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Bitte um Rat von Muslims

12. Februar 2017 um 17:45

Ich (25 Jahre, Katholisch) bin seit 7 Jahren mit meinem Freund ( 30 Jahre Muslim) zusammen. Wir lieben uns und haben ein uneheliches Kind. Ich bin damit einverstanden die Kinder Muslimische zu erziehen und die Frau eines Mislimer zu sein mit allem was dazu gehört, doch die Mutter meines Freundes erlaubt es nicht! Sie verlangte damals die Abtreibung und noch heute wenn er sagt das er mich heiraten will, bricht sie in Tränen aus und gibt ihm nicht den Segen! Sie will mich bis heute nicht kennen lernen und redet mich schlecht bei ihm!
Nun hat er mich nach 7 Jahre Beziehung verlassen obwohl er mich noch immer liebt! Darf die Mutter eine Beziehung und eine Familie derart terrorisieren und zerstören? Was würdet ihr mir und meinem "ex" Freund raten?
Ich liebe ihn und kann nicht akzeptieren das die Mutter unsere Familie zerstört

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12. Februar 2017 um 18:25
In Antwort auf isiii0203

Ich (25 Jahre, Katholisch) bin seit 7 Jahren mit meinem Freund ( 30 Jahre Muslim) zusammen. Wir lieben uns und haben ein uneheliches Kind. Ich bin damit einverstanden die Kinder Muslimische zu erziehen und die Frau eines Mislimer zu sein mit allem was dazu gehört, doch die Mutter meines Freundes erlaubt es nicht! Sie verlangte damals die Abtreibung und noch heute wenn er sagt das er mich heiraten will, bricht sie in Tränen aus und gibt ihm nicht den Segen! Sie will mich bis heute nicht kennen lernen und redet mich schlecht bei ihm! 
Nun hat er mich nach 7 Jahre Beziehung verlassen obwohl er mich noch immer liebt! Darf die Mutter eine Beziehung und eine Familie derart terrorisieren und zerstören? Was würdet ihr mir und meinem "ex" Freund raten? 
Ich liebe ihn und kann nicht akzeptieren das die Mutter unsere Familie zerstört
 

Ich hab ne ziemlich harte Meinung was solche Situationen angeht....

Wenn ein Mann nicht zu dir stehen kann und sich nicht durchsetzt für dich UND euer Kind, ist er nicht der richtige!

Kennt sie dich persönlich? Die einzige Möglichkeit die mir einfällt, ist, dass du versuchen könntest dich mal vernünftig mit ihr zu unterhalten und ihr zu zeigen, dass du nicht so bist, wie sie dich sieht. Manchmal klappt das, manchmal nicht.

Manchmal hilft es auch solche Arten von Schwiegereltern mit den Regeln ihrer eigenen Religion zu bombadieren, aber auf eine vernünftige Art und Weise. Eine Abtreibung ist absolut verboten im Islam! Man kann manchmal ein schlechtes Gewissen bei solchen Leuten hervor holen und sie zum nachdenken bringen, wenn man das richtig angeht.

Wenn du Pech hast, ist deren Meinung aber so fest gefahren, dass sich da nichts mehr machen lässt von deiner Seite aus. Eigentlich ist das die Aufgabe von deinem Freund, sich bei seiner Familie für euch beide durchzusetzen.

 

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12. Februar 2017 um 22:28
In Antwort auf isiii0203

Ich (25 Jahre, Katholisch) bin seit 7 Jahren mit meinem Freund ( 30 Jahre Muslim) zusammen. Wir lieben uns und haben ein uneheliches Kind. Ich bin damit einverstanden die Kinder Muslimische zu erziehen und die Frau eines Mislimer zu sein mit allem was dazu gehört, doch die Mutter meines Freundes erlaubt es nicht! Sie verlangte damals die Abtreibung und noch heute wenn er sagt das er mich heiraten will, bricht sie in Tränen aus und gibt ihm nicht den Segen! Sie will mich bis heute nicht kennen lernen und redet mich schlecht bei ihm! 
Nun hat er mich nach 7 Jahre Beziehung verlassen obwohl er mich noch immer liebt! Darf die Mutter eine Beziehung und eine Familie derart terrorisieren und zerstören? Was würdet ihr mir und meinem "ex" Freund raten? 
Ich liebe ihn und kann nicht akzeptieren das die Mutter unsere Familie zerstört
 

Einen Mann, der nicht seinen Mann stehen kann - gegenüber seiner Mutter-würde ich in die Wüste jagen.
Und Heirat in ganz weite Ferne schicken.
Der Mann hat kein Rückgrat!

LG

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13. Februar 2017 um 12:34
In Antwort auf 9mevlana

Ich hab ne ziemlich harte Meinung was solche Situationen angeht....

Wenn ein Mann nicht zu dir stehen kann und sich nicht durchsetzt für dich UND euer Kind, ist er nicht der richtige!

Kennt sie dich persönlich? Die einzige Möglichkeit die mir einfällt, ist, dass du versuchen könntest dich mal vernünftig mit ihr zu unterhalten und ihr zu zeigen, dass du nicht so bist, wie sie dich sieht. Manchmal klappt das, manchmal nicht.

Manchmal hilft es auch solche Arten von Schwiegereltern mit den Regeln ihrer eigenen Religion zu bombadieren, aber auf eine vernünftige Art und Weise. Eine Abtreibung ist absolut verboten im Islam! Man kann manchmal ein schlechtes Gewissen bei solchen Leuten hervor holen und sie zum nachdenken bringen, wenn man das richtig angeht.

Wenn du Pech hast, ist deren Meinung aber so fest gefahren, dass sich da nichts mehr machen lässt von deiner Seite aus. Eigentlich ist das die Aufgabe von deinem Freund, sich bei seiner Familie für euch beide durchzusetzen.

 

Ich möchte mich hier voll anschließen. 

Dein Freund muss zu euch stehen. Tut er das nicht, liebt er dich nicht wirklich. 

Rede mit ihm und ihr darüber. 

Du bist ihm schon sehr weit entgegengekommen. 

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12. Februar 2017 um 18:25
In Antwort auf isiii0203

Ich (25 Jahre, Katholisch) bin seit 7 Jahren mit meinem Freund ( 30 Jahre Muslim) zusammen. Wir lieben uns und haben ein uneheliches Kind. Ich bin damit einverstanden die Kinder Muslimische zu erziehen und die Frau eines Mislimer zu sein mit allem was dazu gehört, doch die Mutter meines Freundes erlaubt es nicht! Sie verlangte damals die Abtreibung und noch heute wenn er sagt das er mich heiraten will, bricht sie in Tränen aus und gibt ihm nicht den Segen! Sie will mich bis heute nicht kennen lernen und redet mich schlecht bei ihm! 
Nun hat er mich nach 7 Jahre Beziehung verlassen obwohl er mich noch immer liebt! Darf die Mutter eine Beziehung und eine Familie derart terrorisieren und zerstören? Was würdet ihr mir und meinem "ex" Freund raten? 
Ich liebe ihn und kann nicht akzeptieren das die Mutter unsere Familie zerstört
 

Ich hab ne ziemlich harte Meinung was solche Situationen angeht....

Wenn ein Mann nicht zu dir stehen kann und sich nicht durchsetzt für dich UND euer Kind, ist er nicht der richtige!

Kennt sie dich persönlich? Die einzige Möglichkeit die mir einfällt, ist, dass du versuchen könntest dich mal vernünftig mit ihr zu unterhalten und ihr zu zeigen, dass du nicht so bist, wie sie dich sieht. Manchmal klappt das, manchmal nicht.

Manchmal hilft es auch solche Arten von Schwiegereltern mit den Regeln ihrer eigenen Religion zu bombadieren, aber auf eine vernünftige Art und Weise. Eine Abtreibung ist absolut verboten im Islam! Man kann manchmal ein schlechtes Gewissen bei solchen Leuten hervor holen und sie zum nachdenken bringen, wenn man das richtig angeht.

Wenn du Pech hast, ist deren Meinung aber so fest gefahren, dass sich da nichts mehr machen lässt von deiner Seite aus. Eigentlich ist das die Aufgabe von deinem Freund, sich bei seiner Familie für euch beide durchzusetzen.

 

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12. Februar 2017 um 21:42

Ich bin ja bei Hadithen echt sehr sehr kritisch. Ich nehme wirklich nur das an, was in meinen Augen dem Koran in keinster Weise widerspricht, hängt dann natürlich auch von meiner Interpretation ab. Was für mich gilt, muss ja nicht für alle gelten. Jedenfalls kann ich damit nichts anfangen, dass es aus welchen Gründen auch immer erlaubt wäre, eine Schwangerschaft zu beenden.

Gut, ich kann es wirklich verstehen wenn eine Frau ihr Kind abtreibt, wenn dieses durch eine Vergewaltigung z.B entstanden wäre, aber ob es erlaubt wäre, bezweifle ich dennoch.

 

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12. Februar 2017 um 22:28
In Antwort auf isiii0203

Ich (25 Jahre, Katholisch) bin seit 7 Jahren mit meinem Freund ( 30 Jahre Muslim) zusammen. Wir lieben uns und haben ein uneheliches Kind. Ich bin damit einverstanden die Kinder Muslimische zu erziehen und die Frau eines Mislimer zu sein mit allem was dazu gehört, doch die Mutter meines Freundes erlaubt es nicht! Sie verlangte damals die Abtreibung und noch heute wenn er sagt das er mich heiraten will, bricht sie in Tränen aus und gibt ihm nicht den Segen! Sie will mich bis heute nicht kennen lernen und redet mich schlecht bei ihm! 
Nun hat er mich nach 7 Jahre Beziehung verlassen obwohl er mich noch immer liebt! Darf die Mutter eine Beziehung und eine Familie derart terrorisieren und zerstören? Was würdet ihr mir und meinem "ex" Freund raten? 
Ich liebe ihn und kann nicht akzeptieren das die Mutter unsere Familie zerstört
 

Einen Mann, der nicht seinen Mann stehen kann - gegenüber seiner Mutter-würde ich in die Wüste jagen.
Und Heirat in ganz weite Ferne schicken.
Der Mann hat kein Rückgrat!

LG

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12. Februar 2017 um 23:23

Naja... Leider gibt es auch viele Fälle wo ein Kind gar nichts bessert.

Komischerweise fällt mir sowas am häufigsten nur unter den Muslimen in Deutschland auf.

In war in der Türkei bei sämtlichen Familien zu Besuch. Viele Leute die Mischehen führen und keinerlei Probleme... und hier? Hier drehen viele komplett durch

Tut man denen hier was ins Essen?

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13. Februar 2017 um 12:34
In Antwort auf 9mevlana

Ich hab ne ziemlich harte Meinung was solche Situationen angeht....

Wenn ein Mann nicht zu dir stehen kann und sich nicht durchsetzt für dich UND euer Kind, ist er nicht der richtige!

Kennt sie dich persönlich? Die einzige Möglichkeit die mir einfällt, ist, dass du versuchen könntest dich mal vernünftig mit ihr zu unterhalten und ihr zu zeigen, dass du nicht so bist, wie sie dich sieht. Manchmal klappt das, manchmal nicht.

Manchmal hilft es auch solche Arten von Schwiegereltern mit den Regeln ihrer eigenen Religion zu bombadieren, aber auf eine vernünftige Art und Weise. Eine Abtreibung ist absolut verboten im Islam! Man kann manchmal ein schlechtes Gewissen bei solchen Leuten hervor holen und sie zum nachdenken bringen, wenn man das richtig angeht.

Wenn du Pech hast, ist deren Meinung aber so fest gefahren, dass sich da nichts mehr machen lässt von deiner Seite aus. Eigentlich ist das die Aufgabe von deinem Freund, sich bei seiner Familie für euch beide durchzusetzen.

 

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Dein Freund muss zu euch stehen. Tut er das nicht, liebt er dich nicht wirklich. 

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13. Februar 2017 um 19:10

Normalerweise wird der Glaube von einem muslimischen Vater immer an seine Kinder weiter gegeben, unabhängig davon welcher Religion die Frau angehört.

Wenn sich aber beide Elternteile dafür entscheiden die Kinder nach einem anderen Glauben zu erziehen, oder zwei Religionen miteinander zu vereinigen bei der Erziehung, ist das natürlich deren Sache und auch möglich, wenn man das so möchte.

Ist halt die Frage, ob der muslimische Elternteil das mit seinen Überzeugungen ausmachen kann, da sich ein paar Dinge im christlichen Glauben z.B nun mal stark unterscheiden vom islamischen Glauben. Als Muslim distanziert man sich ja z.B komplett von der Annahme, dass Gott einen Sohn hätte und man distanziert sich von der Dreieinigkeit usw.

Und eine gläubige Christin wird sich wahrscheinlich ebenso von so manchen islamischen Glaubensgrundsätzen distanzieren.

Ich stelle mir diese Kombination in der Familie gar nicht so leicht vor, aber möglich wäre es.

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13. Februar 2017 um 19:49

Eine muslimische Frau heiratet für gewöhnlich keinen andersgläubigen Mann.
Sowas kommt eher selten vor... da gibt es islamisch gesehen also keine Regelung im Bezug auf die Kinder und deren Religion, zumindest ist mir da nichts bekannt.

Allgemein heißt es aber im Islam, dass jedes Kind als Muslim geboren wird, was einfach nur so viel bedeutet, dass jedes Kind mit einem reinen Glauben an einen einzigen Gott zur Welt kommt.


 

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13. Februar 2017 um 20:19

Ein richtiges Verbot für eine Ehe zwischen einer Muslimin und einem nicht-muslimischen Mann gibt es "nur" in den Hadithen (Überlieferungen), nicht im Koran. Da muss also jeder selbst wissen, wie ernst man sowas nimmt Allerdings gilt für den muslimischen Mann, wie auch für die muslimische Frau, laut Koran, dass ein Partner gläubig sein muss. Die Gründe dafür sind vielfältig... unter anderem, damit der gläubige Partner nicht negativ beeinflusst wird und standhaft bleibt in seinem Glauben etc.

Im Islam ist eine Ehe nicht nur eine gewöhnliche Ehe. Da gehen zwei Menschen einen religiösen Weg und streben gemeinsam die Ankunft im Paradies an, durch gegenseitige Unterstützung im Glauben. Die Liebe geht also bis ins Jenseits hinaus und der Glaube an Gott verbindet ein Paar nochmal zusätzlich.

Atheisten können sowas nicht wirklich nachvollziehen und demnach hätte man da schon eine große Hürde in der Ehe/Beziehung.

Ich persönlich denke aber, dass Gott schon wissen wird, wessen Herzen er zusammen führt und warum.

 

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3. März 2017 um 2:56

aus islamistischer betracht gesehen ist es machbar
den in lslam darf ein moslem mann eine frau heiraten die nicht moslem ist für den islam ist es eine annerkannte ehe! andersrum erlaubt der islam es nicht ! also frau moslem aber mann kein moslem ist nicht erlaubt das ist die vorschrift des islams 

so kommen wir zu seiner mutter du sagst sie gibt ihren segen nicht wenn er mit dir weiterhin sozusagen zusammen ist und kind etc. das ist ihr eigener purer egoismus und ihr eigener ' schlechtes herz' was ich so nennen kann den in islam ist abtreibung nicht erlaubt in islam wäre abtreibung mord den das kind lebt ab dem 3.monat im bauch mit fleisch und seele von daher mord! deshalb wenn sie ja ein moslem ist begeht sie damit sünde und ein  gläubiger mensch darf sowas nicht einreden ! zudem gibts in islam kein zwang was viele nicht wissen! in islam darf niemand den anderen um irgendetwas zwingen so ist die regel von ALLAH.
zum schluss noch in islam ist familienzusammenführung sehr wichtig selbst bei unangenehmen sachen ratet man von trennung und scheidung ab und versucht mit geduld alles zu retten was gibt damit eine familie nicht kaputt geht!



alles gute für dich !

Lg

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3. März 2017 um 11:55

deine meinung 

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3. März 2017 um 14:33
In Antwort auf isiii0203

Ich (25 Jahre, Katholisch) bin seit 7 Jahren mit meinem Freund ( 30 Jahre Muslim) zusammen. Wir lieben uns und haben ein uneheliches Kind. Ich bin damit einverstanden die Kinder Muslimische zu erziehen und die Frau eines Mislimer zu sein mit allem was dazu gehört, doch die Mutter meines Freundes erlaubt es nicht! Sie verlangte damals die Abtreibung und noch heute wenn er sagt das er mich heiraten will, bricht sie in Tränen aus und gibt ihm nicht den Segen! Sie will mich bis heute nicht kennen lernen und redet mich schlecht bei ihm! 
Nun hat er mich nach 7 Jahre Beziehung verlassen obwohl er mich noch immer liebt! Darf die Mutter eine Beziehung und eine Familie derart terrorisieren und zerstören? Was würdet ihr mir und meinem "ex" Freund raten? 
Ich liebe ihn und kann nicht akzeptieren das die Mutter unsere Familie zerstört
 

Liebe Isi,

​Wenn man ausschließlich auf die Religions schaut, so ist eine solche Ehe erlaubt: Ein Muslim darf nur eine Frau heiraten, die gottgläubig ist, sei sie Jüdin oder Christin.

Abu Huraira (ra) berichtete, dass der Prophet (sas) sagte: „Bei einer Heirat wird die Frau gewöhnlich wegen viererlei Gründe begehrt sein: Wegen ihres Vermögens, ihrer Abstammung, ihrer Schönheit und ihrer Frömmigkeit. Nehmet also einen glücklichen Ausgang mit der Frau, die fromm ist, damit deine Hände zu einem beachtlichen Gewinn gelangen."  ( ... )
Es gibt noch sehr viele Aussagen.

Außerdem habt ihr bereits gemeinsame Kinder, umso besser ist es, wenn ihr als Eltern zusammen seid und euch liebt. Der Islam legt sehr viel Wert auf Familie. Denn eine intakte, sich respektierende und liebende Familie ist eines der wichtigsten Grundbausteinen einer guten Gesellschaft.

​Der Segen der Eltern ist im Islam sehr sehr wichtig. Bevor man entschließt eine Frau oder einen Mann zu heiraten, soll das Segen der Eltern eingeholt werden.(Das bedeutet allen Vorurteilen entgegen nicht, das die Eltern den Partner aussuchen, auch wenn das in einigen Ländern praktiziert wird) Der Mann bittet bei dem Brautvater um die Hand der Tochter. Deswegen habt ihr beide schon mal keinen sehr guten Baustein bei eurer Ehe, weil sie dich Mutter querstellt und euch ihren Segen nicht gibt..
​Unabhängig davon ob die Mutter richtig oder falsch handelt, kann es einen enormen Druck auf ihren Sohn machen.

​Jedoch darf dein Freund nicht vergessen, dass die Kinder und du nun unter seiner Verantwortung steht  - (Mann und Frau haben im Islam gegenseitig große Verantwortungen und Pflichten zu erfüllen) Wenn er euch stehen lässt, unabhängig davon ob er euch liebt oder nicht, vernachlässigt er eine sehr große Pflicht euch gegenüber und läuft Gefahr Gottes Segen zu verlieren.

​Also bis auf die Mutter steht euerer Ehe, wie es aussieht, nicht sehr viel im Weg. Aber ich kann dir sagen, eine Schwiegermutter, die dich nicht möchte, kann ein Leben lang ein Spalt zwischen dir und deinem -hoffentlich- Ehemann verursachen. Sie kann Unruhe in eure Ehe bringen, egal wie schön und liebevoll sie auch sonst sein mag. Deswegen ist der Segen sehr sehr wichtig.... Es kann sehr viel Geduld und Arbeit brauchen, aber ihr müsst dafür kämpfen den Segen einzuholen, wenn ihr euch liebt... Aber dafür müssen beide Seiten stark und bestimmt sein....
​Er hat sich zurück gezogen - aber ich kann mir vorstellen, dass er einfach auf der einen Seite bei euch sein möchte, auf der anderen Seite sich zu sehr durch seine Mutter beeinflussen lässt.


 

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5. März 2017 um 8:03

Na bravo, ein Mann der meint über den Körper einener Frau bestimmen zu drüfen. Ich lass mich doch nicht von einem Mann zwingen mein Kind abzutreiben oder auch auszutragen!
Dir ist schon klar, dass eine Mutter eine viel größere emotionale Bindung an das Kind hat als ein Mann? Egal, ob sie das Kind los werden will oder nicht! Sie hat es in ihrem Bauch drin. Und du würdest eine Frau dazu zwingen wollen, das Lebewesen, das sie über alles liebt, in ihr drin umzubringen und dann noch ausschaben zu lassen??? Wie ignorant kann man eigentlich sein? Natürlich ist es irgendwie unfair, dass ein Mann da nicht mitzuentscheiden hat, er will vielleicht das Kind, sie nicht. Aber dann kommt der Faktor ins Spiel, dass es ihr Körper ist. Von daher ist es, wenn auch nicht optimal, das Richtige.
Um den Unterhalt würde es sich meinetwegen noch streiten lassen, wobei man irgendwie auch selbst schuld ist, wenn man nicht verhüten kann. Ja, zu dieser Sache gehören immer 2, richtig. Aber wer sicher gehen will, muss sich selbst darum kümmern. Dass bei nem Kondom mal "schnell" was passieren kann ist bekannt, wie es mit der Pille, ... ausschaut kann man, wenn man es nicht weiß, ja nachschauen. Von dem her, selbst schuld, wenn man den Unterhalt zahlen muss. Die Rechtslage ist ja bekannt und ich sehe keinen Grund, sie zu ändern.


Aber zum eigentlichen Thema.
Rede mit deinem Freund, ganz ausgiebig. Nur das kann helfen, danach könnt ihr ja gemeinsam schauen, wie ihr das hinbekommt. Falls er denn überhaupt will. Kann genauso sein, dass er von Mutti zu sehr beeinflusst wird und es tatsächlich nichts mehr wird.

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5. März 2017 um 10:15
In Antwort auf isiii0203

Ich (25 Jahre, Katholisch) bin seit 7 Jahren mit meinem Freund ( 30 Jahre Muslim) zusammen. Wir lieben uns und haben ein uneheliches Kind. Ich bin damit einverstanden die Kinder Muslimische zu erziehen und die Frau eines Mislimer zu sein mit allem was dazu gehört, doch die Mutter meines Freundes erlaubt es nicht! Sie verlangte damals die Abtreibung und noch heute wenn er sagt das er mich heiraten will, bricht sie in Tränen aus und gibt ihm nicht den Segen! Sie will mich bis heute nicht kennen lernen und redet mich schlecht bei ihm! 
Nun hat er mich nach 7 Jahre Beziehung verlassen obwohl er mich noch immer liebt! Darf die Mutter eine Beziehung und eine Familie derart terrorisieren und zerstören? Was würdet ihr mir und meinem "ex" Freund raten? 
Ich liebe ihn und kann nicht akzeptieren das die Mutter unsere Familie zerstört
 

was für eine egoistische frau . ihre reaktion ist unbegründet , denn ihr prophet (^) selbst war auch mit einer koptischen christin verheiratet , die nicht zum islam konvertierte .

(^)=(fussai)

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18. März 2017 um 2:04

Man sollte nicht nur die Religion, sondern auch die kulturellen gegebenheiten beachten. Es ist nicht gerne gesehen, dass ein Moslem/eine Muslimin mit jemandem zusammen ist oder gar heiratet die nicht muslimin/moslem ist. Dann noch ein uneheliches Kind zu zeugen ist meist eine Schande für die Familie (bei den Frauen mehr als bei den Männern). Denn was sollen sonst die ganzen Menschen die um einen herum sind von der Familie denken. Die zerreißen sich die Mäuler drum (um Missverständnisse zu vermeiden: ich finde es bescheuert!!!). Und wenn er so sehr an seinem Glauben hängt, dann hätte er noch nicht Mal dich küssen dürfen. Spielt die Religion eine Rolle? Ja bestimmt. Aber ich glaube eher, dass es ihr darum geht was andere sagen werden. 

Die Mutter ist -egal was nun richtig oder falsch ist- heilig. Man kann nicht einfach mal sagen:"och was die alde sagt interessiert mich net". Deswegen hat er auch so eine Entscheidung getroffen und nicht weil er dich nicht mehr möchte oder liebt...aber das weißt du ja. 

Vielleicht erweicht ihr Herz, wenn sie ihr Enkelkind sieht.....ich bezweifel aber stark, dass sie dich akzeptieren wird, dazu müsste sie sehr stark über ihrem Schatten und Erziehung springen.

sry für den langen Text

LG Kelebek

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17. März 2017 um 22:45

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