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Aufweichung des Friedensbegriffs

12. Oktober 2009 um 17:30

Obama sorgt für Entspannung auf der politischen Weltbühne, das mag sein. Aber sein Land führt Krieg und damit ist er Kriegsherr. Noch dazu ist sein fortgesetzter "Krieg gegen den Terror" völkerrechtlich nicht unumstritten.

Die Nobelpreisvergabe an Barack Obama ist nicht nachvollziehbar, ohne den Begriff des Friedens aufzuweichen.
Es stimmt nachdenklich bis ärgerlich, daß eigentlich gebildete und intelligente Menschen, wie es die Mitglieder des Nobelpreiskommitees sein wollen, sich für einen solchen Kompromiss und Relativismus ethisch-humanistischer Wertbegriffe hergeben.

Es geht damit das völlig falsche Signal an die Weltöffentlichkeit: "Auch der Kriegsherr wird zum Friedensfürst gekürt, solange er nur zu den Guten gezählt wird."
Eine solche Relativierung des Friedensbegriffs ist eine Schande für die westliche Zivilisation.

Diese Preisvergabe stellt eine Entwertung eines der höchsten Werte dar, welche die Menschheit anstreben könnte.

Sie stellt eine Provokation jener Länder dar, die sich unverhältnismäßigen militärischen Angriffen der USA ausgesetzt sehen.

Mehr noch: Sie stellt eine Verhöhnung der Menschen dar, die durch amerikanische Soldaten verletzt werden und sterben.

Sicherlich werden kluge Rhetoriker den Sachverhalt zu plausibilisieren wissen. Ihnen sei aber gesagt, daß es beim Begriff "Frieden" nichts zu deuteln gibt. Die Abwesenheit von Krieg ist das mindeste Kriterium, das uns in diesem Sinne von Frieden sprechen lassen kann.

LG.


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12. Oktober 2009 um 18:10

Aber nett ist er doch
auch seine Frau und Kinder. Da kann man schon mal alle Augen zudrücken bei den Taten. Und die die Ahnung haben werden schon wissen warum er sich dies verdient hat.
Ich weiß nicht ob es je in der Geschichte so viele Täuschungen gab wie jetzt. Was einem alles verkauft wird ist schon nicht mehr normal. Ein Friedensstifter hat es denn umso leichter in Kriege zu ziehen um den "Frieden" zu verbreiten.
Nachdenken, hinterfragen und nochmals denken.
Es IST nun mal Tatsache, dass er sich im Krieg befindet.

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12. Oktober 2009 um 18:20

Auf Teufel komm raus gegenseitig, jeder will die höchsten wirtschaftlichen Zuwachsraten haben ...
aber das ist auch das was "der" Einzelne will. Wenn der eine oder andere dahinter steigt, dass es Dinge gibt die mehr befriedigen als 100 Paar Schuhe im Schrank, dann bricht das Ganze noch früher zusammen.

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12. Oktober 2009 um 18:24

Das geld abzuschaffen
hatte mir gerade gestern vorgestellt wie es wohl wäre wenn der Kapitalismus beendet wäre und völlig neue Regierungen kämen. Und man denen die zum großen Teil alleine wegen der Zinsen die Länder verschuldet haben sagt, dass sie zwar ihr Recht bekommen was die Schulden betrifft, allerdings ohne Zinsen.
Ganz ohne Geld weiß ich nicht. Geht ja schlecht seinem Stromanbieter Kartoffeln zum Tausch zu bringen.

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