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Besitzen die Muslima hier im Forum den Mumm, mir eine ja-oder-nein Frage zu beantworten?

25. August 2013 um 20:26

Sollen die USA in Syrien intervenieren, um Assad zu beseitigen?

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26. August 2013 um 14:39

Wie
du siehst........................ nein

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26. August 2013 um 17:55

Du weißt aber selber,
dass der Syrienkonflikt kein Wunschkonzert ist.

Die Diplomatie hat versagt und Leute wie Assads Regime oder die Al Quaida finden immer ihre Wege, um an Waffen und Munition zu kommen.
Für die USA stellt sich nunmal, nachdem alle anderen Wege nicht zum Frieden geführt haben, nur die Frage, nun als letztes Mittel militärisch einzugrifen oder eben nicht.
Der Libyen-Konflikt hat im Übrigen gezeigt, dass sogenannte chirurgische Eingriffe mitnichten zu einer Eskalation führen würden, sondern tatsächlich den Oppositionellen zu einem leichten Sieg verhelfen könnten.
Ich bin dagegen, weil mit die Islamisten nicht lieber sind als Assad, aber effektiv wäre ein Eingreifen der USA sicherlich.

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26. August 2013 um 19:49

Hm, naja,
Du hast ja vorhin selbst beklagt, es ist bereits viel zu spät für ein Eingrifen. Wie lange soll man denn noch Diplomatie machen?
Mal rein theoretisch angenommen, der Giftgasangriff stammte tatsächlich von Assad (was ich nicht glaube), wie viele Giftgasangriffe mit hunderten von toten Kindern soll man noch abwarten, bis man militärisch eingreift (sofern man militärisches Eingreifen als Option nach ausgeschöpfter Diplomatie ansieht).
Wie viel Chancen räumst Du persönlich der Diplomatie ein?
Assad wird niemals freiwillig seinen Platz räumen. Er ist Präsident eines einst souveränen Staates, das - völkerrechtlich betrachtete - angegriffen wurde, von Innen. Das ist Terrorismus. Natürlich.
Und die islamisten haben auch bereits mehrfach durchklingen lassen, übrigens gruppenübergreifen einig - dass Assad in einer neuen Regierung keine Rolle mehr spielen darf und vor Gericht muss (wo er zum Tode verurteilt wird).
Die Diplomatie ist schon lange ausgeschöpft. Es gibt leider keine Aussicht mehr auf diplomatischen Erfolg.

Dass Du anmerkst, dass sich die Situation Syriens nach einem Beseitigen Assads nicht verbessern wird, da diejenigen, die bereits warten, keinen Deut besser sind - bravo, da sind wir mal einer Meinung

Ein militärisches Eingreifen - nicht mit Infantrie und Einmarschieren, sondern mit chirurgischen Attacken gegen militärische Ziele wie in Libyen, würde meiner Meinung nach Assad schnell beseitigen können. Aber ich bin dagegen.
Zum Einen wird sich die Situation fürs syrische Volk durch eine islamistisch geführte Regierung nicht verbessern, eher verschlechtern.
Zum Anderen war Assad zumindest fürs "westliche" Ausland ein ungefährlicher Player, bei Islamisten sähe das ganz anders aus. Insofern ist mir Assad lieber als diejenigen, die bereits auf ihre Stunde warten.
Zum Anderen warten bereits auch schon wieder islamische Hassprediger, um einen US-Einmarsch - und rettete er noch so viele unschuldige syrische Menschenlaben - zu benutzen, um weiter Hass gegen die USA zu schüren und Propaganda-Lügen rund um syrisches Öl und Pipelines in die Welt setzen. Da sollten die USA aus der Geschichte gelernt haben.

Meiner Meinung nach, wenn überhaupt militärisch eingreifen, dann auf der Seite Assads gegen die Islamisten, denn letztere haben den (Bürger-)Krieg begonnen, und so etwas darf sich niemals rechnen oder lohnen. Allerdings würde eine solche Unterstützung um ein vielfaches komplizierter, da die Islamisten einen partisanenkrieg führen, was ja gerade zu der extrem hohen Zahl an getöteten Zivilisten führt. Da sollte sich die USA erst recht raushalten.

So brutal es klingt: Ja, die USA könnten für ein baldiges Ende des Blutvergießens sorgen, aber aufgrund der Erfahrung mit dem groben islamischen Undank, der den US-Amerikanern immer wieder ins Gesicht peitscht, bin ich gegen ein Eingreifen.

So wie ich Dich verstanden habe, bist Du - wenn auch aus anderen Gründen - auch dagegen, dass US-Amerika eingrift. Schon wieder einer Meinung

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26. August 2013 um 21:47

...wie auch immer


weisst du das der ami einen millionenschweren kugelschreiber der in der schwerelosigkeit schreibt entwickelt hat? der russe nimmt ein bleistift

wettrennen: weisst du das der engländer dem der motor im boot ausfällt aufgibt während der russe einfach das paddel nimmt?

siehst du so ist das mit dem denken auch

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27. August 2013 um 11:51

NEIN!
Denn überall, wo Amerika "interveniert" hat, verschlechterte sich die situation dramtisch.
Sie verfolgen nur ihre eigenen interessen:
Öl, Rohstoffe, Hegemonie, Vormachtstellung in der Region, alte Rivalitäten mit Russland.
Dieses Pack soll bleiben, wo es gewachsen ist. Ohne die Amis wäre die Welt eine friedlichere.

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28. August 2013 um 19:45

..hmm
Darf ich mal fragen, was das Thema mit den Islam zu tun hat?

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28. August 2013 um 23:16

Also:
Also einig sind wir uns ja darin, dass sich das Regime und die, die ihn gerade putschen wollen, in Brutalität und Skrupellosigkeit in nichts nachstehen.

"Auch wenn Al Qaida nahe Gruppen dort gerade sehr stark sind, muss es nicht unbedingt bedeuten, dass sie nach Assads Beseitung auch an der Spitze stehen. Es gibt schließlich auch noch andere Kräfte in der Opposition. Das wird momentan wohl immer vergessen."
In JEDEM arabischen Land, in dem der "arabische Frühling" getobt hat und in dem ein Diktator beseitigt wurde, kamen die Islamisten an die Macht. Und das wird auch in Syrien der Fall sein. Denn die haben die Waffen und die notwendige Brutalität, um die moderaten Kräfte, die aktuell auch gar nicht mehr mitspielen, rauszuhalten.

"Auf keinen Fall sollte man solch einen Diktator noch unterstützen."
Auch hier bin ich ja wie Du der Meinung, dass sich die USA raushalten sollen.
Ich meinte nur, wenn man unbedingt eine von beiden Seiten zum schnellen Sieg verhelfen will, dann Assad, denn für das Volk macht es keinen Unterschied, ob es von einem gottlosen Diktator oder von islamistischen Diktatoren unterdrückt und geknechtet wird.
Aber wenn nun Assad mit Hilfe der USA beseitigt wird, lautet die Botschaft in alle Länder: Putschiert Euren Diktator mit den brutalstmöglichen Mitteln. Umso mehr Tote und Gräueltaten es gibt, umso schneller wird die USA Euch dabei helfen, den Diktator zu beseitigen und Euch zur Macht zu verhelfen.
Das wäre ein fatales Signal. Einen Bürgekrieg anzuzetteln mit alle den Gräueltaten, wie sie zur Zeit in Syrien passieren, darf sich niemals rechnen und am Ende auch noch mit der Macht belohnt werden.
Siehst Du das denn anders? Hast Du keine Angst vor dem Signal, dass da ausgesendet wird?

Hm, naja, jetzt sind wir ja schon wieder ein paar Tage weiter.
Ob ein Eingreifen der USA und Großbritannien zu einem schnellen Sieg der Islmiasten führen würden (schnell bedeutet für mit bis zu acht Wochen) oder ob es alles nur noch verschlimmert und sogar einen Flächenbrand auslösen wird, werden wir ja in Kürze (leider) sehen

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29. August 2013 um 19:52

Hm, 100%ig bewiesen nicht,
aber wer 1 und 1 zusammen zählen kann.
Assad war schon lange wieder auf dem Vormarsch, mehrere von den "Rebellen" besetzte Städte wurden zurückerobert. Er hatte überhaupt keinen Grund oder Nutzen, Giftgas einzusetzen.
Die Einzige Chance der "Rebellen", den Bürgerkrieg noch drehen zu können, war und ist ein Eingreifen der USA gegen Assad, und die einzige Chance, um das zu erreichen, war ein Giftgasangriff, denn das hat Obama kurz zuvor bekannt gegeben.
Also: 1 und 1 zusammenzählen. Nein, bewiesen ist es nicht, aber blöd bin ich auch nicht. Und Assad auch nicht, Und die Rebellen leider auch nicht.

Im Übrigen war mein letzter Absatz nicht auf den Giftgasangriff bezogen, sondern auf den Bürgerkrieg insgesamt. Es wäre fatal, wenn sich Bürgerkriege anzetteln mit Macht belohnt werden würde. Ich kann nicht verstehen, wie die USA so etwas befördern wollen. Der Gitfgasangriff ist quantitativ betrchtete ohnehin ein Tropfen auf den heißen Stein, betrachtet man alle Toten dieses Bürgerkrieges.
Da waren friedliche Demonstranten, die wollten einen Diktator weghaben, das bestreite ich nicht, aber der Bürgerkrieg wurde von Islamisten, Al Quaida und anderen bewaffneten Gruppen angezettelt, um Assads Platz einzunehmen. Die haben einen Krieg mit hunderttausenden von unschuldigen Zivilisten auf dem Gewissen, und dafür wollen sie jetzt mit der Macht belohnt werden?
Ich kann nur den Kopf schütteln.

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31. August 2013 um 14:31

Also dass das ich das noch erlebe,
dass Du 1 zu 1 der Lügenpropaganda US-Geheimdienste glaubst.
Bitte nenn mir die Quellen für die Beweise, dass es Assad gewesen wäre, irgendwelche.
Ganz im Gegenteil sind Videos aufgetaucht, wo "Oppositionelle" sich damit rühmen, Giftgas eingesetzt zu haben (du liest doch pi?)
Bisher höre ich einzig und alleine immer und immer wieder AUSSCHLIEßLICH von den USA, dass es Beweise gäbe, und diese Beweise würden in Kürze vorgelegt. Ich warte.
ALLE unabhängigen Experten warnen ausdrücklich davo, voreilige Schlüsse zu ziehen. Sie sprechen von einer 50:50 Wahrscheinlichkeit, wer von beiden Seiten es war.
Die Al Quaida war in der Lage, mitten im Herzen von den USA einen Terroranschlag mit tausenden von Toten hinzubekommen. Meinst Du nicht auch, ein Giftgasangriff vor Ort mit hunderten von Toten wäre ein Leichtes für die?
Fakt ist: Die Einzigen, die von einem Giftgasangriff profitieren, sind die "Oppositionellen". Und das macht mich extrem misstrauisch.

Und findest Du es nicht auch seltsam, dass Obama, der auf Biegen und Brechen bombardieren will, und dem nichts lieber käme, als ein Giftgasangriff durch Assad, jetzt die UN-Insprektoren heim schickt, und damit die Möglichkeit, zu beweisen, von wem der Giftgasangriff ausging, kaputt macht?

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