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Brief an mein Herrchen

15. Juni 2002 um 0:04

Hallo, all Ihr Lieben, die das lesen.
Mir ist grad soooo zum Heulen und schreibe jetzt einfach.

Brief an mein Herrchen

Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich!
Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub- hurra.
Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Straßenrand gehalten, die Tür ging auf und Du hast einen Stock geworfen. Ich lief und lief. Als ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, kam ich zurück. Aber Du warst nicht mehr da. In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden... aber leider vergebens.
Ich wurde immer schwächer von Tag zu Tag.
Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit.
Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete auf Deine Rückkehr, aber Du bist nicht gekommen.
Dann wurde der Käfig geöffnet. Nein, Du warst es nicht - es war der Mann, der mich gefunden hatte.
Er brachte mich in einen Raum... es roch nach Tod.
Meine Stunde war gekommen!
Geliebtes Herrchen, ich weiß, dass Du weißt, dass ich mich trotz des Leidens, das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere. Und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte, ich würde auf Dich zulaufen. Denn:

ich hab Dich lieb!

Sowas bringt mich völlig aus meiner sonst so guten Fassung. Wie kann man so grausam sein? Wie kann ein Mensch so herzlos sein? Wie schafft man es, seinen treuen Hund einfach an der Autobahn auszusetzen? Warum gibt es solche Menschen? Warum, warum, warum?

Ich weiß ja auch nicht, warum ich mir das selbst antue und das auch noch lese (und zur Krönung auch noch schreibe... aber geteiltes Leid ist halbes Leid, oder?)

Heute mal seeehr traurige Grüße

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15. Juni 2002 um 0:13

Ich glaub,
ich brauch das heute

Wenn alle Dich meiden oder hassen,
ob mit oder ohne Grund,
wird einer Dich niemals verlassen,
und das ist Dein treuer Hund.

Und würdest Du ihn sogar schlagen,
ganz herzlos und ohne Verstand,
er wird es geduldig ertragen
und leckt Dir dafür noch die Hand.

Nur Liebe und selbstlose Treue
hat er für Dich immer parat.
Er beweist es Dir täglich aufs Neue,
wie unsagbar lieb er dich hat.

Nennst Du einen Hund Dein eigen,
wirst nie verlassen Du sein
und solltest Du vor Einsamkeit schweigen,
so bist Du doch niemals allein.

Wird einst der Tod Dir erscheinen,
und schlägt Dir die letzte Stund,
wird einer bestimmt um Dich weinen,
und das ist Dein treuer Hund!

Drum schäm Dich nicht Deiner Tränen,
wenn einmal Dein Hund von Dir geht.
Nur er ist, das muss man erwähnen,
ein Wesen, das stets zu Dir steht.

Werde jetzt schnell unseren Wauwi knuddeln und ins Bettchen gehen.. ist wohl besser so, bevor ich noch unnötigen Platz hier vollschreibe

Liebe Grüße

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15. Juni 2002 um 0:18

Hoi seefee
ich denk es ist mangelnder (oder nicht vorhandener) respekt vor einem lebewesen und nicht erkennen der verantwortung...

viele mögen tiere nur, wenn sie klein und lieb sind... wenn sie größer werden und konstant "ansprüche" stellen (spazieren gehen, man kann sie im urlaub nicht überall mitnehmen,...), dann werden sie lästig und wie ein konsumgut "entsorgt"...

oft sind die leute zu dumm (dass die hündin nicht trächtig wird) und zu gierig, dass sie ihre hunde kastrieren lassen... wenn dann junge kommen, dann entledigt man sich ihrer gleich mit dem muttertier gemeinsam *so gehts in einem aufwaschen*zyn* keine frage... ein hund kostet... nicht wenig, wenn man ihn ordentlich füttert und auf seine wohlergehen schaut...

heute erst hab ich beim tierarzt € 3oo.- fürs kastrieren abgelegt... im august sind die impfungen wieder dran... rund € 1oo.-... mit abfällen wird frau hund auch nicht gefüttert... das kostet auch einiges... aber das ist sie mir wert... und noch viel mehr! hätte sie einen unfall und müsste sich einer op unterziehen, dann würd ich auch € 1ooo.- zahlen, wenn es sich für SIE lohnt...

was in den köpfen von menschen vorgeht, die tiere "entsorgen" versteh ich nicht... keine ahnung... kann mich in ihr denken und handeln nicht reinversetzen... denn wenn ich mir ein tier nehme, dann trage ich verantwortung dafür, solange das tier lebt...

liebe grüße, eine *mit der frau hund zermatschte* pain

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15. Juni 2002 um 10:03

*mal ganz fest drück*
Hallo meine Liebe,
auch mich entsetzt es immer wieder wie herzlos und grausam doch die Menschen sein können. Wieso jemand seinen Hund einfach aussetzt, kann auch ich nicht nachvollziehen. Es liegt wohl daran, daß ein Hund für Viele nur irgend ein "Gegenstand" ist, an dem man sich erfreut und wenn er nicht mehr gefällt, dann weg damit.

Hier nochmal ganz deutlich: ICH FINDE SOLCHE MENSCHEN ABSOLUT BESCH...!

Liebe Grüße
von einer traurigen, aber auch wütenden
Heike

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15. Juni 2002 um 10:23

Hab zwar "nur" eine Katze, aber...
Guten Morgen Seefee


...ich verstehe solche Menschen auch nicht und will es auch gar nicht.
Bevor ich mir ein Tier anschaffe, egal welche Tierart überlege ich mir doch normalerweise ob es auch versórgt werden kann, wenn ich mal in Urlaub fahre, die Tierarztkosten, Fressen...

Aber ich kann mich Pain da nur anschließen, daß das Menschen sind, die vor dem Leben keinen Respekt zeigen. (Ist ja "nur" ein Tier)

Da wird unterm Weihnachtsbaum ein Hund, Katze, Vogel, usw. geschenkt, und im Sommer wenn die Familie in den Urlaub fahren will, ist das neue Familienmitglied ein Klotz am Bein.
Und viele sehen dann nur die Lösung indem sie es einfach aussetzen. Da könnte ich auch auf der S... raus, wenn ich sowas lese oder höre

Meine Katze wurde letztes Jahr 2 Wochen von meiner Nachbarin versorgt, als wir alle im Urlaub waren, und ansonsten von meinen Eltern wenn ich mit den Kindern mal übers WE weggehe.

Wenn die Menschen ihr Hirn einschalten würden beim Tierkauf, dann wäre vielen Tieren manches Leid erspart geblieben.

Liebe Grüße
Buffy
*bei der gerade ein Gewitter ums Haus geht*

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15. Juni 2002 um 12:43

Danke Euch allen
Bin sooo froh, dass es Menschen gibt, denen Tiere nicht egal sind, bzw. wichtig sind.

Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich öfter solch einen "Anfall" habe und mir dann vornehme, NIE WIEDER Tiere zu essen. Das klappt dann eine ganze Weile, dann bin ich wieder zu schwach *schäm*.
Meine Schwester ist seit einigen Jahren überzeugte Vegetarierin (auf dem Weg zur Veganerin). Sie ist viiiiel jünger und viel stärker als ich. Wenn das Schweinchen doch beim Metzger in seiner ganzen Größe liegen würde, fiele mir das leicht, es nicht zu essen. Aber als Leberwurst oder Schinken zubereitet, sieht man nix mehr von ihm. Oder in den meisten Saucen, Suppen etc... überall ist Tier drin.

Ich denke, ich bin einfach zu bequem, um alle Inhaltsstoffe zu lesen. Auch fehlt mir dazu die Zeit. Jetzt gerade könnte ich einkaufen und hätte Zeit dazu, aber wenn's Baby schläft, entspanne ich hier mal

Liebe Pain,
ich würde auch jeden Betrag für ein Tier bezahlen. Wer denn sonst, wenn nicht wir Menschen? Sie können sich doch nicht selbst helfen. Es sollte sowas wie ein Tierführerschein geben, damit jeder weiß, was auf ihn zukommt.

Liebe Buffy, liebe Heike,
schön, dass Ihr auch so denkt.
Ich glaube, es ist bald Vollmond oder sowas ähnliches. Da brauch ich Depressionen Wenn ich schon keine dramatische Ehe habe, muss ich halt was anderes suchen

Heute find ich es zwar "oberpeinlich", dass ich hier gejammert habe, kann es aber nimmer ändern. Muss da jetzt wohl durch...

Trotzdem sehr lieb von Euch, dass Ihr Euch um mich gekümmert habt :-X

Liebe Grüße

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15. Juni 2002 um 14:44

Ich kann...
...mir nicht vorstellen, das der verlassene Hund dann noch das Herrchen lieb haben kann bzw. so etwas jemals vergißt.

Meine Eltern haben 1996 einen einjährigen schwarzen Schnauzer-Mix namens Max aus dem Tierheim geholt, der irgendwo angebunden gewesen sein muß. Immer, wenn wir mit Auto irgendwo hinfahren, spielt Max im Auto total verrückt & ist erst auf der Rücktour ruhig. Genauso ist er, wenn wir einkaufen gehen und wir in vor der Supermarkt anbinden....dann jault und bellt er so lange, bis wir wieder draußen sind: Und dann spielt er vor Freude ebenfalls total verrückt und läuft dann ganz stolz *gg* mit der Hundeleine im Maul nach Hause.

Liebe Grüße
T.D.

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16. Juni 2002 um 21:09
In Antwort auf willow_12869135

Ich glaub,
ich brauch das heute

Wenn alle Dich meiden oder hassen,
ob mit oder ohne Grund,
wird einer Dich niemals verlassen,
und das ist Dein treuer Hund.

Und würdest Du ihn sogar schlagen,
ganz herzlos und ohne Verstand,
er wird es geduldig ertragen
und leckt Dir dafür noch die Hand.

Nur Liebe und selbstlose Treue
hat er für Dich immer parat.
Er beweist es Dir täglich aufs Neue,
wie unsagbar lieb er dich hat.

Nennst Du einen Hund Dein eigen,
wirst nie verlassen Du sein
und solltest Du vor Einsamkeit schweigen,
so bist Du doch niemals allein.

Wird einst der Tod Dir erscheinen,
und schlägt Dir die letzte Stund,
wird einer bestimmt um Dich weinen,
und das ist Dein treuer Hund!

Drum schäm Dich nicht Deiner Tränen,
wenn einmal Dein Hund von Dir geht.
Nur er ist, das muss man erwähnen,
ein Wesen, das stets zu Dir steht.

Werde jetzt schnell unseren Wauwi knuddeln und ins Bettchen gehen.. ist wohl besser so, bevor ich noch unnötigen Platz hier vollschreibe

Liebe Grüße

"Schnief!"
Hi Seefee!

Brauchst dich doch für deinen melancholischen nich' entschuldigen!
Die Geschichte bzw. das Gedicht haben mich auch n bischen traurig gemacht!
HAb selber nen Hund und würd ihn für nix auf der Welt hergeben!
Hatte bis Dezember auch noch eine Katze, die dann leider gestorben iss...*heul* das iss zwar schon ein halbes Jahr her, aber irgendwie bin ich da immer noch nich' drüber weg. Ich hatte sie halt total lieb und vermisse sie auch ziemlich!

Iss echt unglaublich wie manche mit Tieren umgehen! Die sind bei mir untendurch und verdienen mindestens das selbe Schicksal wie die Tiere denen sie es angetan haben!

LG, Perdida

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16. Juni 2002 um 23:47

Jo, werd ich tun
Hallo, Du Liebe

wollte Dir ja eine Mail schreiben, damit mein Beitrag nicht wieder "hochrutscht" *schäm*
Aber Perdida hat ja gerade gepostet und so antworte ich Dir jetzt direkt

Unser Wauwi ist aus dem Tierheim. Da war ich und hab ihn gesehen. Er hat mich gesehen und gewedelt. Wir gingen spazieren und am nächsten Tag kam ich wieder. Er war so erfreut, dass er sich von der Tierpflegerin losriss und auf mich zurannte. Ich war ganz schön erstaunt darüber, aber glücklich, denn ich wusste: das ist unser neuer Lebensgefährte.
Weiter haben wir noch 4 Meerschweinchen, ein riesiges Aquarium, eine Wüstenrennmaus, 1 Wildkatze, die bei uns im Keller lebt und frisst . Mehr geht leider nicht, sonst geht mein Mann in den Hungerstreik

Manchmal bekomm ich solch einen "Anfall" und will alles schön und gesund und friedlich auf der Welt haben. Und wenn ich dann sehe und merke, dass es doch nicht so ist, bin ich schon am Verzweifeln. Muss ganz schön aufpassen, dass ich nicht in ein "Loch" falle und nimmer alleine rauskomme.
Das Problem dabei ist, dass ich richtig gemein werden kann, wenn ich sehe, dass Menschen ihre Kinder oder Tiere schlecht behandeln. Das ist meine Schwäche, da ich doch möchte, dass Kinder und Tiere ein schönes Leben haben. Und wenn ich das nicht ändern kann, kann ich ziemlich down werden.

Fürs Tierheim hab ich schon öfter Kuchen gebacken etc. Aber jedes Mal, wenn ich dort war, geht es mir schlecht, denn ich würde am liebsten ALLE mit heim nehmen. Somit fällt mein Dienst beim Tierheim weg. Hab mich aufs Spenden spezialisiert Das tut mir nicht weh und ich freu mich, dass ich damit auch viel Gutes tun kann.

Dankeschön für Deine aufmunternden Worte. Fand ich richtig lieb und taten gut

Liebe Grüße

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16. Juni 2002 um 23:51
In Antwort auf sibel_11910096

"Schnief!"
Hi Seefee!

Brauchst dich doch für deinen melancholischen nich' entschuldigen!
Die Geschichte bzw. das Gedicht haben mich auch n bischen traurig gemacht!
HAb selber nen Hund und würd ihn für nix auf der Welt hergeben!
Hatte bis Dezember auch noch eine Katze, die dann leider gestorben iss...*heul* das iss zwar schon ein halbes Jahr her, aber irgendwie bin ich da immer noch nich' drüber weg. Ich hatte sie halt total lieb und vermisse sie auch ziemlich!

Iss echt unglaublich wie manche mit Tieren umgehen! Die sind bei mir untendurch und verdienen mindestens das selbe Schicksal wie die Tiere denen sie es angetan haben!

LG, Perdida

2 Katzen...
musste ich selber einschläfern lassen. Du kannst Dir vorstellen, wie es mir ging, liebe Perdida.

Aber es war besser so für sie.
Vor ca. 1 Jahr verschwanden hier bei uns in der Gegend unendlich viele Katzen. Das weiß ich so genau, weil jede Menge Vermisstenanzeigen in der Zeitung standen und meine Mutter selber mind. 10 Wildkatzen fütterte. Alle weg. Auch unser süßer Kater, der bildschön war. Keine Katze wurde je wiedergefunden. Sowas ist schrecklich, denn ich hab kurz darauf einen Bericht gelesen von Tierversuchen, bei denen herrenlose Katzen "benutzt" wurden. Dabei hatten viele ein Halsband an. Aber ich glaube, die "Tierfänger" schrecken vor nix zurück. Meine Wut ist echt groß.

Ich versteh die Menschen nicht!

Liebe Grüße

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19. Juni 2002 um 22:55
In Antwort auf willow_12869135

2 Katzen...
musste ich selber einschläfern lassen. Du kannst Dir vorstellen, wie es mir ging, liebe Perdida.

Aber es war besser so für sie.
Vor ca. 1 Jahr verschwanden hier bei uns in der Gegend unendlich viele Katzen. Das weiß ich so genau, weil jede Menge Vermisstenanzeigen in der Zeitung standen und meine Mutter selber mind. 10 Wildkatzen fütterte. Alle weg. Auch unser süßer Kater, der bildschön war. Keine Katze wurde je wiedergefunden. Sowas ist schrecklich, denn ich hab kurz darauf einen Bericht gelesen von Tierversuchen, bei denen herrenlose Katzen "benutzt" wurden. Dabei hatten viele ein Halsband an. Aber ich glaube, die "Tierfänger" schrecken vor nix zurück. Meine Wut ist echt groß.

Ich versteh die Menschen nicht!

Liebe Grüße

Ja, Seefee,
kann ich mir sehr gut vorstellen. *gar-nicht-drandenken-mag*.
Das mit den Tierversuchen kann schon möglich sein. Iss echt widerlich sowas!
Hier auf Malle gibt es sehr viele Straßenkatzen (und Hunde). Manche Leute stören sich so sehr daran, daß sie Köder mit Rattengift auslegen, woran dann leider auch die geliebten Hauskatzen letztendlich sterben.
Mir sind auf diese Weise ein Hund und 2 Katzen genommen worden. (iss schon etwas länger her)Kann deine Wut also gut nachempfinden.
Aber hier auf der Insel iss die Tierliebe, erfahrungsgemäß, eh leider alles andere als groß und (fast) niemand unternimmt etwas um den Mord (jawohl!!! *ereifer*) an unschuldigen Tieren zu verhindern.
Erst neulich hab ich unseren NAchbarn erwischt, wie er den gesamten Wurf seiner Hündin in seiner Regentonne ertränken wollte!!! Er wußte nicht wohin mit den Tieren...Na toll, vielleicht mal drangedacht, das Tier zu sterilisieren bevor es soweit kommt???!!! Ich hab ihn dann erstmal ordentlich zusammengesch...und ihm die Telefonnummer vom nächsten Tierheim in die Hand gedrückt. Aber irgendwie hab ich mir dabei auch gedacht, was für ein Hundeleben (im wahrsten Sinne des Wortes) die armen kleinen Kerlchen dort erwarten würde.
Für welche Lösung er sich im Endeffekt entschieden hat, weiß ich nicht.
Ich könnte noch X weitere traurige Tierschicksale beisteuern, aber ich glaube, daß laß ich lieber...

Viele Grüße, Perdida.

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28. Juni 2002 um 9:07

Jetzt komm ich auch noch...
Hallo Liebe Seefee,

dein Beitrag ist zwar schon lange her, aber trotzdem möchte ich ihn nochmals hochziehen, weil ich ein Tiernarr bin.

Mich begleiten 2 Zitate, die ich Dir nicht vorenthalten möchte:

"Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. " ( Arthur Schopenhauer)

" die Treue eines Tieres würde mich nicht so rühren, wenn die Treue unter den Menschen häufiger wäre. " ( Verfasser unbekannt )

Unser Tierbestand hier platzt aus allen Nähten, weil Tiere für uns und unsere Kinder einen hohen Stellenwert haben.

Mein Sohn bricht angesichts leidender Tiere in Tränen aus und selbst den Tod unseres geliebten Hundes ( 6 Jahre her )hat er noch nicht überwunden.

Kinder die mit Tieren aufwachsen, haben eine andere Art mit Menschen umzugehen und sind wesentlich ausgeglichener.

Mich packt immerwieder die Wut, wenn ich höre oder sehe, dass Tiere misshandelt worden sind.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich nicht schon vor 13 Jahren von meinem Mann getrennt habe, weil ich damals nicht wusste, wie ich es mit unserem Hund bewerkstelligen sollte. Denn ich wollte nicht in die Situation kommen, ihn abgeben zu müssen.

Vielleicht haben einige hierfür kein Verständnis, aber ich habe meinen Hund über alles geliebt und er war mein bester Freund.

Ich träume immer davon, sollte ich jemals zu Wohlstand kommen, ein Heim für Tiere einzurichten und ihnen ein schönes Zuhause zu schenken.

Viele Liebe Grüsse Ester

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28. Juni 2002 um 13:52
In Antwort auf afia_12116270

Jetzt komm ich auch noch...
Hallo Liebe Seefee,

dein Beitrag ist zwar schon lange her, aber trotzdem möchte ich ihn nochmals hochziehen, weil ich ein Tiernarr bin.

Mich begleiten 2 Zitate, die ich Dir nicht vorenthalten möchte:

"Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. " ( Arthur Schopenhauer)

" die Treue eines Tieres würde mich nicht so rühren, wenn die Treue unter den Menschen häufiger wäre. " ( Verfasser unbekannt )

Unser Tierbestand hier platzt aus allen Nähten, weil Tiere für uns und unsere Kinder einen hohen Stellenwert haben.

Mein Sohn bricht angesichts leidender Tiere in Tränen aus und selbst den Tod unseres geliebten Hundes ( 6 Jahre her )hat er noch nicht überwunden.

Kinder die mit Tieren aufwachsen, haben eine andere Art mit Menschen umzugehen und sind wesentlich ausgeglichener.

Mich packt immerwieder die Wut, wenn ich höre oder sehe, dass Tiere misshandelt worden sind.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich nicht schon vor 13 Jahren von meinem Mann getrennt habe, weil ich damals nicht wusste, wie ich es mit unserem Hund bewerkstelligen sollte. Denn ich wollte nicht in die Situation kommen, ihn abgeben zu müssen.

Vielleicht haben einige hierfür kein Verständnis, aber ich habe meinen Hund über alles geliebt und er war mein bester Freund.

Ich träume immer davon, sollte ich jemals zu Wohlstand kommen, ein Heim für Tiere einzurichten und ihnen ein schönes Zuhause zu schenken.

Viele Liebe Grüsse Ester

Zuhause für Tiere
Liebe Ester,

genau DAS würde ich auch tun, wenn ich im Lotto gewinnen würde. Aber nicht nur das, sondern auch noch ein Waisenhaus. Und nur Menschen mit besonderen Gefühlen (die ich natürlich vorher auf Mark und Herz testen würde ) dürften dort arbeiten. Aber ich das meiste und die Waisenkinder würden sich um die Tiere kümmern.

Die Zitate hab ich in meine Sammlung aufgenommen.
Hinter mir am Schreibtisch hängt ein Blatt, das ich dir mal noch schnell kopiert habe (sofern du es nicht schon selber hast):

Die 10 Bitten eines Hundes an den Menschen

Mein Leben dauert 10 oder 12 Jahre.
Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten..
Bedenke es, eh Du mich anschaffst!

Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst!

Pflanze Vertrauen in mich – ich lebe davon!

Zürne mir nie lange und sperr mich zur Strafe nicht ein!

Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen, Deine Freunde – ich habe nur Dich!

Sprich manchmal mit mir.
Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz verstehe,
so doch die Stimme, die sich an mich wendet!

Wisse: wie immer an mir gehandelt wird – ich vergesse es nie!

Bedenke eh Du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchelchen Deiner Hand zerquetschen vermögen –
dass ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache!

Ehe Du mich bei der Arbeit unwillig schiltst, bockig oder faul, bedenke, vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ein verbrauchtes Herz!

Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde-
Auch Du wirst einmal alt sein!

Geh jeden schweren Gang mit mir!
Sag nie: „Ich kann so etwas nicht sehen“ oder:
„Es soll in meiner Abwesenheit geschehen“.
Alles ist leichter für mich mit Dir!

So, freue mich immer, wenn ich andere Menschen treffe, die ähnlich denken wie ich

Viele liebe Grüße

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28. Juni 2002 um 14:01
In Antwort auf willow_12869135

Zuhause für Tiere
Liebe Ester,

genau DAS würde ich auch tun, wenn ich im Lotto gewinnen würde. Aber nicht nur das, sondern auch noch ein Waisenhaus. Und nur Menschen mit besonderen Gefühlen (die ich natürlich vorher auf Mark und Herz testen würde ) dürften dort arbeiten. Aber ich das meiste und die Waisenkinder würden sich um die Tiere kümmern.

Die Zitate hab ich in meine Sammlung aufgenommen.
Hinter mir am Schreibtisch hängt ein Blatt, das ich dir mal noch schnell kopiert habe (sofern du es nicht schon selber hast):

Die 10 Bitten eines Hundes an den Menschen

Mein Leben dauert 10 oder 12 Jahre.
Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten..
Bedenke es, eh Du mich anschaffst!

Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst!

Pflanze Vertrauen in mich – ich lebe davon!

Zürne mir nie lange und sperr mich zur Strafe nicht ein!

Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen, Deine Freunde – ich habe nur Dich!

Sprich manchmal mit mir.
Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz verstehe,
so doch die Stimme, die sich an mich wendet!

Wisse: wie immer an mir gehandelt wird – ich vergesse es nie!

Bedenke eh Du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchelchen Deiner Hand zerquetschen vermögen –
dass ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache!

Ehe Du mich bei der Arbeit unwillig schiltst, bockig oder faul, bedenke, vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ein verbrauchtes Herz!

Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde-
Auch Du wirst einmal alt sein!

Geh jeden schweren Gang mit mir!
Sag nie: „Ich kann so etwas nicht sehen“ oder:
„Es soll in meiner Abwesenheit geschehen“.
Alles ist leichter für mich mit Dir!

So, freue mich immer, wenn ich andere Menschen treffe, die ähnlich denken wie ich

Viele liebe Grüße

Hallo Seefee,
ich habe mir die 10 Bitten kopiert.

Vielen Dank und ein schönes Wochenende

Alles Liebe Ester

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28. Juni 2002 um 20:30

SEID ALLE ....
Hallo

SEID ALLE MAL HERZLICH GEDRÜCKT !!!!!!!

Data der Tierfreund

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28. Juni 2002 um 21:59
In Antwort auf afia_12116270

Jetzt komm ich auch noch...
Hallo Liebe Seefee,

dein Beitrag ist zwar schon lange her, aber trotzdem möchte ich ihn nochmals hochziehen, weil ich ein Tiernarr bin.

Mich begleiten 2 Zitate, die ich Dir nicht vorenthalten möchte:

"Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. " ( Arthur Schopenhauer)

" die Treue eines Tieres würde mich nicht so rühren, wenn die Treue unter den Menschen häufiger wäre. " ( Verfasser unbekannt )

Unser Tierbestand hier platzt aus allen Nähten, weil Tiere für uns und unsere Kinder einen hohen Stellenwert haben.

Mein Sohn bricht angesichts leidender Tiere in Tränen aus und selbst den Tod unseres geliebten Hundes ( 6 Jahre her )hat er noch nicht überwunden.

Kinder die mit Tieren aufwachsen, haben eine andere Art mit Menschen umzugehen und sind wesentlich ausgeglichener.

Mich packt immerwieder die Wut, wenn ich höre oder sehe, dass Tiere misshandelt worden sind.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich nicht schon vor 13 Jahren von meinem Mann getrennt habe, weil ich damals nicht wusste, wie ich es mit unserem Hund bewerkstelligen sollte. Denn ich wollte nicht in die Situation kommen, ihn abgeben zu müssen.

Vielleicht haben einige hierfür kein Verständnis, aber ich habe meinen Hund über alles geliebt und er war mein bester Freund.

Ich träume immer davon, sollte ich jemals zu Wohlstand kommen, ein Heim für Tiere einzurichten und ihnen ein schönes Zuhause zu schenken.

Viele Liebe Grüsse Ester

TIERLIEBE, ESTER....
deine beiden zitate sprechen mir aus dem herzen.
ich habe auch erst heute den bericht gelesen und ich muss sagen, ich hätte fast geweint.ich habe seit september 2001 einen hund, da war er gerade mal 8 wochen, und ich muss sagen er ist für mich mehr als nur ein hund.selbst mein mann ist schon ein wenig eifersüchtig auf ihn.ich kann auch nicht verstehen wie jemand so grausam sein kann.wenn irgendjemand meinem hund etwas zu leide tuen würde, ich wüste nicht was ich mit dem machen würde.
ich habe verständnis,denn ich liebe meine sissy auch über alles und ich würde alles für sie tun.
falls dein traum mal in erfüllung geht, melde dich bei mir,denn mein traum war das auch schon immer.aber mir fehl es am nötigen"kleingeld"
das mit dem tod deines hundes tut mir sehr leid
wie war das damals passiert?
machs gut
banny

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28. Juni 2002 um 23:43
In Antwort auf ioanna_12246783

TIERLIEBE, ESTER....
deine beiden zitate sprechen mir aus dem herzen.
ich habe auch erst heute den bericht gelesen und ich muss sagen, ich hätte fast geweint.ich habe seit september 2001 einen hund, da war er gerade mal 8 wochen, und ich muss sagen er ist für mich mehr als nur ein hund.selbst mein mann ist schon ein wenig eifersüchtig auf ihn.ich kann auch nicht verstehen wie jemand so grausam sein kann.wenn irgendjemand meinem hund etwas zu leide tuen würde, ich wüste nicht was ich mit dem machen würde.
ich habe verständnis,denn ich liebe meine sissy auch über alles und ich würde alles für sie tun.
falls dein traum mal in erfüllung geht, melde dich bei mir,denn mein traum war das auch schon immer.aber mir fehl es am nötigen"kleingeld"
das mit dem tod deines hundes tut mir sehr leid
wie war das damals passiert?
machs gut
banny

Hallo Banny,
erst einmal Danke für Deinen netten Beitrag.

es ist ein lange Geschichte, aber da ich gerade Zeit habe, möchte ich sie Dir erzählen...

Als Kind hatte ich einen Wunsch, der mir versagt wurde... ich wollte immer ein Tier mit dem ich Kuscheln konnte, aber leider ging die Tierliebe meines Vaters gerade bis zu einem Wellensittich

Als ich mit meinem Mann zusammen kam, wuchs unser Zoo wie folgt...

Wir holten uns erst eine Katze, die nach 7 Wochen durch einen Fenstersturz aus dem Fenster im 3. Stock einer Altbauwohnung eingeschläfert werden musste. Den Grund kannte ich nicht, aber ich vermute, dass gerade ein Vogel oder Insekt vorbeiflog und sie diese fangen wollte. Es war eine schwarze Katze namens Hexe mit Bernsteinaugen. Mein Mann und ich heulten uns die Seele aus dem Leib...

Einige Tage später traf ich einen entfernten Bekannten, der mir erzählte, dass er beruflich umziehen musste und nicht wüsste, was er mit seiner alten Katze machen soll.

Ich bot ihm an, dass ich sie nehmen würde.

Leider war sie schon sehr alt und deshalb konnte sie sich bei uns nicht eingewöhnen. Er war eine unglaublich große Katze und sie war mir deshalb auch etwas unheimlich. 2 Wochen später holten wir uns eine kleine Katze von einer Bekannten und freuten uns über die Kleine. Wir nannten sie Frau Meier, weil sie schon so einen frechen Blick hatte. Zuhause war natürlich der Teufel los, weil die große Katze sich mit der Kleinen nicht vetrug.

Nun war guter Rat teuer...

Glücklicherweise rief an nächsten Tag der Bekannte an und erkundigte sich nach seiner Katze... Mein Mann meinte daraufhin, dass wir schon unsere Schwierigkeiten hätten, weil sie sich immerzu verstecken würde und auch das Fressen verweigerte. Da fragte er ganz vorsichtig nach, ob es nicht besser wäre, wenn er sie wieder holen würde. Wir hatten dagegen keine Einwände. Wir allen waren glücklich und zufrieden...

Einige Wochen später tat mir meine Frau meier leid, weil wir den ganzen Tag ausser Haus waren und sie ab 5 an der Tür saß und auf uns wartet.

Wir beschlossen uns noch eine Katze als Spielkamaraden zu besorgen... Gesagt getan.

Also kam unser Watzwatz her.

Mittlerweile hatten wir beide, ausser Kneipe und Sofa, keine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

Da ich Probleme hatte mit Kinderkriegen, war für mich ein Hund in Betracht bekommen. Wir suchten die Tierheime nach einem Hund ab, aber leider fand sich kein passender.

Durch Zufall bekamen wir dann doch einen Welpen den wir " Schaschlik" nannten. Er war ein toller Hund und wurde der beste Freund von Frau Meier.

Das ging dann mit den Jahren soweit, dass er vor seinem Korb schlief, weil sie in seinem Korb schlief. Wenn sie an seinem Fressnapf war, wartete er bis sie fertig war. Dann kamen dann doch die Kinder und unsere Familie war eigentlich perfekt. Er war ein ausgesprochener Familien Hund und es gab keine Schwierigkeiten, als meine Kinder kamen, denn auch da wurde er mit einbezogen und bekam immer den Rest aus der Milchflasche oder von der Babynahrung. Ich liebte diesen Hund er und liebte mich.

Im Alter von 8 Jahren wurde er urplötzlich fett und begann in die Wohnung zu pinkeln. Erst dachte ich, dass er vielleicht eine Blasenentzündung hätte, aber als das nicht besser wurde, ging ich mit ihm zum Arzt und er hegte den Verdacht, dass er unter dem Chushing-syndrom leiden könnte. Das ist eine Leberstoffwechselskrankheit, die bei Mensch und bei Tier sehr selten vorkommt. Das bedeutet, dass seine Leber sich abartig vergrößerte und er
sehr viel trank und deshalb sein Wasser nicht mehr halten konnte. Diese Krankheit wird durch einen Stecknadelkopf großen Tumor verursacht, der entweder in der Nebenniere oder in der Hypotenuse sitzt. Mein Tierarzt legte mir nahe, ihn einzuschläfern, was ich aber bis zu dieser Zeit nicht konnte. Durch eine Unpässlichkeit, musste ich ihn in die Tierklinik bringen. Dort wurde er untersucht und man war der Meinung, dass wenn dieser tumor in der Nebenniere sitzen würde, dass man diese entfernen könnte und der Fall wäre erledigt. Jedoch war diese Blutuntersuchung sehr aufwendig und sehr kostspielig, aber das war mir egal. Leider stellte sich heraus, dass der Tumor in der Hypotenuse ( Hirnanhangdrüse ) sitzt und somit nicht operabel sei. Denn gäbe es eine Therapie, ihm das Leben zu erleichtern. Ich zögerte, merkte aber auch, dass er sich im Wesen und körperlich sehr verändert hatte. Sein Haare fielen ihm aus uns er Trank täglich 3 liter Wasser. Seine Haut glich einem Transparentpapier und war voller Exzeme.

Diese jedoch konnte nicht abheilen, weil sein Stoffwechsel völlig aus dem Gleichgewicht war.Um ihm eine Chance zu geben, willigte ich in diese kostspielige Therapie ein und der Tierarzt brachte die Tabletten aus den USA mit, weil diese in Deutschland fast nicht erhältlich waren. Es war damals noch keine anerkannte Therapieform, zumal es sich um eine Chemotherapie handelte. 1 Tablette kostete mich 20,- DM und anfangs brauchte er 3 stück davon. Zuvor musste man noch eine eine Operation durchführen, weil der Eiter an der Liegefläche der Vorderpfote die Haut zerfressen hatte.

Während dieser ganzen Zeit musste ich ihn täglich mit einem Spezialshampoo baden und Hähnchen mit Karotten kochen.

Ich heulte mich nachts in den Schlaf oder wachte heulend auf. Ich war so traurig, dass so ein lebensfroher und guter Hund so krank werden konnte.

Er konnte fast nicht mehr laufen und unsere geliebten ausgiebigen Spaziergänge waren nicht mehr möglich.

Als die Therapie begann, war nach 3 Tagen schon ein ergebnis zu sehen... sein Durst reduzierte sich auf den normalen Zustand und er hatte wieder Freude am Leben. Regelmäßig wurde sein Blutbild untersucht und er nahm wieder ab.

Bei einer Routineuntersuchung, stellte der Arzt fest, dass sein Blut nicht in Ordnung wäre und er hatte den Verdacht auf Blutkrebs. Einige Tage später konnte dieser Verdacht nicht bestätigt werden. Dennoch wurde sein Blut sicherheitshalber ins Labor geschickt und das Ergebnis war, dass sich Bakterien im blut befinden würden, die normalerweise in Luftleeren Räumen vorkämen. Bis auf sein Haut war eigentlich alles in Ordnung und die Haut ist auch kein Luftleerer Raum. Kurze Zeit drauf, bekamm er " Beulen " an seinem Körper der Tierarzt erstarrte bei dieser Untersuchung denn sein Lympfknoten waren geschwollen und es konnte sich nur um Blutkrebs handeln. Sie grösste hatte er an seiner Gurgel, die ihm das Atmen erschwerte.

Er wurde nochmals operiert um einen Lymphknoten zu entfernen und zu untersuchen. Als ich mit meinem Hund und meinen Kindern nach Hause kam, war mein mann bereit da und fragte mich, woher ich käme und ich sagte versteinert, dass ich aus der Klinik käme... daraufhin frozelte er ihm Spass und was hat er denn jetzt schon wieder ?

Ich sagte darauf, Blutkrebs !

Mein Mann fiel das Gesicht zu Boden und war fassungslos. Ich meinte nur noch, dass wir ihn jetzt einschläfern müssten.

Wir waren unheimlich traurig, denn das war das Ende unseres Kampfes. Am nächsten Tag es war der 6.6.96 und Himmelfahrt, wollte er morgens nicht aufstehen um Gassi zu gehen. Da wusste ich , dass es soweit war. Ich rief ihn der Klinik an und sagte Bescheid. Als ich ging, rannte er an die Tür und dann an das Auto. Ich glaube, dass er wusste was jetzt kommen würde.

Gegen 11:00 wurde er eingeschläfert.

Es war sein Tag... er wurde nicht nebenher eingeschläfert sondern wir nahmen entgültig Abschied von ihm und wir konnten loslassen.

Meine Tierarztkosten beliefen sich am 5.000,- DM
aber ich habe keine Mark davon bereut. Ich habe für ihn alles getan was ich tun konnte.

Ich hatte ein halbes Jahr um ihn gekämpft, aber mir war immer bewusst, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis der Tag X kommt.

Wir wussten, dass er einen Nachfolger haben wird, denn wir sind Hundeversessen.

2 Wochen später rief mich meine Schwägerin an und erzählte mir, dass bei ihnen im Nachbarort eine Hündin einen Wurf hatte und wir uns dort einen aussuchen könnten.

Das merkwürdige daran war, dass sie am 6.6.96 gegen Mittag auf die Welt kamen....

Ich glaube ganz fest daran, daß es eine Seelenwanderung war.

Wir suchten uns einen aus und waren glücklich darüber, ich konnte meinem Hund noch die nötige Trauer geben und hatte dennoch wieder einen für die Zukunft.

Wir besuchten ihn regelmäßig und konnten zusehen, wie er groß wurde.

Da ich unglaublich viel Angst hatte mich jemals wieder so an einen Hund zu binden, beschlossen wir 2 aus dem Wurf mit zu nehmen.Zumal wir noch umzogen und reichlich Platz dafür hatten.

Ein Männchen und ein Weibchen.

Das hatte natürlich auch Folgen... Mittlerweile habe ich 8 Welpen großgezogen und einen behielten wir, weil ihn keiner wollte.

Jetzt haben wir 3 Hunde.

Zwischenzeitlich verfügen wir über 1 Aquarium, 3 Katzen, ein Kater ist letzten Winter dazugestossen, 1 Zwergkaninchen und derzeit noch 11 Meerschweinchen, Nachwuchs ist bereits wieder im werden. Ursprünglich waren es mal 3 Stück.

Letzten Samstag habe ich diese getrennt, weil ich nicht mehr weiß, wohin das noch führen soll mit den Meerschweinchen. Sobald ich Zeit habe, werden die Böcke kastriert... es sind nämlich 8 Stück und die vertragen sich untereinander auch nicht besonders. Da mein Mann noch keine Zeit hatte 2 Große Käfige zu bauen, habe ich den halben Samstag damit verbracht, rauszufinden, welche Böcke miteinander harmonieren, da einem Bock das Ohr verbissen worden ist.

3 Streithähne habe ich seperat in kleiner Käfige gesetzt und gestern rief mich mein Sohn ich solle ganz schnell kommen, da sah ich, wie sich unsere Frau Meier im Käfig meines Patienten, der nur einen Draht über dem Korn hatte, breit gemacht hatte und das Meerschweinchen sich an sie rankuschelte.

So jetzt habe ich dich aber genug in Beschlag genommen. Das ist meine Tiergeschichte.

Ich könnte mir ein Leben ohne Tiere gar nicht mehr vorstellen.

Egal wen ich beobachte es erfüllt mich immer mit Freude sie zu sehen.

Viele Liebe Grüsse Ester21


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