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Beste Freundin ist sehr empfindlich geworden, was tun?

17. November 2017 um 14:28

Hallo,
es geht um Folgendes

Bin mit meiner "besten" Freundin seit ca. 9 Jahren befreundet, haben viel miteinander erlebt etc. Mittlerweile sind wir 23 Jahre und ich bin seit 7 Jahren in einer Beziehung. Wie überall gab es dabei Höhen und Tiefen, wobei sie mich meist Unterstützte.
Wobei sie bislang noch nie von sich aus gefragt hat, wie es einem geht, aber andere Geschichte.

Seit einem Jahr ist sie Single und hat einen Mann kennen gelernt, der über 30 ist, fest im Leben steht, ein Haus baut und sich zeitnah Kinder wünscht.
Sie, eher rebellisch, mag Partys und Saufereien, geht zwar arbeiten aber auch mehr oder weniger regelmäßig. Sie weint ihrem Ex noch nach, der mittlerweile wieder in einer Beziehung ist. Sie war sich bis dato nie sicher, ob sie es wirklich mit dem Neuen versuchen soll. Er hat davon abgesehen nur ca. 1 mal die Woche Zeit für sie, weshalb sie sehr oft etwas mit mir oder einer anderen Freundin machen will.
Trotzdem reibt sie uns (einer anderen Freundin und mir) jedes mal wenn wir uns sehen unter die Nase "Bald lebe ich in meinem großen Haus, dann muss ich nicht mehr arbeiten gehen usw."

Ich bin momentan noch mitten im Studium, arbeite nebenbei und habe dementsprechend nicht wirklich die finanziellen Mittel und auch nicht die Zeit, jedes Wochenende etwas "teures" zu unternehmen, habe außerdem einen eigenen Haushalt der sich nicht von alleine macht. Ich arbeite im familiären Betrieb mit, weshalb ich auch am Wochenende arbeite und deshalb manchmal (nach Auftragslage) unflexibel bin.

Ich unternehme sehr gerne etwas mit ihr oder unseren anderen Freundin, allerdings bin ich Abends total platt und möchte dann einfach meine Ruhe haben, was sie nicht verstehen kann.
Sie sagt dann immer, dass es wegen meinem Freund sei und ich deshalb nie was machen will.
Wenn mir dann was dazwischen kommt (bei der Arbeit oder im Studium) und ich einfach keine Zeit habe, ist sie total patzig und meldet sich tagelang nicht, bis ich auf sie zugehe.
Mittlerweile sehe ich das nicht mehr ein, wieso soll ich mich immer ihr gegenüber erklären und ihr immer alles Recht machen?!

Letzte Woche haben wir "abgemacht"(kurz drüber gesprochen) in eine Kneipe zu gehen, ich war aber vom Vortag so gesundheitlich Angeschlagen, weil wir gemeinsam auf einem Konzert waren, dass ich mich einfach nur in die Badewanne legen wollte und danach schlafen wollte. Seit dem kam nur die Frage, ob ich mit ihr auf ein anderes Konzert gehe (wo sie eigentlich mit jemand anderem hin wollte). Ich habe nein gesagt, seit dem kam nichts mehr.

Was soll denn so etwas? Sie ist immer direkt pampig wenn es nicht nach ihrem Kopf geht.

Ihr Arzt hat ihr auch geraten, in psychologische Beratung zu gehen weil sie so starke Stimmungsschwankungen hat mit häufigen "Tiefs" (total Depressiv)

In der letzten Zeit hat sie mit so vielen Leuten Streit angefangen, weshalb sie eigentlich nur noch 2 Freunde hat.

Was kann ich denn jetzt tun? Soll ich sie darauf ansprechen oder ganz in Ruhe lassen, und warten ob sie sich meldet?
Danke schonmal

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17. November 2017 um 22:53

Natürlich bin ich genervt, wenn ich für alles mögliche dumm angepampt oder ignoriert werde, nur weil ich ein klares Nein vertrete und mache was ICH möchte.

Frage mich, worauf ich neidisch sein sollte, wenn ich ehrlich bin? Ich habe alles was ich brauche, einen tollen Freund, tolle Familie, Wohnung, mein Traumauto, habe alles was ich für mich brauche. Wo spricht da der Neid? Das kann ich ehrlich gesagt gar nicht nachvollziehen! 

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20. November 2017 um 9:12

mit Ihr reden.
Wenn jemand halt ein Idiot ist, dann ist das so - dann kommt man selbst damit klar oder geht demjenigen aus dem Weg - fertig.
Aber wenn sich jemand stark ändert, hat das Hintergründe.

Jemand, der gerade mit sich selbst nicht klar kommt, kommt auch mit anderen nicht klar, das ist ganz normal. Jemand, den man als "Freund/in" bezeichnet, hat da aber etwas mehr Mühe verdient als "Püh, dann meld ich mich eben auch nicht mehr". Und nein, damit meine ich nicht "ich gehe wieder auf sie zu, wenn sie sich zurückzieht" sondern ein wirklich ernstes (und ruhiges und vorwurfsfreies) Gespräch darüber, dass einem starke Verhaltensänderungen aufgefallen sind und die Bitte (!), den Hinweis vom Doc ernst zu nehmen etc.

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