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Berufstätigkeit Frau zwischen 50-65

22. April 2017 um 12:40

Gibt es eigentlich noch Frauen zwischen  50-65, verheiratet, Kinder sind aus dem Haus bzw. ohne Kinder, die nicht (mehr) arbeiten? Und einfach von dem Gehalt/Rente/Pension des Mannes leben?? Einfach mal so in die Runde gefragt....

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5. Mai 2017 um 12:22
In Antwort auf gabriela1440

ja, und es waren FRAUEN, die dafür gekämpft haben, dass die Generationen nach uns sich nicht mehr allein von einem Mann finanziell abhängig machen müssen.
Aber leichter ist es deshalb trotzdem nicht für uns geworden. Es sei denn, man findet es ''erleichternd'' als alleinerziehende Mutter zu leben und sich hin und wieder mal einen 'Freund' zu gönnen - ich bin jetzt mal so frech und füge hinzu ... sozusagen als weiteres Kind ... da auf der anderen Seite bei nachfolgenden männlichen Generationen das Verantwortungsbewusstsein verloren gegangen scheint.

Das soll keine Anschuldigung und noch weniger beleidigend sein

Das ist nur die logische Folge aus der unmittelbaren Vergangenheit.

Und es wäre wirklich super, wenn jeder sich tatsächlich aussuchen könnte, ob er ganz für seine Kinder da sein kann oder lieber Familie und Beruf miteinander zu verbinden sucht - ob Mann oder Frau und altersunabhängig. Aber dazu müsste es auf jeden Fall zunächst gleichen Lohn für Alle geben

oh doch, es ist sehr, sehr viel leichter geworden.

Vor 30 Jahren als Frau einen tollen Job zu finden wäre ungleich schwerer geworden, als es jetzt ist.
Zu der Zeit als Frau arbeiten zu gehen, während der Mann zu Hause ist, wie mein Mann und ich es machen, wäre bestenfalls ein ständiger und heftiger Spießrutenlauf geworden.

Zu dem gleichen Lohn: entweder man hat Tariflohn, dann gibt es keinen Unterschied oder man bekommt so viel, wie man herausverhandeln kann. Dass das Männern oft besser liegt als Frauen ist nun etwas, wo der Gesetzgeber auch nichts dafür kann.
Würde mein Mann jetzt nach einigen Jahren Pause fürs Kind wieder arbeiten gehen, würde er auch erst einmal weniger verdienen. Völlig normal.

Alleinerziehende Mutter - nun im Falle einer Trennung ist es nun einmal eine Entscheidung, bei wem Kind(er) primär bleiben, oder? Einen Zwang, dass die Mutter das sein wird, gibt es heutzutage jedenfalls nicht mehr.

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4. Mai 2017 um 22:46

Eine Frau sollte sich wirklich nicht finanziell abhängig von ihrem Mann machen. Schon wegen der heutigen Minirenten, selbst bei Durchschnittsverdienern.

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5. Mai 2017 um 7:43

ich habe bis dahin noch paar Jahre, aber ich habe sehr, sehr fest vor, es nicht so zu machen.

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5. Mai 2017 um 12:11
In Antwort auf avarrassterne1

ich habe bis dahin noch paar Jahre, aber ich habe sehr, sehr fest vor, es nicht so zu machen.

ja, und es waren FRAUEN, die dafür gekämpft haben, dass die Generationen nach uns sich nicht mehr allein von einem Mann finanziell abhängig machen müssen.
Aber leichter ist es deshalb trotzdem nicht für uns geworden. Es sei denn, man findet es ''erleichternd'' als alleinerziehende Mutter zu leben und sich hin und wieder mal einen 'Freund' zu gönnen - ich bin jetzt mal so frech und füge hinzu ... sozusagen als weiteres Kind ... da auf der anderen Seite bei nachfolgenden männlichen Generationen das Verantwortungsbewusstsein verloren gegangen scheint.

Das soll keine Anschuldigung und noch weniger beleidigend sein

Das ist nur die logische Folge aus der unmittelbaren Vergangenheit.

Und es wäre wirklich super, wenn jeder sich tatsächlich aussuchen könnte, ob er ganz für seine Kinder da sein kann oder lieber Familie und Beruf miteinander zu verbinden sucht - ob Mann oder Frau und altersunabhängig. Aber dazu müsste es auf jeden Fall zunächst gleichen Lohn für Alle geben

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5. Mai 2017 um 12:22
In Antwort auf gabriela1440

ja, und es waren FRAUEN, die dafür gekämpft haben, dass die Generationen nach uns sich nicht mehr allein von einem Mann finanziell abhängig machen müssen.
Aber leichter ist es deshalb trotzdem nicht für uns geworden. Es sei denn, man findet es ''erleichternd'' als alleinerziehende Mutter zu leben und sich hin und wieder mal einen 'Freund' zu gönnen - ich bin jetzt mal so frech und füge hinzu ... sozusagen als weiteres Kind ... da auf der anderen Seite bei nachfolgenden männlichen Generationen das Verantwortungsbewusstsein verloren gegangen scheint.

Das soll keine Anschuldigung und noch weniger beleidigend sein

Das ist nur die logische Folge aus der unmittelbaren Vergangenheit.

Und es wäre wirklich super, wenn jeder sich tatsächlich aussuchen könnte, ob er ganz für seine Kinder da sein kann oder lieber Familie und Beruf miteinander zu verbinden sucht - ob Mann oder Frau und altersunabhängig. Aber dazu müsste es auf jeden Fall zunächst gleichen Lohn für Alle geben

oh doch, es ist sehr, sehr viel leichter geworden.

Vor 30 Jahren als Frau einen tollen Job zu finden wäre ungleich schwerer geworden, als es jetzt ist.
Zu der Zeit als Frau arbeiten zu gehen, während der Mann zu Hause ist, wie mein Mann und ich es machen, wäre bestenfalls ein ständiger und heftiger Spießrutenlauf geworden.

Zu dem gleichen Lohn: entweder man hat Tariflohn, dann gibt es keinen Unterschied oder man bekommt so viel, wie man herausverhandeln kann. Dass das Männern oft besser liegt als Frauen ist nun etwas, wo der Gesetzgeber auch nichts dafür kann.
Würde mein Mann jetzt nach einigen Jahren Pause fürs Kind wieder arbeiten gehen, würde er auch erst einmal weniger verdienen. Völlig normal.

Alleinerziehende Mutter - nun im Falle einer Trennung ist es nun einmal eine Entscheidung, bei wem Kind(er) primär bleiben, oder? Einen Zwang, dass die Mutter das sein wird, gibt es heutzutage jedenfalls nicht mehr.

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7. Mai 2017 um 13:24

Mein Thread bezog sich nur auf die etwas ältere Generation 50 +. Ich kenne schon etliche in diesem Alter, die klassisch Hausfrauen sind (und immer waren); sie haben halt früher ihre Kinder bekommen (manche sind auch kinderlos) und haben tatsächlich nie gearbeitet und dann halt auch nicht damit angefangen, als die Kinder aus dem Haus waren.  Ich weiss noch in den 80ern oder auch in den 90ern, als ich morgens aus dem Haus zur Arbeit ging, saßen diese Nachbarsfrauen im Garten und als ich heimkam, dann wieder, und sonnten sich . Die sind auch heute noch zu Hause. 

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7. Mai 2017 um 16:46
In Antwort auf mondi29

Mein Thread bezog sich nur auf die etwas ältere Generation 50 +. Ich kenne schon etliche in diesem Alter, die klassisch Hausfrauen sind (und immer waren); sie haben halt früher ihre Kinder bekommen (manche sind auch kinderlos) und haben tatsächlich nie gearbeitet und dann halt auch nicht damit angefangen, als die Kinder aus dem Haus waren.  Ich weiss noch in den 80ern oder auch in den 90ern, als ich morgens aus dem Haus zur Arbeit ging, saßen diese Nachbarsfrauen im Garten und als ich heimkam, dann wieder, und sonnten sich . Die sind auch heute noch zu Hause. 

nun, wenn die auch heute noch zu Hause sind, dann gibt es sie wohl noch

Die sind ja entweder jetzt in dem Alter oder eh Rentner, womit es nichts erwähnenswertes daran gäbe.

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8. Mai 2017 um 14:09

echt? Die meisten???? Einige bis mehrer, ja das war mir klar, aber die meisten??? Oh das wusste ich nicht! Das interessiert mich, da werde ich mal danach googeln!

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8. Mai 2017 um 18:52

Nein, ich meinte Frauen zwischen 50-65, die keinerlei Berufstätigkeit ( mehr ) nachgehen! 

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9. Mai 2017 um 9:52

also in unserer Nachbarschaft sind auch einige Frauen (so Mitte-Ende 50, Anfang 60, also noch nicht im Rentenalter), die nie gearbeitet haben und es auch jetzt nicht tun (ich selbst bin 55 und arbeite seit ich 49 bin auch nicht mehr). Die Frauen rings um uns führen - soweit man das als Aussenstehender überhaupt beurteilen kann - eine sehr glückliche Ehe, von Jammern hab ich da echt noch nix gehört, und ich jammere auch nicht, warum auch . Mein Mann ist in Pension, die für uns beide auskömmlich ist, und er hilft auch etwas mit beim Haushalt, ist für ihn selbstverständlich. Zu Zeiten, als er noch voll berufstätig war und ich aber schon zu Hause, war es für mich aber natürlich völlig normal und sonnenklar, dass ich mich alleine um den Haushalt gekümmert habe, sehr gerne sogar. Ich glaube, jeder Fall liegt einfach anders.

 

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9. Mai 2017 um 11:35

ja ist in der Generation meiner Eltern doch genauso! Meine Mutter war zu Hause, die hat im Betrieb meines Vateres dann etwas mitgearbeitet, hat aber mit einem Vollzeitjob ja echt nix zu tun.
Du bist dann schon noch jünger als ich? Ich habe nicht studiert, das war damals auch noch nicht so selbstverständlich, wie es heute ja wohl ist. Ich habe von 18-32 in verschiedenen Bereichen Vollzeit gearbeitet, mit 32 musste ich mir wieder einen anderen Job suchen nach betriebsbedingter Kündigung (damals, 1993,  wurde in industriellen Grossunternehmen hierzulande im grossen Stil entlassen). Danach arbeitete ich 80 % , ich war mittlerweile verheiratet und mein Mann brachte ein Kind mit in die Ehe, um das sich die leibliche Mutter nicht so doll kümmern wollte, und ein grosses Haus mit dementsprechenden Haushalt stand ja auch an. Mit 39 verkürzte ich auf 50 % und arbeitet aber auf 450 Euro noch zusätzlich, das rechnete sich, wie bei dir, einfach besser, ich hatte ja immer Lstkl. 5 als verheiratete Frau. Dann kam auch in meiner 50%igen TZ Stelle die betriebsbedingte Kündigung, weil diese Geschäftssparte aufgegeben wurde. Und mit 41 sah es dann tatsächlich für eine neue TZ Stelle nicht so rosig aus, mit knapp 5 Mio Arbeitslosen 2003, und ich schon Ü40. Ich arbeitete dann weiter auf 450 Euro Basis, gab das aber mit 49 auf (die Tochter studierte mittlerweile und wir finanzierten das Studium, die Mutter beteiligte sich an den Kosten in keinster Weise).  Ich bekomme später natürlich auch Rente, und dadurch, dass ich ja relativ lange in VZ bzw vollzeitnah gearbeitet habe, gar nicht mal so schlecht; mit der Pension meines Mannes ist das finanziell alles vollkommen  in Ordnung so, wie es ist. 

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