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An alle Atheisten

24. Januar 2008 um 17:03

@Sabine
Du zitierst Wissenschaftler, die gegen die ET sind, dafür aber selbst noch viel unglaublichere Theorien vertreten, wie z.B. Fred Hoyle, dessen astronomische Theorien in der wissenschaftlichen Welt nicht akzeptiert sind, und der der Meinung ist, dass das Leben sich durch Panspermien im Universum verbreitet. Also, wie wahrscheinlich ist das?

Ich sehe dass du die Evolutionstheorie nur aus Büchern kennst, die mit richtiger Wissenschaft nichts zu tun haben. Warum liest du nicht wissenschaftliche Bücher, anstatt irgendwelche Philosophen und Theologen zu lesen, die selbst nicht verstehen was sie da schreiben?

Wenn ich über Astronomie etwas wissen will, frage ich auch nicht die Astrologen.

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25. Januar 2008 um 14:31

@Sabine
Also, Sabine, langsam nerven deine Aussagen wie:

"Wer Gott nicht mag (oder nicht an ihn glaubt) mag häufig auch nicht die Menschen allgemein (oder sieht keinen Sinn in der Welt). Hatte ich oft beobachtet, diese seltsame Parallelität."

Ist dir bewusst dass Menschen, die an Gott glauben, fast ausschließlich nur die Menschen mögen, die selbst an den gleichen Gott glauben? Von Nächstenliebe kann hier nicht die Rede sein. Schau dir mal die gläubigen Muslime an. Glaubst du, sie lieben oder respektieren dich? Für sie bist du doch nur eine Ungläubige, die schlimmer ist als ein Tier (steht auch im Koran). Von Homosexuellen wollen wir gar nicht erst reden. Juden wurden 2000 Jahre lang von Christen verfolgt, weil sie angeblich Jesusmörder sind. Was ist mit Nordirland, wo kleine Kinder auf dem Weg zur Schule von erwachsenen gläubigen Menschen mit Steinen beschmissen werden? Religion und Nächstenliebe? Ich bitte dich! Religionen trennen Menschen und machen sie zu Feinden. Wenn das deine Auffassung von Liebe ist, hast du keine Ahnung was Liebe bedeutet.

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25. Januar 2008 um 14:37

@Sabine
Auf der Welt glauben wahrscheinlich auch 5 Milliarden Leute an Horoskope, doch das sollte keinen intelligenten Menschen beeindrucken. Dazu ein schönes Zitat von Bertrand Russell:

The fact that an opinion has been widely held is no evidence whatever that it is not utterly absurd; indeed in view of the silliness of the majority of mankind, a widespread belief is more likely to be foolish than sensible.

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25. Januar 2008 um 16:55
In Antwort auf an0N_1272617199z

@Christine
Ich habe mit dir schon öfter darüber diskutiert, trotzdem möchte ich noch etwas sagen.

Die Nahtoderfahrungen wurden sehr wohl von Wissenschaftlern untersucht, das kannst du in einigen Psychologiebüchern nachlesen.

Keine einzige Theorie kann vollständig bewiesen werden, ihre Glaubwürdigkeit hängt nur von Experimenten ab, die sie bestätigen. Die Evolutionstheorie wurde schon durch unzählige Fossilienfunde bestätigt, und gilt somit als praktisch bewiesen. Wie übrigens die Relativitästheorie auch, die genauso nur eine "Theorie" ist. Ich verstehe nicht warum alle Christen hier im Forum die ET nicht anerkennen wollen, zumal der Papst selbst es getan hat, und wir so viele Beweise dafür haben dass man sie einfach anerkennen MUSS.

Die "Überheblichkeit" der Wissenschaftler kommt daher, dass sie einfach nicht verstehen können, wie manche Menschen einfach so an etwas glauben können, ohne einen einzigen Beweis dafür zu haben. Aber ich denke dass du mit der gleichen "Überheblichkeit" auf Frauen herabsiehst, die um 3 Uhr morgens TV-Hellseherinnen anrufen um zu erfahren, ob ihr Mann eine Andere hat. Kurz: du fragst dich, ob sie alle Tassen im Schrank haben.

Wie kommst du auf die Idee dass Atheisten nichts von der Nächstenliebe halten? Ich habe in meinem Leben sehr oft die Erfahrung gemacht, dass ich viel mehr Nächstenliebe aufbringen kann als meine religiösen Mitmenschen. Vor allem wenn es um Homosexuelle oder Andersdenkende geht. Die Nächstenliebe wohnt im Menschen selbst und hat NICHTS mit Religion zu tun. Es wäre auch sehr traurig wenn es nicht so wäre.

Hallo Emmyn
So wie ich Dich aus anderen Unterhaltungen verstanden habe,glaubt die Wissenschaft nur das was man sehen,fühlen etc. kann.Das ist auch alles gut und schön,es gibt aber auch ein anderes "fühlen" und ein anderes "sehen",das mit dem Herzen.Genau wie man spürt,ob man jemanden,mag oder nicht.Das ist es,was den überzeugten Christen ausmacht,er spürt Gottes Gegenwart und braucht somit keine Beweise.
Was das Thema Nächstenliebe angeht: Keine Kultur hat es geschafft den Menschen derartig in den Mittelpunkt zu stellen,als die Religionen.Das Gebot der Nächstenliebe ist das höchste der Christenheit und schließt sehr wohl alle mit ein.Auch stimmt es schon,dass gerade diese Sache von der katholischen Kirche stärker geprägt wurde,als anderswo wie ja auch einstein in einem Beitrag schrieb.

Das Einzige wo sich wohl alle einig sind oder zumindest sein sollten ist,dass die Erde nicht in 7 Tagen erschaffen wurde,sondern Millionen von Jahren brauchte um das zu werden was sie ist.Ebenso die Sache wie der Mensch entstand,ist offensichtlich.
Weißt Du,ich habe oft das Gefühl,dass wir Christen absichtlich falsch verstanden werden.Uns ist durchaus klar,dass man nicht jede Geschichte des AT so glauben kann und darf wie sie in der Bibel steht,da keiner der Schreiber damit rechnen konnte,dass sich diese Bücher a) über 2000 Jahre halten werden und immer noch gelesen werden und b) jemals in der ganzen Welt verbreitet sein würden.Deshalb braucht man aber den Glauben an Gott nicht abzuschwören.

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25. Januar 2008 um 17:27
In Antwort auf an0N_1187347799z

Das ist unbefriedigend question

natürlich weiß ich das aber ich hab nicht soooooviel mit wissenschaften am hut. du etwa??

"Du kannst per gesteuerter Evolution auch eine neue Tulpenfarbe züchten, und trotzdem werden Tulpen in der alten Farbe weiter existieren."
aber Menschen sind doch viel komplizierter als irgendwelche tulpen!
und vor allem es wurde doch wissenschaftlich erwiesen, das wir alle von EINEM menschen abstammen (afrika)

"Die Mehrheit der Mutationen ist praktisch wirkungslos, ein Teil ist schädlich, und ganz wenige sind nützlich."
du sagst es ja selbst, mutationen sind eher schädlich als nützlich!

"Wo hat man denn das riesige Schiff, dass den Legenden zufolge einige zehntausend Tierpaare (für alle Arten der Erde) aufnehmen musste, gefunden?"
aber es ist ja schon lange her, wie soll man da noch etwas finden?
das man etwas nicht findet heißt nicht dass es das nicht gibt oder nie gegeben hat.

und gott ist nicht per zufall entstanden, wir wissen darüber nicht sehr viel, aber gott war immer da, deshalb ist er ja auch gott.
er ist eine übernatürliche kraft aber ihr versucht ihn immer wieder zu erklären und wissenschaftlich zu beweisen. ja meint ihr denn gott zeigt sich uns einfach so? dafür muss man schon ein wenig mehr tun, das leben ist eine prüfung.

für mich persönlich ist gott sehr wichtig und ich bin froh ihn erkannt zu haben und das ich nicht so verblendet bin. sorry.

@einstein
Du bist nicht verblendet?!
Du glaubst allen Ernstes an irgendwelche Sachen, die du in einem Buch gelesen hast, das irgendjemand vor 2000 Jahren geschrieben hat. Du hast KEINEN EINZIGEN BEWEIS dass Gott existiert, außer dass du ihn erkannt haben willst. Was ist das für ein Beweis? Psychisch kranke Menschen erkennen in ihren Halluzinationen auch allerlei Sachen, sollen wir jetzt alle glauben dass ihre Einbildungen wahr sind?

"und vor allem es wurde doch wissenschaftlich erwiesen, das wir alle von EINEM menschen abstammen (afrika)"

Das stimmt nicht (wo hast du das nur her?). Die Wissenschaftler glauben dass sich der moderne Mensch in Afrika entwickelt hat, aber nicht dass alle von einem EINZIGEN Menschen abstammen. Das wäre auch total dumm.

Du glaubst allen Ernstes dass Noah alle Tierarten auf ein Schiff packen konnte?! Wie lange hat er denn gebraucht um sie alle aufzusammeln, und wie groß musste denn dieses Schiff sein? Ein bisschen Logik würde dir nicht schaden. Wer hier verblendet ist, liegt auf der Hand.

Du WEISST also dass Gott immer da war. Wo sind deine Beweise dafür? Wenn du eine logische Diskussion führen willst, musst du schon Beweise für deine Aussagen liefern. Wenn nicht, steht es uns frei, dich nicht ernst zu nehmen.

Und wenn du nicht viel mit Wissenschaften am Hut hast, warum denkst du dann dass du trotzdem fähig bist, darüber zu diskutieren?

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25. Januar 2008 um 17:33

@Sabine
Die Frage ist nicht, ob Nobelpreisträger (vor allem in Naturwissenschaften) aus christlichen Ländern kommen, sondern ob sie selbst christlich oder allgemein religiös sind. Und da sieht es schon anders aus, wie viele Statistiken zeigen.

Ich komme auch aus einem christlichen Land, na und? Ich bin trotzdem Atheistin, wie auch die meisten Naturwissenschaftler, die aus christlichen Ländern kommen.

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25. Januar 2008 um 17:42
In Antwort auf epona_12323348

Hallo Emmyn
So wie ich Dich aus anderen Unterhaltungen verstanden habe,glaubt die Wissenschaft nur das was man sehen,fühlen etc. kann.Das ist auch alles gut und schön,es gibt aber auch ein anderes "fühlen" und ein anderes "sehen",das mit dem Herzen.Genau wie man spürt,ob man jemanden,mag oder nicht.Das ist es,was den überzeugten Christen ausmacht,er spürt Gottes Gegenwart und braucht somit keine Beweise.
Was das Thema Nächstenliebe angeht: Keine Kultur hat es geschafft den Menschen derartig in den Mittelpunkt zu stellen,als die Religionen.Das Gebot der Nächstenliebe ist das höchste der Christenheit und schließt sehr wohl alle mit ein.Auch stimmt es schon,dass gerade diese Sache von der katholischen Kirche stärker geprägt wurde,als anderswo wie ja auch einstein in einem Beitrag schrieb.

Das Einzige wo sich wohl alle einig sind oder zumindest sein sollten ist,dass die Erde nicht in 7 Tagen erschaffen wurde,sondern Millionen von Jahren brauchte um das zu werden was sie ist.Ebenso die Sache wie der Mensch entstand,ist offensichtlich.
Weißt Du,ich habe oft das Gefühl,dass wir Christen absichtlich falsch verstanden werden.Uns ist durchaus klar,dass man nicht jede Geschichte des AT so glauben kann und darf wie sie in der Bibel steht,da keiner der Schreiber damit rechnen konnte,dass sich diese Bücher a) über 2000 Jahre halten werden und immer noch gelesen werden und b) jemals in der ganzen Welt verbreitet sein würden.Deshalb braucht man aber den Glauben an Gott nicht abzuschwören.

Hallo Christine
Ich verstehe was du meinst, ich verstehe nur nicht wie du das als Beweis akzeptieren kannst. Menschen spüren vieles, z.B. hat der Mathematiker John Nash in seiner Schizophrenie Personen gesehen, die gar nicht real waren. Die Existenz dieser Personen konnte er nicht einfach mit dem Satz beweisen: ich sehe und spüre sie, also sind sie da. Genauso akzeptiere ist es nicht als Beweis, wenn religiöse Menschen behaupten, sie würden Gott fühlen und mit dem Herzen sehen. Das ist kein Beweis, es kann sich einfach nur um eine Sinnestäuschung oder Wunschdenken handeln. Wenn ein genialer Mathematiker dafür anfällig war, kann ich mir nur vorstellen was die "normalen" Leute alles so "mit dem Herzen" sehen.

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26. Januar 2008 um 0:51
In Antwort auf an0N_1187347799z

Lybian

<"es gibt viele Menschen, die können aufgrund der Unlogik im Koran oder der Bibel einfach nicht glauben, auch wenn sie sich das wünschen, weil sie sich dann beschützter fühlen würden."
mir ist in den religionsbüchern noch nie eine unlogik aufgefallen. aber man kann auch an gott glauben ohne einer religion zu folgen. das ist nicht verkehrt, man glaubt trotzdem und wird ins himmelreich aufgenommen werden.

"(einmal liebend, dann wieder grausamst und oft völlig konträr handelnd)"
du musst die damalige zeit berücksichtigen und es war damals eben üblich dass man kriege führt, dafür ist jesus auch gestorben für unsere sünden! jesus war besonders wichtig und das neue testament zeugt von soviel liebe und gleichberechtigung, man könnte fast weinen, ganz ehrlich. kannst du mir ein beispiel dafür aus dem neuen testament nennen?

ist es denn wirklich bewiesen mit mohammed und diesem kind? der koran beruht doch auf erzählungen.

"Nur Jesus, für sich genommen, also so wie er geschildert wird, ihn finde ich absolut verehrungs- und anbetungswürdig, in jeder seiner Handlungsweisen, aber kann ich deshalb an Bibel glauben ?"
du redest sehr respektvoll und das finde ich sehr schön.
die bibel ist aber nun einmal gottes wort, es ist wichtig dass du an ihn glaubst.

"Lebe und denke ich deshalb völlig atheistisch ?
Absolut nicht ! Ich bin von einem Leben nach dem Tod absolut überzeugt, allein schon wenn man sich Quantenpysikalisch umsieht drängt sich schon dieser Gedanke auf.
Und ich versuche ein guter Mensch zu sein , absolut."
das finde ich ganz toll und so sollte jeder atheist sein, leider gibt es viele die sich nicht so verhalten wie du

@einstein
"mir ist in den religionsbüchern noch nie eine unlogik aufgefallen."

Tut mir leid, aber das spricht nicht gerade für deinen Verstand.

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26. Januar 2008 um 14:41
In Antwort auf an0N_1272617199z

Hallo Christine
Ich verstehe was du meinst, ich verstehe nur nicht wie du das als Beweis akzeptieren kannst. Menschen spüren vieles, z.B. hat der Mathematiker John Nash in seiner Schizophrenie Personen gesehen, die gar nicht real waren. Die Existenz dieser Personen konnte er nicht einfach mit dem Satz beweisen: ich sehe und spüre sie, also sind sie da. Genauso akzeptiere ist es nicht als Beweis, wenn religiöse Menschen behaupten, sie würden Gott fühlen und mit dem Herzen sehen. Das ist kein Beweis, es kann sich einfach nur um eine Sinnestäuschung oder Wunschdenken handeln. Wenn ein genialer Mathematiker dafür anfällig war, kann ich mir nur vorstellen was die "normalen" Leute alles so "mit dem Herzen" sehen.

Findest Du es nicht gefährlich,gerade bei so einem Thema
die Mathematik als Beispiel zu nehmen? Alle Zahlen und somit die gesamte Mathematik sind Erfindungen der Menschen.Nur weil sich manches durch immer wieder vorgekautes Lehren der Mathematiker für uns heute logisch anhört und nachvollziehbar ist,ist es trotzdem - streng genommen - immer noch nicht in seiner Existenz bewiesen.Oder ist Dir schon mal höchstpersönlich die Zahl 7 über den Weg gelaufen? Man wollte den Dingen,die gleicher Beschaffenheit sind und gleich aussehen Namen geben und auch die Menge festhalten,so entstanden die Zahlen.
Genauso verhält es sich mit den Dingen,die die Wissenschaft bis jetzt nicht beweisen und beantworten konnte.Warum kann heute noch kein Wissenschaftler die Frage beantworten,was hinter dem Weltall ist? Weil er dann die Begrenztheit (Priester sprechen an dieser Stelle übrigens gern im Sinne der Wortspielerei von Beschränktheit) der Wissenschaft zugeben müßte und gleichzeitig automatisch zugeben würde,dass man die totale Frage wie komplett restlos alles was wir sehen entstand damit beantworten würde,dass da doch wohl eine höhere Macht im Spiel ist.Wie jetzt diese höhere Macht genau heißt,weiß streng genommen keiner,weil der eine diese Macht "Allah" und der andere "Budda" nennt.Wir Christen nennen diese überirdische Macht halt "Gott".Das kommt aber nur daher,weil niemand bis jetzt auf die Idee kam den Begriff "Gott" nicht nur zu übersetzen,sondern haarklein zu definieren,so wie z.B. das Wort "Schiff" durchaus definiert ist.Erst wenn das Ding eine bestimmte Größe,ein Segel,Steuerrad etc. hat ist es ein Schiff,ansonsten bestenfalls ein Boot.

Was mit dem Begriff "mit dem Herzen sehen"gemeint ist,erfährst Du am besten,wenn Du das Buch "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exuperie (ich hoffe ich hab jetzt den Namen richtig geschrieben) liest.Würde ich Dir sehr empfehlen,vielleicht verstehst Du mich dann besser.

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26. Januar 2008 um 21:03
In Antwort auf epona_12323348

Findest Du es nicht gefährlich,gerade bei so einem Thema
die Mathematik als Beispiel zu nehmen? Alle Zahlen und somit die gesamte Mathematik sind Erfindungen der Menschen.Nur weil sich manches durch immer wieder vorgekautes Lehren der Mathematiker für uns heute logisch anhört und nachvollziehbar ist,ist es trotzdem - streng genommen - immer noch nicht in seiner Existenz bewiesen.Oder ist Dir schon mal höchstpersönlich die Zahl 7 über den Weg gelaufen? Man wollte den Dingen,die gleicher Beschaffenheit sind und gleich aussehen Namen geben und auch die Menge festhalten,so entstanden die Zahlen.
Genauso verhält es sich mit den Dingen,die die Wissenschaft bis jetzt nicht beweisen und beantworten konnte.Warum kann heute noch kein Wissenschaftler die Frage beantworten,was hinter dem Weltall ist? Weil er dann die Begrenztheit (Priester sprechen an dieser Stelle übrigens gern im Sinne der Wortspielerei von Beschränktheit) der Wissenschaft zugeben müßte und gleichzeitig automatisch zugeben würde,dass man die totale Frage wie komplett restlos alles was wir sehen entstand damit beantworten würde,dass da doch wohl eine höhere Macht im Spiel ist.Wie jetzt diese höhere Macht genau heißt,weiß streng genommen keiner,weil der eine diese Macht "Allah" und der andere "Budda" nennt.Wir Christen nennen diese überirdische Macht halt "Gott".Das kommt aber nur daher,weil niemand bis jetzt auf die Idee kam den Begriff "Gott" nicht nur zu übersetzen,sondern haarklein zu definieren,so wie z.B. das Wort "Schiff" durchaus definiert ist.Erst wenn das Ding eine bestimmte Größe,ein Segel,Steuerrad etc. hat ist es ein Schiff,ansonsten bestenfalls ein Boot.

Was mit dem Begriff "mit dem Herzen sehen"gemeint ist,erfährst Du am besten,wenn Du das Buch "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exuperie (ich hoffe ich hab jetzt den Namen richtig geschrieben) liest.Würde ich Dir sehr empfehlen,vielleicht verstehst Du mich dann besser.

@Christine
Die Zahl 7 kann ich natürlich nicht fassen, aber sie ist sehr wohl real, in dem Sinne, dass ich mit Zahlen über reale Dinge etwas aussagen kann. Wenn du die mathematischen Axiome nicht akzeptierst weil sie unbewiesen sind, darfst du auch nicht die kleinste Beobachtung, die du machst, als real akzeptieren. Unsere heutige (reale) Welt, von Technologie bis Architektur, wäre ohne Mathematik und ihre logischen Gesetze total unvorstellbar.

Was hinter dem Weltall ist, ist die falsche Frage. Der Raum ist eine Eigenschaft des Weltalls, außerhalb des Weltalls ist es also vollkommen sinnlos, überhaupt von Begriffen wie "hinter" zu sprechen.

Das Buch "Der kleine Prinz" habe ich gelesen. Aber: wir haben überhaupt keinen Beweis dafür, dass Sachen oder Personen, die wir mit dem Herzen sehen, nicht ein Produkt einer Halluzination oder unseres Wunschdenkens sind.

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26. Januar 2008 um 23:03
In Antwort auf epona_12323348

Findest Du es nicht gefährlich,gerade bei so einem Thema
die Mathematik als Beispiel zu nehmen? Alle Zahlen und somit die gesamte Mathematik sind Erfindungen der Menschen.Nur weil sich manches durch immer wieder vorgekautes Lehren der Mathematiker für uns heute logisch anhört und nachvollziehbar ist,ist es trotzdem - streng genommen - immer noch nicht in seiner Existenz bewiesen.Oder ist Dir schon mal höchstpersönlich die Zahl 7 über den Weg gelaufen? Man wollte den Dingen,die gleicher Beschaffenheit sind und gleich aussehen Namen geben und auch die Menge festhalten,so entstanden die Zahlen.
Genauso verhält es sich mit den Dingen,die die Wissenschaft bis jetzt nicht beweisen und beantworten konnte.Warum kann heute noch kein Wissenschaftler die Frage beantworten,was hinter dem Weltall ist? Weil er dann die Begrenztheit (Priester sprechen an dieser Stelle übrigens gern im Sinne der Wortspielerei von Beschränktheit) der Wissenschaft zugeben müßte und gleichzeitig automatisch zugeben würde,dass man die totale Frage wie komplett restlos alles was wir sehen entstand damit beantworten würde,dass da doch wohl eine höhere Macht im Spiel ist.Wie jetzt diese höhere Macht genau heißt,weiß streng genommen keiner,weil der eine diese Macht "Allah" und der andere "Budda" nennt.Wir Christen nennen diese überirdische Macht halt "Gott".Das kommt aber nur daher,weil niemand bis jetzt auf die Idee kam den Begriff "Gott" nicht nur zu übersetzen,sondern haarklein zu definieren,so wie z.B. das Wort "Schiff" durchaus definiert ist.Erst wenn das Ding eine bestimmte Größe,ein Segel,Steuerrad etc. hat ist es ein Schiff,ansonsten bestenfalls ein Boot.

Was mit dem Begriff "mit dem Herzen sehen"gemeint ist,erfährst Du am besten,wenn Du das Buch "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exuperie (ich hoffe ich hab jetzt den Namen richtig geschrieben) liest.Würde ich Dir sehr empfehlen,vielleicht verstehst Du mich dann besser.

Gibt es einen Widerspruch zwischen Gott und der Wissenschaft?
Ich denke, nicht. Es ist nicht legitim, die Existenz einer "höheren Macht" pauschal abzulehnen. Ein Gegenbeweis ist einfach nicht möglich.

Andersrum kenne ich keine Religion, die Ihre Thesen nachweisen kann. Religionen und Gottesglaube sind von Menschen gemacht. Natürlich können wir nicht ausschliessen, dass Gott diese Weisheiten einem Menschen gewissermassen in die Feder diktiert hat. Allerdings behaupten das viele verschiedene Religionen, mit sehr unterschiedlichen Lehren. Für mich bleibt da nur eines: Alle diese Lehren haben etwas gemeinsam: Sie sind falsch.

Kurz gesagt: Kein Mensch kann wissen, ob es einen Gott gibt. Selbst wenn man eine Gotteserscheinung hat, kann es sein (und ehrlich gesagt, halte ich es für sehr wahrscheinlich), das einem der eigene Geist einen Streich spielt.

Die Frage: "Gibt es einen Gott?" ist für mich deswegen zweitrangig. Die entscheidende Frage ist doch: Was muss ich tun, damit es mir in Zukunft besser geht? (" Lieber Gott mach mich fromm, das ich in den Himmel komm" => Im Himmel geht es mir besser als in der Hölle).
Also beten manche Menschen einen Gott an, weil sie damit Ihre Zukunft über den Tod hinaus verbessern wollen. Bitte, tut das. Ich tue es nicht, weil, wenn es einen Gott gibt, halte ich es doch für unwahrscheinlich, das er sich durch sowas beeinflussen lässt.

Nicht wenige Gläubige beten zu Gott, und kommen damit mit sich selbst, ihrem Leben besser zurecht. Sie finden Trost und Mut in ihrem Gott. Eine gute Alternative zur Psychotherapie, wie ich finde. Dabei ist es auch egal, ob es diesen Gott tatsächlich gibt; es muss ihn gewissermassen nur im Kopf des Gläubigen geben.

Und davon bin ich dann überzeugt: Gott existiert in den Köpfen der Gläubigen. Damit gibt es etwa so viele Götter wie es Menschen gibt (Tiere lassen wir mal aussen vor; wir wissen zuwenig darüber). Damit kann jeder glauben was er will; er trifft "seinen" Gott immer zu 100%. Und genau das beobachten wir denn auch. Oder glaubt hier jemand genau das gleiche wie der Papst?

Fazit:
Glaube an Gott ist eine prima Sache für alle Gläubigen. Verzichtet nicht darauf! Erspart euch aber das (gegenseitige) Missionieren.

Eure Diskussion um die Wissenschaft und ihre Aussagefähigkeit finde ich trotzdem interessant

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27. Januar 2008 um 15:54
In Antwort auf fathi_12939086

Gibt es einen Widerspruch zwischen Gott und der Wissenschaft?
Ich denke, nicht. Es ist nicht legitim, die Existenz einer "höheren Macht" pauschal abzulehnen. Ein Gegenbeweis ist einfach nicht möglich.

Andersrum kenne ich keine Religion, die Ihre Thesen nachweisen kann. Religionen und Gottesglaube sind von Menschen gemacht. Natürlich können wir nicht ausschliessen, dass Gott diese Weisheiten einem Menschen gewissermassen in die Feder diktiert hat. Allerdings behaupten das viele verschiedene Religionen, mit sehr unterschiedlichen Lehren. Für mich bleibt da nur eines: Alle diese Lehren haben etwas gemeinsam: Sie sind falsch.

Kurz gesagt: Kein Mensch kann wissen, ob es einen Gott gibt. Selbst wenn man eine Gotteserscheinung hat, kann es sein (und ehrlich gesagt, halte ich es für sehr wahrscheinlich), das einem der eigene Geist einen Streich spielt.

Die Frage: "Gibt es einen Gott?" ist für mich deswegen zweitrangig. Die entscheidende Frage ist doch: Was muss ich tun, damit es mir in Zukunft besser geht? (" Lieber Gott mach mich fromm, das ich in den Himmel komm" => Im Himmel geht es mir besser als in der Hölle).
Also beten manche Menschen einen Gott an, weil sie damit Ihre Zukunft über den Tod hinaus verbessern wollen. Bitte, tut das. Ich tue es nicht, weil, wenn es einen Gott gibt, halte ich es doch für unwahrscheinlich, das er sich durch sowas beeinflussen lässt.

Nicht wenige Gläubige beten zu Gott, und kommen damit mit sich selbst, ihrem Leben besser zurecht. Sie finden Trost und Mut in ihrem Gott. Eine gute Alternative zur Psychotherapie, wie ich finde. Dabei ist es auch egal, ob es diesen Gott tatsächlich gibt; es muss ihn gewissermassen nur im Kopf des Gläubigen geben.

Und davon bin ich dann überzeugt: Gott existiert in den Köpfen der Gläubigen. Damit gibt es etwa so viele Götter wie es Menschen gibt (Tiere lassen wir mal aussen vor; wir wissen zuwenig darüber). Damit kann jeder glauben was er will; er trifft "seinen" Gott immer zu 100%. Und genau das beobachten wir denn auch. Oder glaubt hier jemand genau das gleiche wie der Papst?

Fazit:
Glaube an Gott ist eine prima Sache für alle Gläubigen. Verzichtet nicht darauf! Erspart euch aber das (gegenseitige) Missionieren.

Eure Diskussion um die Wissenschaft und ihre Aussagefähigkeit finde ich trotzdem interessant

Wow,danke!
Endlich mal einer der mich RICHTIG versteht.Genau das hätte ich sonst als Antwort - vielleicht mit anderen Worten aber dennoch mit gleichem Inhalt - auf emmyns Beitrag weiter unten geschrieben.

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29. Januar 2008 um 6:48
In Antwort auf an0N_1187347799z

Ja dummheit der menschen eva 666!!

dein name sagt schon alles und deine wirren rechtfertigungen nützen da auch nix! blabla ich suche mir doch keine teufelszahl aus wenn ich nicht daran glaube!

"Mir wäre es ein unerträglicher Gedanke mit solchen Menschen wieder zusammen zu leben im Paradiese."

Ja ungläubige kommen acuh nicht ins paradies falls du das nicht wusstest *totlach*
es ist aber auch traurig wie menschen das eigene schicksal mit füßen treten...

*lach*
***dein name sagt schon alles und deine wirren rechtfertigungen nützen da auch nix! blabla ich suche mir doch keine teufelszahl aus wenn ich nicht daran glaube!***

*lach* Aber man nimmt einstein, auch wenn einem der Inhalt, den man Gehirn nennt fehlt oder wie?

Zum brüllen solche Menschen.

Gruß
Eva

****Ja ungläubige kommen acuh nicht ins paradies falls du das nicht wusstest *totlach*
es ist aber auch traurig wie menschen das eigene schicksal mit füßen treten...****

Ich sag es doch, der Einstein hatte ja so recht.

Arme Menschheit.

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