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Auszug von zu hause und die kosten

4. September 2004 um 22:04

Hallöchen,

Ich würde gerne nächstes Jahr nach dem Abi mit meinem Freund zusammen ziehen.

Die Frage die sich da bei mir stellt ist natürlich finanzieller Art.

Mit Kosten in welcher Höhe muss man wohl bei einem 2 Personen Haushalt zuzüglich der Miete monatlich noch rechnen? Und was muss man alles beachten bei der Wohnungssuche.
Freue mich auf eure Antworten.
liebe Grüße
mali

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5. September 2004 um 8:50

Das liebe Geld
Aaalso... erstmal Miet-Nebenkosten (Wasser, Müll, Heizung usw.) ca 100-150 Euro, dann ca. 200 Euro im Monat für Lebensmittel (Aldi-Standart ), Strom so ca. 30-40 Euro im Monat, Telefonrechnung je nach dem was ihr habt 20-100 Euro, GEZ 15 Euro glaub ich, und das wars auch glaub ich schon. Naja, Möbel und so braucht ihr auch noch .
Bei der Wohnungssuche würd ich vor allem in die Tageszeitung gucken, da steht das meiste drin, ansonsten Internet oder am schwarzen Brett in der Uni, in Supermärkten... und nicht von nem Makler mieten, das kostet richtig Geld.
Der Vermieter kann 3 Kaltmieten als Kaution verlangen, mehr aber auch nicht (also nicht noch zusätzlich ne Eltern-Bürgschaft zum Beispiel).
Und natürlich sollte euch der Vermieter schon irgendwie sympathisch sein, besonders wenn er im selben Haus wohnt - is ja logisch.
Trotzdem solltet ihr, wenn ihr den Vertrag unterschreibt, euch die Zeit nehmen und eventuelle Mängel der Wohnung auflisten und vom Vermieter unterschreiben lassen, so wird einfach schon mal späterer Ärger vermieden. Weil auch nette Vermieter sich manchmal in A-Löcher verwandeln .
Den Mietvertrag selbstverständlich auch erstmal GRÜNDLICH durchlesen: was man unterschreibt, ist später nicht so leicht anzufechten, vor allem aufpassen bei irgendwelchen Sondervereinbarungen und bei dem was NICHT drinsteht (zB: der mündlich zugesagte Parkplatz ist nicht im Vertrag aufgelistet - dann habt ihr auch keinen!).

Ok, klingt jetzt alles ein bisschen gruselig, aber eigentlich ist es doch viel schöner als "bei Mutti oben" - Viel Spaß also beim Umziehen,
LG Jotte

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5. September 2004 um 10:34

Wohnung
die nebenkosten sind so verdammt variabel, da kann ich nix zu sagen, das müsst ihr vor ort selbst vergleichen.

zur wohnung gibt es einiges.
erst mal: wie werdet ihr selbst leben, was wollt ihr tun ?
braucht ihr viel platz - schreibtische, hobbies etc. ?
dann - wie wollt ihr die wohnung nutzen ?
denn, oft fete machen trotz einer familie mit drei kleinkindern in der wohnung unter euch, das wird nicht so richtig funktionieren. seht zu, das ihr euer umfeld so sucht, das ihr nicht stört, und euch nichts ärgert. wichtig ! wenn es dem rentner nebenan langweilig ist (gibt's schon öfter), dann sind nachher filzpantoffeln angesagt.
es gibt wohnungen, die von dauerndem verkehrslärm belastet sind. den einen stört es, den anderen nicht. fenster öffnen, auch nachts - sollte es dann ruhig sein ?
dachwohnugen sind immer preiswerter - wegen der schräge - aber im sommer auch muckelig warm. und in den unteren preisklassen meist ohne balkon.

also, mich hat weniger die aufteilung meiner ersten wohnungen interessiert, sondern die lage, und was ich dort ungestört machen kann, bzw. wen ich um mich habe. mich selbst stört kein lärm, außer autos und lkws. also war ein kinderspielplatz vorm fenster kein problem für mich - war ja sowieso arbeiten. dafür wollte ich schon mal musik laut hören, und nachts mit freunden nach der fete noch einen kaffee trinken. ohne das wir schweigen mussten .
egal, welche kleinen macken die wohnung hat, damit kann man sich arangieren. aber der "böse" nachbar kann einem das leben zur hölle machen. wenn ich schon miete zahle, dann möchte ich auch machen können was ich will - ok, in grenzen.
vielleicht noch schauen, wie es mit der verkehrsanbindung aussieht. wie kommt man weg, gibt es genug möglichkeiten ?

so, und dann kommt die einrichtung. das ist eure sache, je nachdem, auf was ihr wert legt. meiner meinung nach braucht man am anfang nicht die hälfte von dem, was einem so eingeredet wird. und viele "lücken" kann man mit ein bisschen deko verstecken. ein altes sofa wird mit überwurf kuschelig und farbig, und spart ungemein. ich habe meine erste wohnung (oh, das ist schon sooo lange her )supertoll mit so 8.000 dm eingerichtet, und da war nirgendwo eine lücke. vom eierlöffel über den fernseher bis zum teppich verlegen war da alles inclusive. (ich habe mit nichts gestartet ausser eben dem geld). ich hatte dann wirklich alles, nur eben nicht alles vom teuersten. einige haben mich etwas komisch angeschaut - "was, nur so wenig geld ? davon schaff ich es ja nicht mal, meinen flur einzurichten!" kommt eben drauf an, was man braucht. ich brauchte keine einbauküche, das zusammengewürfelte war genau so zweckmässig, und gefiel mir besser. (alles so schön bunt hier )
und herd, waschmaschine und kühlschrank gibt es immer mal im angebot - muß ja nicht gleich ceran oder edelstahl sein.
sitzkissen find ich auch toll, gerade bei kleinen wohnungen, und preiswerter als sessel sind die allemal. kann man sogar in dem selben stoff wie den sofaüberwurf beziehen.
um so mehr ihr euch auf kompromisse einlasst, um so weniger "perfekt" ihr sein wollt, um so preiswerter wird's. und nicht unbedingt schlechter.
ich find es auch nicht schlimm, erst mal möbel von zuhause mitzunehmen. die peppt man dann mit deko oder farbe auf. dann hat man mehr ruhe, geld zu sparen um dinge nach und nach auszuwechseln.
bei ikea gibt es neuerdings so eine art lattenrost für den boden, spottbillig, als alternative zu einem normalen bett. könnte ich mir sehr gut vorstellen, leider habe ich ein fast neues bett - schade für mich. schaut euch genau um, ehe ihr das erstbeste kauft. ein bisschen angebotsstoff, von mama in bahnen versäumt, eine zum einzug geschenkte pflanze neben dem fenster, die "kinderzimmer"-kleiderschränke grundiert, mit impressionistenbildern a la serviettentechnik beklebt und überlackiert, ein tablet als ablage für den wecker, eine lustige lampe,- ein schlafzimmer ist fertig.
um so kreativer ihr seid, um so preiswerter und einmaliger wird die wohnung. und sperrmüll ist nicht bäh. *kopfschüttelwasdieleutesoalleswegschmeissen*

viel spass, andrea

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5. September 2004 um 13:39
In Antwort auf sora_11879443

Wohnung
die nebenkosten sind so verdammt variabel, da kann ich nix zu sagen, das müsst ihr vor ort selbst vergleichen.

zur wohnung gibt es einiges.
erst mal: wie werdet ihr selbst leben, was wollt ihr tun ?
braucht ihr viel platz - schreibtische, hobbies etc. ?
dann - wie wollt ihr die wohnung nutzen ?
denn, oft fete machen trotz einer familie mit drei kleinkindern in der wohnung unter euch, das wird nicht so richtig funktionieren. seht zu, das ihr euer umfeld so sucht, das ihr nicht stört, und euch nichts ärgert. wichtig ! wenn es dem rentner nebenan langweilig ist (gibt's schon öfter), dann sind nachher filzpantoffeln angesagt.
es gibt wohnungen, die von dauerndem verkehrslärm belastet sind. den einen stört es, den anderen nicht. fenster öffnen, auch nachts - sollte es dann ruhig sein ?
dachwohnugen sind immer preiswerter - wegen der schräge - aber im sommer auch muckelig warm. und in den unteren preisklassen meist ohne balkon.

also, mich hat weniger die aufteilung meiner ersten wohnungen interessiert, sondern die lage, und was ich dort ungestört machen kann, bzw. wen ich um mich habe. mich selbst stört kein lärm, außer autos und lkws. also war ein kinderspielplatz vorm fenster kein problem für mich - war ja sowieso arbeiten. dafür wollte ich schon mal musik laut hören, und nachts mit freunden nach der fete noch einen kaffee trinken. ohne das wir schweigen mussten .
egal, welche kleinen macken die wohnung hat, damit kann man sich arangieren. aber der "böse" nachbar kann einem das leben zur hölle machen. wenn ich schon miete zahle, dann möchte ich auch machen können was ich will - ok, in grenzen.
vielleicht noch schauen, wie es mit der verkehrsanbindung aussieht. wie kommt man weg, gibt es genug möglichkeiten ?

so, und dann kommt die einrichtung. das ist eure sache, je nachdem, auf was ihr wert legt. meiner meinung nach braucht man am anfang nicht die hälfte von dem, was einem so eingeredet wird. und viele "lücken" kann man mit ein bisschen deko verstecken. ein altes sofa wird mit überwurf kuschelig und farbig, und spart ungemein. ich habe meine erste wohnung (oh, das ist schon sooo lange her )supertoll mit so 8.000 dm eingerichtet, und da war nirgendwo eine lücke. vom eierlöffel über den fernseher bis zum teppich verlegen war da alles inclusive. (ich habe mit nichts gestartet ausser eben dem geld). ich hatte dann wirklich alles, nur eben nicht alles vom teuersten. einige haben mich etwas komisch angeschaut - "was, nur so wenig geld ? davon schaff ich es ja nicht mal, meinen flur einzurichten!" kommt eben drauf an, was man braucht. ich brauchte keine einbauküche, das zusammengewürfelte war genau so zweckmässig, und gefiel mir besser. (alles so schön bunt hier )
und herd, waschmaschine und kühlschrank gibt es immer mal im angebot - muß ja nicht gleich ceran oder edelstahl sein.
sitzkissen find ich auch toll, gerade bei kleinen wohnungen, und preiswerter als sessel sind die allemal. kann man sogar in dem selben stoff wie den sofaüberwurf beziehen.
um so mehr ihr euch auf kompromisse einlasst, um so weniger "perfekt" ihr sein wollt, um so preiswerter wird's. und nicht unbedingt schlechter.
ich find es auch nicht schlimm, erst mal möbel von zuhause mitzunehmen. die peppt man dann mit deko oder farbe auf. dann hat man mehr ruhe, geld zu sparen um dinge nach und nach auszuwechseln.
bei ikea gibt es neuerdings so eine art lattenrost für den boden, spottbillig, als alternative zu einem normalen bett. könnte ich mir sehr gut vorstellen, leider habe ich ein fast neues bett - schade für mich. schaut euch genau um, ehe ihr das erstbeste kauft. ein bisschen angebotsstoff, von mama in bahnen versäumt, eine zum einzug geschenkte pflanze neben dem fenster, die "kinderzimmer"-kleiderschränke grundiert, mit impressionistenbildern a la serviettentechnik beklebt und überlackiert, ein tablet als ablage für den wecker, eine lustige lampe,- ein schlafzimmer ist fertig.
um so kreativer ihr seid, um so preiswerter und einmaliger wird die wohnung. und sperrmüll ist nicht bäh. *kopfschüttelwasdieleutesoalleswegschmeissen*

viel spass, andrea

hallo andrea,
deinem beitrag ist kaum noch was hinzuzufügen

aber sag mal, meinst du tatsächlich 8000 dm, oder hast du dich vertippt?
okay, es sind dm und nicht euro, aber dennoch ... finde ich schon sehr viel.

wenn man rechtzeitig genug anfängt sich umzuschauen, bekommt man so gut wie alles geschenkt oder für ein appel & ein ei.

woran ich am anfang allerdings nicht sparen würde, sind gute (wand-)farben. und ich würde - wenns der boden hergibt - ein eventuelles abschleifen niemals mehr hinauszögern

liebe grüße


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5. September 2004 um 14:11
In Antwort auf winnie_12164884

hallo andrea,
deinem beitrag ist kaum noch was hinzuzufügen

aber sag mal, meinst du tatsächlich 8000 dm, oder hast du dich vertippt?
okay, es sind dm und nicht euro, aber dennoch ... finde ich schon sehr viel.

wenn man rechtzeitig genug anfängt sich umzuschauen, bekommt man so gut wie alles geschenkt oder für ein appel & ein ei.

woran ich am anfang allerdings nicht sparen würde, sind gute (wand-)farben. und ich würde - wenns der boden hergibt - ein eventuelles abschleifen niemals mehr hinauszögern

liebe grüße


Ich gebe zu....
ich hatte einen sparvertrag.

davon habe ich mir ein superdupertolles exclusives hammerhartes einfach geniales bettsofa gekauft, und genau so einen sessel - das beides war genauso teuer, wie es sich anhört . hat sich aber voll rentiert. den sessel habe ich heute noch, und da ist noch immer nix dran. obwohl er wie wild benutz wird, und auch schon ein paar katzenpfoten überlebt hat.
na ja, und dann ging es von tapete und teppich über geschirr und elektrogeräte bis hin zu radio, regalen und wäscheleine, zahnputzbecher und handtüchern. ich hatte echt nix, außer eine masse lps und eine sehr gute stereoanlage. und bücher.
und ich habe mir wirklich alles gekauft, von dem geld. nicht nur küche und schränke, jalousien und balkonmöbel, einfach alles, von deko bis zum handtuchhalter. wahnsinn, was der kleinkram so alles kostet. von solchen dingen wie telefon anmelden ganz zu schweigen.
ok, hätte ich weniger gehabt, es hätte auch dicke gereicht. ich sag doch, die hälfte braucht man am anfang gar nicht.
und vieles bekommt man ja von der lieben verwandtschaft - hey, auch wenn es nicht die erste farbauswahl ist, egal, hauptsache, es funktioniert.
ich wollte alles neu, alles meins, und das geld dafür war ja da. ich war dann mit einem schwupps fertig, auch nett.

bin vor fünf jahren zum letzten mal umgezogen. es wird nicht preiswerter, die sache mit den haken und dübeln .

ja, abschleifen ist auch nicht gerade preiswert, und bei einer mietwohnung zu überdenken (wie lange werde ich da wohnen bleiben?). vielleicht beteiligt sich der vermieter anteilig an der summe. aber das zu machen, wenn man schon drin wohnt kann man wirklich vergessen. schlimmer als wände einreissen (wenn es nicht gerade tragende sind ).

lg, andrea

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