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Aufruf: Tibethilfe und Boykott der Olympiade

24. März 2008 um 1:11

Hallo erstmal, (wieder da)

ich möchte euch bitten die derzeitige Lage in Tibet ernstzunehmen und an jeglichen Friedensmisisonen teilzunehmen soweit es mögich ist.


Es ist Alarmstufe rot angesagt: Die Chinesische Regierung hat bereits alle Ausländer dazu aufgerufen Tibet zu verlassen, damit das chinesische Militär einmarschieren kann.

ich bin entsetzt über die gewaltsame Reaktion der chinesischen Führung und ihrer Sicherheitskräfte auf die zunächst friedlichen Demonstrationen in der tibetischen Hauptstadt Lhasa. Für die Eskalation der Gewalt, die inzwischen zu mehreren Todesopfern und vielen Verletzten geführt hat, ist allein die chinesische Führung verantwortlich. Seit schon über 2 Wochen demonstrieren Mönche
für die Freiheit Tibets. Augenzeugen berichten von über 1000 Demonstranten.

Statt die Forderungen der Demonstranten ernst zu nehmen und den Dialog zu suchen, lässt die chinesische Führung den Protest brutal niederschlagen. Sie verweigert sich jeder politischen Auseinandersetzung und versucht durch das Kappen von Telefonleitungen und Internetzugängen Nachrichten über die Geschehnisse zu unterdrücken.

Solange die Forderungen der Tibeter nach politischer, religiöser und kultureller Selbstbestimmung nicht erfüllt werden, wird Tibet nicht zur Ruhe kommen!

Lasst uns protestieren nachdrücklich gegen das brutale Vorgehen und die chinesische Regierung dazu aufrufen, die Übergriffe umgehend einzustellen, alle Inhaftierten sofort freizulassen und das Recht auf freie Meinungsäußerung zu achten.

Die tragische und anhaltend ernste Menschenrechtslage in Tibet, die seit über 4 Jahrzehnten währt, ist ein Symptom eines tieferen Problems, das dringend internationaler Intervention bedarf.

Die eigentliche Ursache für die groben Menschenrechtsverletzungen und die gespannte Lage in Tibet ist politisch. Sie ist das Resultat der chinesischen kommunistischen Invasion und Besetzung Tibets, die 1949 begann.

Es ist klar, daß das Problem Tibet nicht gelöst werden kann, solange keine umfassenden Verhandlungen ernsthaft und mit Nachdruck zwischen den führenden Vertretern der Regierung der VR China und der Tibetischen Regierung-im-Exil stattfinden. Seine Heiligkeit der Dalai Lama hat wiederholt dazu aufgerufen solche Gespräche stattfinden zu lassen und betont, daß sie ohne Vorbedingungen
erfolgen sollten. Er bekundete seine Bereitwilligkeit, selbst mit den chinesischen Politikern zusammenzutreffen, und er bestimmte Stellvertreter, um einen Dialog mit China einzuleiten.

Trotz ihrer gegenteiligen Rhetorik weigert sich die Regierung der VR China jedoch, Seine Heiligkeit oder seine Vertreter zu treffen.

Jetzt haben wir die Chance auf die Chinesische Regierung Druck auszuüben, jawohl WIR! Denn die Olympiade Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und die Chinesen versuchen alles, damit das "schöne" Bild Chinas nicht in negative Schlagzeilen umgewandelt wird!

Ich, die China doch so liebt kann das nicht mehr dulden, denn vergesst nicht:
Den Tibeter ist vollkommen bewusst in welch lebensgefährliche Situation sie sich und ihre Familien gerade bringen mit ihren Aufständen- aber sie widersetzen sich trotzdem! Und sie brauchen Hilfe und Unterstützung!

Leute traut euch! Ich sage nicht bildet einen neue Hippie revolution und geht nackt auf die Strassen, aber wenn es sein muss! Lasst euch von euren täglichen Routinelauf nicht einnehmen und öffnet die Augen!

Euch wird hier nichts passieren, auf die Strassen gehen und an Friedenstreffen teilzunehmen wird euch nur eine Stunde eurer Zeit kosten. Lasst uns unsere Politiker dazu auffordern, mit den Chinesen zu kommunizieren und zum Boykott der Olympiade aufrufen!!!!

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25. März 2008 um 12:40

Man
sollte die Olympiade wirklich boykottieren! In so einem Land sollte ein friedliches Treffen zwischen den Nationen nicht stattfinden!

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25. März 2008 um 13:05

Ein schönes (Dienstleistungs-)Land...
... mit Menschen, deren Leben nichts wert ist!

Eine Freundin von mir arbeitet dort in der Botschaft und ich bekomm fast jeden Tag mit, dass das Lächeln der Chinesen ein Nichtssagendes ist.

Schon längst boykottiert...

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2. April 2008 um 23:18

Ich wäre auch für ein boykott
doch es wird nicht dazu kommen. aus einem einfachen grund. dieses problem in tibet existiert nicht seit gestern, sondern seit jahren. man hätte von vorne rein die olympiade nicht nach china bringen sollen, wenn man doch beachtet wieviele menschenrechtsverletzungen und hinrichtugnen in diesem land stattfinden, darüberhinaus gab es die unterdrückung der tibeter auch zum zeitpunkt der olympiadebekanntgabe in china.

den meisten hat es nicht wirklich interssiert, was in china passiert bzw. in tibet, da es wieder öffentlich gemacht wurde, muss man was dazu sagen, so auch die politiker jetzt, aber sie wussten natürlich auch schon vorher bescheid, doch wollten sich nicht mit der großmacht china verkrachen.

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