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Anscheinend geht's uns echt zu gut

21. Februar 2005 um 22:58


Muss jetzt mal so ein paar Gedanken von mir mal Luft machen:

Ausschlaggebend sind die Dauer-Nerv-Postings von "prinzessinlee" und der Lebenswandel eines Freundes von mir.

Ich habe das Gefühl, dass es uns in diesem Land mit seinem Sozialsystem anscheinend noch viel zu gut geht. Meine Kritik richtet sich nicht an Menschen mittleren Alters, die arbeitslos werden und aufgrund ihres Alters Schwierigkeiten haben, wieder in den Arbeitsmarkt reinzukommen. Auch nicht gegen die alleinstehende Mutter, die finanzieller Unterstützung bedarf.

Nehmen wir also diesen Freund von mir: er ist fast 24 Jahre alt und hat seit mindestens 4 Jahren nicht mehr richtig gearbeitet. Er bezieht Sozialhilfe nach Hartz IV und Kindergeld. Und ich kriege die absolute Krise, wenn er darüber meckert, dass "der Euro ja nichts mehr wert sei". Ja, was erwartet er denn, was er sich von dem Geld leisten können müsste?! Wieso hat er ein Handy, eine Wohnung, einen Fernseher? Bestellt sich regelmäßig komische Dinge aus dem Fernsehen wie Stepper oder Cremes, von denen er meint er bräuchte die.

Er geht regelmässig auswärts essen und jammert darüber, dass das Geld manchmal nicht für's Ausgehen am Wochenende reicht. Letzlich hat er bei mir über's Internet neue Schuhe für 114 bestellt(?!)
.
Er ist schon so daran gewöhnt, seine Sozialhilfe zu beziehen, dass er die als eine Art "Einkommen" betrachtet. Er redet davon, er hätte "Bedürfnisse", klar, wenn man den ganzen Tag von Fernsehen und Werbung beeinflusst wird... und völlig den Bezug zu seiner Situation und zur Realität verloren hat..

Ich frage micht, ob es da einen Unterschied zwischen Städtern und Dörflern gibt.
Ich bin auf dem Dorf groß geworden.. Als bei uns damals das Geld knapp wurde, ist meine Mutter putzen gegangen. Mein Vater hat neben seinem Krankenpflegejobs noch nebenbei Rechner zusammengeschraubt um unseren Lebensunterhalt zu sichern. Eine lange Zeit lang waren meine Eltern selbstständig.. Sie haben sich um den Unterhalt selbst gekümmert. Ich wusste nicht einmal, dass es das Sozialamt gibt. Geschweige denn wäre ich auf die Idee gekommen, dass der Staat irgendwie für unseren Unterhalt aufkommen muss.

Wenn ich als Kind Geld brauchte, bin ich samstags Zeitungen austragen gegangen und habe sonntags meinen Krempel auf dem Flohmarkt verkauft, um mein Taschengeld aufzubessern. Zudem hab ich noch Botengänge erledigt, für die es auch ein Trinkgeld gab.
Als ich später bei meinem Freund wohnte und plötzlich das Gehalt seines Nebenjobs neben dem Studium ausblieb, dann hatten wir halt keine Kohle und es gab auch eine Zeit, wo wir uns größtenteils von Aldi-Miracoli ernährt haben, weil das nur 59 Pfennig kostete. Mehr war einfach nicht drin und wir waren froh, dass wir satt wurden. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen über's Ausgehen am Wochenende nachzudenken. Als ich dann 16 war hab ich angefangen neben der Schule im Supermarkt Regale einzuräumen und mit 18 gekellnert.
Soll heissen, wenn ich Geld brauchte, habe ich überlegt, wie ich mich irgendwie "verdingen" kann und nicht, zu welchem Amt ich rennen muss.
Und dann hab ich auch sofort was gefunden. Ich hatte ja auch den Druck. Denn wenn ich mich nicht drum gekümmert habe, hatte ich im extremsten Falle nichts zu Essen bzw. musste Freunde oder Familie bitten, mir in der Not zu helfen. Aber das war wirklich nur für den Notfall!
Arbeitslose heutzutage (siehe dieser Freund) kennen ja diesen Druck gar nicht mehr. Er lässt sogar jeden Monat 50 auf ein Sparbuch gehen, damit er im Sommer evt. nach Ibiza fliegen kann.
Ja wo gibt's denn sowas? Da fehlt irgendwie völlig der Zusammenhang zwischen "Geld" und "Leistung".

Es ist schon traurig, dass eine Verkäuferin kaum mehr Geld zur Verfügung hat, als ein Sozialhilfeempfänger. Ich möchte jetzt nicht darüber diskutieren, ob eine Verkäuferin viel zu wenig Geld verdient, es geht einfach darum, dass das der richtige Weg ist, denn sie leistet(!) was für ihr Geld. Es ist schon schade, dass es kaum mehr ist, als das was jemand hat, der gar nichts tut. Aber es ist ihr Geld, und nicht ein Almosen! Und das man für's Nichtstun fast das gleiche bekommt, rechfertigt das Nichtstun nicht!

Und da drängt sich mir der Gedanke auf, dass es uns viel zu gut geht, wenn man so eine Einstellung haben kann.

Okay.. dieser Freund sagt ja, er will ja arbeiten.. aber damit ist es nicht getan. Die Arbeitssuche wird dann gern auf morgen verschoben, oder auf den nächsten Mittwoch, weil diesmal nicht "das Richtige" in den Stellenanzeigen war und so ziehen die Wochen ins Land. Und diese Bequemlichkeit kann er sich ja nur erlauben, weil er sein Geld vom Staat bekommt.
Ich hab damals kein Geld bekommen und hatte noch am gleichen Tag Arbeit, weil ich das Geld brauchte(!).

Oder Beispiel meine Schwester: Sie studiert, und das ziemlich erfolgreich. Hat aber nebenbei noch bis zu 3 Nebenjobs. Klar, sie bekommt Bafög, aber das muss sie ja auch zurückzahlen. Und wenn sie sog. "Bedürfnisse" hat, wie einen DVD-Player oder eine neue Bettdecke, dann muss sie halt auf Geburtstage und Weihnachten warten. Oder Extra-Schichten schieben. Und auch sie hat manches Wochenende einfach keine Kohle um auszugehen.. Und das ist dann eben so. Da muss man Prioriäten setzen, man kann nunmal nicht alles auf einmal haben.
Wie kann es sein, dass es jemanden, der sich teilweise 18 Stunden am Tag den A... aufreisst, schlechter gestellt ist, als ein Sozialhilfeempfänger? Ihr wird nämlich nichts geschenkt.

Ich denke, dass dieser Freund von mir zwar ein Extrem-Beispiel ist, aber doch bezeichnend für die Bequemlichkeit so mancher (gerade junger!) Arbeitslose.

Und ich glaube, dass diese Mentalität bei Stadtmenschen wesentlich stärker ist als auf dem Dorf. Ersteinmal hat man die ganzen Ämter direkt am Platz, hat jede Menge Möglichkeiten zum Ablenken und zum Zeitvertreib und gleichzeitig ist man wesentlich stärker dem "Konsumieren" ausgeliefert.
Vielleicht war es früher auch einfach anders...
Lag es am Dorf, dass da noch eher der Bezug zwischen Leistung und Geld bestand, dass es nicht so konsum- und wegwerf-geprägt war (technischer Schnickschnack, Mode/Markenklamotten, Dienstleistungen wie Friseur, Kosmetikerin etc.) oder ist das einfach eine Sache der Zeit und läuft auf dem Lande inzwischen ebenso?

Was meint ihr dazu?

LG
Endymia

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22. Februar 2005 um 7:51

Teilweise hast du sicherlich recht.
meine mutter betreut pflegekinder, die das jugendamt den eltern weggenommen hat. und da sind vögel bei: mit 17 das erste mal vater, inzwischen 5 kinder, kein schulabschluss, keinen beruf gelernt, und sozialhilfe-empfänger - IN DER DRITTEN GENETATION!!!
klar, und wenn die kinder nichts anderes von zuhause mitbekommen, wird es denen eines tages auch so gehen.
aber was soll man machen? die gesetze werden ja schon dauenrnd verschärft. grundsätzlich ist so ein soziales netz ja auch sinnvoll und die gesellschaft zieht auhc ihren nutzen daraus. und es wird leider immer leute geben, die versuchen, diese rechte auszunutzen und als hängemtte benutzen.
andersherum finde ich es auch nicht richtig, aus falsch verstandenem stolz die rechte und ansprüche die man hat nicht wahrzunehmen. gibt leider auch sehr viele (gerade ältere leute) die si ch für den gang zum sozialamt so sehr schämen, dass sie lieber hungern. habe in meiner zwangsdienstzeit da so einige fälle mitbekommen.
ein weiteres problem dabei ist, das viele leute gar nicht wissen, was ihnen eigentlich alles zusteht, wenn sie es nur beantragen würden. nur wer seine rechte kennt, kann sie auch beanspruchen. und da ist ja auch erstmal nix gegen einzuwenden. schleißlich hat sich der gesetzgeber ja auch was dabei gedacht, als er diese rechte geschaffen hat!

andererseits gibt es eine gewisse klientel, die nix aufm kasten hat. aber die kennen ihre rechte. das scheint sich da in der "szene" schnell rumzusprechen. (hab mal beim gericht n praktkum gemacht und da so meine erfahrungen gesammelt).

aber ich stimme dir zu: es ist teilweise schon frustrierend zu sehen, wie gering des abstand zwischen den unteren einkommen und den hilfegeldern ist. ich hab in meinen studentenjobs teilweise als ungelernte kraft mit ca 13 Euro/h aber auch mehr verdient als andere, die in ihrem job mit abgeschlossener berufserfahrung arbeiten.

zu deinem freund: ich kann mir nicht vorstellen, dass da alles mit rechten dingen zugeht. wenn der sich wirklich soo viel leisten kann, bestreitet er das entweder nicht aus den hilfsgeldern oder es riecht gewaltig nach sozialbetrug!

und es liegt meiner meinung nach nicht am dorf, sondern am elternhaus.

wenn man will, kann man das sozialsystem immer missbrauchen. aber auch die "oberschicht" (die es ja eigentlich gar nicht nötig hätte) schöpft ja kräftig gelder und fördermittel ab (und die haben auch das geld für die anwälte und e berater dafür!).

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22. Februar 2005 um 8:57

...es wird zuviel gejammert,
glaube ich auch.
Wenn man etwas selbstkritisch ist, merkt man es ja auch an sich selbst, wenn mein Einkommen mal nen Monat oder zwei nicht so ist, wie ich das gerne hätte, bin ich auch versucht, meinen Freunden was vorzuheulen, aber - hey! - ich hab ein Dach überm Kopf, was anzuziehen, genug zu essen, kann mir einige Annehmlichkeiten leisten...
Das heißt, bevor ich jammer, zu wenig zu haben könnte ich meine Bedürfnisse zurückschrauben, unsere Lebensmittel nicht mehr beim Biobauern sondern im Supermarkt kaufen, seltener ins Restaurant, Kino, Theater gehen, meine Tochter könnte die Regelschule besuchen, (wobei das mit Hort auch nicht so viel billiger wäre, als ihre jetzige Schule...).
Was es vielen so leicht macht von Sozialhilfe zu leben ist glaube ich weder darin zu finden, ob jemand "vom Dorf" ist oder aus der Stadt. Meine Mutter als Großstädterin (privilegiert aufgewachsen) ist in der Anfangszeit hier in Deutschland mittellos gewesen, ihre Ausbildung wurde von den deutschen Behörden nicht anerkannt, sie hat mit meinem Vater zusammen mit einem kleinen Kind bei Null angefangen und nie von Sozialhilfe gelebt. Sie hat in vielen Jobs gearbeitet, für die sie überqualifiziert war, aber der Gang zum Sozialamt war für sie indiskutabel. Das verbot ihr ihr Stolz und Respekt vor anderen.
Der mangelnde Respekt vorm Gegenüber, seiner Arbeitsleistung und dem Beitrag, den er für die Gemeinschaft durch seine Arbeit erbringt ist glaube ich das "Grundübel". Ich habe den Eindruck, daß es hier in Deutschland viele Menschen gibt, die ihren Beitrag in die "Arbeitslosenkasse" quasi als Absicherung, ja Versicherung sehen. Das hab ich einbezahlt, das steht mir zu! In keinem Land der Welt ist mir diese Einstellung so begegnet. Auch der Unmut gegenüber der "Oberschicht", die sich aus Töpfen "bedient" ist in kaum einem Land so groß. Erfolg wird geneidet, doch die Arbeit und auch die Entbehrungen, die vielfach dahinter stehen werden selten gesehen. (Ja, es gibt auch "Erbreiche",... geschenkt!)
Die Besteuerung könnte progressiver sein, wie in vielen Ländern durchaus üblich, aber das traut sich Eure Regierung nicht... Wollen vermutlich selbst auch nicht mehr abgeben (über das "gläserne" Politikergehalt könnte man in diesem Zusammenhang auch mal nachdenken)...
Die Armut vieler Sozialhilfeempfänger ist längst keine "Konsumarmut" mehr: Fernseher, Computer, Handys, ...
es ist (leider) vielfach eine Armut des Geistes... (keine Polemik, sondern durch Erhebungen des statistischen Bundesamtes belegbar! - bevor hier einer schreit, ich sei ungerecht und arrogant und würde sagen, alle Sozialhilfeempfänger seine dumm...)
Phyllis

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22. Februar 2005 um 15:36
In Antwort auf leta_12706627

...es wird zuviel gejammert,
glaube ich auch.
Wenn man etwas selbstkritisch ist, merkt man es ja auch an sich selbst, wenn mein Einkommen mal nen Monat oder zwei nicht so ist, wie ich das gerne hätte, bin ich auch versucht, meinen Freunden was vorzuheulen, aber - hey! - ich hab ein Dach überm Kopf, was anzuziehen, genug zu essen, kann mir einige Annehmlichkeiten leisten...
Das heißt, bevor ich jammer, zu wenig zu haben könnte ich meine Bedürfnisse zurückschrauben, unsere Lebensmittel nicht mehr beim Biobauern sondern im Supermarkt kaufen, seltener ins Restaurant, Kino, Theater gehen, meine Tochter könnte die Regelschule besuchen, (wobei das mit Hort auch nicht so viel billiger wäre, als ihre jetzige Schule...).
Was es vielen so leicht macht von Sozialhilfe zu leben ist glaube ich weder darin zu finden, ob jemand "vom Dorf" ist oder aus der Stadt. Meine Mutter als Großstädterin (privilegiert aufgewachsen) ist in der Anfangszeit hier in Deutschland mittellos gewesen, ihre Ausbildung wurde von den deutschen Behörden nicht anerkannt, sie hat mit meinem Vater zusammen mit einem kleinen Kind bei Null angefangen und nie von Sozialhilfe gelebt. Sie hat in vielen Jobs gearbeitet, für die sie überqualifiziert war, aber der Gang zum Sozialamt war für sie indiskutabel. Das verbot ihr ihr Stolz und Respekt vor anderen.
Der mangelnde Respekt vorm Gegenüber, seiner Arbeitsleistung und dem Beitrag, den er für die Gemeinschaft durch seine Arbeit erbringt ist glaube ich das "Grundübel". Ich habe den Eindruck, daß es hier in Deutschland viele Menschen gibt, die ihren Beitrag in die "Arbeitslosenkasse" quasi als Absicherung, ja Versicherung sehen. Das hab ich einbezahlt, das steht mir zu! In keinem Land der Welt ist mir diese Einstellung so begegnet. Auch der Unmut gegenüber der "Oberschicht", die sich aus Töpfen "bedient" ist in kaum einem Land so groß. Erfolg wird geneidet, doch die Arbeit und auch die Entbehrungen, die vielfach dahinter stehen werden selten gesehen. (Ja, es gibt auch "Erbreiche",... geschenkt!)
Die Besteuerung könnte progressiver sein, wie in vielen Ländern durchaus üblich, aber das traut sich Eure Regierung nicht... Wollen vermutlich selbst auch nicht mehr abgeben (über das "gläserne" Politikergehalt könnte man in diesem Zusammenhang auch mal nachdenken)...
Die Armut vieler Sozialhilfeempfänger ist längst keine "Konsumarmut" mehr: Fernseher, Computer, Handys, ...
es ist (leider) vielfach eine Armut des Geistes... (keine Polemik, sondern durch Erhebungen des statistischen Bundesamtes belegbar! - bevor hier einer schreit, ich sei ungerecht und arrogant und würde sagen, alle Sozialhilfeempfänger seine dumm...)
Phyllis

Absolut..

Ich denke, dass viele Menschen mit niedrigem oder gar keinem Einkommen völlig realitätsfremde Vorstellungen von ihrem "angemessenen" Lebensstandard haben.
Da muss die voll eingerichtete Wohnung her, Handys, Computer mit High-Speed-Internetzugang, Neuwagen, Markenklamotten und am besten 2 mal im Jahr noch der Urlaub. Von Verzicht und Entbehrungen keine Spur. Aber wie wird das alles finanziert? Über Kredite, Ratenzahlungen, etc. Schuldenfalle lässt grüßen. Und wenn dann alles zusammenstürzt, wird gejammert und gemotzt, auf die Regierung, besserverdienende oder den Euro geschimpft, etc.
Und natürlich kommt auch eine Menge Neid auf, es wird gar nicht gesehen, dass auch Besserverdienende sich nicht *alles* leisten können, durchaus auch verzichten müssen, entscheiden, was Priorität hat und ggf. auch mal für grössere Anschaffungen sparen müssen. Zudem ist das alles, wie Du auch sagst, mit sehr viel harter Arbeit verbunden. Aber: *die* haben realistische Vorstellungen davon und definieren ihren Selbstwert nicht nur über ihre Konsumfähigkeit.

Ich glaube aber schon, dass es in ländlicheren Gegenden anders ist: dort gibt es eine stärkere gesellschaftliche "Kontrolle" und somit auch einen stärkeren Druck. Es fehlt die Anonymität. Die meisten Menschen dort haben sehr bodenständige Berufe und einen bodenständigen Lebenswandel. Tagtäglich ist man dort mit Menschen konfrontiert, die entweder im kaufmännischen oder handwerklichen Bereich tätig oder selbstständig sind. Und gerade (mittelständische) Selbstständige wissen sehr genau um die Bedeutung des Wortes "Entbehrung". Somit ist dort (glaub ich) viel entscheidender, ob man ein rechtschaffender Bürger ist, ansonsten ist man sehr schnell im sozialen und gesellschaftlichem Aus. Zumindest hatte ich das Gefühl, dass es damals so war (ich lebe nun selbst seit 10 Jahren in der Stadt und ich stelle einfach fest, dass die Mentalität eine ganz andere ist).

Aber was auch immer die Gründe für eine "asoziale" Lebenseinstellung ist, es ist und bleibt *scheis*se*..

LG
Endymia

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22. Februar 2005 um 16:01
In Antwort auf rik_12763862

Teilweise hast du sicherlich recht.
meine mutter betreut pflegekinder, die das jugendamt den eltern weggenommen hat. und da sind vögel bei: mit 17 das erste mal vater, inzwischen 5 kinder, kein schulabschluss, keinen beruf gelernt, und sozialhilfe-empfänger - IN DER DRITTEN GENETATION!!!
klar, und wenn die kinder nichts anderes von zuhause mitbekommen, wird es denen eines tages auch so gehen.
aber was soll man machen? die gesetze werden ja schon dauenrnd verschärft. grundsätzlich ist so ein soziales netz ja auch sinnvoll und die gesellschaft zieht auhc ihren nutzen daraus. und es wird leider immer leute geben, die versuchen, diese rechte auszunutzen und als hängemtte benutzen.
andersherum finde ich es auch nicht richtig, aus falsch verstandenem stolz die rechte und ansprüche die man hat nicht wahrzunehmen. gibt leider auch sehr viele (gerade ältere leute) die si ch für den gang zum sozialamt so sehr schämen, dass sie lieber hungern. habe in meiner zwangsdienstzeit da so einige fälle mitbekommen.
ein weiteres problem dabei ist, das viele leute gar nicht wissen, was ihnen eigentlich alles zusteht, wenn sie es nur beantragen würden. nur wer seine rechte kennt, kann sie auch beanspruchen. und da ist ja auch erstmal nix gegen einzuwenden. schleißlich hat sich der gesetzgeber ja auch was dabei gedacht, als er diese rechte geschaffen hat!

andererseits gibt es eine gewisse klientel, die nix aufm kasten hat. aber die kennen ihre rechte. das scheint sich da in der "szene" schnell rumzusprechen. (hab mal beim gericht n praktkum gemacht und da so meine erfahrungen gesammelt).

aber ich stimme dir zu: es ist teilweise schon frustrierend zu sehen, wie gering des abstand zwischen den unteren einkommen und den hilfegeldern ist. ich hab in meinen studentenjobs teilweise als ungelernte kraft mit ca 13 Euro/h aber auch mehr verdient als andere, die in ihrem job mit abgeschlossener berufserfahrung arbeiten.

zu deinem freund: ich kann mir nicht vorstellen, dass da alles mit rechten dingen zugeht. wenn der sich wirklich soo viel leisten kann, bestreitet er das entweder nicht aus den hilfsgeldern oder es riecht gewaltig nach sozialbetrug!

und es liegt meiner meinung nach nicht am dorf, sondern am elternhaus.

wenn man will, kann man das sozialsystem immer missbrauchen. aber auch die "oberschicht" (die es ja eigentlich gar nicht nötig hätte) schöpft ja kräftig gelder und fördermittel ab (und die haben auch das geld für die anwälte und e berater dafür!).

Bin mal gespannt..
ob mein Beitag noch auftaucht..
und dann hoffentlich nicht direkt 5 mal..
Falls doch, bitte ich um Entschuldigung.. Gibt grad irgendwie Probleme beim senden..

LG
Endymia

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22. Februar 2005 um 17:39
In Antwort auf xue_12298819

Absolut..

Ich denke, dass viele Menschen mit niedrigem oder gar keinem Einkommen völlig realitätsfremde Vorstellungen von ihrem "angemessenen" Lebensstandard haben.
Da muss die voll eingerichtete Wohnung her, Handys, Computer mit High-Speed-Internetzugang, Neuwagen, Markenklamotten und am besten 2 mal im Jahr noch der Urlaub. Von Verzicht und Entbehrungen keine Spur. Aber wie wird das alles finanziert? Über Kredite, Ratenzahlungen, etc. Schuldenfalle lässt grüßen. Und wenn dann alles zusammenstürzt, wird gejammert und gemotzt, auf die Regierung, besserverdienende oder den Euro geschimpft, etc.
Und natürlich kommt auch eine Menge Neid auf, es wird gar nicht gesehen, dass auch Besserverdienende sich nicht *alles* leisten können, durchaus auch verzichten müssen, entscheiden, was Priorität hat und ggf. auch mal für grössere Anschaffungen sparen müssen. Zudem ist das alles, wie Du auch sagst, mit sehr viel harter Arbeit verbunden. Aber: *die* haben realistische Vorstellungen davon und definieren ihren Selbstwert nicht nur über ihre Konsumfähigkeit.

Ich glaube aber schon, dass es in ländlicheren Gegenden anders ist: dort gibt es eine stärkere gesellschaftliche "Kontrolle" und somit auch einen stärkeren Druck. Es fehlt die Anonymität. Die meisten Menschen dort haben sehr bodenständige Berufe und einen bodenständigen Lebenswandel. Tagtäglich ist man dort mit Menschen konfrontiert, die entweder im kaufmännischen oder handwerklichen Bereich tätig oder selbstständig sind. Und gerade (mittelständische) Selbstständige wissen sehr genau um die Bedeutung des Wortes "Entbehrung". Somit ist dort (glaub ich) viel entscheidender, ob man ein rechtschaffender Bürger ist, ansonsten ist man sehr schnell im sozialen und gesellschaftlichem Aus. Zumindest hatte ich das Gefühl, dass es damals so war (ich lebe nun selbst seit 10 Jahren in der Stadt und ich stelle einfach fest, dass die Mentalität eine ganz andere ist).

Aber was auch immer die Gründe für eine "asoziale" Lebenseinstellung ist, es ist und bleibt *scheis*se*..

LG
Endymia

Ok, wenn "ländliche Gegend" ...
...ein "intaktes" Dorf bedeutet, in denen Nachbarn nicht bloß zufällig nebeneinander wohnende Menschen sind, sondern sich tatsächlich für den anderen interessieren (ob in helfender oder "redender" Weise...). Ein "funktionierende" Gemeinschaft gibt es doch gar nicht mehr so häufig, oder? Das gilt vielleicht gerade noch für die "Einheimischen" in den Dorfkernen. Ich habe von 12 bis 16 in einem Dorfkern als Zugezogene gelebt, außer, daß die Traschtanten beim Friseur genau wußten, was meine Familie so macht (beruflich und natürlich im Garten ), gabs nicht viel Kontrolle. Später sind wir in die Neubausiedlung des Dorfes gezogen, dann war es damit ganz vorbei.
Aber Deinen anderen Einwand (die Bodenständigkeit der Menschen auf dem Land, wenn es das auch so vielleicht nicht mehr lange gibt - positives Vorurteil vielleicht auch?) kann ich nachvollziehen, Bekannte meiner Eltern hatten einen Bauernhof (keines ihrer Kinder wollte ihn übernehmen, sie haben die Ländereien schließlich als Bauland an die Gemeinde verkauft - die es schon seit Jahrzehnten haben wollte, aber Dank "Kaale-Stuurkopp" bis dato nie bekommen hat)und haben für mein Gefühl sehr bescheiden aber für sich komplett zufrieden gelebt. In schlechten Jahren hatten sie Nebenjobs, die Kinder haben immer Jobs gehabt für Extras... Selbst, wenn es ihnen schlecht geht - solche Menschen findest Du auf dem Sozialamt nicht.
LG Phyllis

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22. Februar 2005 um 17:52
In Antwort auf leta_12706627

...es wird zuviel gejammert,
glaube ich auch.
Wenn man etwas selbstkritisch ist, merkt man es ja auch an sich selbst, wenn mein Einkommen mal nen Monat oder zwei nicht so ist, wie ich das gerne hätte, bin ich auch versucht, meinen Freunden was vorzuheulen, aber - hey! - ich hab ein Dach überm Kopf, was anzuziehen, genug zu essen, kann mir einige Annehmlichkeiten leisten...
Das heißt, bevor ich jammer, zu wenig zu haben könnte ich meine Bedürfnisse zurückschrauben, unsere Lebensmittel nicht mehr beim Biobauern sondern im Supermarkt kaufen, seltener ins Restaurant, Kino, Theater gehen, meine Tochter könnte die Regelschule besuchen, (wobei das mit Hort auch nicht so viel billiger wäre, als ihre jetzige Schule...).
Was es vielen so leicht macht von Sozialhilfe zu leben ist glaube ich weder darin zu finden, ob jemand "vom Dorf" ist oder aus der Stadt. Meine Mutter als Großstädterin (privilegiert aufgewachsen) ist in der Anfangszeit hier in Deutschland mittellos gewesen, ihre Ausbildung wurde von den deutschen Behörden nicht anerkannt, sie hat mit meinem Vater zusammen mit einem kleinen Kind bei Null angefangen und nie von Sozialhilfe gelebt. Sie hat in vielen Jobs gearbeitet, für die sie überqualifiziert war, aber der Gang zum Sozialamt war für sie indiskutabel. Das verbot ihr ihr Stolz und Respekt vor anderen.
Der mangelnde Respekt vorm Gegenüber, seiner Arbeitsleistung und dem Beitrag, den er für die Gemeinschaft durch seine Arbeit erbringt ist glaube ich das "Grundübel". Ich habe den Eindruck, daß es hier in Deutschland viele Menschen gibt, die ihren Beitrag in die "Arbeitslosenkasse" quasi als Absicherung, ja Versicherung sehen. Das hab ich einbezahlt, das steht mir zu! In keinem Land der Welt ist mir diese Einstellung so begegnet. Auch der Unmut gegenüber der "Oberschicht", die sich aus Töpfen "bedient" ist in kaum einem Land so groß. Erfolg wird geneidet, doch die Arbeit und auch die Entbehrungen, die vielfach dahinter stehen werden selten gesehen. (Ja, es gibt auch "Erbreiche",... geschenkt!)
Die Besteuerung könnte progressiver sein, wie in vielen Ländern durchaus üblich, aber das traut sich Eure Regierung nicht... Wollen vermutlich selbst auch nicht mehr abgeben (über das "gläserne" Politikergehalt könnte man in diesem Zusammenhang auch mal nachdenken)...
Die Armut vieler Sozialhilfeempfänger ist längst keine "Konsumarmut" mehr: Fernseher, Computer, Handys, ...
es ist (leider) vielfach eine Armut des Geistes... (keine Polemik, sondern durch Erhebungen des statistischen Bundesamtes belegbar! - bevor hier einer schreit, ich sei ungerecht und arrogant und würde sagen, alle Sozialhilfeempfänger seine dumm...)
Phyllis

Sehe ich anders
es geht mir nicht um geneideten erfolg. ich war immer auf einer privatschule, studiere an einer uni, an der sich eher die oberschicht versammelt etc. habe also viel kontakt zu solchen leuten. und ohne dass meine eltern multimillionäre sind, ich komme mit sicherheit nicht aus der unterschicht.
aber ich bekomme schon mit, was da so läuft.
z.b. bringen alle leute ihre kinder (die freiwillig nicht zur örtlichen schule gehen) auf eigene kosten zur schule. nur ein etwas betuchteres ehepaar leistet sich einen anwalt und erstreitet vor dem verwaltungsgericht, die kosten erstattet zu bekommen. gerade diese leute lassen sich von befreundeten ärzten gutachten ausstellen, dass ihre kinder nicht auf eine normale schule gehen können, sondern auf ein teures internat gehen müssen. und das horrende schulgeld hat dann der staat zu bezahlen. gerade diese leute hätten das doch gar nicht nötig. und der hammer ist, dass diese kinder durch steuertricks auch noch bafög bekommen. und wenn sich bafög-empfänger darüber unterhalten, dass der neue mini nicht so toll ist, weil man hinten kein golfbag reinbekommt, fasse ich mir doch schon sehr an den kopf!
fron- oder kriegsdienste leisten die auch nicht, dafür bezahlt papi den wehranwalt. mit papis kontakten macht man exklusive praktika, an die sonst keiner rankommt, und bekommt hinterher relativ gut dotierte stellen. das harte durchkämpfen haben die auch alle nicht machen müssen. wenn man weiß, wo man welche stellen anzapfen kann, kann man viel geld vom staat bekommen. das gilt eben für einige leute aus der unterschicht, aber eben auch für die oberschicht (auch wenn das hier andere töpfe sind). das nachsehen hat halt die schwer arbeitende mittelschicht!

sicherlich ist es eher die unterschicht, die kinder bekommt. ist ja ein allgemeines problem. und 40% der akademikerinner machen lieber karriere und wollen gar keine kinder. Was schlägst du vor? eine kinder-bekomm-pflicht vergleichbar mit der wehrpflicht? alle frauen, die mit 30 noch kein kind haben, kommen solange in beugehaft, bis sie sich haben schwängern lassen... da lässt sich eben nicht viel machen! auch wenn viele in jungen jahren sich später mal familie wünschen.

ich finde es übrigens falsch, sozialhilfeansprüche etc. nicht geltend zu machen. wichtig ist halt, dass man versucht, so schnell wie möglich da wieder von loszukommen!

und solche leute gab es schon immer. landstreicher, die umherzogen, nur im notfall arbeiten und sich sonst von almosen ernährten.

aber mich ärgert es ja auch, wenn ich sehe, dass viele nix machen!! auf der anderen seite halte ich dn populismus, der damit getrieben wird (viagra-kalle, florida-rolf) für falsch! kann mir doch egal sein, ob der nun arbeitlos in miami oder in gelsenkirchen rumhängt. solange er nicht mehr geld bekommt als hier, gönne ich ihm die sonne floridas von herzen! und wenn die kaufkraft des euros da geringer ist, ist das ja sein problem.
und auch den politikern gönne ich ihre diäten und auch nebeneinkünfte. wenn man nun mal gute leute haben will, muss man sich das auch was kosten lassen. und viel verdienen die wirklich nicht. (bei so ner 90h woche könnten viele ihren job 2-3 mal machen).

und viele der sozialleistungen sind übrigens in der tat versicherungsleistungen: (nur) wer einzahlt hat auch anspruch.

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24. Februar 2005 um 8:23

?
Arbeitslos,...schon länger...
" ...er geht regelmässig auswärts essen,-letzthin hat er Schuhe für 114 E. bestellt..stepper,Chrems
>>>>>>>>>>>>&g-t;>>>>>>>>>>>>&-gt;>>>>>>
Hat dein Freund bei den ( ??? )Ausgaben nicht schon massig Schulden?
Oder hattest du hier eine gallopierende Fantasie?
Vanessa

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24. Februar 2005 um 17:34

Wir leben auf der besseren Seite der Erde.
Das ist unbestritten! Dennoch möchte ich unser Sozialsystem nicht missen wollen.
Wahrscheinlich bin ich naiv, aber es geht mir nciht in die Birne, dass es viele solcher von Dir beschriebenen Leute gibt. Die freiwillig "rumhängen".

Mal abgesehen davon, dass Dein Freund verschuldet sein muss (?????). (Wie soll das sonst gehen).

Es ist keine Frage, dass Menschen in sozialen Berufen und auch in anderen Branchen unterbezahlt sind.

Ne, aber datt geht mir nicht in die Birne, dass es mehr von "solchen" Leuten geben soll .....

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24. Februar 2005 um 18:55

Irgendwie haut das mit
Deinem Thread nicht hin, stimme Vannessa voll und ganz zu!!!

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24. Februar 2005 um 20:42
In Antwort auf firth_12151004

Irgendwie haut das mit
Deinem Thread nicht hin, stimme Vannessa voll und ganz zu!!!

Neenee.. ich erzähl' hier keinen vom Pferd..
Sondern teile nur mit, was ich real erlebe..

Eigentlich hatte ich schon versucht, die genaueren Umstände zu seinen Ausgaben an anderer Stelle zu erläutern, aber das System will das post einfach nicht annehmen..

Zu meinem Freund: er *kann* sich ja vieles davon gar nicht leisten; oftmals bestellt er was, kann es aber nicht zahlen, weil er grad nicht flüssig ist.
Zu der Sozialhilfe verdient er unregelmässig noch mal was in einem Bistro, ist aber halt auch nichts richtiges und vor allem nicht legal.
Mal wird auch Mutti um ein paar Euro angepumpt..
Seine Miete wird vom Sozialamt gezahlt, demnach hat er keine laufenden Kosten oder sonstige finanzielle Verpflichtungen. Als Lebensunterhalt bekommt er (schätze ich) irgendwas zwischen 300 und 400 Euro (plus dem, was er sonst noch irgendwie auftreibt) und lebt davon, wie von einem sehr guten Taschengeld.
Er ist nicht gezwungen, verantwortlich mit dem Geld umzugehen. Da wird dann halt am ein paar Tage am Stück im Café nebenan gegessen, wenn er dann plötzlich kein Geld mehr hat, wird sich bei Mutti durchgefüttert.
Es ist also wirklich wie ein "Taschengeld".. und bei 400 würde mit Sicherheit so mancher Jugendliche Luftsprünge machen..

LG
Endymia

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25. Februar 2005 um 8:42
In Antwort auf firth_12151004

Irgendwie haut das mit
Deinem Thread nicht hin, stimme Vannessa voll und ganz zu!!!

Teilnehmendevanessatrotzigesefbiei
du nervst. und zwar extremst.

scheinst es ja bitter nötig zu haben, dir immer selbst zu antworten und dir recht zu geben. dir hat wahrscheinlich auch noch niemand gesagt, daß du nen richtig schweren dachschaden hast.

was war es ohne dich so schön hier.

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26. Februar 2005 um 11:16
In Antwort auf genervtesusi

Teilnehmendevanessatrotzigesefbiei
du nervst. und zwar extremst.

scheinst es ja bitter nötig zu haben, dir immer selbst zu antworten und dir recht zu geben. dir hat wahrscheinlich auch noch niemand gesagt, daß du nen richtig schweren dachschaden hast.

was war es ohne dich so schön hier.

Genervtesusi,
toll, das Du mich mit diesen anderen Nicks im Einklang bringst, aber wenn es Dir gefällt.
Scheint irgendwie nicht Dein Tag gewesen zu sein. Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen, an Dich genervtesusi ein fröhlicher Teilnehmer.

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26. Februar 2005 um 12:24

Genervtesusi,
ich schicke Dir viel Frieden und Sonne in Dein kleines unbefriedigtes Leben, damit ist Dir dann bestimmt geholfen.
Das Leben ist soooooo schön, um als altes genervtessusilein hier rumzukriechen.
Friede in Dein verbittertes Herz

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Frühere Diskussionen
Foren-Benutzer des Monats *ggg*
Von: sora_11879443
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24. Februar 2005 um 7:05
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