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Bedingungsloses Grundeinkommen

20. Juni 2007 um 14:38

Habt ihr davon schon mal etwas gehört?
Was haltet ihr davon?

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20. Juni 2007 um 16:38

Diese ungeliebten Jobs wie du sagst
müssten halt einfach besser bezahlt werden, dann wird die auch jemand machen
und ich denke Metzger z.b. ist nun nicht unbedingt so ein ungeliebter job

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20. Juni 2007 um 16:41

Das Bürgergeld
ist eine Form vom bedingungslosen Grundeinkommen (siehe Althaus-Modell)

du kannst ja mal hier ein video dazu ansehen http://www.youtube.com/watch?v=rplaQZjanDQ

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20. Juni 2007 um 18:29

Habe davon gehört und finde die Idee richtig gut!
Ist halt nur die Frage, wie solls finanziert werden? Weil die meisten Theorien doch eine Mehrwertsteuererhöhung zur Finanzierung vorsehen. Dieses halte ich für sehr problematisch, da diese Steuer GeringverdienerInnen am härtesten trifft. Kaufen müssen alle für ihren Lebensunterhalt, aber Menschen mit hohem Einkommen können die damit verbundenen Abgaben, also die Mehrwertsteuer, deutlich besser verkraften als Menschen mit wenig Einkommen. Also hätten diese Menschen mit dem Modell am wenigsten gewonnen. Da müssen andere Lösungen her, damit es fair wird. Ausserdem denke ich, dass das Bürgergeld wirklich viele Menschen dazu anregt, sich auf die faule Haut zu legen. Und das ist doch auch nur menschlich. Wer würde denn nicht bei gleichem Einkommen weniger arbeiten wollen? Ich denke, man müsste das Geld wirklich an Arbeit koppeln, damit meine ich jetzt nicht die klassische Erwerbsarbeit. Man könnte soziale Dienste leisten, ähnlich wie die derzeitigen 1- Euro- Jobs, die zusätzlich geschaffen werden. Ausserdem sind auch derzeit unbezahlte Leistungen wie Hausarbeit und Kindererziehung Arbeit, die man hier berücksichtigen könnte. Die Idee mit dem Bürgergeld ist jedenfalls humaner als der ganze Hartz- 4- Mist, denn dieses Modell bringt einen nicht wirklich weiter. Ich spreche da aus eigener leidvoller Erfahrung. Fordern- ja, fördern- nein. Das ist der Hartz- 4 Alltag, wie ich ihn erlebt habe. Also, mal zusammengefasst: Bürgergeld ist eine gute Idee, muss einher gehen mit einer Umbewertung der Arbeit und die Finanzierung muss sinnvoll gelöst werden!

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23. Juni 2007 um 14:54

Hmm
aus deinen Erläuterungen erkenne ich ein klares JA fürs bedingungslose Grundeinkommen.
All das was du da erzählst wird nämlich dadurch erst ermöglicht.

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23. Juni 2007 um 15:04
In Antwort auf rattentante

Habe davon gehört und finde die Idee richtig gut!
Ist halt nur die Frage, wie solls finanziert werden? Weil die meisten Theorien doch eine Mehrwertsteuererhöhung zur Finanzierung vorsehen. Dieses halte ich für sehr problematisch, da diese Steuer GeringverdienerInnen am härtesten trifft. Kaufen müssen alle für ihren Lebensunterhalt, aber Menschen mit hohem Einkommen können die damit verbundenen Abgaben, also die Mehrwertsteuer, deutlich besser verkraften als Menschen mit wenig Einkommen. Also hätten diese Menschen mit dem Modell am wenigsten gewonnen. Da müssen andere Lösungen her, damit es fair wird. Ausserdem denke ich, dass das Bürgergeld wirklich viele Menschen dazu anregt, sich auf die faule Haut zu legen. Und das ist doch auch nur menschlich. Wer würde denn nicht bei gleichem Einkommen weniger arbeiten wollen? Ich denke, man müsste das Geld wirklich an Arbeit koppeln, damit meine ich jetzt nicht die klassische Erwerbsarbeit. Man könnte soziale Dienste leisten, ähnlich wie die derzeitigen 1- Euro- Jobs, die zusätzlich geschaffen werden. Ausserdem sind auch derzeit unbezahlte Leistungen wie Hausarbeit und Kindererziehung Arbeit, die man hier berücksichtigen könnte. Die Idee mit dem Bürgergeld ist jedenfalls humaner als der ganze Hartz- 4- Mist, denn dieses Modell bringt einen nicht wirklich weiter. Ich spreche da aus eigener leidvoller Erfahrung. Fordern- ja, fördern- nein. Das ist der Hartz- 4 Alltag, wie ich ihn erlebt habe. Also, mal zusammengefasst: Bürgergeld ist eine gute Idee, muss einher gehen mit einer Umbewertung der Arbeit und die Finanzierung muss sinnvoll gelöst werden!

Ja die Mehrwertsteuer
Da muss ich dir was erklären. JA sie soll sich erhöhen auf ungefähr 50%. Dafür fallen aber die ganzen anderen Steuern, die jetzt schon auf den Preis draufgeschlagen werden, weg. Man könnte auch sagen die Staatsquote (ungefähr 47% im Moment) fällt weg, dafür erhöht sich die Mehrwertsteuer auf 50% => Preise bleiben ungefähr gleich.

Aber du hast Recht, es wird zwar immer gesagt das es finanzierbar ist. Nur richtige Rechnungen dazu sieht man nirgends.
Vieleicht auch deshalb weil es soviele Faktoren gibt die man einfach nicht vorberechnen kann.
Trotzdessen bin ich überzeugt, dass diese Idee es wert ist ausprobiert zu werden.

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23. Juni 2007 um 15:06

Du sagst es
dein Prinzip an dem du festhälst, ist URALT

Schau dich doch mal um arbeitest du heute noch für dich? Und wie war es früher?

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