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Bücherwurm

17. Januar 2014 um 11:47

welche bücher, die ihr gelesen habt, haben euch besonders berührt?
welche würdet ihr weiterempfehlen?
gibt es bücher, die ihr immer und immerwieder lesen könnt?
und warum gerade diese bücher?

seit ihr eigentlich generell bücherwürmer oder leseratten?

lest ihr lieber e-books oder richtige bücher?

viel spaß (vl. findet der/die eine oder andere so ideen für neuen lesestoff)

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17. Januar 2014 um 12:58

Ich lese
überaus gerne und am liebsten geschichten, die auf wahren begebenheiten beruhen.

z.b. gefangen im land des vaters, welches um eine kindesentführung handelt. mittlerweile habe ich das buch schon 4 mal gelesen und es ist immer wieder spannend und trotzdem unbegreiflich, wie so etwas geschehen kann und auch geschieht...

unterm lindenblütenbaum, ein kriegstagebuch aus bosnien, von einem kind, das knapp vor kriegsende von einem granatensplitter getötet wurde. wenn man so etwas liest, wird man sich bewusst, wie schrecklich ein krieg vor allem für kinder sein muss, aber auch wie die menschen in so einer situation lernen, wieder mehr zusammenzuhalten usw... (das tagebuch von anne frank werde ich mir wohl auch zulegen)

mich interessiert es sehr, wie es in anderen kulturen usw... aussieht und ich lese gerne erfahrungsberichte aus anderen kulturen. vl. hat ja jemand ein paar tipps

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20. Januar 2014 um 16:19

Solche sachen
finde ich auch sehr interessant, aber das nimmt mich dann ein bisschen zu viel mit... hab einmal so ein buch von meiner schwester geliehen. ich denke, der titel war sowas wie "wie menschen zu mördern werden" aber ich musste es nach einigen seiten weglegen, weil ich das einfach zu grausam fand...

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20. Januar 2014 um 16:21

Schade
ich habe kein kindle, aber ich trage trotzdem manchmal 2 bücher mit mir herum. dann fragt mich jeder, warum meine handtasche so schwer ist hahaha

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20. Januar 2014 um 16:22

Wow
das hört sich auch total interessant und spannend an. ist aber anscheinend nichts für schwache nerven, oder

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20. Januar 2014 um 16:28

Oh ja
die wüstenblume habe ich auch gelesen und fand es viel viel besser, als den film und auch spannender.

hab auch noch "ich noujoud- 10 jahre, geschieden" von einem 10-jährigen mädchen, das zwangsverheiratet wurde und es geschafft hat, sich von ihrem mann scheiden zu lassen.

und lejla-ein bosnisches mädchen, von einer frau, die im bosnienkrieg in ein vergewaltigungslager entführt wurde. dieses buch war aber sehr mühsam zu lesen und hat mich sehr mitgenommen. mir ist auch öfters beim lesen übel geworden. also wer mehr auf liebesromane oder geschichten mit einem happy end steht, sollte dieses buch lieber nicht lesen. mir war es auch zu viel

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20. Januar 2014 um 16:32

@all
danke für die tipps bis jetzt. hoffentlich löscht diesen thread niemand dann werde ich bestimmt hier reinschauen, wenn ich wieder lesestoff brauche

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22. Januar 2014 um 13:37

Interessant
Ich habe nie (glaube ich zumindest) jemanden kennengelernt, der sowohl King als auch Lovecraft liest/mag.

Unterschiedlicher kann man im gleichen Genre doch eigentlich kaum sein.

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22. Januar 2014 um 19:45

Mag sein,
ich habe mich mit King als Person nicht beschäftigt, mir ist Lovecraft sympathischer, der hatte auch ein Faible für Schokolade.

Seltsam, ich finde, dass sich gerade King furchtbar zerläuft, ich muss aber dazu sagen, dass seine letzten Bücher, die ich gelesen habe, "Das letzte Gefecht" und "Tommyknockers" waren, ist also schon eine Weile her.
Danach habe ich seine Bücher nicht mehr angefasst, ich finde den subtileren Horrror besser und Lovecraft ist mir daher lieber.

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22. Januar 2014 um 21:38

Das ist schwer
es gibt so viele gute Bücher.
Einzigartig sind für mich:
"Die Brücke der Vögel" - Barry Hughart
"The dark glory war" - Michael Stackpole
"Die Stadt ohne Namen" - Howard Lovecraft
(die Garret, P.I. Romane) - Glen Cook

Ach ja, unbedingt auf Papier, da bin ich altmodisch.

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23. Januar 2014 um 7:49

Dann
empfehle ich Dir:
"Der Zirkus" von Nils Minkmar, Wahlkamof, von innen betrachtet, faszinierend.

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23. Januar 2014 um 8:29

Dann
solltest Du Lovecraft lieber nicht ausprobieren, gerade weil da nichts Schlimmes passiert. Besser gesagt, das Schlimme verbirgt sich und man darf sich selber überlegen, was eigentlich Sache ist. Kein Splatter weit & breit, aber dafür echt unheimlich.

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23. Januar 2014 um 9:02

Ja interessant
war das buch auf jeden fall, nur nichts für schwache nerven hehehe

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23. Januar 2014 um 13:18

Genau
Es fließt seltenst Blut bei Lovecraft, aber am Schluss sind trotzdem immer alle Wahnsinnig, begehen aus Angst Selbstmord oder warten darauf, das "etwas" sie holt.
(naja, fast )
Der Grundtenor ist eigentlich "es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde..." (oder darüber oder darunter)

"Splatter" ist die Sorte Horrorfilm, die ihren Grauen-Effekt durch möglichst viel Blut, Eingeweide und Hirnteile erzielt, die fröhlich in der Gegend herumspritzen. Ich hake das für mich immer unter "Ekelhorror" ab. Wenn in einem Film eine Kettensäge vorkommt, dann ist das Splatter.

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27. Januar 2014 um 15:34


oh das finde ich cool. ein tolles hobby. ja ich bevorzuge auch richtige bücher, aber wahrscheinlich werden die ja bald nicht mehr so gängig sein...

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4. Februar 2014 um 15:59

Robinson Crusoe
fand ich auch ziemlich genial, aber die geheimnisvolle Insel von Jules Verne fand ich besser. Mir gefiel die Vorstellung, der Insel mit Wissenschaft und Technik zu Leibe zu rücken.
Heute, mit dem Gedanken des Umweltschutzes, sehe ich das zwar anders, aber damals war das einfach nur spannend und musste auch sofort daheim ausprobiert werden, was aber leider (oder Gott sei Dank) nie funktioniert hat.

Wolfsblut fand ich gut, aber unendlich traurig.

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5. Februar 2014 um 14:38

Oh wolfsblut
das buch kenne ich nicht, aber der film hat mir schon ziemlich gut gefallen. jetzt hab ich hier schon so viele tipps, dabei bin ich grade noch am lesen aber das ist super, mir geht immer relativ schnell der lesestoff aus.

achja mir ist noch ein buch eingefallen, das ich schon mehrere male gelesen habe und bei dem man auch vieles lernen und neu verstehen kann- der kleine prinz. ein zauberhaftes buch, das so gefühlvoll und rührend geschrieben ist, dass ich jedes mal weinen muss

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5. Februar 2014 um 16:14

Naja
wie man so als Kind ist...
Ich war fasziniert, von allen Dingen, die "Bumm" machen, also habe ich im Grundschulalter versucht Schwarzpulver selber zu machen, es gab da in einem Kinderexperimentierbuch das Rezept, hat aber leider/glücklicherweise nicht funktioniert. Heute ist mir klar, wo die Fehler lagen, unter anderem darin, dass die Autoren des Buches doch nicht so gutgläubig waren, wie ich angenommen hatte.
Tja, und dank Jules Verne hatte ich mit 12 dann eine Anleitung, um Nitroglycerin oder Cellulosenitrat herzustellen, was dann aber auch nicht geklappt hat.

Wenn ich daran denke, was ich als Kind alles ausprobiert habe, dann bricht mir heute der kalte Schweiß aus, ein Wunder, dass unser Haus noch steht und ich noch alle Finger habe.

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6. Februar 2014 um 13:58

Ne
nicht mutig, nur so dumm, dass ich glaubte, tatsächlich zu wissen, was ich tue...

Kinder eben.

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6. Februar 2014 um 14:10

Heheheh
ich habe die taschenbuchausgabe davon und kann es in einem durchlesen. ich weiß nicht, ob es auch eine längere version gibt.

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