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Arbeitgeber fragt 4h nach Krankmeldung nach, wann wieder da

6. November 2017 um 13:03

Hallo ihr lieben, 

ich habe mal eine Frage, ich arbeite in einem kleinen Betrieb. Ich war bisher vllt 2-3 mal krank (nicht länger als 3-4 Tage), aber jedesmal wenn ich mich krankmelde (das passiert morgens) dauert es keine 5 Stunden bis sich mein Arbeitgeber meldet und fragt, ob ich denn morgen wieder da sei, bzw. selbst nach Auskunft, dass ich 3 Tage krank geschrieben bin wird täglich nachgefragt und darauf hingewiesen ich solle mich melden, wenn ich vorher wieder gesund sei.
Ich habe bisher IMMER ein Krankmeldung vom Arzt vorgelegt, selbst wenn es nur ein Tag war. 
Ich finde das Verhalten unangebracht, unangenehm und muss sagen, dass ich mich kaum erholen kann, da ich innerlich Stress aufbaue. 
Ich weiß, das ich gebraucht werde, dennoch finde ich es unpassend. 
Leider gibt es bei uns auch welche, die wegen leichten Kopfschmerzen zuhause bleiben oder weil sie schlecht geschlafen haben. 

Wollte nun mal fragen, wie es bei euch so aussieht, wie handhaben es eure Arbeitgeber? Ist das normal, das ein Arbeitgeber so oft / schnell nachfragt? 

LG Johanna

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7. November 2017 um 12:54

Also grundsätzlich ist es bei mir auf der Arbeit so, dass man den Arbeitgeber darüber informieren muss, wie lange man voraussichtlich krank ist. Dann ist es üblich, dass man sich ein oder zwei Tage vor Ende der Krankschreibung wieder meldet um sich wieder gesund zu melden. Grundstätzlich wird man während der Krankheit nicht angerufen, höchstens am letzten Tag, wenn man es versäumt hat, sich zu melden.

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7. November 2017 um 12:59
In Antwort auf jonas1989

Also grundsätzlich ist es bei mir auf der Arbeit so, dass man den Arbeitgeber darüber informieren muss, wie lange man voraussichtlich krank ist. Dann ist es üblich, dass man sich ein oder zwei Tage vor Ende der Krankschreibung wieder meldet um sich wieder gesund zu melden. Grundstätzlich wird man während der Krankheit nicht angerufen, höchstens am letzten Tag, wenn man es versäumt hat, sich zu melden.

ja, eben, weil das muss der AG nun einmal wissen - und wenn die Info fehlt, telefoniert er der hinterher, ist doch völlig nachvollziehbar.

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7. November 2017 um 13:41
In Antwort auf johanna8900

Hallo ihr lieben, 

ich habe mal eine Frage, ich arbeite in einem kleinen Betrieb. Ich war bisher vllt 2-3 mal krank (nicht länger als 3-4 Tage), aber jedesmal wenn ich mich krankmelde (das passiert morgens) dauert es keine 5 Stunden bis sich mein Arbeitgeber meldet und fragt, ob ich denn morgen wieder da sei, bzw. selbst nach Auskunft, dass ich 3 Tage krank geschrieben bin wird täglich nachgefragt und darauf hingewiesen ich solle mich melden, wenn ich vorher wieder gesund sei.
Ich habe bisher IMMER ein Krankmeldung vom Arzt vorgelegt, selbst wenn es nur ein Tag war. 
Ich finde das Verhalten unangebracht, unangenehm und muss sagen, dass ich mich kaum erholen kann, da ich innerlich Stress aufbaue. 
Ich weiß, das ich gebraucht werde, dennoch finde ich es unpassend. 
Leider gibt es bei uns auch welche, die wegen leichten Kopfschmerzen zuhause bleiben oder weil sie schlecht geschlafen haben. 

Wollte nun mal fragen, wie es bei euch so aussieht, wie handhaben es eure Arbeitgeber? Ist das normal, das ein Arbeitgeber so oft / schnell nachfragt? 

LG Johanna

Als Arbeitgeber ist es sein Recht das nachzufragen, da er das ja wissen muss, wann du wieder einsatzbereit bist. 

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7. November 2017 um 14:17

nun, wenn sie am "ersten Tag gleich morgens" auf Arbeit anruft - hat sie sicher noch keine AU vorgelegt, oder? Auch wenn sie selbst für einen Tag eine hat, wird sie wohl vor dem Doc auf Arbeit Bescheid sagen - ist zumindest bei uns so.
Also weiß der AG so nicht, ob er für den nächsten Tag noch eine Vertretung organisieren muss oder die TE wieder da ist - also ruft er nach 4-5h an, um nach der Prognose zu fragen. Wenn man für Mittwoch eine Vertretung braucht, ist es nun aber schon gewaltig viel sinnvoller, wenn man sich ab Dienstag Mittag darum kümmern kann und nicht erst Mittwoch früh ^^

Und ich weiß ja nicht, was die TE arbeitet, aber stell Dir eine Verkäuferin in einer Bäckerei oder eine Busfahrerin vor. Wenn man da eine AU von Montag bis Freitag vorliegen hat, und der Kollege steht am Donnerstag wieder auf der Matte, wo extra ein anderer Kollege den freien Tag umgeplant hat, um die Vertretung zu übernehmen, ist das so verdammt ärgerlich, dass man ab da bestimmt immer betonen wird, dass jemand, sollte er früher wieder da sein, doch BITTE so zeitig wie mgl. Bescheid sagt. Auch bei noch so vorbildlichen Mitarbeitern. (die nicht vorbildlichen kommen wahrscheinlich eh nicht am Donnerstag, wenn sie bis Fr. krank geschrieben sind )
Oder in meinem Bereich: wenn mein Chef extra weil ich nicht da bin, Projekte verschoben hat und dann komme ich doch eher wieder - wird der sich ziemlich ärgern, dass er alles umsonst umdisponiert hat.

Wie gesagt: es ging um ein kleines Unternehmen - bei denen zählt so was verdammt viel.

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7. November 2017 um 14:38

wenn es - wie bei mir und @jonas - für alle Mitarbeiter die verbindliche Regel gibt, dass sie sich melden, bevor sie wiederkommen, egal, ob planmässig oder nicht - nein.
Aber ich denke, wenn es die Regel bei der TE bereits gibt, hätte sie die erwähnt.

Zudem ging es ja auch explizit um den ersten Tag in ihrem Ausgangsposting (seit dem meldet sie sich ja nicht mehr - weder hier noch im Paralellthread).

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7. November 2017 um 14:59

Arbeitgeber morgens bescheid geben, dann Krankmeldung hinschicken und ihm sagen ab wann man wieder da ist und wenn er dich dann weiterhin anruft einfach nicht rangehen. Du bist dazu nicht verplichtet und wenn kannste immernoch behaupten du hast im Bett  gelegen geschlafen und das handy nicht gehört. Dein Arbeitgeber macht das nur so lange wie du darauf noch eingehst. Der wird dann schon ruhiger werden. Und so oft ist man ja auch normalerweise nicht krank, dass es zu einem Normalzustand wird.

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7. November 2017 um 16:41

Parallelthread meint in dem Falle: einer der Klone dank Forenbug. Kurz: da steht das gleiche.

Wie beispielsweise:
"aber jedesmal wenn ich mich krankmelde (das passiert morgens) dauert es keine 5 Stunden bis sich mein Arbeitgeber meldet und fragt, ob ich denn morgen wieder da sei"
=> finde ich völlig normal. Wie gesagt. Klar will der Chef am gleichen Tag noch wissen, ob er auch für den nächsten eine Vertretung will. Gibt es doch gar keine Diskussion.

UND ja, da steht auch:
"selbst nach Auskunft, dass ich 3 Tage krank geschrieben bin wird täglich nachgefragt und darauf hingewiesen ich solle mich melden, wenn ich vorher wieder gesund sei."
=> Bei @jonas ruft niemand tgl. an - bei mir auch nicht, aber dafür gilt bei uns beiden: egal, was auf der AU steht, 1-2 Tage bevor ich wieder da bin und / oder die AU abläuft, rufe ICH an. Damit ist das auch obsolet, dass mich jmd. anruft - und für alle Beteiligten alles klar.

Und ja, würde ich bei BMW arbeiten, wäre das sehr wahrscheinlich nicht so, dann würde es völlig reichen, ich habe eine AU, auf der steht 06.11. bis 09.11. - und dann bin ich am 10. da oder ich rufe am 10. halt noch mal an, dass ich nicht komme, oder ich komme doch schon am 9. dann habe ich weniger Krankheitstage in der Statistik - schick für die Kosmetik, aber nicht wichtig.
Ich arbeite aber nicht bei BMW, sondern in einer Firma mit nur 15 Leutz - und da ist es etwas ganz anderes.

 

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7. November 2017 um 18:57

Hallo ihr Lieben, Danke für eure zahlreichen Antworten! 
Nach dem lesen der Antworten kann ich 2 Schlüsse ziehen, dass ich evtl die Rückfrage des Chefs zu eng gesehen habe, aber wohl auch, dass aufgrund des kleinen Betriebes (ca 40 Angestellt) jeder gebraucht wird und es für deren Planung wichtig ist, war mir so gar nicht bewusst, aber recht habt ihr. Ich bin junge 22 Jahre und erst seit 1,5 Jahren in dem Betrieb. 

Also, um es nochmal etwas genauer zu beschreiben, für gewöhnlich melde ich mich morgens VOR Arbeitsbeginn krank und oft kommt eine Rückfrage vom Chef ehe ich es zum Arzt geschafft habe, sagte aber zu ihm morgens, ich melde mich, wenn ich genaueres weiß. Bemühe mich auch eigentlich immer vor 12 Uhr am Kranktag um einen Arzttermin um eben Auskunft zu geben - bin bisher auch nie wegen "nur Kopfschmerzen" o.ä. Zuhause geblieben. 

Für mich war das Verhalten meines Chefs nur sehr unangenehm, da ich ihm z.B. Einmal mitgeteilt hatte, das ich von einem Montag bis einschließlich Donnerstag krank geschrieben bin (grippaler Infekt - habe ihm bisher auch immer den Grund gesagt) und er sich täglich erkundigt hatte, ob mit mir am Folgetag schon wieder zu rechnen wäre. 
Da kam ich kaum zur Ruhe weil ich irgendwie ein schlechtes Gewissen hatte, als würde er einem nicht glauben.

Leider gibt es eben auch Leute im Betrieb, die gerne mal wegen einer langen Nacht oder Kopfschmerzen zuhause bleiben. 

Danke für eure zahlreichen Antworten! 
LG eure Johanna 

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7. November 2017 um 19:33
In Antwort auf johanna8900

Hallo ihr Lieben, Danke für eure zahlreichen Antworten! 
Nach dem lesen der Antworten kann ich 2 Schlüsse ziehen, dass ich evtl die Rückfrage des Chefs zu eng gesehen habe, aber wohl auch, dass aufgrund des kleinen Betriebes (ca 40 Angestellt) jeder gebraucht wird und es für deren Planung wichtig ist, war mir so gar nicht bewusst, aber recht habt ihr. Ich bin junge 22 Jahre und erst seit 1,5 Jahren in dem Betrieb. 

Also, um es nochmal etwas genauer zu beschreiben, für gewöhnlich melde ich mich morgens VOR Arbeitsbeginn krank und oft kommt eine Rückfrage vom Chef ehe ich es zum Arzt geschafft habe, sagte aber zu ihm morgens, ich melde mich, wenn ich genaueres weiß. Bemühe mich auch eigentlich immer vor 12 Uhr am Kranktag um einen Arzttermin um eben Auskunft zu geben - bin bisher auch nie wegen "nur Kopfschmerzen" o.ä. Zuhause geblieben. 

Für mich war das Verhalten meines Chefs nur sehr unangenehm, da ich ihm z.B. Einmal mitgeteilt hatte, das ich von einem Montag bis einschließlich Donnerstag krank geschrieben bin (grippaler Infekt - habe ihm bisher auch immer den Grund gesagt) und er sich täglich erkundigt hatte, ob mit mir am Folgetag schon wieder zu rechnen wäre. 
Da kam ich kaum zur Ruhe weil ich irgendwie ein schlechtes Gewissen hatte, als würde er einem nicht glauben.

Leider gibt es eben auch Leute im Betrieb, die gerne mal wegen einer langen Nacht oder Kopfschmerzen zuhause bleiben. 

Danke für eure zahlreichen Antworten! 
LG eure Johanna 

weißt Du wie oft ich schon "wegen Kopfschmerzen" krank war? Neben Fieber die häufigste Ursache, dass ich nicht arbeiten kann. Mein Job basiert auf Konzentration. Vielleicht hattest Du mit Deinen "jungen 22 Jahren" nur noch nie eine richtige Migräne gehabt - danach weißt Du GANZ sicher, wieso man wegen Kopfschmerzen völlig berechtigt krank zu Hause bleiben kann. Spätestens wenn Du mal eine von der Sorte hattest, wo selbst Licht unerträglich ist. Aber auch weit darunter kann ich in einem Job, wo Konzentration alles ist, eben nicht arbeiten. Und das hat mit dem "blau machen", nach dem es bei Dir klingt, überhaupt nichts zu tun ^^

Aber dann rede doch mal mit Deinem Chef, erkläre ihm, dass Dir klar ist, wie wichtig das für ihn ist, weil er ja alles planen muss und triff mit ihm gemeinsam eine andere Vereinbarung - wäre vermutlich für Euch beide sinnvoller. Ich glaub jetzt eher nicht, dass es Deinem Chef totalen Spaß macht, ständig zu quengeln

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7. November 2017 um 19:57

Liebe lana1010, indem man zum Arzt geht und die Symptomatik schildert, oft ahnt man sowas ja auch, wenn man Magen-Darm hat, das es so 2-3 Tage sind, bei starker Erkältung eben 4-5 usw. 
Sind ja dann auch nur ca. Angaben. Aber wenn man z.B eine AU für 4 Tage hat, aber ich mich am 2. Tag schon wieder so fühle, das ich den 4. kranktag nicht brauche, teile ich das meinem Chef mit. 
Kann ja mal vorkommen, das der Arzt länger krank schreibt als man eigentlich ist 

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7. November 2017 um 20:01
In Antwort auf avarrassterne1

weißt Du wie oft ich schon "wegen Kopfschmerzen" krank war? Neben Fieber die häufigste Ursache, dass ich nicht arbeiten kann. Mein Job basiert auf Konzentration. Vielleicht hattest Du mit Deinen "jungen 22 Jahren" nur noch nie eine richtige Migräne gehabt - danach weißt Du GANZ sicher, wieso man wegen Kopfschmerzen völlig berechtigt krank zu Hause bleiben kann. Spätestens wenn Du mal eine von der Sorte hattest, wo selbst Licht unerträglich ist. Aber auch weit darunter kann ich in einem Job, wo Konzentration alles ist, eben nicht arbeiten. Und das hat mit dem "blau machen", nach dem es bei Dir klingt, überhaupt nichts zu tun ^^

Aber dann rede doch mal mit Deinem Chef, erkläre ihm, dass Dir klar ist, wie wichtig das für ihn ist, weil er ja alles planen muss und triff mit ihm gemeinsam eine andere Vereinbarung - wäre vermutlich für Euch beide sinnvoller. Ich glaub jetzt eher nicht, dass es Deinem Chef totalen Spaß macht, ständig zu quengeln

Hallo, 
entschuldige bitte meinen Formulierung, das sollte nicht gegen die Leute gehen, die wirklich an solch gemeinem Kopfschmerzen leiden. Sondern mehr solche "leichten" Kopfschmerzen / lange Nacht gehabt haben... 
sicherlich meine ich nicht die Art von Kopfschmerz die du geschildert hast, verzeih! 

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9. November 2017 um 13:29

Hallo, Danke. 

So habe ich es bun auch mit mit meinem Chef besprochen, dass ich mich nach dem krankmelden sobald ich beim Arzt war melde, somit er nicht hinterfragen brauch und ich mich, sobald ich absehen kann, wann ich wider da bin (spätestens am letzten Tag vor Ende der AU) Bescheid geben, das ich am folge Tag wieder da bin, oder eben nicht. 

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir mit Rat zur Seite standen. 

Mein Chef hat sich dafür auch noch mal entschuldigt - für die 3 Tage an denen er ständig nachfragte, es waren wohl mehrere Mitarbeiter erkrankt und dadurch Not am Mann, er stand entsprechend unter Druck, alle Bereiche abzudecken. 

LG eure Johanna 

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9. November 2017 um 14:10
In Antwort auf johanna8900

Hallo, Danke. 

So habe ich es bun auch mit mit meinem Chef besprochen, dass ich mich nach dem krankmelden sobald ich beim Arzt war melde, somit er nicht hinterfragen brauch und ich mich, sobald ich absehen kann, wann ich wider da bin (spätestens am letzten Tag vor Ende der AU) Bescheid geben, das ich am folge Tag wieder da bin, oder eben nicht. 

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir mit Rat zur Seite standen. 

Mein Chef hat sich dafür auch noch mal entschuldigt - für die 3 Tage an denen er ständig nachfragte, es waren wohl mehrere Mitarbeiter erkrankt und dadurch Not am Mann, er stand entsprechend unter Druck, alle Bereiche abzudecken. 

LG eure Johanna 

find ich super, dass Ihr da die Aussprache gesucht habt - und das es so gut geklappt hat, dass Ihr dabei das gegenseitige Verständnis aufbauen konntet.

Viel Erfolg - und Spaß in Deinem Job weiterhin

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