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BOOTCAMPS

5. Januar 2008 um 3:18

waren ja in letzter zeit öfter mal in der diskussion, bedingt durch unsere vielen kriminellen jugendlichen.

in den usa sind diese camps ja sogar erfolgreich... (abgesehen von mysteriösen todesfällen) aber die meisten "bösen" jungs, sind danach wie kleine liebe mädchen...

eine gute alternative zum knast? oder menschenverachtende maßnahmen?

nehmen wir mal an, diese camps werden sorgfältig überwacht, sodass die "insassen" nicht irgendwie gefoltert werden können etc.

wenn ich ehrlich bin, finde ich den ansatz der idee gar nicht schlecht. knast ist keine abschreckung... es ist sogar COOL mal im knast gewesen zu sein. bootcamp ist wahrscheinlich "beim ersten mal" auch keine abschreckung, aber dafür erleben die dort drin ihr blaues wunder. jetzt werden SIE angepöbelt, SIE werden angeschrien... die ach so coolen jungs werden sooo klein sein mit hut. ich denke es würde etwas bringen.

NATÜRLICH ohne körperliche misshandlungen. aber disziplin muss denen mal beigebracht werden, wenns die eltern schon nicht geschafft haben, dann die bootcamp aufseher.

was meint ihr?

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5. Januar 2008 um 15:23

Meinst Du,dass
es wirklich was bringt,wenn man einen Menschen erstmal richtig nervt,indem man ihn immerwieder beleidigt?
Ich denke nicht.Wenn Bootcamps dann bitte so,dass diese Jugendlichen lernen,dass
a) nicht den ganzen Tag gepowert werden kann,weil man sonst krank wird.
Man muß also auch hier zeigen,dass der Mensch Ruhezeiten braucht um zu sich selbst zu finden.
b) ohne Fleiß keinen Preis.
D.h.: Haste dein Zimmer nicht ordentlich aufgeräumt,deine Schuhe nicht geputzt,stinkst du und ordnest du dich nicht unter und akzeptierst nicht unsere Hausordnung bekommst du nur Wasser zu trinken und das wars.Da wir aber sehr menschenfreundlich sind,wirst auch du Abendessen bekommen,wenn du mit der Zahnbürste die Fliesen im Bad gesäubert hast.

Verstehst Du was ich meine? Nicht die Erniedrigungen bringen diese Kids nach vorn,sondern handfeste strenge Regeln.Sanktionen müssen dann als Konsequenz bei Nichteinhaltung erfolgen und gegebenenfalls wiederholt werden.Aber dabei bedarf es nicht irgendwelcher Pöbeleien oder Beleidigungen.Die fördern entweder Aggressionen oder Minderwertigkeitskomplexe und so kommt es dann zu Rückfällen oder Selbstmorden.
Wenn das so gehandhabt wird,dann bin ich auch dafür.

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5. Januar 2008 um 16:18

.............
Die meisten Jungs in amerikanischen Bootcamps werden irgendwann wieder rückfällig. Sie kommen wieder in ihre gewohnte Umgebung, haben die gleichen Freunde und eigentlich ändert sich gar nichts.

Mir ist es lieber wenn Idioten, die fähig sind, einen alten Mann zusammenzuschlagen, für eine SEHR LANGE Zeit im Gefängnis bleiben und nicht nach ein Paar Monaten wieder auf der Straße rumlaufen. Die beste Abschreckung wären neue Abschiebungsgesetze und die Aussicht auf ein Leben im tiefsten Anatolien.

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5. Januar 2008 um 21:54

Emine
Oh man

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5. Januar 2008 um 23:19

Du hast recht
ja sie haben probleme.....

perspektivlosigkeit
"schlechtes" elternhaus
ghetto-verhältnisse
schlechte bildung (hauptschule)
.
.
.

die liste ist lang.

aber meinst du es bringt etwas mit den jungs zu REDEN (die zb den alten mann am bahnhof zusammengeschlagen haben) "nanana!dududu! man schlägt keine menschen!"

ich behaupte mal, dass es bei den meisten schon fast zu spät für aufklärung ist. sie sind schon voll in ihrem "element". bei ihren nachfolgern wird sicherlich was zu machen sein, wenn man mal die richtigen lösungen f die probleme gefunden hat! aber was ist mit denen die JETZT sch*iße bauen?

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6. Januar 2008 um 21:14

Ich hab gelesen, dass in Hannover
die Jugenkrimminalität gesunken ist um 8% weil die Jugendlichen so gefordert wurden, dass viele aufs Gymnasium und auf die Realschule gekommen sind, statt auf die Hauptschule.
Also hört sich vielleicht jetzt bisschen brutal an, aber in Algerien werden Unterrichtsstörer mit einem Stöckchen (Miswak) auf die Hände gehauen. Auch bei Unpünktlichkeit. Und ich glaub wenn man das hier in Deutschland auch machen würde, dann würde der Unterricht nicht mehr von irgendwelchen Typen gestört werden.

Bootcamps ist keine so gute Idee, aber ich hab mal von einem Camp gehört, wo der Betreiber selber früher Drogenabhänig und kriminell war und jetzt Profi-Boxer ist. Die Jungs werden den ganzen Tag durch Sport müde gemacht, dass sie gar nicht mehr ans Blödsinn-Machen denken können. Und der Chef ist natürlich für sie da. Das ist eine gute Idee.

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9. Januar 2008 um 21:05

Aber hm..
Ob Deutschland solche Camps wirklich braucht?
Man bedenke, dass das Wort auf Deutsch Lager heißt.
Wenn ich an Lager in Deutschland denke, bekomme ich Gänsehaut..

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