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Amerika? auswandern?

16. März 2014 um 19:03

Nachdem ich den Thread von Candy über den Amerika Urlaub gelesen und Kommentiert habe dachte ich darüber nach warum plötzlich so viele Leute in die usa auswandern wollen? Was ist die Faszination? Ist das jetzt eine Art Trend? Ich habe das Gefühl das sich manche des Lebenswandels nicht bewusst sind. Amerika ist kein Land das auf einen "normalen" deutsche/n Bürger/in wartet. Amerikaner arbeiten viel und müssen "ständig" um ihre Existenz fürchten. Es gibt kein Netz welches einen Auffängt. Urlaub in den Staaten ist toll aber dort zu Leben und Arbeiten ist ein himmelweiter Unterschied.

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16. März 2014 um 22:09


genau .. kann nur leider nachträglich nicht korrigieren

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19. März 2014 um 0:42

Nicht auf Dauer...
Ich lebe momentan in Neuengland. Ist nett hier, aber ich habe einen deutschen Arbeitgeber und habe meine deutsche Absicherung behalten. Wenn ich mir da meine hiesigen Freunde anschaue.. tauschen will ich nicht. Und eigentlich freue ich mich darauf, dass in dreieinhalb Jahren wieder die Packer kommen und ich dann wieder abreise. Bis dahin genieße ich einfach das Meer und denke nicht weiter drüber nach, wie krass anders dieses Land ist, in dem sich die Leute echt haben und Minderjährige im Supermarkt zwar arbeiten, aber nicht das Bier über den Scanner ziehen dürfen, weil sie die Flasche nicht anfassen dürfen

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27. April 2014 um 2:34

HAHA
Das hab ich auch immer gedacht, jetzt leb ich seit fast zehn Monaten schon in diesem Land. Ich liebe es zwar nicht, aber es ist auf jeden Fall eine Erfahrung. Ich habe noch nie so viele Gegensätze erlebt. Ich habe noch nie so viel verrücktes erlebt und noch nie so oft den Kopf geschüttelt. Aber pauschal lässt sich nicht mal sagen, dass sie komplett spinnen

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27. April 2014 um 8:11

Ich weiß es nicht
Ich komme mit den Gegensätzen im Denken der Menschen dort nicht klar.

Auf der einen Seite ist der "normale" Mensch dort freundlich, offen und hilfsbereit. Man findet schnell Anschluss und wird akzeptiert.

Auf der anderen Seite scheint es mir mir, als ob sie permanent "Angst" vor ihren Mitmenschen hätten, gefühlte 99% gehen nicht ohne Waffe aus dem Haus und würden auf ihren Briefträger schießen, wenn es ihne verdächtig erschiene, wie er seine Mütze trägt.

Natürlich ist mir klar, wie das historisch entstanden ist, aber ich möchte nicht so leben. Könnte ich einfach nicht.

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28. April 2014 um 10:18

Haben die dir irgendwas getan?
Es gibt sehr viele politisch aktive, aufgeschlossene und durchaus kritisch denkende Amerikaner. Bei dir dagegen habe ich ab deinen Äußerungen das Gefühl, eine doofe, ausländerfeindliche, fremde Meinungen nachplappernde Deutsche lesen zu müssen.

Viele "Amerikaner" (korrekter Term wäre hier U.S.-Amerikaner, sonst schließen wir z.B. auch Kanadier mit ein) haben viel mehr zu bieten, als das wenige, was du ihnen unterstellst. Ich kenne einige von ihnen, habe einen großen Bekanntenkreis: Keiner hat eine Waffe, die Gedanken zur Todesstrafe sind kritisch und Einladungen waren immer ernst gemeint.

Übrigens: Meine Tochter hat einen amerikanischen und einen deutschen Pass. Was ist sie denn nun: arrogant, waffenvernarrt und weltfremd oder toll und deutsch?

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1. Mai 2014 um 21:29

Unsere Vergangenheit ist ja auch komplex
Und wie heißt es doch so schön:
Eltern haften für ihre Kinder
Umgekehrt gilt das natürlich auch.
(Selbst für Groß- und Urgroßeltern)

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