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BAföG mit 27?

28. Juni 2017 um 11:03

Hey Leute, ich finde nur wenige Infos zu BAföG im Internet, die zu meiner Situation passen.
Vielleicht kann mir jemand von euch weiter helfen.
Ich bin 27, habe letztes Jahr mit einem BWL Studium an einer Hochschule begonnen, habe bereits zwei Ausbildungen und über drei Jahre Berufserfahrung hinter mir. Ich wohne zusammen mit meinem Freund in einer Wohnung. Ich habe auch gehört, dass das Amt ihn auch mit reinziehen kann je nach dem was er verdient. Hat jemand damit Erfahrungen?
Ich arbeite 20 h die Woche nebenher aber das Geld reicht nicht aus, um Miete und Essen zu bezahlen.

Wisst ihr ob ich überhaupt BAföG bekomme und falls ja wie viel? Muss ich etwas beachten? Ich bin ziemlich ratlos momentan.

Grüße
Jenny

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28. Juni 2017 um 18:49
In Antwort auf polarlicht90

Hey Leute, ich finde nur wenige Infos zu BAföG im Internet, die zu meiner Situation passen.
Vielleicht kann mir jemand von euch weiter helfen.
Ich bin 27, habe letztes Jahr mit einem BWL Studium an einer Hochschule begonnen, habe bereits zwei Ausbildungen und über drei Jahre Berufserfahrung hinter mir. Ich wohne zusammen mit meinem Freund in einer Wohnung. Ich habe auch gehört, dass das Amt ihn auch mit reinziehen kann je nach dem was er verdient. Hat jemand damit Erfahrungen?
Ich arbeite 20 h die Woche nebenher aber das Geld reicht nicht aus, um Miete und Essen zu bezahlen.

Wisst ihr ob ich überhaupt BAföG bekomme und falls ja wie viel? Muss ich etwas beachten? Ich bin ziemlich ratlos momentan.

Grüße
Jenny

Stelle dein Antrag einfach.

ich glaube bis 30 kannst du Bafög erhalten (fürs Bachelorstudium)

Bis 33 kannst du im Masterstudium gefördert werden.

wie viel und ob du was erhältst, ist abhängig von deiner Situation.

wenn du nach deiner Ausbildung 2 Jahre in deinem Beruf gearbeitet hast, bekommst du Elternunabhängig Bafög. Du hast sogar 2 Ausbildungen.. da müsstest du dich mal informieren beim Studentenwerk. Sonst hängt es noch vom Einkommen deiner Eltern ab. Wenn du verheiratet bist, vom Einkommen deines Mannes 

Nach deinem Antrag erfährst du ob dir und was dir zusteht . Stell ihn einfach 

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28. Juni 2017 um 20:42

Vielen Dank liebe Daphne Ich wollte mich auch erst erkundigen bevor ich den Antrag stelle.

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28. Juni 2017 um 20:43
In Antwort auf meeresflut

Stelle dein Antrag einfach.

ich glaube bis 30 kannst du Bafög erhalten (fürs Bachelorstudium)

Bis 33 kannst du im Masterstudium gefördert werden.

wie viel und ob du was erhältst, ist abhängig von deiner Situation.

wenn du nach deiner Ausbildung 2 Jahre in deinem Beruf gearbeitet hast, bekommst du Elternunabhängig Bafög. Du hast sogar 2 Ausbildungen.. da müsstest du dich mal informieren beim Studentenwerk. Sonst hängt es noch vom Einkommen deiner Eltern ab. Wenn du verheiratet bist, vom Einkommen deines Mannes 

Nach deinem Antrag erfährst du ob dir und was dir zusteht . Stell ihn einfach 

Danke Meeresflut. Die Infos sind schon mal super. 

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29. Juni 2017 um 11:02

Wenn man über BAFöG spricht, meint man in den meisten Fällen die Förderung, die nicht zurückzuzahlen wäre. Es gibt aber auch die Variante, wo man nach dem Studium den "geliehenen Betrag" komplett oder teilweise zurück zahlt.
So einen hatte ich beim Studium, ca. 580€ monatlich, fast 3 Jahre lang. Am Ende kamen ca. 20 k€ zusammen, die ich jetzt einige Jahre zurück zahle.

Das mag viel erscheinen, aber: dadurch konnte ich mich auf's Studium konzentrieren und schneller zur Arbeit übergehen. Die monatliche Belastung von 180€ merke ich jetzt kaum, die Zinsen sind mit 1,2% p.a. auch sehr tief...

Vielleicht das als Alternative in Betracht ziehen..?

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29. Juni 2017 um 14:48

Es gibt verschiedene Modelle und Bedingungen, je nach Fall.
Ich wollte nur erwähnen, dass es Alternativen zum "Klassiker" gibt, die durchaus praktikabel sind.

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29. Juni 2017 um 16:43
In Antwort auf polarlicht90

Hey Leute, ich finde nur wenige Infos zu BAföG im Internet, die zu meiner Situation passen.
Vielleicht kann mir jemand von euch weiter helfen.
Ich bin 27, habe letztes Jahr mit einem BWL Studium an einer Hochschule begonnen, habe bereits zwei Ausbildungen und über drei Jahre Berufserfahrung hinter mir. Ich wohne zusammen mit meinem Freund in einer Wohnung. Ich habe auch gehört, dass das Amt ihn auch mit reinziehen kann je nach dem was er verdient. Hat jemand damit Erfahrungen?
Ich arbeite 20 h die Woche nebenher aber das Geld reicht nicht aus, um Miete und Essen zu bezahlen.

Wisst ihr ob ich überhaupt BAföG bekomme und falls ja wie viel? Muss ich etwas beachten? Ich bin ziemlich ratlos momentan.

Grüße
Jenny

Nein, das bist du aufgrund der abgeschlossenen Ausbildung leider nicht, aber Wohngeldberechtigt. (und das unabhängig vom Alter!!!)

Bafög kann man nämlich nur beantragen, wenn man noch keine abgeschlossene Ausbildung hat.

Da du aber "dem grunde nach" nicht Bafög berechtigt bist, kannst du  Wohngeldv beantragen! (Was nicht möglich wäre, wenn man theoretisch Bafög berechtigt wäre, aber es aus irgendwelchen Gründen abgelent würde)

Ziemlich kompliziert wenn man es zum ersten mal hört, aber im Grunde ganz einfach Beim Wohngeld wird meine ich, auch dein Freund nicht behelligt, sondern eben dein Anteil an der Wohnung als Berechnungsgrundlage genommen

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30. Juni 2017 um 14:03

Mir wurde ganz klar gesagt, von mehreren Stellen, das es mit einer abgeschlossenen Ausbildung kein Bafög mehr gibt.

Gleichzeitig hätte ich kein Wohngeld bekommen dürfen, wenn ich dem Grundsatz nach Bafög berechtigt gewesen wäre.

Wenn also gleich zwei Behörden offensichtlich mist bauen, mich falsch informieren, und offensichtlich gegen geltendes Recht gehandelt haben, finde ich nicht, das man mir mangelnde Information vorwerfen kann...

Das Augenrollen hättest du dir sparen können, finde ich Respektlos, so als hätte ich meine Aussage erfunden.  Ich spreche hier allerdings aus eigener Erfahrung, weil es bei mir GENAU SO war.

(Zur Erklärung warum mich das so anfrisst: Ich bin gerne bereit mich belehren zu lassen, aber wenn ich das Gefühl habe, mir wird unterstellt mit Absicht die Unwahrheit zu sagen, reagiere ich sehr empfindlich, einfach weil ich die Wahrheit verdammt wichtig finde.)

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4. Juli 2017 um 15:25

Ach, ich habs ja dennoch geschafft, zwar mit etwa der hälfte von dem was ich bekommen hätte, wenn ich einfach "Harzen" gegangen wäre, aber dafür hab ich jetzt halt wesentlich mehr ^^

Ich wollte kein Studium, sondern eine zweite Ausbildung machen, da ich in der ersten (Schulische Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin) entgegen dem was einem vorher erzählt wurde, keinerlei Chancen auf dem Jobmarkt hatte (2 Stellen für den Job in 3 Jahren in ganz NRW!)

Wahrscheinlich liegt hier der Unterschied. Mir wurde damals aber wirklich ganz klar (und offensichtlich falsch) gesagt, das man bei einer abgeschlossenen Ausbildung grundsätzlich nciht mehr Bafög berechtigt sei.

Oder aber die Gesetze haben sich mittlerweile geändernt, ist immerhin schon 7 Jahre her.

Wäre wünschenswert, denn ich finde, es kann nicht sein, das man nur weil man die falsche Ausbildung gemacht hat, und keinen Job in diesem Beruf findet, keine weitere  Ausbildung machen darf, oder wenn doch, sich nur von Toast ernähren kann. Ich hatte damals 540€ für ALLES. Also Miete, Telefon, Sachen für die Ausbildung, Essen, Ticket usw. Hätte ich Harz 4 beantragt und einfach nix gemacht, wären es über 750€ gewesen.

Daher gut, falls das geändet wurde. Insbesondere da die Schüler ja dank Turbo Abi (der letzte Mist wie ich finde) immer jünger mit der Schule fertig werden, und dann noch gleich eine Entscheidung fürs Leben treffen sollen.

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