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Am wochenende ist mir der absolute horror passiert...

24. August 2005 um 10:33

und das aus heiterem himmel. ich erzähl euch jetzt einfach mal die story und bin gespannt wie ihr das seht...

ausgangssituation: ich hatte ein paar tage urlaub und habe für meine mom dog- und house-sitting gemacht, damit sie zu verwandten fahren kann.

samstag morgen bin ich mit dem winzig-kleeenen hundchen an der leine durch die ortsmitte und wollte brötchen holen. als ich am supermarkt vorbeikam, habe ich definitiv nicht gesehen, das dort an einem pfosten ein schäfer/rottweiler-mischling festgemacht war. er saß hinter einem werbeschild, neben dem auch noch ein auto geparkt war, also keine chance für mich, ihn irgendwie zu sehen.

der kleeene butz lief nicht mal 1,5 m vor mir. bevor ich irgendwie reagieren konnte hat der große meinen kleinen schon in der schnauze, hat zugebissen, geschüttelt und ihn fallen lassen. wie oft weiß ich nicht, der nachbar (einer der zeugen) sagt mindestens dreimal

ich war total schockiert, keiner half, alle haben nur blöd geglotzt, dann hab ich wohl den größten fehler begangen....

ich hab das blutende bündel an mich gerissen, der große hat mich am arm erwischt, mir den jackenärmel zerrissen, mein handgelenk geratscht und dann hab ich "rot" gesehen. da ich jahrelang kampfsport gemacht habe, kann ich ziemlich gut zutreten... das hab ich getan...

grotesk: in genau diesem moment kam die besitzerin des anderen hundes aus dem supermarkt. mein hund saftet weiter auf meinem arm, schreit jämmerlich vor schmerzen und ich muß mich als sadistin, tierquälerin, schl.... und so weiter beschimpfen lassen. "und an allem sind sie schuld"

irgendjemand hat meine schwester angerufen, die kam, hat uns beide ins auto gepackt und ist zum schon benachrichtigten tierarzt gefahren. das hundchen wurde wieder zusammengeflickt, genäht an 8 stellen, wurde einen tag lang zur beobachtung dabehalten. bekommt nun schmerzmittel und antibiotika. ich mußte auch zum arzt und bekam diverse spritzen.

der andere hund hat von meinen tritten prellungen ...

meine mom kam sonntag abend wieder und war total schockiert.
ich bin nach hause gefahren und war total am ende.

meine mom ist wahnsinnig sauer mit mir, glaubt mir nicht, denkt ich hab schuld und will, daß ich die tierarztrechnungen bezahle... okay, sehe ich ein.

die besitzerin des anderen hundes will auch den tierarzt von mir bezahlt haben und zeigt mich an. toll. sie hätte zeugen, daß ich ihren hund misshandelt habe... was der vorher angestellt hat, darum geht es irgendwie überhaupt nicht mehr...

ich hab auch zeugen....

ist alles ziemlich strange, ich weiß, was haltet ihr davon?

lg die sefi













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24. August 2005 um 10:44

Oh je! Du Arme!
Also das ist ja mal ein echtes Horror-Wochenende gewesen! ich kann laum glauben, dass selbst deine Mutter sauer ist auf dich?!?

In meinen Augen hast du nichts falsch gemacht, Selbst wenn du den Hund gesehen hättetst, hättest du ja nun nicht davon ausgehen müssen, dass er zubeißt. Das du den Kleinen retten wolltet, ist ja wohl völlig normal. Und wenn der Hund dann auch dich anfällt, musst du dich ja wohl verteidigen! Ich hätte es ganz genauso gemacht...

ich hoffe, du hast Namen etc. von Menschen, die den Anfang der Situation miterlebt haben und deine Version bestätigen können. Ich kann die andere Hundebesitzerin schon ein bischen verstehen - immerhin ist es ihr "Liebling", den du getreten hast. Und viele Hundebesitzer glauben nicht, dass sie keinen Engel haben... ich kenne das, einer meiner Hunde wurde mal tot gebissen - beim besitzer auch keine Einsicht. Erschreckend finde ich wirklich nur, dass deine Mutter dir nciht glaubt - das finde ich unglaubelich...

Ich hoffe, es geht dir bald wieder besser und es verheilen nicht nru die Wunden, sondern es vergeht auch der Schock...

LG, Nindscha

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24. August 2005 um 10:46

Hallo Sefi,
das ist ja ziemlich heftig! Ich hätte genauso reagiert wie Du. Ganz sicher!

Kannst Du Dich evtl. bei einem Anwalt schlau machen?

LG Mascha

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24. August 2005 um 10:54

Würd auf jeden fall
mich beim tierarzt wo du warst erkundigen ob der nicht nachträglich bescheinigen kann dass es hundebisse waren die dein hund erlitten hat

erstatte auf jeden fall gegenanzeige!
das ist echt eine bodenlose frechheit!
aber typisch für deutschland, ich weiß wovon ich spreche , sorry aber die meisten die hier rumlaufen sind so arrogant und intolerant , das mir bald die hutschnur platzt.

mach dich schlau , und sei tapfer

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24. August 2005 um 11:29

Hm,
also ich mag Hunde sehr gerne, hab aber nicht die beste Hundeerfahrung, dennoch meine Meinung:

1. einen bissigen Rottweiler lässt man nicht ohne Maulkorb vor einem Supermarkt sitzen (dass er bissig ist, steht ja außer Frage)

2. du hättest natürlich nicht dazwischen gehen dürfen, dass ist sehr gefährlich, wie du gemerkt hast ABER: du hast den Hund deiner Mutter Gassi geführt, du bist demnach nicht so routiniert darin, wie ein "echter" Hundebesitzer

3. dass du den Rottweiler getreten hast, als er dich angefallen hat, finde ich in Ordnung, warum solltest du dich nicht selbst verteidigen?!

4. Die Haltung deiner Mom kann ich nicht verstehen sie war nicht dabei und sollte wohl erst mal deiner Version vertrauen, als einer fremden Frau

5. Zeig du die Rottweiler-Besitzerin an, schließlich hat dich ihr Hund angefallen, verlange Schmerzensgeld und, dass der Hund z.B. in Zukunft einen Maulkorb tragen muss.
Ich weiß nicht, wie das bei euch mit der Hundeverordnung ist, hier in NRW würde immer der mit dem bissigen Hund den kürzeren ziehen.

Viel Glück und Gute Besserung!

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24. August 2005 um 11:30
In Antwort auf nindscha

Oh je! Du Arme!
Also das ist ja mal ein echtes Horror-Wochenende gewesen! ich kann laum glauben, dass selbst deine Mutter sauer ist auf dich?!?

In meinen Augen hast du nichts falsch gemacht, Selbst wenn du den Hund gesehen hättetst, hättest du ja nun nicht davon ausgehen müssen, dass er zubeißt. Das du den Kleinen retten wolltet, ist ja wohl völlig normal. Und wenn der Hund dann auch dich anfällt, musst du dich ja wohl verteidigen! Ich hätte es ganz genauso gemacht...

ich hoffe, du hast Namen etc. von Menschen, die den Anfang der Situation miterlebt haben und deine Version bestätigen können. Ich kann die andere Hundebesitzerin schon ein bischen verstehen - immerhin ist es ihr "Liebling", den du getreten hast. Und viele Hundebesitzer glauben nicht, dass sie keinen Engel haben... ich kenne das, einer meiner Hunde wurde mal tot gebissen - beim besitzer auch keine Einsicht. Erschreckend finde ich wirklich nur, dass deine Mutter dir nciht glaubt - das finde ich unglaubelich...

Ich hoffe, es geht dir bald wieder besser und es verheilen nicht nru die Wunden, sondern es vergeht auch der Schock...

LG, Nindscha

Das hundchen...
ist das absolute heiligtum meiner mom, mir war nach diesem vorfall sofort klar, das ich von ihrer seite kleinerlei verständnis sondern nur vorwürfe zu erwarten habe... sad but true... das hat eine lange vorgeschichte... zu lang zum schreiben *traurig*

zeugen-namen habe ich, ich waren fast alles leute die ich kenne, ist alles in meinem heimatort passiert.

ich kann die "gegenseite" überhaupt nicht verstehen. ich habe echt das gefühl ich bin im falschen film gelandet.

angenommen mein hund würde einen anderen hund schwer verletzen und noch den halter beißen, würde ich nie im leben darauf kommen, das "opfer" noch anzuzeigen, wenn es sich wehrt. die alte hat doch nicht alle tassen im schrank..

yep, ich werde werde wohl meinen anwalt einschalten müssen

danke und lg an dich
die sefi

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24. August 2005 um 11:38
In Antwort auf fussballbarbie

Hm,
also ich mag Hunde sehr gerne, hab aber nicht die beste Hundeerfahrung, dennoch meine Meinung:

1. einen bissigen Rottweiler lässt man nicht ohne Maulkorb vor einem Supermarkt sitzen (dass er bissig ist, steht ja außer Frage)

2. du hättest natürlich nicht dazwischen gehen dürfen, dass ist sehr gefährlich, wie du gemerkt hast ABER: du hast den Hund deiner Mutter Gassi geführt, du bist demnach nicht so routiniert darin, wie ein "echter" Hundebesitzer

3. dass du den Rottweiler getreten hast, als er dich angefallen hat, finde ich in Ordnung, warum solltest du dich nicht selbst verteidigen?!

4. Die Haltung deiner Mom kann ich nicht verstehen sie war nicht dabei und sollte wohl erst mal deiner Version vertrauen, als einer fremden Frau

5. Zeig du die Rottweiler-Besitzerin an, schließlich hat dich ihr Hund angefallen, verlange Schmerzensgeld und, dass der Hund z.B. in Zukunft einen Maulkorb tragen muss.
Ich weiß nicht, wie das bei euch mit der Hundeverordnung ist, hier in NRW würde immer der mit dem bissigen Hund den kürzeren ziehen.

Viel Glück und Gute Besserung!

Ich bin..
mit großen hunden aufgewachsen, ich habe es noch nie erlebt, daß ein hund ohne vorwarnung, ohne einen mucks SOFORT zubeißt.

ich bin dazwischen gegangen, weil ich angst hatte, das der kleine die nächste attacke vielleicht nicht überlebt. ich dachte dabei gar nicht am mich...

lg an dich
sefi

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24. August 2005 um 11:39
In Antwort auf sephrenia

Das hundchen...
ist das absolute heiligtum meiner mom, mir war nach diesem vorfall sofort klar, das ich von ihrer seite kleinerlei verständnis sondern nur vorwürfe zu erwarten habe... sad but true... das hat eine lange vorgeschichte... zu lang zum schreiben *traurig*

zeugen-namen habe ich, ich waren fast alles leute die ich kenne, ist alles in meinem heimatort passiert.

ich kann die "gegenseite" überhaupt nicht verstehen. ich habe echt das gefühl ich bin im falschen film gelandet.

angenommen mein hund würde einen anderen hund schwer verletzen und noch den halter beißen, würde ich nie im leben darauf kommen, das "opfer" noch anzuzeigen, wenn es sich wehrt. die alte hat doch nicht alle tassen im schrank..

yep, ich werde werde wohl meinen anwalt einschalten müssen

danke und lg an dich
die sefi

Hm...
Schon klar, dass das Hundchen der Liebling deiner Mutter ist... Trotzdem: Immerhin hast du ihn GERETTET! Und bist dafür sogar auch noch gebissen worden! Nun ja, kann man wohl nicht ändern, wenn die Situation so ist.

"Verstehen" kann ich die Gegenpartei dahingehend, dass man eben nicht glauben mag, dass der eigene Hund schuld sein soll. Allerdings ist dieses "Nicht glauben wollen" eigentlich nur in dem Moment nachzuvollziehen - nach dem Schock hätte sie schon "aufwachen" müssen.

Auf jeden Fall solltest du dir einen Anwalt suchen und eine Gegenanzeige starten - immerhin bist du gebissen worden, dein Hund wurde schwer verletzt und zu guter letzt musstest du dich auch noch beleidigen lassen. Ich wünsche dir viel Glück!

LG, Nindscha

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24. August 2005 um 11:48

Hey...

... fühl dich erst mal gedrückt

Ich kann da gar nicht viel zu sagen, wenn ich das lese, krieg ich einfach nur nen Wutanfall, sorry!

Versteh deine Ma nicht und die Gegenseite ja schon 10 Mal nicht...

Hoffe dir gehts besser!
*Blümchen rüber reicht*


Liebe Grüße, Lisa

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24. August 2005 um 12:10

Ich bin entsetzt! Wie kannst Du nur
den Hund treten!
Du hättest ihm volles Rohr eine auf die Nase hauen sollen!
Anschließend die Tritte der Besitzerin verpassen


Nee! Spaß beiseite.
1. Ist nunmal so passiert und Du hast instinktiv richtig gehandelt.

2. Nehm Dir Deinen Anwalt des Vertrauens und zeig die Hundebesitzerin an.

3. Da eine Ausprache mit Deiner Frau Mama wohl aufgrund der Vorgeschichte sinnlos erscheint, laß erstmal Gras über diese Sache wachsen.

4. Shit happens

5. Ich hoffe mal für Deinen Süßen, daß er bei Nichterfüllung seiner haushaltlichen Tätigkeiten mit Kampfsportmethoden bestraft wird.

6. Dir noch einen schönen Tag



Jo

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24. August 2005 um 12:21
In Antwort auf sephrenia

Das hundchen...
ist das absolute heiligtum meiner mom, mir war nach diesem vorfall sofort klar, das ich von ihrer seite kleinerlei verständnis sondern nur vorwürfe zu erwarten habe... sad but true... das hat eine lange vorgeschichte... zu lang zum schreiben *traurig*

zeugen-namen habe ich, ich waren fast alles leute die ich kenne, ist alles in meinem heimatort passiert.

ich kann die "gegenseite" überhaupt nicht verstehen. ich habe echt das gefühl ich bin im falschen film gelandet.

angenommen mein hund würde einen anderen hund schwer verletzen und noch den halter beißen, würde ich nie im leben darauf kommen, das "opfer" noch anzuzeigen, wenn es sich wehrt. die alte hat doch nicht alle tassen im schrank..

yep, ich werde werde wohl meinen anwalt einschalten müssen

danke und lg an dich
die sefi

Hallo Sefi,
na das ist doch schon ziemlich heftig.

Dass deine Mum dich beschuldigt, ist kein Phänomen deiner Mutter. Das kenne ich auch seitens meines Göttergattens.

Da kannst du jetzt im Moment auch nichts bewirken, außer, dass sich die Fronten noch mehr verhärten. Lass Gras drüber wachsen. Deiner Mutter hätte das GENAUSO passieren können, nur will sie das jetzt im Moment nicht einsehen.

Geh zum Anwalt und erstattet Gegenanzeige. Da müssen jetzt einfach die hochgekochten Emotionen raus und sachlich geklärt werden. Bestimmt kannst du das verständlich begründen, dass der Hund erst euren angegriffen hat und du im Affekt den Hund getreten hast - und nicht erst aus unerfindlichen Gründen den Hund getreten hast, der sich dann erst deinen Wautzi und dann dich zur Brust genommen hat. Dass sich der Hund euch gegenüber nur verteidigen musste, ist so absurd und herher nicht haltbar.

Schicke dir hiermit die besten Genesungswünsche

Halt die Ohren steif. Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Liebe Grüße

Erdbeermarmelade

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24. August 2005 um 12:39

Fast das gleiche
ist mir auch mal passiert bzw. meinem Hund, allerdings bin ich nicht dazwischengegangen, das wäre sehr wahrscheinlich auch sehr böse ausgegangen, denn der andere Hund war echt riesig... der andere Hundebesitzer wollte erst garnicht zahlen und schließlich gab es nur den "Sachwert" meines Hundes (weil Tier=Sache). Aber egal jetzt, zumindest wurde seinem Hund dann ein Maulkorb verpasst...

An Deiner Stelle würde ich auf jedem Fall ebenfalls klagen. Zeugen hast Du ja schließlich auch, ausserdem, wie solltest Du denn auf die Idee gekommen sein, aus heiterem Himmel ihren Hund zu verkloppen? Die kommt damit sowieso nicht durch...

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24. August 2005 um 16:19

Das ist wieder ...
einer dieser Fälle, wo die Tiere wichtiger als die Menschen werden. Deine Mutter ist in dieser Situation nicht wirklich zu verstehen.

Ich schätze mal, dass Dein Anwalt sich über den Auftrag freuen wird, denn auch wenn sie Geld dafür bekommen, gewinnen sie immer noch lieber als dass sie verlieren.

Deine Aktion müsste als Notwehr durchgehen und die Dame dürfte einen Erklärungsnotstand in Bezug auf die Bissigkeit ihres Hundes bekommen. So gesehen, denke ich, dass ihre Anzeige ein Schuss in den Betonmischer wird. Aber es gab ja schon immer Leute, die ungemein clever waren und dann forderten 'Ich bin mit einem Drittel mehr nicht einverstanden! Ich will ein Viertel'.

LG

Larsen

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24. August 2005 um 21:51

Tierhalterhaftpflicht
Wenn der hund von der anderen wirklich so groß war, dann wird ja wohl kein Mensch glauben, dass deiner auf ihn los gegangen ist. Und selbst wenn deiner den großen angekläfft hätte, dann darf der nicht so ausrasten (der große). Dein Hund hätte theoretisch auch ein kleines Kind sein können, auf das der große Hund losgeht und beißt. An deiner Stelle würde ich mich nach der/ einer Tierhalterhaftpflichtversicherung der Frau erkundigen. Wenn der Hund dich auch gebissen hat, dann kannst du sie eigentlich auch wegen Köperverletzung bei der Polizei anzeigen. Die Frau haftet für alles, was Ihr Hund anrichtet. Wenn der Hund unter die Kampfhunde fällt, dann nehmen die Versicherungen ihn normalerweise nicht an, dann haftet die Frau privat. Es gilt für Hunde die Gefährdungshaftung. Heißt: Wenn du sagtst, der Hund hat dich angefallen, dann muss sie das Gegenteil beweisen. Kann sie das nicht, dann hast du gewonnen. Es reicht für dich, im Prinzip, wenn der Hund dich zuerst angegriffen hat. Wenn er das tut, darfst du dich natürlich wehren (wenn es Kampfhund war, dann darfst du dich natürlich stärker wehren, als bei einem kleinen Pinscher, ausser der Kampfhund liegt z.B. schon jaulend vor Angst auf dem Boden). Wenn der Rottweiler- Mischling tatsächlich unter die Kamphunde fällt, dann hast du sehr gute Karten. Die Frau muss, wenn sie alleine haftet, auch deine komplette Tierarztrechnung übernehmen.
Wenn sie sich aber erstmal weigert, wovon ich nach deiner Schilderung leider ausgehe, dann wirst du wohl ohne Anwalt nicht zu deinem Recht kommen.

Hoffe deinem Hund geht's besser, viele Grüße

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27. August 2005 um 14:04

Bin nicht ok mit eurer sichtweise
hi,

habe mir die Antworten durchgelesen.

Wenn die Anzeige geschaltet wurde muss man sich natürlich weren das ist schon klar. Das Problem für mich ist, dass der Rott/schäferhund ja angeleint und festgebunden war. Der erste Fehlschritt liegt also bei dem kleinen Hund, der sich dem Grossen angenähert hat!
Dass man sich dann wehrt ist aber schon normal, ich meine die Fusstritte muss die Besitzerin dann schon verstehen, und es als Lektion ansehen denn man muss schon etwas mehr aufpassen wenn man einen bissigen Hund hat. Das diese vor Gericht geht ist schon mal das erste Problem aber wie man sieht ist die Schuldfrage in euren Köpfen nicht geklärt. Da dies auch sehr schwierig ist muss vieleicht doch der Anwalt her aber meiner Meinung hättet ihr eure Tierarzt-und Arztkosten selbst tragen sollen (bzw. solltet) und die Rottbesitzerin nicht so ein Gezicke machen (wer hat denn zuerst Kostenerstattung verlangt, sie oder ihr?) und das ganze eine Lehre lassen sein sollen.
Meine Schäferhündin ist genauso, sie greift alle Arten von Hunden an um sie zu "töten". Deshalb ist sie nun immer angeleint und ich bentze eine grosse Flexileine für die Spaziergänge. Ich binde sie allerdings nie irgendwo an und lasse sie alleine, d.h. sie ist immer unter meiner Aufsicht ausser in unserem geschlossenen Garten.
Wenn ich aber mit ihr spazieren gehe und mir ein Hund entgegenläuft und seine Besitzer ihn nicht zurückrufen (ich versuche sogar mich zu entfernen und ihnen zuzurufen) dann kann ich ja nichts für die Folgen, was mir sehr leid tun würde das ist sicher! Maulkorb hilft übrigens nicht wirklich was, sie fällt die Hunde trotzdem an sie hat ja noch ihren Körper und die Pfoten und den Maulkorb kriegt sie in ihrer Wut auch ab.
Mit Kindern und Menschen allerdings ist sie total lieb!
Ich habe schon daran gedacht, sie einschläfern zu lassen aber da ich sie im Garten einschliessen kann und sonst eben immer an der Leine habe geht das schon. Bei einer Agressivität auf Kinder sieht es dann aber wieder anders aus, da muss das Tier in absoluter Sicherheitszone leben...
Zu den Vorwürfen: Das finde ich wiederum auch total unmöglich. Man macht nun mal Fehler, das passiert jedem und viele Leute denken halt dass alle Hunde brav sind und sich beschnuppern. Es sollte aber für die Zukunft eine Lehre sein.

Fazit: Wenn Hunde immer angeleint sind dann ist der Schutz für jeden gewährt, denkt daran.

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27. August 2005 um 18:50

Da hat
johanneskaplan vollkommen recht.

1. Wurde die Aufsichtspflicht verletzt, wer weiß ob der Hund nicht auch irgendwann mal ein kleines Kind anfällt?
2. Müssen hunde die als Kampfhunde, bzw. agressive Rassen katalogisiert sind, einen Maulkorb tragen.
3. Erkundige dich, ob es überhaupt rechtens ist, das man an dieser Stelle seinen Hund anbindet, denn was ist mit Menschen die panische Angst vor Hunden haben?
4. Frag deine Mom mal, was ihr wichtig ist "DU" oder das Ansehen in der Öffentlichkeit.
5. Zeigt die andere Hundebesitzerin kein Einsehen, ziehe einen unabhängigen Gutachter hinzu, der ein Wesensgutachten von dem Tier erstellt.
Ich glaube die Besitzerin weiß genau was ihr Hund für ein Mistviehch ist, und versucht dich mit ihrer Anzeige nur einzuschüchtern, bzw. gleich einem Entzug des Tieres entgegen zu wirken.

so far

joulissis

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27. August 2005 um 18:52
In Antwort auf sofia2

Bin nicht ok mit eurer sichtweise
hi,

habe mir die Antworten durchgelesen.

Wenn die Anzeige geschaltet wurde muss man sich natürlich weren das ist schon klar. Das Problem für mich ist, dass der Rott/schäferhund ja angeleint und festgebunden war. Der erste Fehlschritt liegt also bei dem kleinen Hund, der sich dem Grossen angenähert hat!
Dass man sich dann wehrt ist aber schon normal, ich meine die Fusstritte muss die Besitzerin dann schon verstehen, und es als Lektion ansehen denn man muss schon etwas mehr aufpassen wenn man einen bissigen Hund hat. Das diese vor Gericht geht ist schon mal das erste Problem aber wie man sieht ist die Schuldfrage in euren Köpfen nicht geklärt. Da dies auch sehr schwierig ist muss vieleicht doch der Anwalt her aber meiner Meinung hättet ihr eure Tierarzt-und Arztkosten selbst tragen sollen (bzw. solltet) und die Rottbesitzerin nicht so ein Gezicke machen (wer hat denn zuerst Kostenerstattung verlangt, sie oder ihr?) und das ganze eine Lehre lassen sein sollen.
Meine Schäferhündin ist genauso, sie greift alle Arten von Hunden an um sie zu "töten". Deshalb ist sie nun immer angeleint und ich bentze eine grosse Flexileine für die Spaziergänge. Ich binde sie allerdings nie irgendwo an und lasse sie alleine, d.h. sie ist immer unter meiner Aufsicht ausser in unserem geschlossenen Garten.
Wenn ich aber mit ihr spazieren gehe und mir ein Hund entgegenläuft und seine Besitzer ihn nicht zurückrufen (ich versuche sogar mich zu entfernen und ihnen zuzurufen) dann kann ich ja nichts für die Folgen, was mir sehr leid tun würde das ist sicher! Maulkorb hilft übrigens nicht wirklich was, sie fällt die Hunde trotzdem an sie hat ja noch ihren Körper und die Pfoten und den Maulkorb kriegt sie in ihrer Wut auch ab.
Mit Kindern und Menschen allerdings ist sie total lieb!
Ich habe schon daran gedacht, sie einschläfern zu lassen aber da ich sie im Garten einschliessen kann und sonst eben immer an der Leine habe geht das schon. Bei einer Agressivität auf Kinder sieht es dann aber wieder anders aus, da muss das Tier in absoluter Sicherheitszone leben...
Zu den Vorwürfen: Das finde ich wiederum auch total unmöglich. Man macht nun mal Fehler, das passiert jedem und viele Leute denken halt dass alle Hunde brav sind und sich beschnuppern. Es sollte aber für die Zukunft eine Lehre sein.

Fazit: Wenn Hunde immer angeleint sind dann ist der Schutz für jeden gewährt, denkt daran.

Und wie
siehst du die Situation, wenn eien Hund im Eingagsbereich eines öffentlichen Gebäudes angeleihnt ist, es soll ja auch Menschen geben die Angst vor Hunden haben!
Ich denke in diesem Fall ist der Einsatz eines Maulkorbes unabdingbar.

So far

joulissis

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27. August 2005 um 19:16
In Antwort auf joulissis

Und wie
siehst du die Situation, wenn eien Hund im Eingagsbereich eines öffentlichen Gebäudes angeleihnt ist, es soll ja auch Menschen geben die Angst vor Hunden haben!
Ich denke in diesem Fall ist der Einsatz eines Maulkorbes unabdingbar.

So far

joulissis

Eingangsbereich
n' Abend!

Ich denke nicht, dass der Hund so angebunden war, dass man nicht daran vorbei kam. Es hiess ja dass sie den Hund hinter einem Schild nicht gesehen hatte und deshalb so nahe an ihm vorbei ging.
Der Maulkorb hat wiederum andere Schwächen, zum Beispiel wenn es heiss ist und der Hund nicht genug atmen kann- ohne Aufsicht kann das ja schon etwas gefährlich sein.
Ich bin auch der Meinung dass man sich nach so einer Begebenheit in Frage stellen muss, d.h. dass die Hundehalterin sich frägt ob sie vieleicht einen bessern Platz zum Anbinden ihres Hundes suchen kann, evtl. Maulkorb, den Hund zum Einkaufen zu Hause zu lassen usw. Das ist schon das Minimum wenn so etwas passiert.
Aber im Grunde hat man schon das Recht seinen Hund auszuführen und er war ja angeleint, wo ist also das Problem.

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27. August 2005 um 19:23
In Antwort auf sofia2

Eingangsbereich
n' Abend!

Ich denke nicht, dass der Hund so angebunden war, dass man nicht daran vorbei kam. Es hiess ja dass sie den Hund hinter einem Schild nicht gesehen hatte und deshalb so nahe an ihm vorbei ging.
Der Maulkorb hat wiederum andere Schwächen, zum Beispiel wenn es heiss ist und der Hund nicht genug atmen kann- ohne Aufsicht kann das ja schon etwas gefährlich sein.
Ich bin auch der Meinung dass man sich nach so einer Begebenheit in Frage stellen muss, d.h. dass die Hundehalterin sich frägt ob sie vieleicht einen bessern Platz zum Anbinden ihres Hundes suchen kann, evtl. Maulkorb, den Hund zum Einkaufen zu Hause zu lassen usw. Das ist schon das Minimum wenn so etwas passiert.
Aber im Grunde hat man schon das Recht seinen Hund auszuführen und er war ja angeleint, wo ist also das Problem.

Das Recht seinen Hund auszuführen...
Klar kann man seinen Hund ausführen, aber nur wenn der Hund keine Gefahr darstellt. Es ist Aufgabe der Besitzerin, zu gewährleisten, dass der Hund nix anrichten kann. Das gilt prinzipiell. Hat der Hund sich nicht unter Kontrolle und es geht auch nicht mit einem Maulkorb, dann hat er zu Hause zu bleiben, bzw. sich nur draußen aufzuhalten, wenn die Frau dabei ist und dafür sorgt, dass er niemanden verletzen kann. Basta.
Hier war es ein Hund, den er angegriffen hat, aber was, wenn es ein Kind gewesen wäre, das zufällig zu nah an ihn herangekommen wäre?

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27. August 2005 um 19:25
In Antwort auf joulissis

Da hat
johanneskaplan vollkommen recht.

1. Wurde die Aufsichtspflicht verletzt, wer weiß ob der Hund nicht auch irgendwann mal ein kleines Kind anfällt?
2. Müssen hunde die als Kampfhunde, bzw. agressive Rassen katalogisiert sind, einen Maulkorb tragen.
3. Erkundige dich, ob es überhaupt rechtens ist, das man an dieser Stelle seinen Hund anbindet, denn was ist mit Menschen die panische Angst vor Hunden haben?
4. Frag deine Mom mal, was ihr wichtig ist "DU" oder das Ansehen in der Öffentlichkeit.
5. Zeigt die andere Hundebesitzerin kein Einsehen, ziehe einen unabhängigen Gutachter hinzu, der ein Wesensgutachten von dem Tier erstellt.
Ich glaube die Besitzerin weiß genau was ihr Hund für ein Mistviehch ist, und versucht dich mit ihrer Anzeige nur einzuschüchtern, bzw. gleich einem Entzug des Tieres entgegen zu wirken.

so far

joulissis

Hund/Kind
Zu 1): Ein Hund der seine Artgenossen anfällt muss nicht unbedingt auch Kinder anfallen. Meine Deutsche Schäferhündin gaht auf alle Hunde los aber ist lieb zu Kindern. Unser zweiter Hund versteht sich mit Hunden, hat aber mit Kindern ein Problem.

So far

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