Forum / Gesellschaft & Leben

Ausländischer Nachname in Deutschland

Letzte Nachricht: 14. Dezember 2020 um 11:56
03.11.20 um 14:34

Hallo, 
ich stehe kurz vor meiner Hochzeit mit meinem Verlobten der gebürtiger Brasilianer ist.
Eigentlich wollte ich seinen Namen annehmen der portugiesisch klingt. Er meinte jetzt es wäre evtl besser wenn ich und unsere 2 Kinder meinen "deutschen" Namen behalten und er seinen + meinen als Doppelnamen annimmt.
Sein Argument ist das er Angst hat das die Kinder später bei Bewerbungen und anderen Sachen mit einem ausländischen Namen benachteiligt werden könnten.
Ich persönlich fühle mich ihm näher und mehr als Familie wenn wir alle genau gleich heißen.
Habt ihr da Erfahrungen gemacht mit einem südländischen Nachnamen hier in Deutschland oder evtl auch durch eine Hochzeit?
Ich denke da momentan mehr an die Kinder als an mich, vor allem an meinen Sohn der den Namen ja wahrscheinlich /evtl für immer behält. 

Mehr lesen

03.11.20 um 17:38

Den deutschen Namen behalten. Unbedingt! Wohnungssuche. Jobsuche, überall. Man wird mit einem deutschen Namen überall besser/bevorzugt behandelt. Ich bin aus der Immobilien Branche und habe auch sehr viel Personal gemacht. Menschen mit ausländischen Namen haben viel schlechtere Chancen. 

1 -Gefällt mir

03.11.20 um 19:48
In Antwort auf

Den deutschen Namen behalten. Unbedingt! Wohnungssuche. Jobsuche, überall. Man wird mit einem deutschen Namen überall besser/bevorzugt behandelt. Ich bin aus der Immobilien Branche und habe auch sehr viel Personal gemacht. Menschen mit ausländischen Namen haben viel schlechtere Chancen. 

Ist das immer noch so? 

Ich gebe es zu, ich habe damit keine direkte Erfahrung, aber reichlich Kunden und Kollegen mit Namen, für die ich ziemlich Übung brauche, um sie erkennbar aussprechen zu können. Und viele Bekannte und Nachbarn, die in Firmen arbeiten wo schon gleich die Firmensprache englisch ist - auch wenn sie in DE arbeiten. 
Deswegen wundert mich das jetzt. 

Gefällt mir

03.11.20 um 19:50

Ich heiße Schneider mit Nachnamen. Bis jetzt hab ich weder immer die Wohnungen bekommen die ich wollte, noch die Jobs. Ich kenne komischerweise viele Menschen, die trotz ausländischen Nachnamen in richtigen Wohnungen (mit 4 Wänden und Dach!) leben und Jobs (nicht nur im Niedriglohnsektor) haben.

In 10 Jahren ist es auf Grund des zunehmenden Mulitkulti mit Sicherheit eher förderlich einen nicht-deutschen Nachnamen zu haben. Einziger Vorteil war bei mir bislang, dass ich meinen Nachnamen selten buchstabieren oder wiederholen musste. Wird in 10 Jahren vielleicht auch anders sein.

1 -Gefällt mir

03.11.20 um 19:52
In Antwort auf

Ist das immer noch so? 

Ich gebe es zu, ich habe damit keine direkte Erfahrung, aber reichlich Kunden und Kollegen mit Namen, für die ich ziemlich Übung brauche, um sie erkennbar aussprechen zu können. Und viele Bekannte und Nachbarn, die in Firmen arbeiten wo schon gleich die Firmensprache englisch ist - auch wenn sie in DE arbeiten. 
Deswegen wundert mich das jetzt. 

Spoiler: das ist natürlich auch kompletter Nonsense.

Wenn deutsche mit deutschen Nachnamen nicht jedes Mal ihren Traumjob, ihre Traumwohnung bekommen, woran liegt das eigentlich?

Gefällt mir

03.11.20 um 20:03
In Antwort auf

Ist das immer noch so? 

Ich gebe es zu, ich habe damit keine direkte Erfahrung, aber reichlich Kunden und Kollegen mit Namen, für die ich ziemlich Übung brauche, um sie erkennbar aussprechen zu können. Und viele Bekannte und Nachbarn, die in Firmen arbeiten wo schon gleich die Firmensprache englisch ist - auch wenn sie in DE arbeiten. 
Deswegen wundert mich das jetzt. 

Ja ist leider so. Öffentlich sagt das keiner. Man bekommt dann die Vorgabe von den Chef wer eingeladen wird oder eine Zusage bekommt und wer nicht. Die mit ausländischen Namen sind fast immer raus. Habe tausende absagen ausgesprochen deswegen. Egal ob Wohnungen oder Jobs. Ich habe ja auch Migrationshintergrund und sofort den Namen meines Mannes angenommen. 

hierzu gibt es auch umfangreiche Statistiken im Internet 

Gefällt mir

03.11.20 um 20:45
In Antwort auf

Ja ist leider so. Öffentlich sagt das keiner. Man bekommt dann die Vorgabe von den Chef wer eingeladen wird oder eine Zusage bekommt und wer nicht. Die mit ausländischen Namen sind fast immer raus. Habe tausende absagen ausgesprochen deswegen. Egal ob Wohnungen oder Jobs. Ich habe ja auch Migrationshintergrund und sofort den Namen meines Mannes angenommen. 

hierzu gibt es auch umfangreiche Statistiken im Internet 

Zumnidest in den Firmen, wo ich gearbeitet habe bzw. arbeite, kann ich das nicht bestätigen. Da waren Kollegen von mir oder ich selbst nämlich immer in den Bewerbungsprozess eingebunden. Nicht als Personaler sondern als fachliche Beurteilung. Ich habe auch zig Bewerbungssschreiben gesehen und mit sortiert. Und war bei vielen Vorstellungsgesprächen dabei. Diese Selektion gab es da nicht. Es gab
- taugt fachlich? 
- passt ins jeweilige Team?
- will mehr Geld, als die Firma zahlen will?
Geschlecht und Herkunft hingegen - ist mir nie aufgefallen, dass da je entsprechend selektiert wurde. 

Und wie gesagt: viele in meinem Umfeld arbeiten in deutschen Firmen, wo sich deutsch als Unternehmenssprache nicht mehr lohnt. 

Kann ich mir nur noch vorstellen, dass es an der Branche liegt, die meisten in meinem Umfeld sind in IT- /Technik- o. ä. Bereichen. Keiner, der bei einer Bank oder Versicherung arbeitet, jedenfalls. Mit der Klonarmee dort kann ich nichts anfangen. 

Gefällt mir

03.11.20 um 20:53
In Antwort auf

Zumnidest in den Firmen, wo ich gearbeitet habe bzw. arbeite, kann ich das nicht bestätigen. Da waren Kollegen von mir oder ich selbst nämlich immer in den Bewerbungsprozess eingebunden. Nicht als Personaler sondern als fachliche Beurteilung. Ich habe auch zig Bewerbungssschreiben gesehen und mit sortiert. Und war bei vielen Vorstellungsgesprächen dabei. Diese Selektion gab es da nicht. Es gab
- taugt fachlich? 
- passt ins jeweilige Team?
- will mehr Geld, als die Firma zahlen will?
Geschlecht und Herkunft hingegen - ist mir nie aufgefallen, dass da je entsprechend selektiert wurde. 

Und wie gesagt: viele in meinem Umfeld arbeiten in deutschen Firmen, wo sich deutsch als Unternehmenssprache nicht mehr lohnt. 

Kann ich mir nur noch vorstellen, dass es an der Branche liegt, die meisten in meinem Umfeld sind in IT- /Technik- o. ä. Bereichen. Keiner, der bei einer Bank oder Versicherung arbeitet, jedenfalls. Mit der Klonarmee dort kann ich nichts anfangen. 

Ich bin aus der Versicherung, Immobilien und Finanzbranche.  Zudem war ich auch jahrelang im Arbeitsamt tätig. Das sind meine Erfahrungen und meine Realität. 

Gefällt mir

03.11.20 um 21:37
In Antwort auf

Ich bin aus der Versicherung, Immobilien und Finanzbranche.  Zudem war ich auch jahrelang im Arbeitsamt tätig. Das sind meine Erfahrungen und meine Realität. 

Ja, dann verstehe ich es besser. Die Branche unterscheiden sich in vielem zu meiner Branche. Auch wenn es in der Finanz- und Versicherungsbranche auch genug IT-Jobs gibt: würde ich auch für doppeltes Gehalt und doppelte Urlaubstage nicht machen 😉 
Und nie wieder Gastronomie und keine Ärzte. 

Der Rest ist verhandelbar. 😁

Aber niemand muss in Deiner Branche arbeiten. Mit oder ohne ausländischen Namen nicht. Es hindert einen niemand daran, dort hin zu gehen, wo nach Fähigkeiten, Kompatibilität sortiert wird, statt nach Name, Aussehen, Geschlecht oder was auch immer. 

Gefällt mir

03.11.20 um 22:49
In Antwort auf

Ja, dann verstehe ich es besser. Die Branche unterscheiden sich in vielem zu meiner Branche. Auch wenn es in der Finanz- und Versicherungsbranche auch genug IT-Jobs gibt: würde ich auch für doppeltes Gehalt und doppelte Urlaubstage nicht machen 😉 
Und nie wieder Gastronomie und keine Ärzte. 

Der Rest ist verhandelbar. 😁

Aber niemand muss in Deiner Branche arbeiten. Mit oder ohne ausländischen Namen nicht. Es hindert einen niemand daran, dort hin zu gehen, wo nach Fähigkeiten, Kompatibilität sortiert wird, statt nach Name, Aussehen, Geschlecht oder was auch immer. 

Es geht ja nicht nur um die Jobs, sondern auch um Immobilien. Bekommt man die Wohnung oder das Haus? Ist nicht alles so einfach leider. Und ich rede nicht nur von Miete. Es geht auch um Kauf. 

Gefällt mir

Kannst du deine Antwort nicht finden?

04.11.20 um 0:04
In Antwort auf

Es geht ja nicht nur um die Jobs, sondern auch um Immobilien. Bekommt man die Wohnung oder das Haus? Ist nicht alles so einfach leider. Und ich rede nicht nur von Miete. Es geht auch um Kauf. 

Tja weißt Du, als ich die letzten beiden Male eine Wohnung gesucht hatte, hatte ich einen deutschen Namen, mein Mann auch (beim letzten Mal war es der gleiche 😉 ). Und ich war schwanger bzw. wir hatten ein kleines Kind- und zwei große Hunde. Wahlweise war eins von beidem oder beides ein k. o. Kriterium. Voll lustig. Ganz ohne ausländischen Namen. 

Hätten wir mal lieber kein Kind haben sollen und besser auf Haustiere verzichtet, damit wir den werten Vermietern genehmer sind, was? Nein. Es anderen Recht zu machen, ist immer der falsche Weg im Leben, wenn Du mich fragst. Und zum Glück haben wir 2020, nicht 1520. Es gibt immer eine Wahl. Und Vermieter, Verkäufer, Arbeitgeber, ... die kompatibel sind, auch wenn man nicht ins Lieblingsschema von anderen der Sorte passt. 

1 -Gefällt mir

04.11.20 um 8:40
In Antwort auf

Hallo, 
ich stehe kurz vor meiner Hochzeit mit meinem Verlobten der gebürtiger Brasilianer ist.
Eigentlich wollte ich seinen Namen annehmen der portugiesisch klingt. Er meinte jetzt es wäre evtl besser wenn ich und unsere 2 Kinder meinen "deutschen" Namen behalten und er seinen + meinen als Doppelnamen annimmt.
Sein Argument ist das er Angst hat das die Kinder später bei Bewerbungen und anderen Sachen mit einem ausländischen Namen benachteiligt werden könnten.
Ich persönlich fühle mich ihm näher und mehr als Familie wenn wir alle genau gleich heißen.
Habt ihr da Erfahrungen gemacht mit einem südländischen Nachnamen hier in Deutschland oder evtl auch durch eine Hochzeit?
Ich denke da momentan mehr an die Kinder als an mich, vor allem an meinen Sohn der den Namen ja wahrscheinlich /evtl für immer behält. 

Ich habe damals bei der Hochzeit den Nachnamen meines Mannes angenommen und heiße nun schon seit vielen Jahren Phatipatanawong. 

Das meine Kinder oder ich dadurch irgendwelche Nachteile hätten könnte ich jetzt nicht sagen. 
Ich habe trotz meines Nachnamens eine guten Job und eine schöne Wohnung. 
Auch gesellschaftlich habe ich keinerlei Probleme. 

 

Gefällt mir

04.11.20 um 11:41

Wir haben uns entschieden, unserem Sohn den (arabischen) Nachnamen seines Vaters zu geben. Aus meiner Familie kamen auch die Bedenken, ob damit Nachteile verbunden sein könnten. Ich schließe es gar nicht aus, dass manche Arbeitgeber den Nachnamen (bzw. die "Herkunft" als Ausschlusskriterium betrachten, aber möchte man für jemanden arbeiten, der einen aufgrund dessen von vornherein ablehnt? Und was ist, wenn er irgendwann im Ausland arbeiten möchte? Dann würde ihm der "deutsche" Nachname auch nicht viel bringen.

1 -Gefällt mir

04.11.20 um 12:14
In Antwort auf

Hallo, 
ich stehe kurz vor meiner Hochzeit mit meinem Verlobten der gebürtiger Brasilianer ist.
Eigentlich wollte ich seinen Namen annehmen der portugiesisch klingt. Er meinte jetzt es wäre evtl besser wenn ich und unsere 2 Kinder meinen "deutschen" Namen behalten und er seinen + meinen als Doppelnamen annimmt.
Sein Argument ist das er Angst hat das die Kinder später bei Bewerbungen und anderen Sachen mit einem ausländischen Namen benachteiligt werden könnten.
Ich persönlich fühle mich ihm näher und mehr als Familie wenn wir alle genau gleich heißen.
Habt ihr da Erfahrungen gemacht mit einem südländischen Nachnamen hier in Deutschland oder evtl auch durch eine Hochzeit?
Ich denke da momentan mehr an die Kinder als an mich, vor allem an meinen Sohn der den Namen ja wahrscheinlich /evtl für immer behält. 

Meine Schwester heißt mit Nachnamen Yildirim, ich Harada. 

Nachteile bezüglich unseres Nachnamens hatten wir noch nie. 

Allerdings finde ich es schlimm das man sich heutzutage um seinen Nachnamen sorgen muss aus Angst im Beruf oder bei der Wohnungssuche  schlechter dazustehen oder gar ausgegrenzt zu werden. 

Mensch ist Mensch. Egal welcher Name oder welche Herkunft. 
 

Gefällt mir

04.11.20 um 13:44
In Antwort auf

Meine Schwester heißt mit Nachnamen Yildirim, ich Harada. 

Nachteile bezüglich unseres Nachnamens hatten wir noch nie. 

Allerdings finde ich es schlimm das man sich heutzutage um seinen Nachnamen sorgen muss aus Angst im Beruf oder bei der Wohnungssuche  schlechter dazustehen oder gar ausgegrenzt zu werden. 

Mensch ist Mensch. Egal welcher Name oder welche Herkunft. 
 

kein Mensch ist völlig frei von Vorurteilen und Schubladen.

Mag sein, dass wir uns das als Ideal wünschen, aber das ist mit Verlaub, nicht zu Ende gedacht. Wenn wir tatsächlich erst dann urteilen und entscheiden, wenn wir alles (wichtige) wissen, sind wir schlicht nicht lebensfähig.

Aber in diese "Falle" kann man in unzähligen Punkten und aus unzähligen "Gründen" laufen, die auszuschließen ist müßig.

Wie ich oben schon geschrieben habe: dann müßte man in Sachen Wohnungssuche auch auf Kind/er und Haustiere verzichten. Beispielsweise. Denn ja: ohne Kind/er und Haustiere ist es einfacher ein Wohnung zu finden, mit einem oder gar beidem steht man ganz real schlechter da. Beide werden oft genug schlichtweg nur als "Problem in Spe" angesehen. Ja, sorry, aber "Ihr mich auch mal, liebe Vermieter" - ich richte nicht mein Leben nach sowas aus. Weder was meinen Nachnamen noch unser Kind noch Hund/e betrifft. Es gibt auch Vermieter, die Hunde mögen und selbst Kind/er haben. Bei denen werde ich dann mit Hund und Kind wohl bevorzugt. Es gibt auch Arbeitgeber, die sich um ein internationales Umfeld bemühen. Oder vielleicht gerade Geschäftsbeziehungen nach xxx aufbauen, wo jemand, der einen Bezug zur Kultur hat, logischer Weise bevorzugt werden würde, gerade weil er / sie nicht "Müller" heißt.

Nein, man muss sich nicht sorgen. Du sagst doch selbst - Du hattest noch nie Probleme, wie passt das zu dem Satz, dass man sich sorgen müsste?

Gefällt mir

17.11.20 um 19:22

Ich bin Ingenieurin. Aus eigener Anschauung möchte ich mich einigen meiner Vorredner*innen anschließen. Es gibt durchaus Unternehmen, genauer gesagt Abteilungen, in denen ganz spezifisch Menschen mit Migrationshintergrund eingestellt werden, zum Beispiel zur Besetzung von Stellen, in denen Fremdsprachen oder interkulturelle Kompetenzen im Allgemeinen erforderlich sind. Aber das Unternehmen könnte auch denken, dass es bei Ausländer*innen Geld sparen kann. Doch leider ist ein undeutscher Name ein ziemlich deutliches Hindernis, insbesondere bei der Wohnungssuche. Ich würde auch nie angeben, dass ich ein Musikinstrument spiele.

Gefällt mir

09.12.20 um 13:27
In Antwort auf

Ja ist leider so. Öffentlich sagt das keiner. Man bekommt dann die Vorgabe von den Chef wer eingeladen wird oder eine Zusage bekommt und wer nicht. Die mit ausländischen Namen sind fast immer raus. Habe tausende absagen ausgesprochen deswegen. Egal ob Wohnungen oder Jobs. Ich habe ja auch Migrationshintergrund und sofort den Namen meines Mannes angenommen. 

hierzu gibt es auch umfangreiche Statistiken im Internet 

Ich denke, das liegt aber nicht nur am auslaendischen Namen. Sondern daranWELCHE Nationalitaet sich dahinter verbirgt.

Ich habe noch nie gehoert, dass franzoesische  englische oder portugisische Namenstraeger benachteiligt wurden.Arabisch  tuerkisch leider schon 

Zumindest ist das in den ueblichen  Regionen so.

Im tiefbrauen Nord- und Suedosten mag es so sein, dass jeder!!! Name auslaend Herkunft schnell herausgewaehlt wird.

Genau dort, wo ca ein Fuenftel Namen  wendischer und anderweitig slawischer Herkunft  traegt- aber den stolzen Ger. ma. nen gibt.
 

Gefällt mir

09.12.20 um 13:38
In Antwort auf

Ich denke, das liegt aber nicht nur am auslaendischen Namen. Sondern daranWELCHE Nationalitaet sich dahinter verbirgt.

Ich habe noch nie gehoert, dass franzoesische  englische oder portugisische Namenstraeger benachteiligt wurden.Arabisch  tuerkisch leider schon 

Zumindest ist das in den ueblichen  Regionen so.

Im tiefbrauen Nord- und Suedosten mag es so sein, dass jeder!!! Name auslaend Herkunft schnell herausgewaehlt wird.

Genau dort, wo ca ein Fuenftel Namen  wendischer und anderweitig slawischer Herkunft  traegt- aber den stolzen Ger. ma. nen gibt.
 

Ach ja und dieBranche zaehlt natuerlich. Banken etc.... sind nicht gerade als tolerant und  objektiv bekannt.


Dafuer bekommt Jens Spahn fuer den Villenkauf in Dahlem von seinem ehemaligen Bank AG eine Kredit zu sehr guten Konditionen.

Und nein ich bin nicht neidisch... ich lebe im gleichen Stadtteil.

Aber nur mal so als Beispiel, wie unterschiedlich gewertet wird.Waere das ein tuerkischer Ingenieur gewesen--- der haette das vermutlich nicht bekommen. 

Wobei ... wenn ein Abu Chaker Remmo oder AlZein aufkreuzen wuerde( einschlaegig bekannte arabische Mafiaclans in Berlin) wuerde ich denen aich nichts verkaufen.
Liegt aber an der kriminellen Familienzugehoerigkeit und nicht an der Ethnie

Gefällt mir

14.12.20 um 11:56
In Antwort auf

Hallo, 
ich stehe kurz vor meiner Hochzeit mit meinem Verlobten der gebürtiger Brasilianer ist.
Eigentlich wollte ich seinen Namen annehmen der portugiesisch klingt. Er meinte jetzt es wäre evtl besser wenn ich und unsere 2 Kinder meinen "deutschen" Namen behalten und er seinen + meinen als Doppelnamen annimmt.
Sein Argument ist das er Angst hat das die Kinder später bei Bewerbungen und anderen Sachen mit einem ausländischen Namen benachteiligt werden könnten.
Ich persönlich fühle mich ihm näher und mehr als Familie wenn wir alle genau gleich heißen.
Habt ihr da Erfahrungen gemacht mit einem südländischen Nachnamen hier in Deutschland oder evtl auch durch eine Hochzeit?
Ich denke da momentan mehr an die Kinder als an mich, vor allem an meinen Sohn der den Namen ja wahrscheinlich /evtl für immer behält. 

Hallo,

ich habe einen persischen Nachnamen, ebenso meine Kinder.
Wir hatten, aufgrund unseres Namens, (wissentlich) noch nie irgendwelche Nachteile.

Ich habe den Job bekommen, auf den ich mich beworben habe und auch ein Hauskauf war kein Problem.

Anders ist es bezüglich des "orientalischen" Aussehens unserer Jüngsten. Aufgrund ihres Äußeren, wurde sie leider bereits des Öfteren mit Vorurteilen und Pauschalisierungen konfrontiert.

LG Lalea

Gefällt mir