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Bin ich ein Rassist?

9. Juni 2017 um 8:04

Letzte Woche war ich mit meiner Freundin auf einem Volksfest. Wegen möglicher Terroranschläge  waren Straßen-Barrikaden aufgebaut um das Festzelt zu schützen und es waren auch einige Sicherheitskräfte unterwegs. So weit so gut, daran werden wir uns gewöhnen müssen. Als wir das Festzelt betreten wollten, mussten wir an Sicherheitspersonal vorbei. Dieses Leute forderten meine Freundin auf ihre Tasche für eine Kontrolle zu öffnen. Ein Festzelt, in dem fast nur Omas und Opas Blasmusik hören möchten, werden unter Terrorverdacht gestellt. Was mich aber letztendlich zum Ausrasten brachte war, dass diese Sicherheitsleute, sich fast nur aus Immigranten moslemischer Herkunft rekrutierten.
Diese Empörung bezeichnet ein Freund von mir als Rassismus. Jetzt einmal ganz ohne Emotionen – wie kann ich damit umgehen? -  was mache ich da falsch? - benötige ich psychotherapeutische Hilfe?

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Top 3 Antworten

9. Juni 2017 um 12:28
In Antwort auf solare155

Danke für die Bescheinigung.
Also unter die Kleider meiner Freundin haben sie nicht geschaut, dazu sieht sie zu weiblich aus. Nur die Handtasche, die haben sie gründlich durchsucht. Das gehört sicher zu deren Pflicht. Das kann natürlich für einem auch sehr peinlich sein. Hätte nur mal gerne gewusst, ob die auch moslemische Frauen untersuchen würden, denn soweit ich weiß, ist das im Islam verboten.  Hinzu kam noch, dass ich Angst hatte, dass so ein Kontrollör sich in die Luft jagen könnte. Die Medien verunsichern einem total. Wenn das aber tatsächlich so sein soll, dass diese Menschen auf unserer Seite sind, dann finde ich das natürlich toll. Aber die Unsicherheit bleibt trotzdem. Mein Freund hat gesagt, wenn meine Unsicherheit nur wegen der Hautfarbe besteht, dann ist das ein eindeutiges Zeichen von Rassismus, womit er auch recht hat, denn es ist ja die Rasse die mich verunsichert und nicht irgend ein schlechter Karakter  den ich zu erkennen glaube.  

Frauen können körperlich nur von Frauen durchsucht werden, egal welche Religion sie haben. Ein Mann darf mir in die Handtasche schauen, aber nicht an meinen Körper greifen, um zu schauen, ob ich dort etwas verstecke. Bei verschleierten Frauen ist es so, dass sie sich nur Männern gegenüber verschleiern, darum können Frauen problemlos mit ihnen in einen Raum gehen und sie bitten die Verschleierung für Identitätskontrolle wegzunehmen.

Ich glaube, du lässt dir viel zu viel Panik machen. Du musst mal überlegen wieviele Moslems es gibt und wieviele Terroristen. Die meisten Moslems sind absolut korrekte/normale Leute so wie wir und leiden sehr darunter, dass sie so angefeindet werden, weil es verstörte Vollidioten gibt, die Terrorattacken im Namen ihrer Religion ausüben/unterstützen.

Das ist in etwa so, als würden Neonazis draufkommen überall Atrentate zu verüben und du als Deutscher wirst dann deswegen gehasst. Man kann als Moslem Terroristen ablehnen genauso wie man als Deutscher Nazis hassen kann.

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18. Juni 2017 um 9:22
In Antwort auf ruediger50

Ging ja eher darum, daß man von ausgerechnet den Leuten, von denen auch die weltweiten Terroristen kommen, auf terroristische Utensilien untersucht wird.
Du würdest deine Kinder auch nicht einem pädophilen Kindergärtner anvertrauen.

Naja, auf das Beispiel bezogen wäre es eher so, wie wenn man gar keinem männlichen Kindergärtner seine Kinder anvertrauen würde, weil er ja pädophil sein könnte, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür eigentlich sehr gering ist.

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12. Juni 2017 um 23:37
In Antwort auf solare155

Ich kann aber auch nicht die Realität leugnen.   Da stehen Betonpfosten auf der Straße und Sicherheitskräfte schauen mich mit scharfen Blicken an und ich muss jetzt  machen als wenn es nur liebe Menschen gibt.  Bei den Türstehern habe ich ein freundliches Ginsegesicht gemacht, um ihnen meine Zustimmung zu beweisen. Aber innerlich, hätte ich ihnen am liebsten in den Hintern getreten. Da bin ich ganz ehrlich.  Omas und die paar jüngeren einheimischen Frauen zu  kontrollieren, macht doch keinen Sinn. Auf dem Fest gab es doch außer den Türstehern keine Terrorverdächtige.

Wo wird denn dazu aufgerufen, die Realität zu leugnen?
Wo sollst du denn so tun, als gäbe es nur "liebe Menschen?"

Du sollst keine rosarote Brille aufsetzten, sondern die emotionalisierte Wertigkeitsbrille ab....

Sich darüber bewusst zu werden, dass der Terrorismus einem ein mulmies Gefühl bei x-bleibiegen Moselms einjagt, ist keine Leugnung der Realität (Das würde nämlich bedeuten, dass jeder X-Beliebige Moslem tatsächlich gefährlich ist), und du siehst dabei auch kleine lieben Menschen in igrendwelchen Unbekannten. Das sollst du auch gar nicht, dann bist du nämlich wirklich krank. Du bemerkst lediglich, dass dir Menschen aufgrund ihrer Erscheinung gefährlicher erscheinen, und zwar aufgrund dessen, was du so gehört und mitbekommen hast.

Das ist der Anfang von Rassismus, nämlich das sich nicht-bewusst-machen der eigenen Denkmuster, explizit Schubladendenken.

Du sollst also Anfangen zu hinterfragen, dass ist mit selbst nachdenken gemeint. Und du sollst nicht nur Nachrichten oder Meinung hinterfragen, sondern auch dich selbst.

Im übrigen: nach deiner Argumentation hätte vor dem Konzert in Manchester auch keine Sicherheitsüberprüfung stattfinden sollen. Ariana Grand Konzerte werden ja ausschließlich von pubertierenden Mädchen und ihren Eltern besucht, da gab es "außer den Türstehern" sicher auch keine Terrorverdächtigen....


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9. Juni 2017 um 8:34

Meinst du das ernst mit der psychotherapeutischen Hilfe?

Du bist halt von der Angst angesteckt, die von den populistischen Medien und Parteien ausgeht. Da gibt es oft das Gleichnis Moslem = Terrorist, aber so einfach ist es nunmal nicht. Du könntest ja einfach mal ein Buch zu dem Thema lesen oder mit deinem Freund die Sache ausdiskutieren.

So kannst du über die Sache reflektieren und dir eine gefestigte Meinung bilden. Was dann dabei rauskommt, ist deine Sache und wenn du in die politisch rechte Richtung gehst, musst du auch für dich selbst herausfinden ob du ein Rassist bist/sein willst.

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9. Juni 2017 um 10:30

Nein, Du bist völlig normal.
Du siehst das allerdings von einem falschen Standpunkt aus.
Freu Dich darüber, dass endlich einmal Muslime aufstehen und aktiv Flagge zeigen gegen den islamischen Terror. Diesen Menschen sollte unsere Bewunderung gelten.

Haben sie Deine Freundin wenigsten gründlich durchsucht?
Die letzte Runde Terroristen hatte sich nämlich als Frauen verkleidet.
Haben die Sicherheitsleute überprüft, ob Deine Freundin auch wirklich eine Frau ist?

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9. Juni 2017 um 11:43
In Antwort auf marsattax

Nein, Du bist völlig normal.
Du siehst das allerdings von einem falschen Standpunkt aus.
Freu Dich darüber, dass endlich einmal Muslime aufstehen und aktiv Flagge zeigen gegen den islamischen Terror. Diesen Menschen sollte unsere Bewunderung gelten.

Haben sie Deine Freundin wenigsten gründlich durchsucht?
Die letzte Runde Terroristen hatte sich nämlich als Frauen verkleidet.
Haben die Sicherheitsleute überprüft, ob Deine Freundin auch wirklich eine Frau ist?

Danke für die Bescheinigung.
Also unter die Kleider meiner Freundin haben sie nicht geschaut, dazu sieht sie zu weiblich aus. Nur die Handtasche, die haben sie gründlich durchsucht. Das gehört sicher zu deren Pflicht. Das kann natürlich für einem auch sehr peinlich sein. Hätte nur mal gerne gewusst, ob die auch moslemische Frauen untersuchen würden, denn soweit ich weiß, ist das im Islam verboten.  Hinzu kam noch, dass ich Angst hatte, dass so ein Kontrollör sich in die Luft jagen könnte. Die Medien verunsichern einem total. Wenn das aber tatsächlich so sein soll, dass diese Menschen auf unserer Seite sind, dann finde ich das natürlich toll. Aber die Unsicherheit bleibt trotzdem. Mein Freund hat gesagt, wenn meine Unsicherheit nur wegen der Hautfarbe besteht, dann ist das ein eindeutiges Zeichen von Rassismus, womit er auch recht hat, denn es ist ja die Rasse die mich verunsichert und nicht irgend ein schlechter Karakter  den ich zu erkennen glaube.  

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9. Juni 2017 um 11:44

Na ja, etwas blöde kommt man sich dabei schon vor.

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9. Juni 2017 um 11:47
In Antwort auf dubravushka

Meinst du das ernst mit der psychotherapeutischen Hilfe?

Du bist halt von der Angst angesteckt, die von den populistischen Medien und Parteien ausgeht. Da gibt es oft das Gleichnis Moslem = Terrorist, aber so einfach ist es nunmal nicht. Du könntest ja einfach mal ein Buch zu dem Thema lesen oder mit deinem Freund die Sache ausdiskutieren.

So kannst du über die Sache reflektieren und dir eine gefestigte Meinung bilden. Was dann dabei rauskommt, ist deine Sache und wenn du in die politisch rechte Richtung gehst, musst du auch für dich selbst herausfinden ob du ein Rassist bist/sein willst.

Schon aus Prinzip würde ich nicht rechts wählen, aber meine Emotionen stören sich daran nicht.  

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9. Juni 2017 um 12:28
In Antwort auf solare155

Danke für die Bescheinigung.
Also unter die Kleider meiner Freundin haben sie nicht geschaut, dazu sieht sie zu weiblich aus. Nur die Handtasche, die haben sie gründlich durchsucht. Das gehört sicher zu deren Pflicht. Das kann natürlich für einem auch sehr peinlich sein. Hätte nur mal gerne gewusst, ob die auch moslemische Frauen untersuchen würden, denn soweit ich weiß, ist das im Islam verboten.  Hinzu kam noch, dass ich Angst hatte, dass so ein Kontrollör sich in die Luft jagen könnte. Die Medien verunsichern einem total. Wenn das aber tatsächlich so sein soll, dass diese Menschen auf unserer Seite sind, dann finde ich das natürlich toll. Aber die Unsicherheit bleibt trotzdem. Mein Freund hat gesagt, wenn meine Unsicherheit nur wegen der Hautfarbe besteht, dann ist das ein eindeutiges Zeichen von Rassismus, womit er auch recht hat, denn es ist ja die Rasse die mich verunsichert und nicht irgend ein schlechter Karakter  den ich zu erkennen glaube.  

Frauen können körperlich nur von Frauen durchsucht werden, egal welche Religion sie haben. Ein Mann darf mir in die Handtasche schauen, aber nicht an meinen Körper greifen, um zu schauen, ob ich dort etwas verstecke. Bei verschleierten Frauen ist es so, dass sie sich nur Männern gegenüber verschleiern, darum können Frauen problemlos mit ihnen in einen Raum gehen und sie bitten die Verschleierung für Identitätskontrolle wegzunehmen.

Ich glaube, du lässt dir viel zu viel Panik machen. Du musst mal überlegen wieviele Moslems es gibt und wieviele Terroristen. Die meisten Moslems sind absolut korrekte/normale Leute so wie wir und leiden sehr darunter, dass sie so angefeindet werden, weil es verstörte Vollidioten gibt, die Terrorattacken im Namen ihrer Religion ausüben/unterstützen.

Das ist in etwa so, als würden Neonazis draufkommen überall Atrentate zu verüben und du als Deutscher wirst dann deswegen gehasst. Man kann als Moslem Terroristen ablehnen genauso wie man als Deutscher Nazis hassen kann.

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9. Juni 2017 um 13:02
In Antwort auf solare155

Danke für die Bescheinigung.
Also unter die Kleider meiner Freundin haben sie nicht geschaut, dazu sieht sie zu weiblich aus. Nur die Handtasche, die haben sie gründlich durchsucht. Das gehört sicher zu deren Pflicht. Das kann natürlich für einem auch sehr peinlich sein. Hätte nur mal gerne gewusst, ob die auch moslemische Frauen untersuchen würden, denn soweit ich weiß, ist das im Islam verboten.  Hinzu kam noch, dass ich Angst hatte, dass so ein Kontrollör sich in die Luft jagen könnte. Die Medien verunsichern einem total. Wenn das aber tatsächlich so sein soll, dass diese Menschen auf unserer Seite sind, dann finde ich das natürlich toll. Aber die Unsicherheit bleibt trotzdem. Mein Freund hat gesagt, wenn meine Unsicherheit nur wegen der Hautfarbe besteht, dann ist das ein eindeutiges Zeichen von Rassismus, womit er auch recht hat, denn es ist ja die Rasse die mich verunsichert und nicht irgend ein schlechter Karakter  den ich zu erkennen glaube.  

Du solltest die Islamisten nicht auf solche Ideen bringen, sich als Security oder Polizist verkleiden und dann was in die Luft sprengen.
Bei solchen Ideen gerät man schnell in den Verdacht, ein Unterstützer zu sein.

Bei Polizisten würde das allerdings nicht funktionieren, die dürfen keine Vollbärte trage.
 

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9. Juni 2017 um 13:04
In Antwort auf dubravushka

Frauen können körperlich nur von Frauen durchsucht werden, egal welche Religion sie haben. Ein Mann darf mir in die Handtasche schauen, aber nicht an meinen Körper greifen, um zu schauen, ob ich dort etwas verstecke. Bei verschleierten Frauen ist es so, dass sie sich nur Männern gegenüber verschleiern, darum können Frauen problemlos mit ihnen in einen Raum gehen und sie bitten die Verschleierung für Identitätskontrolle wegzunehmen.

Ich glaube, du lässt dir viel zu viel Panik machen. Du musst mal überlegen wieviele Moslems es gibt und wieviele Terroristen. Die meisten Moslems sind absolut korrekte/normale Leute so wie wir und leiden sehr darunter, dass sie so angefeindet werden, weil es verstörte Vollidioten gibt, die Terrorattacken im Namen ihrer Religion ausüben/unterstützen.

Das ist in etwa so, als würden Neonazis draufkommen überall Atrentate zu verüben und du als Deutscher wirst dann deswegen gehasst. Man kann als Moslem Terroristen ablehnen genauso wie man als Deutscher Nazis hassen kann.

Wir bräuchten mehr tragbare Nacktscanner, dann könnten wir das Antouchen ganz abschaffen.

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9. Juni 2017 um 13:16

Rassist? Nein.
Psychotherapeut? Wäre zu überlegen, wenn Du Dich von einem Wort, was jemand über Dich sagt, öfter so aus der Ruhe bringen lässt.

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9. Juni 2017 um 13:37
In Antwort auf dubravushka

Frauen können körperlich nur von Frauen durchsucht werden, egal welche Religion sie haben. Ein Mann darf mir in die Handtasche schauen, aber nicht an meinen Körper greifen, um zu schauen, ob ich dort etwas verstecke. Bei verschleierten Frauen ist es so, dass sie sich nur Männern gegenüber verschleiern, darum können Frauen problemlos mit ihnen in einen Raum gehen und sie bitten die Verschleierung für Identitätskontrolle wegzunehmen.

Ich glaube, du lässt dir viel zu viel Panik machen. Du musst mal überlegen wieviele Moslems es gibt und wieviele Terroristen. Die meisten Moslems sind absolut korrekte/normale Leute so wie wir und leiden sehr darunter, dass sie so angefeindet werden, weil es verstörte Vollidioten gibt, die Terrorattacken im Namen ihrer Religion ausüben/unterstützen.

Das ist in etwa so, als würden Neonazis draufkommen überall Atrentate zu verüben und du als Deutscher wirst dann deswegen gehasst. Man kann als Moslem Terroristen ablehnen genauso wie man als Deutscher Nazis hassen kann.

Sehr gut, dubra!

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9. Juni 2017 um 14:23

Ich hätte gern mal gewusst,  woher du weißt, dass die Sicherheitsleute einen "moslemischen" Hintergrund hatten. Oder war das eher eine Schlussfolgerung aus ihrem Aussehen? 
Es gibt auch arabische Christen und Muslime die Keine Terroristen sind.
Vielleicht in deinem täglichen Leben mal mehr Berührungspunkte suchen mit "diesen Leuten"?

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9. Juni 2017 um 16:54

Autsch! Das ist jetzt aber ganz schön rassistisch. Finde ich nicht gut. 

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9. Juni 2017 um 21:26

"ungewollt rassistisch"  sollte zum Ausdruck des Jahres gekûrt werden!

Ich schlage noch einen vor "ungewollt terroristisch"

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10. Juni 2017 um 6:30
In Antwort auf dubravushka

Frauen können körperlich nur von Frauen durchsucht werden, egal welche Religion sie haben. Ein Mann darf mir in die Handtasche schauen, aber nicht an meinen Körper greifen, um zu schauen, ob ich dort etwas verstecke. Bei verschleierten Frauen ist es so, dass sie sich nur Männern gegenüber verschleiern, darum können Frauen problemlos mit ihnen in einen Raum gehen und sie bitten die Verschleierung für Identitätskontrolle wegzunehmen.

Ich glaube, du lässt dir viel zu viel Panik machen. Du musst mal überlegen wieviele Moslems es gibt und wieviele Terroristen. Die meisten Moslems sind absolut korrekte/normale Leute so wie wir und leiden sehr darunter, dass sie so angefeindet werden, weil es verstörte Vollidioten gibt, die Terrorattacken im Namen ihrer Religion ausüben/unterstützen.

Das ist in etwa so, als würden Neonazis draufkommen überall Atrentate zu verüben und du als Deutscher wirst dann deswegen gehasst. Man kann als Moslem Terroristen ablehnen genauso wie man als Deutscher Nazis hassen kann.

 Dass die meisten Moslems gute Menschen sind, daran habe ich keinen Zweifel. Habe selbst türkische Freunde. Leider gibt es Menschen die pauschal verurteilen, deshalb grüße ich auch jeden Ausländer freundlich. Darum geht es aber nicht. In diesem Festzelt waren fast nur Omas und Opas und außer den Türstehern keine Moslems vorhanden. Die interessiert so ein Fest überhaupt nicht, höchstens für eventuell eine Bombe platzen zu lassen.  Heute kommt ein türkischer Freund zu Besuch, den werde ich dann mal fragen, wie er zu meinem Problem steht.  

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10. Juni 2017 um 6:51

Ich kann aber auch nicht die Realität leugnen.   Da stehen Betonpfosten auf der Straße und Sicherheitskräfte schauen mich mit scharfen Blicken an und ich muss jetzt  machen als wenn es nur liebe Menschen gibt.  Bei den Türstehern habe ich ein freundliches Ginsegesicht gemacht, um ihnen meine Zustimmung zu beweisen. Aber innerlich, hätte ich ihnen am liebsten in den Hintern getreten. Da bin ich ganz ehrlich.  Omas und die paar jüngeren einheimischen Frauen zu  kontrollieren, macht doch keinen Sinn. Auf dem Fest gab es doch außer den Türstehern keine Terrorverdächtige.

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10. Juni 2017 um 7:44
In Antwort auf solare155

 Dass die meisten Moslems gute Menschen sind, daran habe ich keinen Zweifel. Habe selbst türkische Freunde. Leider gibt es Menschen die pauschal verurteilen, deshalb grüße ich auch jeden Ausländer freundlich. Darum geht es aber nicht. In diesem Festzelt waren fast nur Omas und Opas und außer den Türstehern keine Moslems vorhanden. Die interessiert so ein Fest überhaupt nicht, höchstens für eventuell eine Bombe platzen zu lassen.  Heute kommt ein türkischer Freund zu Besuch, den werde ich dann mal fragen, wie er zu meinem Problem steht.  

Ich versteh deinen Gedankengang nicht. Man ist doch nicht wo Türsteher, weil einem das Fest so gut gefällt, sondern weil man bei einer Firma angestellt ist, die einen Auftrag von den Veranstaltern bekommt "Schickt am 20. Mai zwei Leute her, wir haben da ein Fest".

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12. Juni 2017 um 23:37
In Antwort auf solare155

Ich kann aber auch nicht die Realität leugnen.   Da stehen Betonpfosten auf der Straße und Sicherheitskräfte schauen mich mit scharfen Blicken an und ich muss jetzt  machen als wenn es nur liebe Menschen gibt.  Bei den Türstehern habe ich ein freundliches Ginsegesicht gemacht, um ihnen meine Zustimmung zu beweisen. Aber innerlich, hätte ich ihnen am liebsten in den Hintern getreten. Da bin ich ganz ehrlich.  Omas und die paar jüngeren einheimischen Frauen zu  kontrollieren, macht doch keinen Sinn. Auf dem Fest gab es doch außer den Türstehern keine Terrorverdächtige.

Wo wird denn dazu aufgerufen, die Realität zu leugnen?
Wo sollst du denn so tun, als gäbe es nur "liebe Menschen?"

Du sollst keine rosarote Brille aufsetzten, sondern die emotionalisierte Wertigkeitsbrille ab....

Sich darüber bewusst zu werden, dass der Terrorismus einem ein mulmies Gefühl bei x-bleibiegen Moselms einjagt, ist keine Leugnung der Realität (Das würde nämlich bedeuten, dass jeder X-Beliebige Moslem tatsächlich gefährlich ist), und du siehst dabei auch kleine lieben Menschen in igrendwelchen Unbekannten. Das sollst du auch gar nicht, dann bist du nämlich wirklich krank. Du bemerkst lediglich, dass dir Menschen aufgrund ihrer Erscheinung gefährlicher erscheinen, und zwar aufgrund dessen, was du so gehört und mitbekommen hast.

Das ist der Anfang von Rassismus, nämlich das sich nicht-bewusst-machen der eigenen Denkmuster, explizit Schubladendenken.

Du sollst also Anfangen zu hinterfragen, dass ist mit selbst nachdenken gemeint. Und du sollst nicht nur Nachrichten oder Meinung hinterfragen, sondern auch dich selbst.

Im übrigen: nach deiner Argumentation hätte vor dem Konzert in Manchester auch keine Sicherheitsüberprüfung stattfinden sollen. Ariana Grand Konzerte werden ja ausschließlich von pubertierenden Mädchen und ihren Eltern besucht, da gab es "außer den Türstehern" sicher auch keine Terrorverdächtigen....


Merkst du was?

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13. Juni 2017 um 19:02

Woher wusstest du, dass es sich um "Immigranten mit moslemischen Hintergrund" handelt ? Hast du von allen die Ausweise inkluseive Geburtsurkunden kontrolliert oder hast du nur geraten bzw. deine Vorurteile sprechen lassen?

Du bist definitiv ein Opfer unserer Propaganda-Medien, so viel ist sicher. Du hast wahrscheinlich kaum oder wohl gar nicht mit Moslems zu tun und weißt vermutlich nicht mehr als den Mist der in den Medien erzählt wird. Von daher: Bilde dich, denn Bildung hilft  

Und nein, ich bin kein Moslem. Ich finde religiöse Menschen sind zu faul oder zu dumm um selber zu denken, aber deshalb gehe ich nicht immer vom schlimmsten aus.

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13. Juni 2017 um 19:13

Und um auf deine Frage zu antworten: Du bist (noch) kein Rassist, lässt dich aber leicht beeinflussen und dir ungepfüft eine Meinung einimpfen. Du hast den Hang zum undifferenzierten Denken und bist daher sehr rassismusanfällig. Ein Typ der Sorte: "Ich bin kein Rassist, ich esse doch jede Woche Döner und kenne 3 Türken." 

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