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Bei den Eltern wohnen, Gesellschaft, Partnerin

10. Dezember 2017 um 13:01

Hallo zusammen,

ich habe mich neu angemeldet, daher eine kurze Vorstellung zu mir. Ich heiße Pat, komme aus der Nähe Kölns, bin 24 Jahre alt und männlich.

Ich bin vor 6 Wochen aus meinem Elternhaus ausgezogen, das war mein erster Umzug/ Auszug und seitdem bereiten mir einige Dinge ziemliches Kopfzerbrechen.

Ich stehe vor der Entscheidung wieder zurückzuziehen, da ich hier in dem Alleinesein keine Vorteile und Sinn sehe. Ich bin nicht ausgezogen, weil ich dies selber unbedingt wollte. Ich wollte wissen, wie es ist komplett auf sich allein gestellt zu sein. Dazu kommt die gesellschaftliche Stigmatisierung, wenn junge Erwachsene noch bei ihren Eltern wohnen. Selbstständigkeit und Unabhängikeit sind nicht meine Baustellen, mit den neuen Aufgaben hier komme ich gut zurecht. Aber bei meinen Eltern (Schwester wohnt auch dort) ist es wegen dem Zusammensein einfach schöner. Mit der derzeitigen Situation bin ich etwas unglücklich und sehe das nicht als dauerhafte Lösung.

Ich hätte auch die Möglichkeit das Dachgeschoss in Haus meiner Eltern auszubauen, so dass ich eine eigene Wohnung dort errichten könnte. Ich könnte vieles selber machen, da ich handwerklich nicht ungeschickt bin.

Im Grunde wünsche ich mir "einfach" eine Partnerin, das ist meine Baustelle. Ich bin introvertiert, gehöre also zum Stillen Teil der Bevölkerung. Ich habe einen sehr kleinen Freundeskreis, gehe ungern in Bars/ Discos und habe auch allgemein Schwierigkeiten mit fremden Personen ein Gespräch aufzubauen. Mich gegen meine "Natur" zu verhalten, strengt mich oft an und ich kann das nicht lange. Zudem komme ich dann einfach nicht so rüber, wie ich wirklich bin.

Nun, bisher hatte ich noch eine Partnerin und es hat mich auch bis jetzt nie sonderlich beschäftigt. Körperlicher Kontakt fehlt mir zwar auch etwas aber es ist vielmehr der Wunsch nach einer tiefen Beziehung zu einem Menschen, der da ist.

Die Frage ist, wie erreiche ich dieses Ziel?
Ich mache seit einem halbem Jahr Online-Dating, es kamen dort auch ein paar längere, tiefgehende Gespräche zustande. Aber es ist bisher nichts daraus geworden. An meinem Aussehen liegt es, meine ich nicht. Ich bin schlank, sportlich, groß und mein Gesicht ist auch nicht hässlich.

In Bars habe ich auch schonmal versucht, auch ein Mädchen angesprochen. Aber das halte ich einfach nicht für zielführend.

Ich kann mit "Mainstream" nicht viel anfangen, und dieser auch scheinbar nichts mit mir. Wenn Menschen völlig leidenschaftslos sind, keinen Hobbys nachgehen und ihren Tag mehr oder weniger vor dem TV verbringen, kann ich daran nichts finden.

Ich sehe zwei Wege:

- Ich bleibe alleine in meiner Wohnung und mache die Partnersuche zu meinem obersten Ziel. Aber kann man etwas erzwingen?

- Ich ziehe erstmal zurück zu meinen Eltern, arbeite an meinem Freundeskreis und sehe, welche Möglichkeiten sich entwickeln. Problem hier wäre, dass ich den Vorteil der eigenen Wohnung verlieren würde.

Was meint ihr zu der Situation?

Und sorry wegen dem langen Text, es ist viel, was mich derzeit beschäftigt.

Viele Grüße

Pat


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10. Dezember 2017 um 18:05
In Antwort auf gtx470pb

Hallo zusammen,

ich habe mich neu angemeldet, daher eine kurze Vorstellung zu mir. Ich heiße Pat, komme aus der Nähe Kölns, bin 24 Jahre alt und männlich.

Ich bin vor 6 Wochen aus meinem Elternhaus ausgezogen, das war mein erster Umzug/ Auszug und seitdem bereiten mir einige Dinge ziemliches Kopfzerbrechen.

Ich stehe vor der Entscheidung wieder zurückzuziehen, da ich hier in dem Alleinesein keine Vorteile und Sinn sehe. Ich bin nicht ausgezogen, weil ich dies selber unbedingt wollte. Ich wollte wissen, wie es ist komplett auf sich allein gestellt zu sein. Dazu kommt die gesellschaftliche Stigmatisierung, wenn junge Erwachsene noch bei ihren Eltern wohnen. Selbstständigkeit und Unabhängikeit sind nicht meine Baustellen, mit den neuen Aufgaben hier komme ich gut zurecht. Aber bei meinen Eltern (Schwester wohnt auch dort) ist es wegen dem Zusammensein einfach schöner. Mit der derzeitigen Situation bin ich etwas unglücklich und sehe das nicht als dauerhafte Lösung.

Ich hätte auch die Möglichkeit das Dachgeschoss in Haus meiner Eltern auszubauen, so dass ich eine eigene Wohnung dort errichten könnte. Ich könnte vieles selber machen, da ich handwerklich nicht ungeschickt bin.

Im Grunde wünsche ich mir "einfach" eine Partnerin, das ist meine Baustelle. Ich bin introvertiert, gehöre also zum Stillen Teil der Bevölkerung. Ich habe einen sehr kleinen Freundeskreis, gehe ungern in Bars/ Discos und habe auch allgemein Schwierigkeiten mit fremden Personen ein Gespräch aufzubauen. Mich gegen meine "Natur" zu verhalten, strengt mich oft an und ich kann das nicht lange. Zudem komme ich dann einfach nicht so rüber, wie ich wirklich bin.

Nun, bisher hatte ich noch eine Partnerin und es hat mich auch bis jetzt nie sonderlich beschäftigt. Körperlicher Kontakt fehlt mir zwar auch etwas aber es ist vielmehr der Wunsch nach einer tiefen Beziehung zu einem Menschen, der da ist.

Die Frage ist, wie erreiche ich dieses Ziel?
Ich mache seit einem halbem Jahr Online-Dating, es kamen dort auch ein paar längere, tiefgehende Gespräche zustande. Aber es ist bisher nichts daraus geworden. An meinem Aussehen liegt es, meine ich nicht. Ich bin schlank, sportlich, groß und mein Gesicht ist auch nicht hässlich.

In Bars habe ich auch schonmal versucht, auch ein Mädchen angesprochen. Aber das halte ich einfach nicht für zielführend.

Ich kann mit "Mainstream" nicht viel anfangen, und dieser auch scheinbar nichts mit mir. Wenn Menschen völlig leidenschaftslos sind, keinen Hobbys nachgehen und ihren Tag mehr oder weniger vor dem TV verbringen, kann ich daran nichts finden.

Ich sehe zwei Wege:

- Ich bleibe alleine in meiner Wohnung und mache die Partnersuche zu meinem obersten Ziel. Aber kann man etwas erzwingen?

- Ich ziehe erstmal zurück zu meinen Eltern, arbeite an meinem Freundeskreis und sehe, welche Möglichkeiten sich entwickeln. Problem hier wäre, dass ich den Vorteil der eigenen Wohnung verlieren würde.

Was meint ihr zu der Situation?

Und sorry wegen dem langen Text, es ist viel, was mich derzeit beschäftigt.

Viele Grüße

Pat


 

der einzige Weg, wo ich Erfolgschancen sehe, wäre:

Bleibe in Deiner eigenen Wohnung, arbeite an Deinem Freundeskreis und schau, was sich entwickelt.

Partnersuche zum "obersten Ziel machen" ist in allen mir bekannten Fällen 100% schief gelaufen. Die jenigen, die glückliche Beziehungen hatten / haben sind sowieso am ehesten die, die GAR NICHT gesucht haben.
Und nein, das ist nicht abhängig davon, ob man gern in Bars / Clubs geht. Das wäre wichtig, wenn man etwas für diese Nacht sucht, darüber hinaus bringt das auch nicht viel.

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12. Dezember 2017 um 9:16

Dann war dein Auszug wohl eher aus einem Impuls heraus und überlegt. Entspricht aber nicht dem was der Text über dich erzählt. Wenn Du es schon mit Dir allein nicht aushälst wie soll das dann mit einem anderen Menschen gehen? Man sollte erstmal lernen allein und selbstständig zu sein (auch und vor allem emotional) bevor man  sich eine Partnerin anlacht. Und selbst wenn du eine Frau findest, in den nächsten Wochen, denkste die zieht gleich zu dir? Du wirst trotzdem in deiner Wohnung allein sein. Ich denke du hast in deiner neuen Wohnung zuviel Zeit und weisst nicht wie du sie füllen sollst. Du willst eine Freundin aus langweile, aus einem kurzfristigen Impuls heraus- wie der Auszug.

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12. Dezember 2017 um 10:54

Die Partnerin/Freundin suchen musst du sowieso, ob du alleine wohnst oder bei den Eltern, oder? Da sehe ich keinen Unterschied.
Selbstständig leben ist gerade am Anfang nicht leicht, ja. Aber das prägt dein Charakter, dein Selbstbewusstsein, zeigt dir deutlich deine Stärken und Schwächen. Und das brauch man, um "besser" werden zu können.

Ich würde mein Kind vor solchem Rückfall warnen und sogar mich widersetzen.
Meine Tochter (18) soll ihr Leben leben. Ja, ich würde sie gern lebenslang daheim haben wollen; das ist aber ein sehr egoistisches Verhalten.
Loslassen gehört zum Leben.

Zieh es durch!
Wenn du's mit Bers&Discos nicht so hast, geh in Sportvereine, Tanzclubs, sonst was da gibt.
Lerne Menschen kennen, auch ohne das Ziel, die Freundin zu finden.
Baue dir dein Leben auf. Du hast schon gut angefangen, nun halte durch!
Viel Glück!

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12. Dezember 2017 um 12:10
In Antwort auf gtx470pb

Hallo zusammen,

ich habe mich neu angemeldet, daher eine kurze Vorstellung zu mir. Ich heiße Pat, komme aus der Nähe Kölns, bin 24 Jahre alt und männlich.

Ich bin vor 6 Wochen aus meinem Elternhaus ausgezogen, das war mein erster Umzug/ Auszug und seitdem bereiten mir einige Dinge ziemliches Kopfzerbrechen.

Ich stehe vor der Entscheidung wieder zurückzuziehen, da ich hier in dem Alleinesein keine Vorteile und Sinn sehe. Ich bin nicht ausgezogen, weil ich dies selber unbedingt wollte. Ich wollte wissen, wie es ist komplett auf sich allein gestellt zu sein. Dazu kommt die gesellschaftliche Stigmatisierung, wenn junge Erwachsene noch bei ihren Eltern wohnen. Selbstständigkeit und Unabhängikeit sind nicht meine Baustellen, mit den neuen Aufgaben hier komme ich gut zurecht. Aber bei meinen Eltern (Schwester wohnt auch dort) ist es wegen dem Zusammensein einfach schöner. Mit der derzeitigen Situation bin ich etwas unglücklich und sehe das nicht als dauerhafte Lösung.

Ich hätte auch die Möglichkeit das Dachgeschoss in Haus meiner Eltern auszubauen, so dass ich eine eigene Wohnung dort errichten könnte. Ich könnte vieles selber machen, da ich handwerklich nicht ungeschickt bin.

Im Grunde wünsche ich mir "einfach" eine Partnerin, das ist meine Baustelle. Ich bin introvertiert, gehöre also zum Stillen Teil der Bevölkerung. Ich habe einen sehr kleinen Freundeskreis, gehe ungern in Bars/ Discos und habe auch allgemein Schwierigkeiten mit fremden Personen ein Gespräch aufzubauen. Mich gegen meine "Natur" zu verhalten, strengt mich oft an und ich kann das nicht lange. Zudem komme ich dann einfach nicht so rüber, wie ich wirklich bin.

Nun, bisher hatte ich noch eine Partnerin und es hat mich auch bis jetzt nie sonderlich beschäftigt. Körperlicher Kontakt fehlt mir zwar auch etwas aber es ist vielmehr der Wunsch nach einer tiefen Beziehung zu einem Menschen, der da ist.

Die Frage ist, wie erreiche ich dieses Ziel?
Ich mache seit einem halbem Jahr Online-Dating, es kamen dort auch ein paar längere, tiefgehende Gespräche zustande. Aber es ist bisher nichts daraus geworden. An meinem Aussehen liegt es, meine ich nicht. Ich bin schlank, sportlich, groß und mein Gesicht ist auch nicht hässlich.

In Bars habe ich auch schonmal versucht, auch ein Mädchen angesprochen. Aber das halte ich einfach nicht für zielführend.

Ich kann mit "Mainstream" nicht viel anfangen, und dieser auch scheinbar nichts mit mir. Wenn Menschen völlig leidenschaftslos sind, keinen Hobbys nachgehen und ihren Tag mehr oder weniger vor dem TV verbringen, kann ich daran nichts finden.

Ich sehe zwei Wege:

- Ich bleibe alleine in meiner Wohnung und mache die Partnersuche zu meinem obersten Ziel. Aber kann man etwas erzwingen?

- Ich ziehe erstmal zurück zu meinen Eltern, arbeite an meinem Freundeskreis und sehe, welche Möglichkeiten sich entwickeln. Problem hier wäre, dass ich den Vorteil der eigenen Wohnung verlieren würde.

Was meint ihr zu der Situation?

Und sorry wegen dem langen Text, es ist viel, was mich derzeit beschäftigt.

Viele Grüße

Pat


 

Du schreibst "Wenn Menschen völlig leidenschaftslos sind, keinen Hobbys nachgehen und ihren Tag mehr oder weniger vor dem TV verbringen, kann ich daran nichts finden."

Was ist Deine Leidenschaft? Was sind Deine Hobbies? Und dann schau nach Gleichgesinnten!

Wenn Du Dein Leben für dich gewinnbringend gestalten kannst, dann findest sich die Partnerschaft ganz von alleine. Fraun merken, wenn ein Mann sehr verzweifelt eine Freundin will ("Hauptsache eine!" - und das wirkt unattraktiv.

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12. Dezember 2017 um 12:13

Ich kann mich allen anderen nur anschließen, zieh bitte nicht zurück zu deinen Eltern. Am Anfang ist es vielleicht komisch alleine, da wächst man aber schnell rein. Nach einiger Zeit wirst du die eigene Unabhängigkeit überhaupt nicht mehr missen wollen. 

Was ich aber nicht ganz verstehe: Du redest davon, dass du Menschen ohne Hobbies / Leidenschaften nicht magst, kannst aber mit dir selbst alleine nichts anfangen? Das widerspricht sich leider total. 
 

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12. Dezember 2017 um 12:45

Natürlich hat jeder unterschiedliche Beziehungen zu seinen Eltern, Ich könnte warscheinlich mit meiner Mutter zusammen wohnen aber mit beiden meinen Eltern wäre es ganz anders. Es kommt auch natürlich drauf an wie viel Platz man in einer Wohnung oder in einem Haus hat, egal mit was für einer Person man wohnt- zu viele Menschen auf engem Raum ist für jede Beziehung schlecht!

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12. Dezember 2017 um 20:12

Hallo,

danke für die, ziemlich eindeutigen, Antworten.
Ich habe mir weitere Gedanken gemacht, die ich auch teilweise in euren Antworten finde und bin mittlerweile sehr nah an der Entscheidung, in der Wohnung zu bleiben.

@avarrassterne1
Meinst du, in einer Bar nach einer langfristigen Partnerin zu suchen, bringt eher wenig?

@venusfinsternis
Hm, doch, das kannst du mir schon glauben. Ich beschäftige mich seit ein paar Jahren damit. Ich mag es, für eine gewisse Zeit, allein zu sein. Vorher habe ich mir auch die Zeit genommen, wenn ich es brauchte. Bin dann einfach raus, in die Natur oder so. Diese neuen Zeitspannen des Alleinseins bin ich (noch) nicht gewohnt.

Bei der innigen Beziehung darf ich dir widersprechen. Es muss keine Partnerin sein, aber Introvertierte sehnen sich oft nach einer tiefen (ob auf intellektueller oder gefühlsmäßiger Ebene) Beziehung zu einem anderen (aber gut bekannten) Menschen. Dafür haben sie dann halt nur wenige Freunde/Bekannte. Aber, wie du sicher weißt, ist auch Introversion bei einem Menschen mal mehr, mal weniger, mal gar nicht ausgeprägt. Was meinst du mit Sorge bereiten?

@notlinlist
Widerspricht du dir da nicht etwas? Aus einem Impuls heraus heißt für mich, spontan und nicht überlegt, bedacht. Der Auszug war sehr gut bedacht, über viele Monate. Ich wusste auch, dass es schwierig wird. Ich finde deine Worte etwas "hart" gewählt Ich kann es mit mir selbst aushalten. Aushalten kann man vieles, aber ob man es auch muss, es sollte, ist eine andere Frage. Ich gebe dir aber in dem Punkt Recht, die Fähigkeit Allein zu sein ist wichtig. Daran sollte ich arbeiten.

Und auch hier hast du Recht, ich kann einige Dinge, die ich vorher gemacht habe, hier nicht mehr tun. Ich bin aber keiner, der den Hintern vor dem TV parkt. Ich will die Zeit mit etwas für mich sinnvollem füllen und ich habe mittlerweile auch ein paar Ideen dafür.

Aber eine Freundin aus Langeweile? Glaub mir, das ist es nicht.
Danke für deine ehrlichen Worte, aber in einigen Punkten liegst du falsch.

@heva38
Ich habe die letzten 4 Wochen sehr stark zwischen dem Szenario Zurückziehen und in der Wohnung bleiben geschwankt. Morgens wollte ich noch zurück, abends war ich wieder am grübeln. Das hat mich auch zum teil blockiert, die neue Situation anzunehmen. Ich glaube, mein Fehler war/ist, dass ich zu langfristig und berechnend denke. Aber manches lässt sich nicht berechnen.

Ich halte mich für einen "selbständigen Menschen", es gibt fast nichts, worum ich andere bitte. Aber vlt. gehört zur Selbständigkeit mehr, als nur alles selbst zu machen?

Die Idee mit einem Sportverein habe ich auch gefunden, eine Art Gruppen Fitnesskurs, könnte eine Möglichkeit sein.
Ich glaube, ich sollte an das Thema Neue Menschen kennen lernen Schritt für Schritt ran gehen, Tag für Tag?!

@Jasmin1220
Richtig, darüber hatte ich nichts geschrieben. Da der Text sonst noch länger geworden wäre.

Ich liebe Musik, genauer Metal und dazu gehörende Subgenres. Ich besuche Gig´s und spiele seit 1 1/2 Jahren Schlagzeug. Dafür suche ich gerade ein paar Mitmusiker, was sich jedoch nicht leicht gestaltet. Ich mache viel Sport draußen, Mountainbiken oder einfaches Laufen. Dann schreibe ich gerne, lese ab und zu, habe noch eine Bartagame und schraube auch gerne am Auto/ Fahrrad rum. Aber die größte Leidenschaft ist die Musik.

@knuffl
Ja, von Woche zu Woche geht es jetzt besser mit dem Alleinsein. Es ist eine große Umstellung, da 24 Jahre vorher fast immer einer da war.

Hm, meine Leidenschaften habe ich deiner Vorposterin schon genannt. Vieles davon habe ich auch vorher schon alleine getan. 3-4 Stunden am Sonntag mit dem Bike durch den Wald im Sommer war auch alleine oft gut möglich.

Kennst du aber einen Menschen, der seine ganze Zeit nur mit Hobbys verbringt? Das sollte man auch nicht tun. So vermisse ich einfach z. B. spontane Gespräche oder kurzfristige Unternehmungen in der Familie.


Es ist schon überraschend, teilweise kann ich meine eigenen Gedankengänge aus meinem Anfangspost nicht ganz nachvollziehen.

Vielleicht habe ich jetzt den Plan, den Weg, mit dem ich auch die Vorzüge hier, mit der neuen Wohnung, sehen kann.

Wegen dem Alleinsein werde ich Schritt für Schritt versuchen, dass ich mehr Kontakt zu anderen Menschen bekomme. "Eckpfeiler" sind da Leute um Musik zu machen, ein Sporttraining sowie möglicherweise ein VHS-Kurs. Ansonsten fällt mir nichts ein, wo ich mit meinen Hobbys noch viel mit Anderen Gemeinsam machen könnte. Spontane Party´s mit Kollegen etc. fallen für mich eher flach, da ich keine guten Erfahrungen damit habe.

Wegen der gewünschten Partnerin werde ich mich erstmal "passiv" verhalten, erstmal überhaupt potentielle Gelegenheiten schaffen um Menschen kennen zu lernen. Ich bin 24 Jahre ohne Partnerin ausgekommen, da werde ich noch etwas durchhalten

Wegen der Zeit, in der ich alleine bin, suche ich mir sinnvolle Beschäftigungen.
Ich könnte ein weiteres Instrument lernen, an etwas langfristigem basteln oder einige Bilder gestalten. Vlt. auch etwas längeres schreiben. Das sind zwar wieder alles Tätigkeiten, bei denen ich keine neuen Menschen kennenlerne aber vlt. ergibt sich daraus etwas Neues?!


Was haltet ihr von den Plänen, was fällt euch noch ein?

Vielen Dank fürs Lesen.

VG

Pat


 

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12. Dezember 2017 um 20:32
In Antwort auf gtx470pb

Hallo,

danke für die, ziemlich eindeutigen, Antworten.
Ich habe mir weitere Gedanken gemacht, die ich auch teilweise in euren Antworten finde und bin mittlerweile sehr nah an der Entscheidung, in der Wohnung zu bleiben.

@avarrassterne1
Meinst du, in einer Bar nach einer langfristigen Partnerin zu suchen, bringt eher wenig?

@venusfinsternis
Hm, doch, das kannst du mir schon glauben. Ich beschäftige mich seit ein paar Jahren damit. Ich mag es, für eine gewisse Zeit, allein zu sein. Vorher habe ich mir auch die Zeit genommen, wenn ich es brauchte. Bin dann einfach raus, in die Natur oder so. Diese neuen Zeitspannen des Alleinseins bin ich (noch) nicht gewohnt.

Bei der innigen Beziehung darf ich dir widersprechen. Es muss keine Partnerin sein, aber Introvertierte sehnen sich oft nach einer tiefen (ob auf intellektueller oder gefühlsmäßiger Ebene) Beziehung zu einem anderen (aber gut bekannten) Menschen. Dafür haben sie dann halt nur wenige Freunde/Bekannte. Aber, wie du sicher weißt, ist auch Introversion bei einem Menschen mal mehr, mal weniger, mal gar nicht ausgeprägt. Was meinst du mit Sorge bereiten?

@notlinlist
Widerspricht du dir da nicht etwas? Aus einem Impuls heraus heißt für mich, spontan und nicht überlegt, bedacht. Der Auszug war sehr gut bedacht, über viele Monate. Ich wusste auch, dass es schwierig wird. Ich finde deine Worte etwas "hart" gewählt Ich kann es mit mir selbst aushalten. Aushalten kann man vieles, aber ob man es auch muss, es sollte, ist eine andere Frage. Ich gebe dir aber in dem Punkt Recht, die Fähigkeit Allein zu sein ist wichtig. Daran sollte ich arbeiten.

Und auch hier hast du Recht, ich kann einige Dinge, die ich vorher gemacht habe, hier nicht mehr tun. Ich bin aber keiner, der den Hintern vor dem TV parkt. Ich will die Zeit mit etwas für mich sinnvollem füllen und ich habe mittlerweile auch ein paar Ideen dafür.

Aber eine Freundin aus Langeweile? Glaub mir, das ist es nicht.
Danke für deine ehrlichen Worte, aber in einigen Punkten liegst du falsch.

@heva38
Ich habe die letzten 4 Wochen sehr stark zwischen dem Szenario Zurückziehen und in der Wohnung bleiben geschwankt. Morgens wollte ich noch zurück, abends war ich wieder am grübeln. Das hat mich auch zum teil blockiert, die neue Situation anzunehmen. Ich glaube, mein Fehler war/ist, dass ich zu langfristig und berechnend denke. Aber manches lässt sich nicht berechnen.

Ich halte mich für einen "selbständigen Menschen", es gibt fast nichts, worum ich andere bitte. Aber vlt. gehört zur Selbständigkeit mehr, als nur alles selbst zu machen?

Die Idee mit einem Sportverein habe ich auch gefunden, eine Art Gruppen Fitnesskurs, könnte eine Möglichkeit sein.
Ich glaube, ich sollte an das Thema Neue Menschen kennen lernen Schritt für Schritt ran gehen, Tag für Tag?!

@Jasmin1220
Richtig, darüber hatte ich nichts geschrieben. Da der Text sonst noch länger geworden wäre.

Ich liebe Musik, genauer Metal und dazu gehörende Subgenres. Ich besuche Gig´s und spiele seit 1 1/2 Jahren Schlagzeug. Dafür suche ich gerade ein paar Mitmusiker, was sich jedoch nicht leicht gestaltet. Ich mache viel Sport draußen, Mountainbiken oder einfaches Laufen. Dann schreibe ich gerne, lese ab und zu, habe noch eine Bartagame und schraube auch gerne am Auto/ Fahrrad rum. Aber die größte Leidenschaft ist die Musik.

@knuffl
Ja, von Woche zu Woche geht es jetzt besser mit dem Alleinsein. Es ist eine große Umstellung, da 24 Jahre vorher fast immer einer da war.

Hm, meine Leidenschaften habe ich deiner Vorposterin schon genannt. Vieles davon habe ich auch vorher schon alleine getan. 3-4 Stunden am Sonntag mit dem Bike durch den Wald im Sommer war auch alleine oft gut möglich.

Kennst du aber einen Menschen, der seine ganze Zeit nur mit Hobbys verbringt? Das sollte man auch nicht tun. So vermisse ich einfach z. B. spontane Gespräche oder kurzfristige Unternehmungen in der Familie.


Es ist schon überraschend, teilweise kann ich meine eigenen Gedankengänge aus meinem Anfangspost nicht ganz nachvollziehen.

Vielleicht habe ich jetzt den Plan, den Weg, mit dem ich auch die Vorzüge hier, mit der neuen Wohnung, sehen kann.

Wegen dem Alleinsein werde ich Schritt für Schritt versuchen, dass ich mehr Kontakt zu anderen Menschen bekomme. "Eckpfeiler" sind da Leute um Musik zu machen, ein Sporttraining sowie möglicherweise ein VHS-Kurs. Ansonsten fällt mir nichts ein, wo ich mit meinen Hobbys noch viel mit Anderen Gemeinsam machen könnte. Spontane Party´s mit Kollegen etc. fallen für mich eher flach, da ich keine guten Erfahrungen damit habe.

Wegen der gewünschten Partnerin werde ich mich erstmal "passiv" verhalten, erstmal überhaupt potentielle Gelegenheiten schaffen um Menschen kennen zu lernen. Ich bin 24 Jahre ohne Partnerin ausgekommen, da werde ich noch etwas durchhalten

Wegen der Zeit, in der ich alleine bin, suche ich mir sinnvolle Beschäftigungen.
Ich könnte ein weiteres Instrument lernen, an etwas langfristigem basteln oder einige Bilder gestalten. Vlt. auch etwas längeres schreiben. Das sind zwar wieder alles Tätigkeiten, bei denen ich keine neuen Menschen kennenlerne aber vlt. ergibt sich daraus etwas Neues?!


Was haltet ihr von den Plänen, was fällt euch noch ein?

Vielen Dank fürs Lesen.

VG

Pat


 

Junge... meinen Mann habe ich das erste Mal in einem schwul / lesbischen Club gesehen. Kennen gelernt habe ich ihn durch einen meiner WG - Mitbewohner, mit dem er zu der Zeit was hatte. Am gleichen Abend, wo ich ihn zum ersten Mal getroffen habe, sind wir im Bett gelandet. Zu dritt. Später hatten wir eine Zeitlang eine Dreierbeziehung, wurde dann aber bald zu einer Zweierbeziehung. Ach ja, seine Ex war an dem Abend im Club auch dabei, konnte mich so gar nicht leiden - aber später wurde sie unsere Trauzeugin.
Ist mehr als 17 Jahre her, bald 13 davon sind wir verheiratet, unser Kind ist 12.
Und jetzt sag mir eins: glaubst Du, ich habe mir DAS als "Schlachtplan" und "Strategie" zur Partnersuche zurecht gelegt? Soll ich es Dir verraten? Nö, hab ich nicht. Echt nicht

Also einen Club / eine Bar schließe ich ganz sicher nicht aus, um jemanden kennen zu lernen - wenn man der Typ dafür ist. Bist Du aber nicht. Davon abgesehen findet man da EHER was für eine Nacht als jemanden zum ernstlich kennen lernen, also wenn ich auf Partnersuche wäre -was ich zugegeben mein Leben lang nie war, ich war Single, bis sich etwas ergeben hat - aber gesucht habe ich tatsächlich nie - würde ich nicht da ansetzen, schon gar nicht, wenn man nicht der Typ für Clubs ist. Man sieht einem Menschen 100 Meter gegen den Wind an, wenn er in einer Umgebung ist, in der er / sie sich nicht wohl fühlt - und DAS ist gewiss schrecklich unattraktiv.
 

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15. Dezember 2017 um 0:41
In Antwort auf avarrassterne1

Junge... meinen Mann habe ich das erste Mal in einem schwul / lesbischen Club gesehen. Kennen gelernt habe ich ihn durch einen meiner WG - Mitbewohner, mit dem er zu der Zeit was hatte. Am gleichen Abend, wo ich ihn zum ersten Mal getroffen habe, sind wir im Bett gelandet. Zu dritt. Später hatten wir eine Zeitlang eine Dreierbeziehung, wurde dann aber bald zu einer Zweierbeziehung. Ach ja, seine Ex war an dem Abend im Club auch dabei, konnte mich so gar nicht leiden - aber später wurde sie unsere Trauzeugin.
Ist mehr als 17 Jahre her, bald 13 davon sind wir verheiratet, unser Kind ist 12.
Und jetzt sag mir eins: glaubst Du, ich habe mir DAS als "Schlachtplan" und "Strategie" zur Partnersuche zurecht gelegt? Soll ich es Dir verraten? Nö, hab ich nicht. Echt nicht

Also einen Club / eine Bar schließe ich ganz sicher nicht aus, um jemanden kennen zu lernen - wenn man der Typ dafür ist. Bist Du aber nicht. Davon abgesehen findet man da EHER was für eine Nacht als jemanden zum ernstlich kennen lernen, also wenn ich auf Partnersuche wäre -was ich zugegeben mein Leben lang nie war, ich war Single, bis sich etwas ergeben hat - aber gesucht habe ich tatsächlich nie - würde ich nicht da ansetzen, schon gar nicht, wenn man nicht der Typ für Clubs ist. Man sieht einem Menschen 100 Meter gegen den Wind an, wenn er in einer Umgebung ist, in der er / sie sich nicht wohl fühlt - und DAS ist gewiss schrecklich unattraktiv.
 

Okay, dieses Szenario kann man wohl wirklich nicht planen

Also, ich ziehe natürlich kein mieses Gesicht, wenn ich mal in einer Bar bin. Eigentlich habe ich meistens eine gut gelaunte Miene, die nichtmal gespielt ist. Ich beobachte die Menschen gerne, versuche auch Blickkontakt aufzubauen. Aber neben der lauten und sehr aktiven "Konkurrenz" falle ich nicht groß auf. Und Aufsehen erregen ist nicht so meins. Dazu kommt, dass meine Begleiter mehr oder weniger das selbe Verhalten an den Tag legen, wie ich

Deswegen sehe ich diese Orte nicht als erfolgversprechend.

 

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Hätte ich es lassen sollen?
Von: philippbierf
neu
8. Dezember 2017 um 0:06

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