten damit zu tun haben.
Denn die Grundsteine für dieses Dilemma wurden schon lange vor dem Mauerfall im Westen Deutschlands gelegt.
Eine Ursache ist auch jahrzehntelange Feigheit und Duckmäusertum der hiesigen Bürger.
Statt den Herren Politikern auf die Finger zu klopfen haben alle nur geschaut das sie ihr Schäfchen im "Sozialstaat" ins trockene bringen.
Ich kann die Menschen In Leipzig, Berlin und....... sehr gut verstehen.
Denn was sie antreibt ist pure Existenzangst!!!
Sie wollen nur Kompetenz und Ehrlichkeit und wirkliches Interesse für die vorherrschenden Probleme und dabei nicht übersehen werden und auf der Strecke bleiben. Wie es leider schon so oft geschehen ist!!!
Weil sie wissen das diese Reformen in erster Linie dafür da sind den verschuldeten Bundeshaushalt zu sanieren an dem sie am allerwenigsten die Schuld tragen.

Ganze Landstriche sind teilweise schon verödet.
Die Jugend wandert ab in westliche Bundesländer und Österreich.

Soll das so weitergehen. Soll der Osten Deutschlands noch mehr verarmen?!
Das kann ja wohl nicht der Sinn der Sachen sein. Ich kann mir nur wünschen das noch mehr Menschen über ihren Tellerrand schauen und unsere Politiker in ihre Schranken weisen und darauf hinweisen wofür sie eigentlich da sind.

Nicht um sich zu bedienen!!! Sondern um zu dienen!!! Dem Volk!!!

Und dies mit Kompetenz!!!

So. Es grüßt alle und
Tressel im besonderen *knutsch*

Geronimo












































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































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30. August 2004 um 13:56
In Antwort auf vada_12683779

Ich gehe
im großen und ganzen mit dir konform. Was mich nur wundert, ist, dass du vor einiger Zeit hier auf Leute eingeprügelt hast, als es um ein ähnliches Thema ging und diese Leute eine ähnliche Meinung vertraten als du jetzt.

Woher der Sinneswandel?

Sollte ich nun deinen Nick falsch in Erinnerung haben und jemand anders gemeint sein, entschuldige ich mich vorab.

Gruß
parfum

Die anderen diskussionen
gingen um das einkommen.

und da vertrete ich noch immer die ansicht, dass ein mindestlohn immer noch bei mind. 10 euro die stunde angesiedelt werdn muss.

und anstelle die absenkung des spitzensteuersatzes hätte der grundfreibetrag angehoben werden müssen, da hätten die unteren lohngruppen mehr von profitiert.

gruss

heimwerkerin

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30. August 2004 um 14:01
In Antwort auf lita_11889024

???
"ich habe und werde von diesem sozialsystem nicht gestüzt, sondern ich stütze es mit meinen steuerbeiträgen, die ziemlich beträchtlich sind."

Welche Steuern denn? am 24 juni hast nicht gearbeitet, also wirst Du höchstwahrscheinlich durch "Ehegattenaplitting" subventioniert.

Posting von Heimwerkerin am 24.Juni
"ich bin nu seit einem jahr hausfrau und kann sagen es gefällt mir super gut

Wenn nicht das liebe geld wäre, würde ich nach meinen jetztigen erfahrungen niemalsniemehr arbeiten gehen .

ich hoff aber, dass es noch mind. 2-3 jahre so weiter läuft.

ps. kinder hab ich keine

verbringe den tag mit shoppen, radfahren, schwimmen, kultur ab und an zu ner lesung usw. ...das leben kann echt schön sein"

Hallo wolkenscharf
es werden nicht nur steuern auf arbeit erhoben.

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30. August 2004 um 14:01
In Antwort auf lita_11889024

???
"ich habe und werde von diesem sozialsystem nicht gestüzt, sondern ich stütze es mit meinen steuerbeiträgen, die ziemlich beträchtlich sind."

Welche Steuern denn? am 24 juni hast nicht gearbeitet, also wirst Du höchstwahrscheinlich durch "Ehegattenaplitting" subventioniert.

Posting von Heimwerkerin am 24.Juni
"ich bin nu seit einem jahr hausfrau und kann sagen es gefällt mir super gut

Wenn nicht das liebe geld wäre, würde ich nach meinen jetztigen erfahrungen niemalsniemehr arbeiten gehen .

ich hoff aber, dass es noch mind. 2-3 jahre so weiter läuft.

ps. kinder hab ich keine

verbringe den tag mit shoppen, radfahren, schwimmen, kultur ab und an zu ner lesung usw. ...das leben kann echt schön sein"

Hallo wolkenscharf
es werden nicht nur steuern auf arbeit erhoben.

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30. August 2004 um 14:05
In Antwort auf lita_11889024

Erstmal sollte
man mal von dem "ihr" und "wir" wegkommen. Ostdeutsche reagieren sehr empfindlich auf Pauschalisierungen, Gleichmacherei und Vorurteile. Einerseits weil ihnen die Gleichheit vor 1990 von oben diktiert wurde, andererseits, weil sie 1990 mit auf Unwissenheit beruhenden, zum Teil haarsträubenden, Vorurteilen seitens der westdeutschen Landsleute konfrontiert wurden.


Ich mache niemanden verantwortlich für meine Situation. Mir geht es nämlich gut, ich habe im Leben schon einiges erreicht und das habe ich bestimmt nicht "euch" zu verdanken.

Ich habe öfters Wassis im fernsehen gesehen,die sagten....wir haben eingezahlt...uns steht das Geld zu....
Frag mal ein paar Rentner. Auch das geschrei bei der gesundheitsreform war nicht nur im osten groß.

Es wird hier so getan als wäre die Blockadementalität ein rein ostdeutsches Phänomen.
Dieses Land hat seit einigen Jahren Reformen in vielen Bereichen bitternötig. Das Geschrei ist groß wenn es an liebgewonnene Privilegien geht wie Pendlerpauschale, Eigenheimförderung usw. Und keine Regierung, die an die Kohlesubventionen gehen würde, könnte in Nordrhein-Westfalen Wahlen gewinnen.

Wieso heisst es dann immer...
auf den montagsdemostrationen "WIR" sind das volk ?

und auch wenn ich zur zeit keiner beruflichen tätigkeit nachgehe, zahle ICH noch immer steuern.

gruss heimwerkerin

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30. August 2004 um 14:19
In Antwort auf ramiye_12234163

Wieso heisst es dann immer...
auf den montagsdemostrationen "WIR" sind das volk ?

und auch wenn ich zur zeit keiner beruflichen tätigkeit nachgehe, zahle ICH noch immer steuern.

gruss heimwerkerin

Erstmal
sprechen die Montagsdemonstranten auch nicht für alle ostdeutschen.
Für mich sprechen sie nicht, auch wenn sie mein Mitgefühl haben.
Der Ausspruch war 1989 richtig, heute ist seine Verwendung falsch.

Was bin ich denn nun eigentlich, wenn ich die letzten 10 Jahre (also 1/3 meines fast 30jährigen Lebens) im Westen verbracht habe, mit einem Wessi zusammenlebe und im Osten lebende Eltern habe?

Ein Wossi?

Gruß

Wolkenschaf

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30. August 2004 um 14:20
In Antwort auf addie_11846006

Erstmal
sprechen die Montagsdemonstranten auch nicht für alle ostdeutschen.
Für mich sprechen sie nicht, auch wenn sie mein Mitgefühl haben.
Der Ausspruch war 1989 richtig, heute ist seine Verwendung falsch.

Was bin ich denn nun eigentlich, wenn ich die letzten 10 Jahre (also 1/3 meines fast 30jährigen Lebens) im Westen verbracht habe, mit einem Wessi zusammenlebe und im Osten lebende Eltern habe?

Ein Wossi?

Gruß

Wolkenschaf

Sorry
ich besitze 2 Nicks

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30. August 2004 um 14:21
In Antwort auf ramiye_12234163

Hallo wolkenscharf
es werden nicht nur steuern auf arbeit erhoben.

Na toll
Mehrwertsteuer? Tabaksteuer?

Ich ging davon aus, wir reden hier von Einkommenssteuer und Co.

Gruß
parfum

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30. August 2004 um 14:50
In Antwort auf hailey_12049151

Sei mir nicht böse...
aber ich frage mich gerade, was in dir so vorgeht.

"Es ist Fakt, dass es den Wessis besser gehen würe, wenn es den Mauerfall nicht gegeben hätte. Das ist so und wir auch immer so bleiben!
Das sollten die Menschen im Osten vielleicht auch erkennen, dann würde es diesen Hass wahrscheinlich gar nicht geben!"

Das ist Stammtischgehetze und zwar unterster Schublade. Diskussionen mit Dir zu führen empfinde ich inzwischen als ziemlich ermüdend. Und doch gestatte mir eine Frage: was haben Dir die "ossis" eigentlich getan?

Wahrscheinlich gar nichts. Aber es macht sich immer gut, wenn man auf Menschen, die unten liegen noch einschlagen kann.

Welche Anerkennung willst du denn haben? Anerkennung, das Unternehmen für einen Euro verkauft wurden und danach geschlossen wurden, obwohl sie noch lange nicht Tod waren? Anerkennung dafür, dass der Osten jahrelang kaputtgewirtschaftet wurde und immer noch kein Ende abzusehen ist? Anerkennung dafür, dass die Regierung Kohl die Einheit rasant vorangetrieben hat, weil gerade Wahlperiode war und man wiedergewählt werden wollte? Annerkennung dafür, dass genau diese Regierung Versprechungen und Zusagen gemacht hat und diese nicht eingehalten hat? Annerkennung dafür, dass sich Ossis auch nach 40 Jahren DDR und 15 Jahren Einheit immer noch vorkommen, wie Menschen zweiter Klasse und sich immernoch dafür rechtfertigen sollen? Anerkennung dafür, dass erlernte Berufe und Studien nach der Einheit nur bedingt oder gar nicht anerkannt wurden? Anerkennung dafür, dass Löhne und Gehälter immernoch 80% vom westlichen Niveau betragen? Anerkennung dafür, dass wir nach 15 Jahren noch eine solche Diskussion führen müssen?

Entschuldige, aber ich glaube kaum, dass sich ehemals 16,5 Millionen "Ossis" auf die Knie werfen und dafür Anerkennung zollen.

Murmel

PS: der bei soviel Dummheit und Ignoranz Himmelangst wird.

Genau dieses Verhalten meine ich...
Das was du da machst ist....meckern...über EURE Situation und wer soll Schuls haben?...Natürlich die Wessis...jaja..das kennen wir schon und genau das meine ich.

Was sollten die Menschen denn noch tun außer in eine Kasse einzahlen? Was wollt ihr denn noch?

Aber es ist kein Gegenargument, dass dem Westen besser gegangen wäre! So ist es nun mal und alle akzeptieren es...es würde sich ja auch keiner Beschweren, wenn der Osten immer mit allem unzufrieden ist(siehe murmel29).

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30. August 2004 um 14:56
In Antwort auf addie_11846006

Erstmal
sprechen die Montagsdemonstranten auch nicht für alle ostdeutschen.
Für mich sprechen sie nicht, auch wenn sie mein Mitgefühl haben.
Der Ausspruch war 1989 richtig, heute ist seine Verwendung falsch.

Was bin ich denn nun eigentlich, wenn ich die letzten 10 Jahre (also 1/3 meines fast 30jährigen Lebens) im Westen verbracht habe, mit einem Wessi zusammenlebe und im Osten lebende Eltern habe?

Ein Wossi?

Gruß

Wolkenschaf

Eine deutsche
oder ganz simpel eine bewohnerin der brd, genauso wie ganz viele >nationalität egal< menschen in der brd.

das hartz IV hier >auch durch mich< eine ostlastigkeit bekommen hat, liegt einfach nur daran, dass es leider immer heisst "wir >armen< ossis" und allein dadurch eine teilung der menschen stattfindet.

wie immer von mir gesagt, mich nervt das ewige jammern, selbstbemitleiden und die forderung, dass andere mich unterstützen müssen, weil ich selbst nicht den arsch hoch bekomme.

ich weiss auch, dass wir nur max. 1 millionen offene stellen haben und die arbeitslosigkeit bei 8 millionen liegt.ich kann aber nicht verstehen, dass es immer noch viele >vermutlich 1 millionen, daher so viele offene stellen< gibt, die nicht bereit sind einen umzug vorzunehmen um einen arbeitsplatz zu bekommen.unteranderem auch darum, weil die staatliche unterstützung anscheinend zu "üppig" ist.

und wer nicht bereit ist, sein leben nach der arbeit und nicht die arbeit nach dem leben auszurichten, kann meiner meinung nach nicht auf die solidarität der "steuerzahlenden" bewohnern deutschlands pochen.

damit meine ich auch den arbeitslosen jugendlichen, der 20 jahre >warum auch immer< níchts lernt, die schule scheisse findet und nicht begreift oder von seinen eltern vermittelt bekommt, dass man immer für sich lernt und nie für andere.und dann plötzlich feststellt das er auf dem arbeitsmarkt null chancen hat und dann solidarität von den "steuerzahlenden" einfordert.

Und hier kommt wieder das wort "Vollkaskomentalität" zum tragen.

Viele sehen daas sozialsystem nicht als hilfe >was es eigentlich íst< sondern denken, dass steht mir ja auch zu, schließlich habe ich oder meine eltern, grosseltern etc. auch schon mal etwas eingezahlt.

und dass nervt mich.

Beispiel: autounfall 1tsd eus schaden, da fangen alle anzurechnen, ob es günstiger ist selber zu zahlen, da man ja sonst höher gestuft wird, bei den sozialversichungen wird nicht überlegt, weil niemand hoch gestuft wird bzw. an den verursachten kosten beteidigt wird.

und was ja auch bezeichnend ist, dass, wenn die wirtschaft bergab geht in der gleichen kurve der krankenstand abnimmt und jetzt sagt nicht, die schleppen sich nu "krank" zur arbeit.

gruss

heimwerkerin


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30. August 2004 um 15:11
In Antwort auf anneka_12944881

Genau dieses Verhalten meine ich...
Das was du da machst ist....meckern...über EURE Situation und wer soll Schuls haben?...Natürlich die Wessis...jaja..das kennen wir schon und genau das meine ich.

Was sollten die Menschen denn noch tun außer in eine Kasse einzahlen? Was wollt ihr denn noch?

Aber es ist kein Gegenargument, dass dem Westen besser gegangen wäre! So ist es nun mal und alle akzeptieren es...es würde sich ja auch keiner Beschweren, wenn der Osten immer mit allem unzufrieden ist(siehe murmel29).

Häääää???
also wenns nicht so traurig wäre.....

Hier gehts weder um Schuld oder Unschuld, sondern um Verständnis der Situation.

Ich habe nicht gemeckert, sondern Tatsachen wiedergegeben, die tatsächlich so stattgefunden haben.

Ich gebe nicht den Wessis schuld, sondern der Politik. Aber lesen ist nicht so deine Stärke, wie ich schon feststellen durfte.

Meckern tust du über "Ossis". Und wenn ich dich daran erinnern darf, sind wir inzwischen ein Volk und leiden alle unter den Mißständen der Wirtschaft, auch wenn du das nicht wahr haben willst und ja nur der Osten jammert und meckert.

Und du wiedersprichst dir selber. Ich könnte hier jede deiner einzelnen Antworten kopieren, aber macht das Sinn?

Ich kann nur meinen Vorschlag wiederholen: zieh nach Dresden, such dir ne Wohnung und nen Job, falls du dort einen findest. Vielleicht verstehst du dann die Situation des "Ostens".

Ich habe dich gefragt, was denn anerkannt werden sollte? Keine Antwort, sondern maßlose Unterstellungen. Ist das deine Art eine Diskussion zu führen? Dann können wir an der Stelle aufhören.

Nachtrag

"Aber es ist kein Gegenargument, dass dem Westen besser gegangen wäre! So ist es nun mal und alle akzeptieren es...es würde sich ja auch keiner Beschweren, wenn der Osten immer mit allem unzufrieden ist"

Es würde dem Osten entschieden besser gehen, wenn der Westen ihn nicht hätte ausbluten lassen, sondern echte Hilfe geschickt hätte bzw. lieber gar nichts getan hätte.

Du darfst es wieder jammern und meckern nennen, aber die Verantwortlichkeit liegt nunmal bei der damaligen Regierung Kohl und de Mezaire (keine Ahnung wie der sich schreibt). Also höre auf alles am Osten abzuladen.

Du behauptest es geht deinem Westen schlechter. Süße, es geht allen europäischen Staaten schlechter als vor 20 jahren, andere Staaten haben die Veränderungen nur schneller mitbekommen und etwas dagegen unternommen.

Aber egal, du liest ja eh nicht richtig.


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30. August 2004 um 15:14
In Antwort auf anneka_12944881

Genau dieses Verhalten meine ich...
Das was du da machst ist....meckern...über EURE Situation und wer soll Schuls haben?...Natürlich die Wessis...jaja..das kennen wir schon und genau das meine ich.

Was sollten die Menschen denn noch tun außer in eine Kasse einzahlen? Was wollt ihr denn noch?

Aber es ist kein Gegenargument, dass dem Westen besser gegangen wäre! So ist es nun mal und alle akzeptieren es...es würde sich ja auch keiner Beschweren, wenn der Osten immer mit allem unzufrieden ist(siehe murmel29).

Nicht die "wessis"
sind Schuld, aber es haben sich nach der Wende, einige die stark bereichert, vornehmlich "Wessis". Da wurden Fördergelder kassiert und Briefkastenfirmen aufgemacht, die nie einen einzigen Arbeitsplatz schufen. Bürgermeister und Landesregierungen, meist zweite oder dritte Garde im Westen, kamen nach Ostdeutschland, führten sich unheimlich arrogant auf und wirtschaftetet in die eigene Tasche. Erinnert sich noch irgend jemand an die Landesregierung in Sachsen-Anhalt unter Ministerpräsodent Münch?
Was bei der Treuhand beschissen wurde, darüber sollte man lieber nicht nachdenken.

Der "wilde Osten" war wirtschaflich gesehen kurz nach der Wende ein Gebiet ohne Regeln und Gesetze.
Fördermittel wurden mit der Gießkanne verteilt ohne überhaupt nachzuprüfen ob die geförderten Projekte Sinn machten oder überhaupt durchgeführt wurden.
Manche Firmen aus dem Westen übernahmen ostdeutsche Firmen kassierten Fördermittel , machten die Firma zu und sanierten ihre Stammfirma im Westen. Es wurde gemauschelt was das Zeug hielt.

Daran ist weder der Durchschnittsbürger west noch der durchschnittsbürger ost. Ein Teil der Steuermittel die in den osten flossen sind allerdings nicht dahingegangen wo sie hinsollten, sondern ganz wo anders hin.

Da fast jeder Ossi in seiner unmittelbaren Umgebung solche Fälle beobachtet hat, hat sich das in sein Gedächtnis eingeprägt.

Tja und mit der Dankbarkeit, 15Jahre später sollte es auch mal gut sein. Jeder ostdeutsche Arbeitnehmer zahlt genauso Steuern, Solidaritätszuschlag und Sozialabgaben wie sein westdeutscher Kollege.

Die meisten arbeitslosen, ob Ost oder West sind mit ihrer Situation unzufrieden. Das ergibt sich aus der Situation heraus.

Eins steht fest mit plumpem Stammtischgelaber hilft an niemandem weiter.

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30. August 2004 um 15:24
In Antwort auf hailey_12049151

Häääää???
also wenns nicht so traurig wäre.....

Hier gehts weder um Schuld oder Unschuld, sondern um Verständnis der Situation.

Ich habe nicht gemeckert, sondern Tatsachen wiedergegeben, die tatsächlich so stattgefunden haben.

Ich gebe nicht den Wessis schuld, sondern der Politik. Aber lesen ist nicht so deine Stärke, wie ich schon feststellen durfte.

Meckern tust du über "Ossis". Und wenn ich dich daran erinnern darf, sind wir inzwischen ein Volk und leiden alle unter den Mißständen der Wirtschaft, auch wenn du das nicht wahr haben willst und ja nur der Osten jammert und meckert.

Und du wiedersprichst dir selber. Ich könnte hier jede deiner einzelnen Antworten kopieren, aber macht das Sinn?

Ich kann nur meinen Vorschlag wiederholen: zieh nach Dresden, such dir ne Wohnung und nen Job, falls du dort einen findest. Vielleicht verstehst du dann die Situation des "Ostens".

Ich habe dich gefragt, was denn anerkannt werden sollte? Keine Antwort, sondern maßlose Unterstellungen. Ist das deine Art eine Diskussion zu führen? Dann können wir an der Stelle aufhören.

Nachtrag

"Aber es ist kein Gegenargument, dass dem Westen besser gegangen wäre! So ist es nun mal und alle akzeptieren es...es würde sich ja auch keiner Beschweren, wenn der Osten immer mit allem unzufrieden ist"

Es würde dem Osten entschieden besser gehen, wenn der Westen ihn nicht hätte ausbluten lassen, sondern echte Hilfe geschickt hätte bzw. lieber gar nichts getan hätte.

Du darfst es wieder jammern und meckern nennen, aber die Verantwortlichkeit liegt nunmal bei der damaligen Regierung Kohl und de Mezaire (keine Ahnung wie der sich schreibt). Also höre auf alles am Osten abzuladen.

Du behauptest es geht deinem Westen schlechter. Süße, es geht allen europäischen Staaten schlechter als vor 20 jahren, andere Staaten haben die Veränderungen nur schneller mitbekommen und etwas dagegen unternommen.

Aber egal, du liest ja eh nicht richtig.


Du wirst lachen....
Ichwerde nächstes Semester zu meiner Verwandtschaft nach Dresden ziehen und dreimal darfst du raten warum. Richtig!
Weil die Wohnung dort viel günstiger ist und auch die Lebensunterhaltungskosten! Wobei wir wieder beim Alten Thema wären.

Apropos...es werden Renten an Menschen gezahlt, die nicht ein einzigen Cent in die BRD eingezahlt haben...genau so ist es mit Arbeitslosenhilfe und den ganzen anderen Driss...aber dafür muss man sich nicht bedanken.
Die Menschen im Westen verzichten gerne auf das, was eigentlich ihnen zugestanden hätte und sie lassen sich auch gerne noch all das Negative anhängen, was sonst noch so in der Welt schief läuft...

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