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Beruf? Berufung? Job?

24. Januar 2018 um 8:46

ich habe gestern gelesen, dass ich nicht die einzige bin, die ihren Job macht, weil sie ihn mag - und ich mag das Thema, also geb ich meiner Neugier mal Raum.
Meine eigenen Antworten auf alle Fragen kommen natürlich auch noch, ich schreib die nur nicht gern in den Startbeitrag. Freue mich auf Eure Antworten - und wenn Euch welche einfallen, auch weitere Fragen.
Ansonsten sind wir natürlich im offenen Internet, also achtet darauf, nichts zu persönliches zu schreiben (außer Ihr wollt es so).

***********************************************

- In welchem Beruf arbeitest Du (oder bist Du ohne Arbeit)?
- In welcher Branche?
- Auf einer Skala von 0 (OFMG!) bis 10 (herrlich!!!) wie glücklich bist Du damit 
-- a) bezogen auf den Beruf und
-- b) bezogen auf die Firma?
- was wäre Dein Traumberuf? (Warum?)
- was wäre Dein Albtraum-Job / Deine Albtraumjobs? (Warum?)

bezogen auf Deinen aktuellen Job oder einen früheren oder den Traumjob (Angabe, auf was Ihr Euch bezieht, wäre damit nice)
- Was liebst Du / magst Du
-- a) am Beruf?
-- b) an der Firma?
- was stört Dich / magst Du gar nicht?
-- a) am Beruf?
-- b) an der Firma?
- welche Voraussetzungen braucht man Deiner Meinung nach, um in diesem Beruf
-- a) gut
-- b) glücklich zu sein?
- welche Eigenschaften stehen dem Deiner Meinung nach im Weg? Also wann sollte man um diesen Beruf einen Bogen machen?
- Falls Du es nicht bist: Stell Dir vor, Du wärst Chef und würdest einen neuen Mitarbeiter für diesen Job suchen - was wäre Dir wichtig, was gäbe "Pluspunkte" und was "Minuspunkte"?
- Hättest Du einen einzigen Wunsch frei, was würdest Du ändern?
 

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24. Januar 2018 um 9:37

- In welchem Beruf arbeitest Du (oder bist Du ohne Arbeit)?
=> Informatiker, spezialisiert auf Daten, Datenbanken, Datenbankschnittstellen
- In welcher Branche?
=> B2B, Telekomunikation (also meint: primär Internet-Kommunikation)

- Auf einer Skala von 0 (OFMG!) bis 10 (herrlich!!!) wie glücklich bist Du damit 
-- a) bezogen auf den Beruf und
=> 10
-- b) bezogen auf die Firma?
=> 9
- was wäre Dein Traumberuf? (Warum?)
=> der, in dem ich arbeite, warum: s.u.
- was wäre Dein Albtraum-Job / Deine Albtraumjobs? (Warum?)
=> so etwas wie Arzthelferin / Ärztin (die ganze Zeit nett  und freundlich lächeln, zu viele Menschen, ...), Servicehotline (allein den ganzen Tag telefonieren ist Horror, der geduldigste Mensch, der gern den gleichen Kram 74256897246mal erklärt, bin ich auch nicht gerade)

bezogen auf Deinen aktuellen Job
- Was liebst Du / magst Du
-- a) am Beruf?
=> allem voran die Herausforderungen, die klare Logik, das ständig Neue (ohne dass Erfahrung keinen Wert hat), die (natürlich relative) Freiheit, dass man auch (in Grenzen) noch "Nerd" sein kann, auch mal einen Tag Tür zu, Telefon aus vor sich hin "tüfteln" kann.
-- b) an der Firma?
=> das wir so viele unterschiedliche und sehr starke Charaktere hier haben. Dass die Kommunikation direkt ist und sich keiner daran stört, wenn es auch mal laut und hitzig wird

- was stört Dich / magst Du gar nicht?
-- a) am Beruf?
=> reine Fleißarbeiten, aber sonst gibt es eigentlich wenig
-- b) an der Firma?
=> hm, nicht viel, was nicht "normal" wäre. Klar ärgert man sich immer mal über den einen oder anderen Kollegen und die eine oder andere Entscheidung - gehört dazu. Der Arbeitsweg ist mit 1,5h je Richtung happig. Das stört mich schon, da ist eben jeder Arbeitstag gleich mal 3h "kürzer".

- welche Voraussetzungen braucht man Deiner Meinung nach, um in diesem Beruf
-- a) gut
=> analytisches Denken, Abstraktionsfähigkeit, Fähigkeit zur Mustererkennung und -Suche, Bereitschaft, ständig weiter zu lernen und sich auf Neues einzulassen, offenes Denken
-- b) glücklich zu sein?
=> deckt sich eigentlich mit a)

- welche Eigenschaften stehen dem Deiner Meinung nach im Weg? Also wann sollte man um diesen Beruf einen Bogen machen?
=> wenn man ganz ohne "Nerd-Gen" ist. Wenn man keine oder sehr wenig analytische Neigungen hat, wenn man das bewährte dem Neuen klar vorzieht.

- Falls Du es nicht bist: Stell Dir vor, Du wärst Chef und würdest einen neuen Mitarbeiter für diesen Job suchen - was wäre Dir wichtig, was gäbe "Pluspunkte" und was "Minuspunkte"?
=> abgesehen vom o.g.: Engagement, Erfahrung (allgemeine Berufserfahrung, nicht zwingend in diesem Job und dieser Branche) & Professionalität, Offenheit wären klare Pluspunkte.
Minuspunkte demnach: jemand der den Job zum Geld verdienen macht, ohne Leidenschaft - ganz dicker Minuspunkt.

- Hättest Du einen einzigen Wunsch frei, was würdest Du ändern?
=> mehr & öfter von zu Hause aus arbeiten können

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24. Januar 2018 um 10:20
In Antwort auf avarrassterne1

- In welchem Beruf arbeitest Du (oder bist Du ohne Arbeit)?
=> Informatiker, spezialisiert auf Daten, Datenbanken, Datenbankschnittstellen
- In welcher Branche?
=> B2B, Telekomunikation (also meint: primär Internet-Kommunikation)

- Auf einer Skala von 0 (OFMG!) bis 10 (herrlich!!!) wie glücklich bist Du damit 
-- a) bezogen auf den Beruf und
=> 10
-- b) bezogen auf die Firma?
=> 9
- was wäre Dein Traumberuf? (Warum?)
=> der, in dem ich arbeite, warum: s.u.
- was wäre Dein Albtraum-Job / Deine Albtraumjobs? (Warum?)
=> so etwas wie Arzthelferin / Ärztin (die ganze Zeit nett  und freundlich lächeln, zu viele Menschen, ...), Servicehotline (allein den ganzen Tag telefonieren ist Horror, der geduldigste Mensch, der gern den gleichen Kram 74256897246mal erklärt, bin ich auch nicht gerade)

bezogen auf Deinen aktuellen Job
- Was liebst Du / magst Du
-- a) am Beruf?
=> allem voran die Herausforderungen, die klare Logik, das ständig Neue (ohne dass Erfahrung keinen Wert hat), die (natürlich relative) Freiheit, dass man auch (in Grenzen) noch "Nerd" sein kann, auch mal einen Tag Tür zu, Telefon aus vor sich hin "tüfteln" kann.
-- b) an der Firma?
=> das wir so viele unterschiedliche und sehr starke Charaktere hier haben. Dass die Kommunikation direkt ist und sich keiner daran stört, wenn es auch mal laut und hitzig wird

- was stört Dich / magst Du gar nicht?
-- a) am Beruf?
=> reine Fleißarbeiten, aber sonst gibt es eigentlich wenig
-- b) an der Firma?
=> hm, nicht viel, was nicht "normal" wäre. Klar ärgert man sich immer mal über den einen oder anderen Kollegen und die eine oder andere Entscheidung - gehört dazu. Der Arbeitsweg ist mit 1,5h je Richtung happig. Das stört mich schon, da ist eben jeder Arbeitstag gleich mal 3h "kürzer".

- welche Voraussetzungen braucht man Deiner Meinung nach, um in diesem Beruf
-- a) gut
=> analytisches Denken, Abstraktionsfähigkeit, Fähigkeit zur Mustererkennung und -Suche, Bereitschaft, ständig weiter zu lernen und sich auf Neues einzulassen, offenes Denken
-- b) glücklich zu sein?
=> deckt sich eigentlich mit a)

- welche Eigenschaften stehen dem Deiner Meinung nach im Weg? Also wann sollte man um diesen Beruf einen Bogen machen?
=> wenn man ganz ohne "Nerd-Gen" ist. Wenn man keine oder sehr wenig analytische Neigungen hat, wenn man das bewährte dem Neuen klar vorzieht.

- Falls Du es nicht bist: Stell Dir vor, Du wärst Chef und würdest einen neuen Mitarbeiter für diesen Job suchen - was wäre Dir wichtig, was gäbe "Pluspunkte" und was "Minuspunkte"?
=> abgesehen vom o.g.: Engagement, Erfahrung (allgemeine Berufserfahrung, nicht zwingend in diesem Job und dieser Branche) & Professionalität, Offenheit wären klare Pluspunkte.
Minuspunkte demnach: jemand der den Job zum Geld verdienen macht, ohne Leidenschaft - ganz dicker Minuspunkt.

- Hättest Du einen einzigen Wunsch frei, was würdest Du ändern?
=> mehr & öfter von zu Hause aus arbeiten können

- In welchem Beruf arbeitest Du (oder bist Du ohne Arbeit)?
Ing. Maschinenbau
- In welcher Branche?
Energietechnik, Anlagen- Kraftwerksbau
- Auf einer Skala von 0 (OFMG!) bis 10 (herrlich!!!) wie glücklich bist Du damit 
-- a) bezogen auf den Beruf 10
-- b) bezogen auf die Firma? 8
- was wäre Dein Traumberuf? (Warum?)
Ich bin sehr glücklich mit dem, was ich bin und habe.
Kann mich nur auf Papiere konzentrieren, oder raus „ins Feld“, mit Handwerkzeugen arbeiten…

- was wäre Dein Albtraum-Job / Deine Albtraumjobs? (Warum?)
Erzieher oder Lehrer. Viele Kids (gerade fremde) überfordern mich.


Folgendes gilt für jetzt:

- Was liebst Du / magst Du
-- a) am Beruf?
Abwechslung, Kundenkontakt, Terminstress (ja, finde ich klasse!)
-- b) an der Firma?
In naher Umgebung sehr gute Leute; wir sind wie eine Familie miteinander.
Ich kann (und muss) mich voll auf die Kollegen verlassen.

- was stört Dich / magst Du gar nicht?
-- a) am Beruf?
Eigentlich gar nichts… fällt nichts ein…
-- b) an der Firma?
Recht großer Laden (>50‘000 MA), viel Bürokratie (allein SAP&hellip, wenig Flexibilität.
- welche Voraussetzungen braucht man Deiner Meinung nach, um in diesem Beruf
-- a) gut
-- b) glücklich zu sein?
Fachliche und persönliche Eignung, Fähigkeit, sich einen Tritt zu verpassen, wenn’s sein muss. Sehr starke Flexibilität (fachlich und zeitlich).
- welche Eigenschaften stehen dem Deiner Meinung nach im Weg? Also wann sollte man um diesen Beruf einen Bogen machen?
Wenn man „Mathe hasst“, oder Physik, oder Chemie… Faul ist, oder sich nicht unterordnen kann/will. „Freischaffende Künstler“ sind da fehl am Platz.
- Falls Du es nicht bist: Stell Dir vor, Du wärst Chef und würdest einen neuen Mitarbeiter für diesen Job suchen - was wäre Dir wichtig, was gäbe "Pluspunkte" und was "Minuspunkte"?
Er muss nicht perfekt sein, aber zu uns passen, und die Wille haben, mitzuziehen. Alles andere wird er lernen.
- Hättest Du einen einzigen Wunsch frei, was würdest Du ändern?
Nichts
 

Als Ergänzung.
Ich hatte mal die Jungs bei der Arbeit gefragt: „Wenn du viel Geld hättest (und wieviel – definiere selbst!), würdest du dann hierher arbeiten kommen?“
War der einzige „Trottel“, der mit klarem JA antwortete
 
 

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24. Januar 2018 um 10:39
In Antwort auf heva38

- In welchem Beruf arbeitest Du (oder bist Du ohne Arbeit)?
Ing. Maschinenbau
- In welcher Branche?
Energietechnik, Anlagen- Kraftwerksbau
- Auf einer Skala von 0 (OFMG!) bis 10 (herrlich!!!) wie glücklich bist Du damit 
-- a) bezogen auf den Beruf 10
-- b) bezogen auf die Firma? 8
- was wäre Dein Traumberuf? (Warum?)
Ich bin sehr glücklich mit dem, was ich bin und habe.
Kann mich nur auf Papiere konzentrieren, oder raus „ins Feld“, mit Handwerkzeugen arbeiten…

- was wäre Dein Albtraum-Job / Deine Albtraumjobs? (Warum?)
Erzieher oder Lehrer. Viele Kids (gerade fremde) überfordern mich.


Folgendes gilt für jetzt:

- Was liebst Du / magst Du
-- a) am Beruf?
Abwechslung, Kundenkontakt, Terminstress (ja, finde ich klasse!)
-- b) an der Firma?
In naher Umgebung sehr gute Leute; wir sind wie eine Familie miteinander.
Ich kann (und muss) mich voll auf die Kollegen verlassen.

- was stört Dich / magst Du gar nicht?
-- a) am Beruf?
Eigentlich gar nichts… fällt nichts ein…
-- b) an der Firma?
Recht großer Laden (>50‘000 MA), viel Bürokratie (allein SAP&hellip, wenig Flexibilität.
- welche Voraussetzungen braucht man Deiner Meinung nach, um in diesem Beruf
-- a) gut
-- b) glücklich zu sein?
Fachliche und persönliche Eignung, Fähigkeit, sich einen Tritt zu verpassen, wenn’s sein muss. Sehr starke Flexibilität (fachlich und zeitlich).
- welche Eigenschaften stehen dem Deiner Meinung nach im Weg? Also wann sollte man um diesen Beruf einen Bogen machen?
Wenn man „Mathe hasst“, oder Physik, oder Chemie… Faul ist, oder sich nicht unterordnen kann/will. „Freischaffende Künstler“ sind da fehl am Platz.
- Falls Du es nicht bist: Stell Dir vor, Du wärst Chef und würdest einen neuen Mitarbeiter für diesen Job suchen - was wäre Dir wichtig, was gäbe "Pluspunkte" und was "Minuspunkte"?
Er muss nicht perfekt sein, aber zu uns passen, und die Wille haben, mitzuziehen. Alles andere wird er lernen.
- Hättest Du einen einzigen Wunsch frei, was würdest Du ändern?
Nichts
 

Als Ergänzung.
Ich hatte mal die Jungs bei der Arbeit gefragt: „Wenn du viel Geld hättest (und wieviel – definiere selbst!), würdest du dann hierher arbeiten kommen?“
War der einzige „Trottel“, der mit klarem JA antwortete
 
 

hihi, das mit dem "Terminstreß finde ich Klasse" verstehe ich sogar. So lange das kein Dauerzustand ist, geht es mir auch so.

Und ja, Lehrer / Erzieher könnte ich auch auf meine Albtraum-Liste schreiben.

wenn ich fragen darf (!):
d.h. Du arbeitest an Konstruktion und Bau großer Anlagen mit?
Dann verstehe ich Mathe und Physik - wo ist die Chemie? In der Auswahl der Legierungen nach benötigten Eigenschaften (sowas wie Belastbarkeit, Stabilität / Flexibilität, Haltbarkeit unter den entsprechenden Bedingungen) und wohl sicher auch nach Aufwand der Herstellung (und Kosten der Herstellung)?

Ich habe meine Kollegen nie gefragt, ob sie auch hier arbeiten würde, wenn Geld egal wäre - ich denke, die EINZIGE mit "Ja" wäre ich nicht. Aber ob es für die Mehrheit reichen würde - bin ich skaptisch

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24. Januar 2018 um 10:40
In Antwort auf avarrassterne1

- In welchem Beruf arbeitest Du (oder bist Du ohne Arbeit)?
=> Informatiker, spezialisiert auf Daten, Datenbanken, Datenbankschnittstellen
- In welcher Branche?
=> B2B, Telekomunikation (also meint: primär Internet-Kommunikation)

- Auf einer Skala von 0 (OFMG!) bis 10 (herrlich!!!) wie glücklich bist Du damit 
-- a) bezogen auf den Beruf und
=> 10
-- b) bezogen auf die Firma?
=> 9
- was wäre Dein Traumberuf? (Warum?)
=> der, in dem ich arbeite, warum: s.u.
- was wäre Dein Albtraum-Job / Deine Albtraumjobs? (Warum?)
=> so etwas wie Arzthelferin / Ärztin (die ganze Zeit nett  und freundlich lächeln, zu viele Menschen, ...), Servicehotline (allein den ganzen Tag telefonieren ist Horror, der geduldigste Mensch, der gern den gleichen Kram 74256897246mal erklärt, bin ich auch nicht gerade)

bezogen auf Deinen aktuellen Job
- Was liebst Du / magst Du
-- a) am Beruf?
=> allem voran die Herausforderungen, die klare Logik, das ständig Neue (ohne dass Erfahrung keinen Wert hat), die (natürlich relative) Freiheit, dass man auch (in Grenzen) noch "Nerd" sein kann, auch mal einen Tag Tür zu, Telefon aus vor sich hin "tüfteln" kann.
-- b) an der Firma?
=> das wir so viele unterschiedliche und sehr starke Charaktere hier haben. Dass die Kommunikation direkt ist und sich keiner daran stört, wenn es auch mal laut und hitzig wird

- was stört Dich / magst Du gar nicht?
-- a) am Beruf?
=> reine Fleißarbeiten, aber sonst gibt es eigentlich wenig
-- b) an der Firma?
=> hm, nicht viel, was nicht "normal" wäre. Klar ärgert man sich immer mal über den einen oder anderen Kollegen und die eine oder andere Entscheidung - gehört dazu. Der Arbeitsweg ist mit 1,5h je Richtung happig. Das stört mich schon, da ist eben jeder Arbeitstag gleich mal 3h "kürzer".

- welche Voraussetzungen braucht man Deiner Meinung nach, um in diesem Beruf
-- a) gut
=> analytisches Denken, Abstraktionsfähigkeit, Fähigkeit zur Mustererkennung und -Suche, Bereitschaft, ständig weiter zu lernen und sich auf Neues einzulassen, offenes Denken
-- b) glücklich zu sein?
=> deckt sich eigentlich mit a)

- welche Eigenschaften stehen dem Deiner Meinung nach im Weg? Also wann sollte man um diesen Beruf einen Bogen machen?
=> wenn man ganz ohne "Nerd-Gen" ist. Wenn man keine oder sehr wenig analytische Neigungen hat, wenn man das bewährte dem Neuen klar vorzieht.

- Falls Du es nicht bist: Stell Dir vor, Du wärst Chef und würdest einen neuen Mitarbeiter für diesen Job suchen - was wäre Dir wichtig, was gäbe "Pluspunkte" und was "Minuspunkte"?
=> abgesehen vom o.g.: Engagement, Erfahrung (allgemeine Berufserfahrung, nicht zwingend in diesem Job und dieser Branche) & Professionalität, Offenheit wären klare Pluspunkte.
Minuspunkte demnach: jemand der den Job zum Geld verdienen macht, ohne Leidenschaft - ganz dicker Minuspunkt.

- Hättest Du einen einzigen Wunsch frei, was würdest Du ändern?
=> mehr & öfter von zu Hause aus arbeiten können

P.S.: "Bürokratie" fehlt bei mir auch unter "- was stört Dich / magst Du gar nicht?-- b) an der Firma?"

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24. Januar 2018 um 10:53
In Antwort auf avarrassterne1

hihi, das mit dem "Terminstreß finde ich Klasse" verstehe ich sogar. So lange das kein Dauerzustand ist, geht es mir auch so.

Und ja, Lehrer / Erzieher könnte ich auch auf meine Albtraum-Liste schreiben.

wenn ich fragen darf (!):
d.h. Du arbeitest an Konstruktion und Bau großer Anlagen mit?
Dann verstehe ich Mathe und Physik - wo ist die Chemie? In der Auswahl der Legierungen nach benötigten Eigenschaften (sowas wie Belastbarkeit, Stabilität / Flexibilität, Haltbarkeit unter den entsprechenden Bedingungen) und wohl sicher auch nach Aufwand der Herstellung (und Kosten der Herstellung)?

Ich habe meine Kollegen nie gefragt, ob sie auch hier arbeiten würde, wenn Geld egal wäre - ich denke, die EINZIGE mit "Ja" wäre ich nicht. Aber ob es für die Mehrheit reichen würde - bin ich skaptisch

Mit den Fächern: es ist weniger die Kenntnisse, die gefordert werden, sondern die Fähigkeit eines Menschens, sich mit den Themen auseinander zu setzen.
Nicht alles macht Spaß auf Dauer; manche Berechnungen sind sehr "trocken", wüssen aber gemacht werden; da muss man durch.
Manchmal beschäftige ich mich mit H2, versch. Chemikalien... Wenn es genauer werden soll, gibt's Spezialisten dafür; die Grundkenntnisse muss ich aber haben (sauere / alkalische Stoffe, Mechanismen der Korrosion).

Ich bin am Design der Komponenten der Energietechnik: sei es Pumpen, Armaturen, Verdampfer, oder auch kleine Sensoren...
Sehr großes, abwechslungsreiches und für mich spannendes Gebiet.
Zuviel Arbeit ist für mich weit besser, als zu wenig.

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24. Januar 2018 um 11:14
In Antwort auf avarrassterne1

ich habe gestern gelesen, dass ich nicht die einzige bin, die ihren Job macht, weil sie ihn mag - und ich mag das Thema, also geb ich meiner Neugier mal Raum.
Meine eigenen Antworten auf alle Fragen kommen natürlich auch noch, ich schreib die nur nicht gern in den Startbeitrag. Freue mich auf Eure Antworten - und wenn Euch welche einfallen, auch weitere Fragen.
Ansonsten sind wir natürlich im offenen Internet, also achtet darauf, nichts zu persönliches zu schreiben (außer Ihr wollt es so).

***********************************************

- In welchem Beruf arbeitest Du (oder bist Du ohne Arbeit)?
- In welcher Branche?
- Auf einer Skala von 0 (OFMG!) bis 10 (herrlich!!!) wie glücklich bist Du damit 
-- a) bezogen auf den Beruf und
-- b) bezogen auf die Firma?
- was wäre Dein Traumberuf? (Warum?)
- was wäre Dein Albtraum-Job / Deine Albtraumjobs? (Warum?)

bezogen auf Deinen aktuellen Job oder einen früheren oder den Traumjob (Angabe, auf was Ihr Euch bezieht, wäre damit nice)
- Was liebst Du / magst Du
-- a) am Beruf?
-- b) an der Firma?
- was stört Dich / magst Du gar nicht?
-- a) am Beruf?
-- b) an der Firma?
- welche Voraussetzungen braucht man Deiner Meinung nach, um in diesem Beruf
-- a) gut
-- b) glücklich zu sein?
- welche Eigenschaften stehen dem Deiner Meinung nach im Weg? Also wann sollte man um diesen Beruf einen Bogen machen?
- Falls Du es nicht bist: Stell Dir vor, Du wärst Chef und würdest einen neuen Mitarbeiter für diesen Job suchen - was wäre Dir wichtig, was gäbe "Pluspunkte" und was "Minuspunkte"?
- Hättest Du einen einzigen Wunsch frei, was würdest Du ändern?
 


- In welchem Beruf arbeitest Du (oder bist Du ohne Arbeit)?
Bin Bankkauffrau
- In welcher Branche?
Sozialer Wohnungsbau
- Auf einer Skala von 0 (OFMG!) bis 10 (herrlich!!!) wie glücklich bist Du damit 
-- a) bezogen auf den Beruf und
9
-- b) bezogen auf die Firma?
10
- was wäre Dein Traumberuf? (Warum?)
Ich wollte früher immer etwas soziales machen. Bin aber heute trotzdem sehr glücklich in meinem Job, da ich auch viel mit Menschen zu tun habe.

- was wäre Dein Albtraum-Job / Deine Albtraumjobs? (Warum?)
Nur im Büro zu sitzten und jeden Tag das gleiche zu machen. Ich brauche Abwechslung und ich möchte Denken in meinem Beruf und nicht stupide vor mich hin arbeiten.

bezogen auf Deinen aktuellen Job oder einen früheren oder den Traumjob (Angabe, auf was Ihr Euch bezieht, wäre damit nice)
- Was liebst Du / magst Du
-- a) am Beruf?
ich habe viel mit Menschen zu tun, abwechslungsreiche Arbeit (ich gebe Schulungen, habe normalen Büroalltag, habe Auszubildende, Berate Kunden persönlich/telefonisch), habe Veraantwortung, kann in Projekten kreativ sein
-- b) an der Firma?
Gleitzeit, sozialer Arbeitgeber, gutes Gehalt
- was stört Dich / magst Du gar nicht?
-- a) am Beruf?
eigentlich nichts
-- b) an der Firma?
eigentlich nichts
- welche Voraussetzungen braucht man Deiner Meinung nach, um in diesem Beruf
-- a) gut
Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, Offenheit, Zuverlässigkeit
-- b) glücklich zu sein?
siehe a
- welche Eigenschaften stehen dem Deiner Meinung nach im Weg? Also wann sollte man um diesen Beruf einen Bogen machen?
Wenn man a) nicht erfüllt
- Falls Du es nicht bist: Stell Dir vor, Du wärst Chef und würdest einen neuen Mitarbeiter für diesen Job suchen - was wäre Dir wichtig, was gäbe "Pluspunkte" und was "Minuspunkte"?
siehe a)
- Hättest Du einen einzigen Wunsch frei, was würdest Du ändern?
Ich würde mehr Frauen fördern

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24. Januar 2018 um 11:14
In Antwort auf avarrassterne1

ich habe gestern gelesen, dass ich nicht die einzige bin, die ihren Job macht, weil sie ihn mag - und ich mag das Thema, also geb ich meiner Neugier mal Raum.
Meine eigenen Antworten auf alle Fragen kommen natürlich auch noch, ich schreib die nur nicht gern in den Startbeitrag. Freue mich auf Eure Antworten - und wenn Euch welche einfallen, auch weitere Fragen.
Ansonsten sind wir natürlich im offenen Internet, also achtet darauf, nichts zu persönliches zu schreiben (außer Ihr wollt es so).

***********************************************

- In welchem Beruf arbeitest Du (oder bist Du ohne Arbeit)?
- In welcher Branche?
- Auf einer Skala von 0 (OFMG!) bis 10 (herrlich!!!) wie glücklich bist Du damit 
-- a) bezogen auf den Beruf und
-- b) bezogen auf die Firma?
- was wäre Dein Traumberuf? (Warum?)
- was wäre Dein Albtraum-Job / Deine Albtraumjobs? (Warum?)

bezogen auf Deinen aktuellen Job oder einen früheren oder den Traumjob (Angabe, auf was Ihr Euch bezieht, wäre damit nice)
- Was liebst Du / magst Du
-- a) am Beruf?
-- b) an der Firma?
- was stört Dich / magst Du gar nicht?
-- a) am Beruf?
-- b) an der Firma?
- welche Voraussetzungen braucht man Deiner Meinung nach, um in diesem Beruf
-- a) gut
-- b) glücklich zu sein?
- welche Eigenschaften stehen dem Deiner Meinung nach im Weg? Also wann sollte man um diesen Beruf einen Bogen machen?
- Falls Du es nicht bist: Stell Dir vor, Du wärst Chef und würdest einen neuen Mitarbeiter für diesen Job suchen - was wäre Dir wichtig, was gäbe "Pluspunkte" und was "Minuspunkte"?
- Hättest Du einen einzigen Wunsch frei, was würdest Du ändern?
 


- In welchem Beruf arbeitest Du (oder bist Du ohne Arbeit)?
Bin Bankkauffrau
- In welcher Branche?
Sozialer Wohnungsbau
- Auf einer Skala von 0 (OFMG!) bis 10 (herrlich!!!) wie glücklich bist Du damit 
-- a) bezogen auf den Beruf und
9
-- b) bezogen auf die Firma?
10
- was wäre Dein Traumberuf? (Warum?)
Ich wollte früher immer etwas soziales machen. Bin aber heute trotzdem sehr glücklich in meinem Job, da ich auch viel mit Menschen zu tun habe.

- was wäre Dein Albtraum-Job / Deine Albtraumjobs? (Warum?)
Nur im Büro zu sitzten und jeden Tag das gleiche zu machen. Ich brauche Abwechslung und ich möchte Denken in meinem Beruf und nicht stupide vor mich hin arbeiten.

bezogen auf Deinen aktuellen Job oder einen früheren oder den Traumjob (Angabe, auf was Ihr Euch bezieht, wäre damit nice)
- Was liebst Du / magst Du
-- a) am Beruf?
ich habe viel mit Menschen zu tun, abwechslungsreiche Arbeit (ich gebe Schulungen, habe normalen Büroalltag, habe Auszubildende, Berate Kunden persönlich/telefonisch), habe Veraantwortung, kann in Projekten kreativ sein
-- b) an der Firma?
Gleitzeit, sozialer Arbeitgeber, gutes Gehalt
- was stört Dich / magst Du gar nicht?
-- a) am Beruf?
eigentlich nichts
-- b) an der Firma?
eigentlich nichts
- welche Voraussetzungen braucht man Deiner Meinung nach, um in diesem Beruf
-- a) gut
Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, Offenheit, Zuverlässigkeit
-- b) glücklich zu sein?
siehe a
- welche Eigenschaften stehen dem Deiner Meinung nach im Weg? Also wann sollte man um diesen Beruf einen Bogen machen?
Wenn man a) nicht erfüllt
- Falls Du es nicht bist: Stell Dir vor, Du wärst Chef und würdest einen neuen Mitarbeiter für diesen Job suchen - was wäre Dir wichtig, was gäbe "Pluspunkte" und was "Minuspunkte"?
siehe a)
- Hättest Du einen einzigen Wunsch frei, was würdest Du ändern?
Ich würde mehr Frauen fördern

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24. Januar 2018 um 11:22
In Antwort auf heva38

Mit den Fächern: es ist weniger die Kenntnisse, die gefordert werden, sondern die Fähigkeit eines Menschens, sich mit den Themen auseinander zu setzen.
Nicht alles macht Spaß auf Dauer; manche Berechnungen sind sehr "trocken", wüssen aber gemacht werden; da muss man durch.
Manchmal beschäftige ich mich mit H2, versch. Chemikalien... Wenn es genauer werden soll, gibt's Spezialisten dafür; die Grundkenntnisse muss ich aber haben (sauere / alkalische Stoffe, Mechanismen der Korrosion).

Ich bin am Design der Komponenten der Energietechnik: sei es Pumpen, Armaturen, Verdampfer, oder auch kleine Sensoren...
Sehr großes, abwechslungsreiches und für mich spannendes Gebiet.
Zuviel Arbeit ist für mich weit besser, als zu wenig.

wow, von Pumpen bis Sensoren ist wirklich ein herrlich breites Spektrum, hätte ich nie gedacht, zumal Du sagst, dass Du in einem sehr großen Unternehmen arbeitest, nach meiner Erfahrung ist immer das Aufgabengebiet eingeschränkter (oder um es höflicher auszudrücken: "spezialisierter" ist, je größer die Firma ist.

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24. Januar 2018 um 11:37
In Antwort auf goldschatz89


- In welchem Beruf arbeitest Du (oder bist Du ohne Arbeit)?
Bin Bankkauffrau
- In welcher Branche?
Sozialer Wohnungsbau
- Auf einer Skala von 0 (OFMG!) bis 10 (herrlich!!!) wie glücklich bist Du damit 
-- a) bezogen auf den Beruf und
9
-- b) bezogen auf die Firma?
10
- was wäre Dein Traumberuf? (Warum?)
Ich wollte früher immer etwas soziales machen. Bin aber heute trotzdem sehr glücklich in meinem Job, da ich auch viel mit Menschen zu tun habe.

- was wäre Dein Albtraum-Job / Deine Albtraumjobs? (Warum?)
Nur im Büro zu sitzten und jeden Tag das gleiche zu machen. Ich brauche Abwechslung und ich möchte Denken in meinem Beruf und nicht stupide vor mich hin arbeiten.

bezogen auf Deinen aktuellen Job oder einen früheren oder den Traumjob (Angabe, auf was Ihr Euch bezieht, wäre damit nice)
- Was liebst Du / magst Du
-- a) am Beruf?
ich habe viel mit Menschen zu tun, abwechslungsreiche Arbeit (ich gebe Schulungen, habe normalen Büroalltag, habe Auszubildende, Berate Kunden persönlich/telefonisch), habe Veraantwortung, kann in Projekten kreativ sein
-- b) an der Firma?
Gleitzeit, sozialer Arbeitgeber, gutes Gehalt
- was stört Dich / magst Du gar nicht?
-- a) am Beruf?
eigentlich nichts
-- b) an der Firma?
eigentlich nichts
- welche Voraussetzungen braucht man Deiner Meinung nach, um in diesem Beruf
-- a) gut
Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, Offenheit, Zuverlässigkeit
-- b) glücklich zu sein?
siehe a
- welche Eigenschaften stehen dem Deiner Meinung nach im Weg? Also wann sollte man um diesen Beruf einen Bogen machen?
Wenn man a) nicht erfüllt
- Falls Du es nicht bist: Stell Dir vor, Du wärst Chef und würdest einen neuen Mitarbeiter für diesen Job suchen - was wäre Dir wichtig, was gäbe "Pluspunkte" und was "Minuspunkte"?
siehe a)
- Hättest Du einen einzigen Wunsch frei, was würdest Du ändern?
Ich würde mehr Frauen fördern

ich hätte angenommen, gerade der Bereich, in dem Du arbeitest, wäre schon sehr "frauenlastig"? *grübel*

Hm, bis jetzt bei 3 von 3 Antworten Einigkeit darüber, dass wer die Voraussetzungen hat, im Beruf gut sein, auch die Voraussetzungen hat, in dem Beruf glücklich zu sein.
Ich hatte das extra getrennt, um Unterschiede zu provozieren (gerade weil ich selbst keine sehe) - was aber auch daran liegen mag, dass bis jetzt nur Antworten von denen da sind, die im Beruf glücklich sind

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24. Januar 2018 um 16:54

wow. Danke, dass Du Dir so viel Mühe damit gemacht hast!

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25. Januar 2018 um 8:19

oh, das kann ich mir super vorstellen...

Diese Woche irgendwann war "Tag der Handschrift" - hat mich ins Grübeln gebracht, weil ich inzwischen mit Tastatur echt schneller schreibe als mit der Hand, hab ich im nächsten Firmenmeeting gleich mal wieder Sütterlin-Schreibübungen gemacht

Was ich interessant fand, ist dass Du die erste bist, die einen Unterschied zwischen "gut im Job" und "glücklich im Job" gemacht hat. Ok, ich geb zu, darauf wollte ich hinaus, ich gehe eigentlich davon aus, nur wer in seinem Job glücklich ist, kann da auch wirklich gut sein - aber ich wollte das hinterfragen.
Wenn ich mir Deine Punkte so anschaue, die Du unter "glücklich" schreibst - auf jeden Fall das "Selbstorganisationsvermögen" und das "allein vor sich hinwerkeln" gehört ja schon auch zu "gut", oder siehst Du das anders? Ist die "Kehrseite" der relativen Freiheit, die wir haben.

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12. März 2018 um 8:21

schön, dass noch jemand geantwortet hat

Was mich jetzt gerade in Deinem Bereich schon wundert, ist, dass Du überhaupt nichts zum "Menschen helfen" geschrieben hast - darum geht es doch eigentlich, oder?
Also ich bin schon bissi (sehr) anders als die Masse, kann mich an schönen Erlebnissen freuen und mit dem, was Du "die harte Realität im Leben" nennst, komme ich schon klar - nur bin ich halt Informatiker, weil ich gern mit Bots arbeite - und nicht mit Menschen. Damit wäre ich in Deinem Bereich völlig falsch.
Wobei ich mir eigentlich vorstellen würde, dass es in Deinem Bereich noch wichtiger ist als in allen anderen, auch Distanz wahren zu können, also den Beruf nicht mit nach Hause zu nehmen.
Schön, dass Du einen Arbeitgeber hast, der sich auch um die Menschen kümmert, das ist gerade im medizinischen Bereich nach dem, was ich von Bekannten mitbekomme, eher zu selten.

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12. März 2018 um 8:24

sry, jetzt erst gelesen, ich meinte das umgekehrt:

"Ich finde weniger, dass man dann in einem Beruf glücklich ist, wenn man gut darin ist..."
=> ich auch nicht. Aber ich meine schon, dass man in einem Beruf nicht gut sein kann, wenn man damit nicht glücklich ist. Um in etwas wirklich gut zu sein, muss man es auch gern tun und nicht mit knirschenden Zähnen

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12. März 2018 um 13:24

ich werd mit meinem Job auch bestimmt nicht die Welt retten... (nun, wer weiß, vielleicht vernichten? nein, im Ernst, auch dafür bin ich nicht wichtig genug)
Ich mache meinen Beruf einfach gern und durchaus auch mit Begeisterung und Leidenschaft - der Titel war mehr Wortspielerei

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12. März 2018 um 20:10

-In welchem Beruf arbeitest Du?

Ich bin Lehrerin. 

- In welcher Branche?
Der Bildungsbranche. *g*

- Auf einer Skala von 0 (OFMG!) bis 10 (herrlich!!!) wie glücklich bist Du damit?
-- a) bezogen auf den Beruf 
10
-- b) bezogen auf die Firma?/ Schule?
10

- was wäre Dein Traumberuf? 
Genau der, den ich ausübe, weil ich mit Herz und Seele Lehrerin bin und es liebe, „meinen“ Kindern Wissen und Selbstvertrauen zu vermitteln und ihnen das Werkzeug in die Hände gebe, das es braucht, um selbstbestimmt, bewusst und mutig genau das zu machen, was sie lieben. 

- was wäre Dein Albtraum-Job / Deine Albtraumjobs? (Warum?)
Fließbandarbeit, egal ob tatsächlich oder im übertragenen Sinne; also Routine allgemein. 

bezogen auf Deinen aktuellen Job/den Traumjob 
- Was liebst Du / magst Du
-- a) am Beruf?
Die tägliche Herausforderung, die Vermittlung von Wissen, meine Schüler

-- b) an der Firma?/Schule
Meine Kollegen und die Schüler 

- was stört Dich / magst Du gar nicht?
-- a) am Beruf?
Idioten, die glauben, sie könnten meinen Job mit links erledigen, aber nicht mal in der Lage sind, die eigenen Kinder zu erziehen. 


- welche Voraussetzungen braucht man Deiner Meinung nach, um in diesem Beruf
-- a) gut zu sein:
ein dickes Fell, Einfühlungsvermögen, eine grundsätzliche Liebe zu Menschen, Flexibilität und Toleranz 

-- b) glücklich zu sein?
Siehe oben und einen privaten Ausgleich, um Stress und Ärger nicht mit ins Bett zu nehmen.

- welche Eigenschaften stehen dem Deiner Meinung nach im Weg? Also wann sollte man um diesen Beruf einen Bogen machen?
Wenn man ein selbstverliebter Sadist ist, den es glücklich macht, Kinder fertig und klein zu machen. Wenn man sich nicht durchsetzen kann. Wenn man Kinder nicht mag. 

- Falls Du es nicht bist: Stell Dir vor, Du wärst Chef und würdest einen neuen Mitarbeiter für diesen Job suchen - was wäre Dir wichtig, was gäbe "Pluspunkte" und was "Minuspunkte"?
Pluspunkte: Kompetenz und grundsätzlich wertschätzendes Verhalten.
Minuspunkte: Kaltschnäuzigkeit und Kompetenz ohne Herz. 

- Hättest Du einen einzigen Wunsch frei, was würdest Du ändern
Die Bildungspolitik.
 

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13. März 2018 um 7:36
In Antwort auf kamala_11901399

-In welchem Beruf arbeitest Du?

Ich bin Lehrerin. 

- In welcher Branche?
Der Bildungsbranche. *g*

- Auf einer Skala von 0 (OFMG!) bis 10 (herrlich!!!) wie glücklich bist Du damit?
-- a) bezogen auf den Beruf 
10
-- b) bezogen auf die Firma?/ Schule?
10

- was wäre Dein Traumberuf? 
Genau der, den ich ausübe, weil ich mit Herz und Seele Lehrerin bin und es liebe, „meinen“ Kindern Wissen und Selbstvertrauen zu vermitteln und ihnen das Werkzeug in die Hände gebe, das es braucht, um selbstbestimmt, bewusst und mutig genau das zu machen, was sie lieben. 

- was wäre Dein Albtraum-Job / Deine Albtraumjobs? (Warum?)
Fließbandarbeit, egal ob tatsächlich oder im übertragenen Sinne; also Routine allgemein. 

bezogen auf Deinen aktuellen Job/den Traumjob 
- Was liebst Du / magst Du
-- a) am Beruf?
Die tägliche Herausforderung, die Vermittlung von Wissen, meine Schüler

-- b) an der Firma?/Schule
Meine Kollegen und die Schüler 

- was stört Dich / magst Du gar nicht?
-- a) am Beruf?
Idioten, die glauben, sie könnten meinen Job mit links erledigen, aber nicht mal in der Lage sind, die eigenen Kinder zu erziehen. 


- welche Voraussetzungen braucht man Deiner Meinung nach, um in diesem Beruf
-- a) gut zu sein:
ein dickes Fell, Einfühlungsvermögen, eine grundsätzliche Liebe zu Menschen, Flexibilität und Toleranz 

-- b) glücklich zu sein?
Siehe oben und einen privaten Ausgleich, um Stress und Ärger nicht mit ins Bett zu nehmen.

- welche Eigenschaften stehen dem Deiner Meinung nach im Weg? Also wann sollte man um diesen Beruf einen Bogen machen?
Wenn man ein selbstverliebter Sadist ist, den es glücklich macht, Kinder fertig und klein zu machen. Wenn man sich nicht durchsetzen kann. Wenn man Kinder nicht mag. 

- Falls Du es nicht bist: Stell Dir vor, Du wärst Chef und würdest einen neuen Mitarbeiter für diesen Job suchen - was wäre Dir wichtig, was gäbe "Pluspunkte" und was "Minuspunkte"?
Pluspunkte: Kompetenz und grundsätzlich wertschätzendes Verhalten.
Minuspunkte: Kaltschnäuzigkeit und Kompetenz ohne Herz. 

- Hättest Du einen einzigen Wunsch frei, was würdest Du ändern
Die Bildungspolitik.
 

cool, so eine Lehrerin wünscht man sich für die Kinder

Sag mal, mir hat mal jemand erzählt, dass die guten Lehrer staatliche Schulen denen mit privaten Trägern vorziehen würden, stimmt das? Zumindest ist der Lehrerwechsel an der Grundschule, an der mein Mini war, echt heftig und er ist recht zwangsläufig nicht an einer staatlichen Schule

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13. März 2018 um 7:45

darf ich fragen, was dann Dein Hobby ist? Klingt eng mit dem Beruf verzahnt, was es doch eigentlich schwerer machen würde, die Arbeit im Spind einzuschließen?

Ich glaube, Abstand und Distanz nach Feierabend sind in Deinem Bereich natürlich besonders wichtig - aber Ihr unterschätzt das wenigstens nicht. Grundsätzlich braucht die jeder, doch in Berufen, wo das nicht so deutlich ist wie bei Euch, wird es zu leicht nicht beachtet.

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13. März 2018 um 7:45
In Antwort auf kamala_11901399

-In welchem Beruf arbeitest Du?

Ich bin Lehrerin. 

- In welcher Branche?
Der Bildungsbranche. *g*

- Auf einer Skala von 0 (OFMG!) bis 10 (herrlich!!!) wie glücklich bist Du damit?
-- a) bezogen auf den Beruf 
10
-- b) bezogen auf die Firma?/ Schule?
10

- was wäre Dein Traumberuf? 
Genau der, den ich ausübe, weil ich mit Herz und Seele Lehrerin bin und es liebe, „meinen“ Kindern Wissen und Selbstvertrauen zu vermitteln und ihnen das Werkzeug in die Hände gebe, das es braucht, um selbstbestimmt, bewusst und mutig genau das zu machen, was sie lieben. 

- was wäre Dein Albtraum-Job / Deine Albtraumjobs? (Warum?)
Fließbandarbeit, egal ob tatsächlich oder im übertragenen Sinne; also Routine allgemein. 

bezogen auf Deinen aktuellen Job/den Traumjob 
- Was liebst Du / magst Du
-- a) am Beruf?
Die tägliche Herausforderung, die Vermittlung von Wissen, meine Schüler

-- b) an der Firma?/Schule
Meine Kollegen und die Schüler 

- was stört Dich / magst Du gar nicht?
-- a) am Beruf?
Idioten, die glauben, sie könnten meinen Job mit links erledigen, aber nicht mal in der Lage sind, die eigenen Kinder zu erziehen. 


- welche Voraussetzungen braucht man Deiner Meinung nach, um in diesem Beruf
-- a) gut zu sein:
ein dickes Fell, Einfühlungsvermögen, eine grundsätzliche Liebe zu Menschen, Flexibilität und Toleranz 

-- b) glücklich zu sein?
Siehe oben und einen privaten Ausgleich, um Stress und Ärger nicht mit ins Bett zu nehmen.

- welche Eigenschaften stehen dem Deiner Meinung nach im Weg? Also wann sollte man um diesen Beruf einen Bogen machen?
Wenn man ein selbstverliebter Sadist ist, den es glücklich macht, Kinder fertig und klein zu machen. Wenn man sich nicht durchsetzen kann. Wenn man Kinder nicht mag. 

- Falls Du es nicht bist: Stell Dir vor, Du wärst Chef und würdest einen neuen Mitarbeiter für diesen Job suchen - was wäre Dir wichtig, was gäbe "Pluspunkte" und was "Minuspunkte"?
Pluspunkte: Kompetenz und grundsätzlich wertschätzendes Verhalten.
Minuspunkte: Kaltschnäuzigkeit und Kompetenz ohne Herz. 

- Hättest Du einen einzigen Wunsch frei, was würdest Du ändern
Die Bildungspolitik.
 

da fällt mir noch auf...
was an der Bildungspolitik würdest Du ändern, wenn die Frage erlaubt ist?

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13. März 2018 um 16:18
In Antwort auf avarrassterne1

cool, so eine Lehrerin wünscht man sich für die Kinder

Sag mal, mir hat mal jemand erzählt, dass die guten Lehrer staatliche Schulen denen mit privaten Trägern vorziehen würden, stimmt das? Zumindest ist der Lehrerwechsel an der Grundschule, an der mein Mini war, echt heftig und er ist recht zwangsläufig nicht an einer staatlichen Schule

Danke!  

Vorteil an der staatlichen Schule ist, dass du verbeamtet werden kannst, wenn du den regulären Weg des Studiums, Referendariat usw gehst; das ist an einer privaten Schule nicht möglich. Ich wage aber zu bezweifeln, dass das irgendwas über die Qualität des Lehrers aussagt. Das Klientel der Privatschulen ist zumeist ausgewählter; nicht mal elitär, aber eben ausgewählt. Das lässt wiederum bestehendes Konfliktpotential minimieren. Insofern haben beide Wege ihre Vor- und Nachteile. Ich bin als Quereinsteiger leichter an den privaten Schulen eingestellt worden und so überhaupt zu dem Beruf gekommen, arbeite persönlich aber lieber an staatlichen Schulen; wie jetzt auch; ohne verbeamtet zu sein. 
Ob man ein guter oder ein schlechter Lehrer ist zeigt sich im Unterricht und bei dem Schülern und nicht, an welcher Schule man arbeitet. 

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13. März 2018 um 16:25
In Antwort auf avarrassterne1

da fällt mir noch auf...
was an der Bildungspolitik würdest Du ändern, wenn die Frage erlaubt ist?

Ad hoc.
- Ich bin ein großer Fan von Inklusion, bin aber entsetzt über die Art und Weise, wie man Lehrer, Kinder und Eltern damit überfordert und allein lässt. 
- Bildung als Ländersache ist heikel und sollte überdacht werden.
- Schule, Lehrer und Schüler werden zu gern als Versuchskaninchen gebraucht, wenn es darum geht, neue Methoden auszuprobieren. (G8 oder G9; Fibel-Methode usw.) Auf der Strecke bleiben immer mindestens die Kinder. 
- Prinzipiell steckt man zu wenig Geld in die Schulen. PC-Räume und überhaupt die Ausstattung mancher Schulen ist ein Graus! 

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13. März 2018 um 16:33
In Antwort auf kamala_11901399

Ad hoc.
- Ich bin ein großer Fan von Inklusion, bin aber entsetzt über die Art und Weise, wie man Lehrer, Kinder und Eltern damit überfordert und allein lässt. 
- Bildung als Ländersache ist heikel und sollte überdacht werden.
- Schule, Lehrer und Schüler werden zu gern als Versuchskaninchen gebraucht, wenn es darum geht, neue Methoden auszuprobieren. (G8 oder G9; Fibel-Methode usw.) Auf der Strecke bleiben immer mindestens die Kinder. 
- Prinzipiell steckt man zu wenig Geld in die Schulen. PC-Räume und überhaupt die Ausstattung mancher Schulen ist ein Graus! 

ok, touche... warum bist Du kein Fan von Inklusion?

Das finanzielle - keine Frage und kein Diskussionsbedarf, klar.

Aber mit den Versuchskaninchen: Nach meiner Meinung nimmt die Zahl derer, für die der klassische Unterricht, wie wir ihn in der Schulzeit hatten, einfach nicht das passende ist, deutlich zu. Klar, diejenigen gab es zu meiner Zeit auch schon, da hatten sie eben Pech gehabt oder waren intelligent genug, die Schule trotzdem zu schaffen. Aber es werden mehr, nicht weniger. Wie sonst, wenn nicht durch ausprobieren?

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13. März 2018 um 16:46
In Antwort auf avarrassterne1

ok, touche... warum bist Du kein Fan von Inklusion?

Das finanzielle - keine Frage und kein Diskussionsbedarf, klar.

Aber mit den Versuchskaninchen: Nach meiner Meinung nimmt die Zahl derer, für die der klassische Unterricht, wie wir ihn in der Schulzeit hatten, einfach nicht das passende ist, deutlich zu. Klar, diejenigen gab es zu meiner Zeit auch schon, da hatten sie eben Pech gehabt oder waren intelligent genug, die Schule trotzdem zu schaffen. Aber es werden mehr, nicht weniger. Wie sonst, wenn nicht durch ausprobieren?

Nein nein. Ich bin ein großer Fan von Inklusion!! Die Durchführung ist nur die Hölle; das müsste angepasst werden, damit sie Kinder nicht auf der Strecke bleiben, die Lehrer vernünftig geschult werden und die Eltern nicht verzweifeln. 

Die Art des Unterrichts meine ich gar nicht. Hierbei ist der Einsatz diverser Methoden unabdingbar; kein Kollege macht mehr ausschließlich Frontalunterricht und das ist auch gut so. 
Was aber nützt die Verkürzung der gymnasialen Oberstufe, so dass man nach 12 Jahren und nicht mehr nach 13 Jahren sein Abitur macht, wenn sich der erlernende Stoff nicht verringert? Man hat’s eben mal ausprobiert und in den meisten Bundesländern ist man zurück gekehrt zu 13 Jahren Schule vorm Abi. Da hatten aber diverse Jahrgänge schon die Hölle durchlebt, weil man mal eben einen Versuchsballon starten wollte. 
Neue Methoden und immer neue Verbesserungen finde ich super, aber eben nicht grundsätzlich verpflichtend für alle, sondern flexibel, damit die Schüler die Wahl haben und nicht untergehen im „so muss das aber jetzt gemacht werden!“ 

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13. März 2018 um 17:01
In Antwort auf kamala_11901399

Nein nein. Ich bin ein großer Fan von Inklusion!! Die Durchführung ist nur die Hölle; das müsste angepasst werden, damit sie Kinder nicht auf der Strecke bleiben, die Lehrer vernünftig geschult werden und die Eltern nicht verzweifeln. 

Die Art des Unterrichts meine ich gar nicht. Hierbei ist der Einsatz diverser Methoden unabdingbar; kein Kollege macht mehr ausschließlich Frontalunterricht und das ist auch gut so. 
Was aber nützt die Verkürzung der gymnasialen Oberstufe, so dass man nach 12 Jahren und nicht mehr nach 13 Jahren sein Abitur macht, wenn sich der erlernende Stoff nicht verringert? Man hat’s eben mal ausprobiert und in den meisten Bundesländern ist man zurück gekehrt zu 13 Jahren Schule vorm Abi. Da hatten aber diverse Jahrgänge schon die Hölle durchlebt, weil man mal eben einen Versuchsballon starten wollte. 
Neue Methoden und immer neue Verbesserungen finde ich super, aber eben nicht grundsätzlich verpflichtend für alle, sondern flexibel, damit die Schüler die Wahl haben und nicht untergehen im „so muss das aber jetzt gemacht werden!“ 

ah, sorry, hab ich im Eifer des Gefechtes falsch gelesen.

Damit habe ich persönlich durchaus gute Erfahrungen gemacht, was die Inklusion angeht, lief es - aber könnte auch daran liegen, dass er der umgekehrte Fall ist, den Du kennst - unser Sohn ist seit dem 4. Lebensjahr gehörlos, kann aber mit Implantaten hören und ist damit nicht auf Gebärdensprache angewiesen - er ist aber auf einer Schule, die auf Hörgeschädigte spezialisiert ist und war in einer Inklusionsklasse - aber eben so, dass da auch Hörende unter Implantat - Und Hörgeräteträgern sind.

Nun, mit dem umgekehrten Fall habe ich auch Erfahrungen, wir hatten vor der Einschulung diesen Probeunterrichtstermin zuerst an einer "normalen" Schule - die Version mit 3km statt 35km Schulweg. Wir hatten vorher auf das Thema hingewiesen, zudem sind die Geräte in seinem speziellen Falle beim besten Willen nicht zu übersehen. Tja, was passierte: Kind ging in den Probeunterricht hinein, kam wieder heraus und die Lehrerin meinte "Das Kind muss zum Psychologen!!! Der hat auf keine einzige Frage von mir geantwortet!!!" Rückfrage von uns: "Hat er sie denn rein akustisch verstanden" Lehrerin "Wie meinen Sie das denn?!?"  *ARGH*
Ok, jetzt muss er 6:15 Uhr aus dem Haus und geht auf die Schule, die ewig weit weg ist, dafür darauf spezialisiert.

Die Verkürzung der Oberstufe war zu meiner Zeit übrigens Standard Mein Abitur fand von der 11. bis zur 12. Klasse statt, ich finde den Wechsel auf das Gym mit Klassenstufe 5 eine verdammt heftige Idee.

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13. März 2018 um 17:15
In Antwort auf avarrassterne1

ah, sorry, hab ich im Eifer des Gefechtes falsch gelesen.

Damit habe ich persönlich durchaus gute Erfahrungen gemacht, was die Inklusion angeht, lief es - aber könnte auch daran liegen, dass er der umgekehrte Fall ist, den Du kennst - unser Sohn ist seit dem 4. Lebensjahr gehörlos, kann aber mit Implantaten hören und ist damit nicht auf Gebärdensprache angewiesen - er ist aber auf einer Schule, die auf Hörgeschädigte spezialisiert ist und war in einer Inklusionsklasse - aber eben so, dass da auch Hörende unter Implantat - Und Hörgeräteträgern sind.

Nun, mit dem umgekehrten Fall habe ich auch Erfahrungen, wir hatten vor der Einschulung diesen Probeunterrichtstermin zuerst an einer "normalen" Schule - die Version mit 3km statt 35km Schulweg. Wir hatten vorher auf das Thema hingewiesen, zudem sind die Geräte in seinem speziellen Falle beim besten Willen nicht zu übersehen. Tja, was passierte: Kind ging in den Probeunterricht hinein, kam wieder heraus und die Lehrerin meinte "Das Kind muss zum Psychologen!!! Der hat auf keine einzige Frage von mir geantwortet!!!" Rückfrage von uns: "Hat er sie denn rein akustisch verstanden" Lehrerin "Wie meinen Sie das denn?!?"  *ARGH*
Ok, jetzt muss er 6:15 Uhr aus dem Haus und geht auf die Schule, die ewig weit weg ist, dafür darauf spezialisiert.

Die Verkürzung der Oberstufe war zu meiner Zeit übrigens Standard Mein Abitur fand von der 11. bis zur 12. Klasse statt, ich finde den Wechsel auf das Gym mit Klassenstufe 5 eine verdammt heftige Idee.

Exakt das meine ich! Da war die Lehrerin vermutlich null informiert, die Klasse von genervt bis belustigt und euer Sohn der Leidtragende. Echt nicht lustig... 
Schade, dass das nicht anders gelaufen ist, aber gut für euren Sohn, dass er jetzt gut aufgehoben ist! 
Ich habe vorher auf einer Förderschule mit dem Schwerpunkt sozialer/emotionaler Problematik gearbeitet und kenne mich inzwischen mit Kindern, die im Autismusspektrum angesiedelt sind, Kindern mit ADHS und Kindern mit Wahrnehmungsstörungen aus, aber meine Kollegen jetzt auf der Realschule wurden damit zuvor selten konfrontiert und sind manchmal völlig hilflos, wenn einer unserer Inklusionsschüler ausrastet. Da fehlen Schulungen, Informationen und Unterstützung!!!  Das ist mein Problem mit Inklusion! 

Oh Gott ja; die Abschaffung der Orientierungsstufe hab ich völlig vergessen; das ist so ein Mist!! Da sitzen dann die 10/11 jährigen Hasis und gehen fast unter. Bei uns (Realschule) habe ich dann das „Problem“, dass ich Schüler habe, die problemlos auf das Gymnasium wechseln könnten, was wir natürlich den Eltern, als auch den Schülern mitteilen und dann wollen die nicht, weil sie sich bei uns wohlfühlen. Schönes Kompliment, aber ich finde es schade, dass sie (noch) unter ihren Möglichkeiten bleiben. 2 Jahre länger eine Orientierung und dann erst die Entscheidung und diese Kinder wären vermutlich sofort auf ein Gymnasium gewechselt. 

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14. März 2018 um 8:29
In Antwort auf kamala_11901399

Exakt das meine ich! Da war die Lehrerin vermutlich null informiert, die Klasse von genervt bis belustigt und euer Sohn der Leidtragende. Echt nicht lustig... 
Schade, dass das nicht anders gelaufen ist, aber gut für euren Sohn, dass er jetzt gut aufgehoben ist! 
Ich habe vorher auf einer Förderschule mit dem Schwerpunkt sozialer/emotionaler Problematik gearbeitet und kenne mich inzwischen mit Kindern, die im Autismusspektrum angesiedelt sind, Kindern mit ADHS und Kindern mit Wahrnehmungsstörungen aus, aber meine Kollegen jetzt auf der Realschule wurden damit zuvor selten konfrontiert und sind manchmal völlig hilflos, wenn einer unserer Inklusionsschüler ausrastet. Da fehlen Schulungen, Informationen und Unterstützung!!!  Das ist mein Problem mit Inklusion! 

Oh Gott ja; die Abschaffung der Orientierungsstufe hab ich völlig vergessen; das ist so ein Mist!! Da sitzen dann die 10/11 jährigen Hasis und gehen fast unter. Bei uns (Realschule) habe ich dann das „Problem“, dass ich Schüler habe, die problemlos auf das Gymnasium wechseln könnten, was wir natürlich den Eltern, als auch den Schülern mitteilen und dann wollen die nicht, weil sie sich bei uns wohlfühlen. Schönes Kompliment, aber ich finde es schade, dass sie (noch) unter ihren Möglichkeiten bleiben. 2 Jahre länger eine Orientierung und dann erst die Entscheidung und diese Kinder wären vermutlich sofort auf ein Gymnasium gewechselt. 

wobei sich da schon unglaublich viel gebessert hat, muss man fairer Weise dazu sagen. Jetzt haben die Kinder immerhin die Möglichkeit, Hilfe zu erhalten, statt alle Nase lang als "intelligent aber faul" (stand bei mir so im Zeugnis, in Gespräch haben es Eltern und Lehrer auch gern "stinkend faul" - und bedeutend mehr in der Nettigkeitsstufe - genannt) bezeichnet und mit den entsprechenden Reaktionen bedacht zu werden. Da gab es Strafen für die "Ausreden" statt der Unterstützung. Ganz toll und verdammt prägend für's Leben in diesem Alter.
Funktionale Autisten haben üblicher Weise kaum die Schule geschafft, die Berufsausbildung erst recht nicht - obwohl sie teilweise hochintelligent sind und wenn sie das Glück haben, dennoch in einen passenden Job zu kommen, dort wirklich überragend auf ihrem Gebiet sind.
Was auch für viele andere gilt, die beispielsweise primär autodidaktisch lernen, wohl auch heute noch.
Von Gehörlosen nicht zu reden, die wurden unabhängig von ihrer Intelligenz mal sowieso auf dem Niveau "Amöbe" eingestuft.
Das ist alles noch lange nicht gut, aber schon sooooooooo viel besser als noch zu meiner Schulzeit (bin 1981 eingeschult wurden). Dennoch denke ich, dass immer noch zu viele durchs Raster fallen, weil sie einfach anders lernen.

Mein Mini erzählte mir gestern übrigens, dass sie in der Schule das Thema "Lernen lernen" hatten - finde ich total super. Ich habe eigentlich erst im Studium herausgefunden, wie ich am besten lerne, weil es da den Raum dafür gab, der vorher komplett fehlte. Verdammt spät. Hätte ich in der Schule nicht damit ausgleichen können, dass ich generell sehr leicht lerne...
Ich habe mir erklären lassen, was sie da wie besprochen haben - ok, das ist noch lange nicht perfekt und da geht noch was, aber immerhin ist es jetzt THEMA. Es ist im Bewußtsein der Lehrer, der Kinder, der Eltern, dass das nun einmal nicht bei allen auf die gleiche Weise flutscht - und dass nichts verloren ist, weil Plan A nicht so toll funktioniert, da muss man einen besseren Weg suchen - und hat das Wissen und Bewußtsein, dass es andere Wege GIBT.

Das mit dem Festlegen der schulischen Laufbahn in der 5. Klasse finde ich deswegen vor allem (Pardon) bescheuert, weil es da im Grunde nur auf den Ehrgeiz der Eltern ankommt. Niemand kann in dem Alter sagen, was das Kind möchte. Wo es sich hin entwickeln wird, mit welchen Interessen, welche Laufbahn es einschlagen wird und möchte - und welchen Preis es dafür bereit ist zu zahlen. Mit der 11. Klasse wie bei mir ist wohl eher zu spät, irgendwo zwischen 7. und 9. Klasse fände ich sinnvoll.

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14. März 2018 um 8:36

ist es so schwer, beim Rettungsdienst reinzukommen? Hätte ich nicht gedacht, der übliche Traumberuf ist das ja nun eher nicht.
Dann wünsch ich Dir auf jeden Fall jede Menge Glück und Erfolg - nicht nur für die Erweiterung zur Notfallsanitäterin.

Finde ich übigens Klasse, dass hier so viele zusammen gekommen sind, die in Ihrem Berfu glücklich und mit Leidenschaft dabei sind. *Daumen hoch Emotji einfügen*

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14. März 2018 um 15:31

hm, ich glaube bei uns werden Schule und Ausbildung generell zu hoch bewertet - es gibt einfach zu viele Beispiele wie Deines, wo jemand im Job am richtigen Platz wäre, aber eben davor zu schnell scheitert.

Schön zu hören, dass es bei Dir geklappt hat

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