Forum / Gesellschaft & Leben

Alles auf Null: Was macht Corona mit unserer Psyche?

12. November um 11:03 Letzte Antwort: 22. November um 16:11

Alles auf Null: Was macht Corona mit unserer Psyche?

Seit Corona ist unser Leben einmal komplett auf den Kopf gestellt worden. Was bedeutet das langfristig für unsere Psyche? Wird die Pandemie auch hier ihre Spuren hinterlassen?

In den letzten Monaten haben wir uns an viel gewöhnt. Gewöhnen müssen. Vieles, was wir vor einem Jahr noch für unmöglich gehalten hätten. Sei es, dass man ältere Angehörige im Heim oder im Krankenhaus plötzlich alleine lassen sollte. Dass wir auf Abstand zueinander gehen sollten. Nicht mal die eigenen Eltern sollten wir mehr umarmen. Es gab absurd anmutende Bilder von trauernden Menschen am Grab, jeder brav zwei Meter entfernt vom anderen.

- Düstere Gedanken in einer nicht einfachen Zeit?!

- Menschen gehen unterschiedlich mit der Krise um...und wie geht ihr mit der Krise um?

- Was sagt die Wissenschaft über die psychischen Auswirkungen von Corona?

- Diese Gruppen sind psychisch besonders gefährdet:


Das Projekt "Cosmo" (ein Gemeinschaftsprojekt, u.a. von der Universität Erfurt, dem Robert Koch Institut, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dem Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation und dem Yale Institute for Global Health) beschäftigt sich ebenfalls mit der Resilienz, also dem Umgang von Menschen mit schweren Krisen.Laut Cosmo wird der zweite Lockdown und die derzeitige persönliche Situation von 44,5 Prozent der Befragten als belastend empfunden. Was sich aber auch zeigt: Nicht jeder ist gleichermaßen gefährdet, psychisch angeschlagen aufgrund der Krise zu sein.

Die repräsentative Studie von AXA Anfang Oktober hat ebenfalls gezeigt, dass es bestimmte Gruppen gibt, die psychisch stärker gefährdet sind. Auch hier werden junge Menschen als besonders belastet genannt und Frauen, die tendenziell mehr durch die Doppelbelastung durch Kita- und Schulschließungen betroffen seien. Als weitere gefährdete Gruppen nennt die Studie Menschen mittleren Alters, die besonders auf ein sicheres Einkommen angewiesen sind und Menschen mit psychischen Vorerkrankungen.

Quelle: https://www.gofeminin.de/mein-leben/corona-auswirkungen-psyche-s4019373.html

Hilfestellungen im Netz:

Informationen und Hilfestellungen finden Betroffene beispielsweise hier, auf der Seite der Initiative der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und des Verbunds universitärer Ausbildungsgänge für Psychotherapie (unith).

Infos und Hilfe gibt es auch bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Telefonische Hilfen:

kostenfrei beim deutschlandweiten Info-Telefon Depression 0800 33 44 5 33kostenfrei bei der Telefonseelsorge unter 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222

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Eure Meinung ist gefragt!

Wir geht ihr mit der Corona Krise um?


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12. November um 14:48

das ganze hat bei mir gefühlte 90% der Stressauslöser weggenommen.

Anfangen von Homeoffice statt Firma - 3h mehr Freizeit jeden Tag.
Enorme Reduzierung der Lärmbelastung - da ist schon jeder Besuch weniger auf dem Hauptbahnhof einer Großstadt ein Gewinn, aber auch der normale Verkehrslärm ist teilweise sehr zurück gegangen.
Allgemeine "Entschleunigung" des Lebens, ohne dass man aktiv etwas dafür tun musste.
Zeit für mich selbst.
Menschen, die einen angenehmen Abstand zu mir halten. Meint natürlich vor allem fremde Menschen, auch wenn es in unserer Kultur zum Glück für mich nicht üblich ist, Fremde zu umarmen, zu nahe gekommen sind mir zu oft zu viele, mein "Wohlfühlabstand" ist deutlich höher als der der meisten anderen.
Keiner schaut mich mehr schräg an, wenn ich beim Einkaufen meinen Einkauswagen desinfiziere, weil ich nicht jedes Wochenende mit einem Norovirus flach liegen will.

Generell fände ich es gut, wenn jeder Mensch auch einmal paar Wochen im Jahr einlegt, wo man sselbst dafür zuständig ist, sich zu bespaßen, nicht Freunde / Bekannte, nicht Kinos / Theater, nicht Gaststätten, nicht Partys oder sonst wer, einfach mal sich selbst, gern auch mit sich selbst beschäftigen. Für 3 Wochen im Jahr. Grundlegend herunter schalten - und zwar vor allem privat, nicht unbedingt beruflich.

Ich bin mir so sicher, wie ich es mir sein kann, ohne "vom Fach" zu sein, dass würde in der Gesamtheit der Bevölkerung die psychischen Probleme durchaus reduzieren.

Davon abgesehen finde ich es immer den falschen Weg, sich auf das Negative zu konzentrieren. Klar, wir hatten alle Einschränkungen und Probleme dadurch. Aber AUCH, nicht NUR. Ist btw. auch eine Technik, die bei psychischen Krankheiten, wie z.B. Depressionen immer empfohlen wird.
Wir leben in einer vollständig ambivalenten Welt. Es gibt NIE nur Schlechtes (und nie nur Gutes). Aber oft nehmen wir nur eines von beidem wahr bzw. eines von beidem viel stärker wahr - und das hat einen ganz direkten Einfluss auf unsere Psyche. Wie wir uns fühlen hat also sehr direkt auch mit dem Fokus zu tun, den wir selbst (bewußt oder unbewußt) setzen.

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14. November um 14:45
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Alles auf Null: Was macht Corona mit unserer Psyche?

Seit Corona ist unser Leben einmal komplett auf den Kopf gestellt worden. Was bedeutet das langfristig für unsere Psyche? Wird die Pandemie auch hier ihre Spuren hinterlassen?

In den letzten Monaten haben wir uns an viel gewöhnt. Gewöhnen müssen. Vieles, was wir vor einem Jahr noch für unmöglich gehalten hätten. Sei es, dass man ältere Angehörige im Heim oder im Krankenhaus plötzlich alleine lassen sollte. Dass wir auf Abstand zueinander gehen sollten. Nicht mal die eigenen Eltern sollten wir mehr umarmen. Es gab absurd anmutende Bilder von trauernden Menschen am Grab, jeder brav zwei Meter entfernt vom anderen.

- Düstere Gedanken in einer nicht einfachen Zeit?!

- Menschen gehen unterschiedlich mit der Krise um...und wie geht ihr mit der Krise um?

- Was sagt die Wissenschaft über die psychischen Auswirkungen von Corona?

- Diese Gruppen sind psychisch besonders gefährdet:


Das Projekt "Cosmo" (ein Gemeinschaftsprojekt, u.a. von der Universität Erfurt, dem Robert Koch Institut, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dem Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation und dem Yale Institute for Global Health) beschäftigt sich ebenfalls mit der Resilienz, also dem Umgang von Menschen mit schweren Krisen.Laut Cosmo wird der zweite Lockdown und die derzeitige persönliche Situation von 44,5 Prozent der Befragten als belastend empfunden. Was sich aber auch zeigt: Nicht jeder ist gleichermaßen gefährdet, psychisch angeschlagen aufgrund der Krise zu sein.

Die repräsentative Studie von AXA Anfang Oktober hat ebenfalls gezeigt, dass es bestimmte Gruppen gibt, die psychisch stärker gefährdet sind. Auch hier werden junge Menschen als besonders belastet genannt und Frauen, die tendenziell mehr durch die Doppelbelastung durch Kita- und Schulschließungen betroffen seien. Als weitere gefährdete Gruppen nennt die Studie Menschen mittleren Alters, die besonders auf ein sicheres Einkommen angewiesen sind und Menschen mit psychischen Vorerkrankungen.

Quelle: https://www.gofeminin.de/mein-leben/corona-auswirkungen-psyche-s4019373.html

Hilfestellungen im Netz:

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Infos und Hilfe gibt es auch bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

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kostenfrei beim deutschlandweiten Info-Telefon Depression 0800 33 44 5 33kostenfrei bei der Telefonseelsorge unter 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222

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Wir geht ihr mit der Corona Krise um?


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Bleibt gesund! 

Hi

ich hab ne er enorme Wut im bauch! 

von dauerndem Lappen im Gesicht tragen müssen über Rechenschaft ablegen warum wieso und wie lange ich jetzt das Haus verlasse 

es geht mit tierisch auf den Sack 

auch dass man nur noch covid liest, hört und sieht 

mich macht es extrem aggressiv, ich leide mit den Risikogruppen mit...will auch nicht leugnen dass es das Virus gibt .. aber einiges ist fürs mich nicht logisch

lg
tabaluga



 

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14. November um 15:38
In Antwort auf

Hi

ich hab ne er enorme Wut im bauch! 

von dauerndem Lappen im Gesicht tragen müssen über Rechenschaft ablegen warum wieso und wie lange ich jetzt das Haus verlasse 

es geht mit tierisch auf den Sack 

auch dass man nur noch covid liest, hört und sieht 

mich macht es extrem aggressiv, ich leide mit den Risikogruppen mit...will auch nicht leugnen dass es das Virus gibt .. aber einiges ist fürs mich nicht logisch

lg
tabaluga



 

"von dauerndem Lappen im Gesicht tragen müssen über Rechenschaft ablegen warum wieso und wie lange ich jetzt das Haus verlasse"



Von Deutschland redest du jetzt aber nicht.

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14. November um 15:45

Mich stören die Corona Maßnahmen nicht und ich fühle mich auch nicht in irgendeiner Weise beeinträchtigt oder irgendwelcher Freiheiten beraubt.

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14. November um 20:21
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Hi

ich hab ne er enorme Wut im bauch! 

von dauerndem Lappen im Gesicht tragen müssen über Rechenschaft ablegen warum wieso und wie lange ich jetzt das Haus verlasse 

es geht mit tierisch auf den Sack 

auch dass man nur noch covid liest, hört und sieht 

mich macht es extrem aggressiv, ich leide mit den Risikogruppen mit...will auch nicht leugnen dass es das Virus gibt .. aber einiges ist fürs mich nicht logisch

lg
tabaluga



 

es tut mir leid zu hören, dass Du in einem Camp des IS leben musst.

Ich fürchte, wir hier in DE vergessen zu schnell und zu leicht, wie gut es uns geht.
Wir müssen nie vollverschleiert aus dem Haus gehen, mit unzähligen Lappen vor dem Gesicht. Nur im Moment an einigen Orten ein Tuch vor Mund und Nase tragen. Wie es im Winter in unserer Kultur schon ewig üblich war.
Ich habe auch seit ich 18 war nie wieder jemanden fragen müssen, ob, wann und warum ich das Haus verlasse - oder darüber Rechenschaft ablegen müssen.

Auch wissen wir, dass Covid Menschen jeden Alters und auch ohne Vorerkrankungen töten kann, auch wenn die Gefahr bei bestimmten Risikogruppen deutlich höher ist. Wir wissen auch, dass wir alle auf die Kapazitäten des Gesundheitssystems (von Betten über Geräte bis Personal) angewiesen sein können, weil man bei schweren Fällen ohne BEatmung eben einfach erstickt, wenn kein Platz dafür verfügbar ist. Ganz ohne Risikogruppe, es gibt Menschen jeden Alters auf den Intensivstationen unter Beatmung. Wir wissen inzwischen auch, dass selbst nach überstandener Erkranung, auch in leichteren Fällen lange Monate mit Spätfolgen auf uns warten können - und wir das niemandem wünschen.

Durch unser kälteres Klima kannten wir vielleicht letztes Jahr das Wort "Aerosole" noch nicht alle. Aber weißt Du - wir konnten sie alle jedes Jahr im Winter, wenn die Temperaturen so weit fallen, dass die Atemluft kondensiert sogar sehen! Und wir konnten sehen, was sich mit einem Schal, den man bis zur Nase hochgezogen hat, daran ändert.

Kannst Du Dir vorstellen, dass es trotzdem bei uns in DE Menschen gibt, die wegen einem Tuch vor dem Mund, dass sie jetzt in manchen Situationen tragen sollen, erzählen, dass ihnen Freiheit fehlen würde?

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14. November um 20:22
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"von dauerndem Lappen im Gesicht tragen müssen über Rechenschaft ablegen warum wieso und wie lange ich jetzt das Haus verlasse"



Von Deutschland redest du jetzt aber nicht.

Doch - auch in d muss ich in der Stadt nen Lappen vorm Gesicht tragen und mein Ehepartner muss 1,5 m Abstand halten in der Stadt 

im gesamten Stadtgebiet muss der Partner 1,5 m Abstand halten ... das is schon krank 

sich treffen ( keine Riesen Feier- einfach Mütter auf dem Spielplatz...) nicht möglich 
 

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14. November um 23:13
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Doch - auch in d muss ich in der Stadt nen Lappen vorm Gesicht tragen und mein Ehepartner muss 1,5 m Abstand halten in der Stadt 

im gesamten Stadtgebiet muss der Partner 1,5 m Abstand halten ... das is schon krank 

sich treffen ( keine Riesen Feier- einfach Mütter auf dem Spielplatz...) nicht möglich 
 

Ich bitte ernsthaft darum, hier keine Lügen zu verbreiten.

Es ist in Deutschland nicht vorgeschrieben, überall in der Öffentlichkeit Mund-Nasen-Schutz zu tragen. In manchen Innenstadtlagen/Einkaufspassagen, aber keineswegs überall. Wenn einem die Maskenpflicht missfällt, dann geht man eben nicht in den Einkaufzonen spazieren.

Ehepartner, Lebenspartner, Mitglieder eines Haushalts, einer Kernfamilie müssen in der Öffentlichkeit keine 1,5 m Abstand voneinander halten.
Zu Fremden, ja - aber warum man meinen würden, Fremden extrem auf die Pelle zu rücken, müsstest du mir dann erst mal erklären.

Und andere Leute treffen ist möglich. Zwar nur die Mitglieder zweier Haushalte, aber es ist nicht verboten mit einer anderen Mutter und den Kindern etwa spazieren zu gehen. Und zu Hause treffen darf man sich auch.

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15. November um 0:05
In Antwort auf

Ich bitte ernsthaft darum, hier keine Lügen zu verbreiten.

Es ist in Deutschland nicht vorgeschrieben, überall in der Öffentlichkeit Mund-Nasen-Schutz zu tragen. In manchen Innenstadtlagen/Einkaufspassagen, aber keineswegs überall. Wenn einem die Maskenpflicht missfällt, dann geht man eben nicht in den Einkaufzonen spazieren.

Ehepartner, Lebenspartner, Mitglieder eines Haushalts, einer Kernfamilie müssen in der Öffentlichkeit keine 1,5 m Abstand voneinander halten.
Zu Fremden, ja - aber warum man meinen würden, Fremden extrem auf die Pelle zu rücken, müsstest du mir dann erst mal erklären.

Und andere Leute treffen ist möglich. Zwar nur die Mitglieder zweier Haushalte, aber es ist nicht verboten mit einer anderen Mutter und den Kindern etwa spazieren zu gehen. Und zu Hause treffen darf man sich auch.

Es sind keine Lügen in der gesamten Innenstadt maskenpflicht und entw 1,5 m Abstand oder Maske bei Ehepartner in der Stadt 
 

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15. November um 0:09
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Es sind keine Lügen in der gesamten Innenstadt maskenpflicht und entw 1,5 m Abstand oder Maske bei Ehepartner in der Stadt 
 

Und wo, welche Stadt soll das bitte sein?

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22. November um 16:05
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Alles auf Null: Was macht Corona mit unserer Psyche?

Seit Corona ist unser Leben einmal komplett auf den Kopf gestellt worden. Was bedeutet das langfristig für unsere Psyche? Wird die Pandemie auch hier ihre Spuren hinterlassen?

In den letzten Monaten haben wir uns an viel gewöhnt. Gewöhnen müssen. Vieles, was wir vor einem Jahr noch für unmöglich gehalten hätten. Sei es, dass man ältere Angehörige im Heim oder im Krankenhaus plötzlich alleine lassen sollte. Dass wir auf Abstand zueinander gehen sollten. Nicht mal die eigenen Eltern sollten wir mehr umarmen. Es gab absurd anmutende Bilder von trauernden Menschen am Grab, jeder brav zwei Meter entfernt vom anderen.

- Düstere Gedanken in einer nicht einfachen Zeit?!

- Menschen gehen unterschiedlich mit der Krise um...und wie geht ihr mit der Krise um?

- Was sagt die Wissenschaft über die psychischen Auswirkungen von Corona?

- Diese Gruppen sind psychisch besonders gefährdet:


Das Projekt "Cosmo" (ein Gemeinschaftsprojekt, u.a. von der Universität Erfurt, dem Robert Koch Institut, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dem Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation und dem Yale Institute for Global Health) beschäftigt sich ebenfalls mit der Resilienz, also dem Umgang von Menschen mit schweren Krisen.Laut Cosmo wird der zweite Lockdown und die derzeitige persönliche Situation von 44,5 Prozent der Befragten als belastend empfunden. Was sich aber auch zeigt: Nicht jeder ist gleichermaßen gefährdet, psychisch angeschlagen aufgrund der Krise zu sein.

Die repräsentative Studie von AXA Anfang Oktober hat ebenfalls gezeigt, dass es bestimmte Gruppen gibt, die psychisch stärker gefährdet sind. Auch hier werden junge Menschen als besonders belastet genannt und Frauen, die tendenziell mehr durch die Doppelbelastung durch Kita- und Schulschließungen betroffen seien. Als weitere gefährdete Gruppen nennt die Studie Menschen mittleren Alters, die besonders auf ein sicheres Einkommen angewiesen sind und Menschen mit psychischen Vorerkrankungen.

Quelle: https://www.gofeminin.de/mein-leben/corona-auswirkungen-psyche-s4019373.html

Hilfestellungen im Netz:

Informationen und Hilfestellungen finden Betroffene beispielsweise hier, auf der Seite der Initiative der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und des Verbunds universitärer Ausbildungsgänge für Psychotherapie (unith).

Infos und Hilfe gibt es auch bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Telefonische Hilfen:

kostenfrei beim deutschlandweiten Info-Telefon Depression 0800 33 44 5 33kostenfrei bei der Telefonseelsorge unter 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222

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Bleibt gesund! 

Für mich hat sich nicht viel geändert.

Ich bin keine die jedes Wochenende Party macht oder sonst wie unterwegs ist.

Klar geh ich mal gerne nett essen, in Konzerte oder nach der Arbeit mal in eine Bar etc aber auch das vielleicht einmal in Monat. 

Ich bin gerne in der Natur und das geht ja Gott sei dank nach wie vor.

Freunde treffe ich meist eh einzeln und selten in der Gruppe (außer Geburtstage etc). 

Was mir aber zurzeit sehr fehlt sind Treffen mit meinen Geschwistern bei meiner Mama. Wir treffen uns eh schon nicht so oft und deswegen fällt es mir jetzt besonders schwer. Auch das reisen fehlt mir sehr.

Entschleunigung spühre ich leider nicht. Eher im Gegenteil. Viele Kollegen haben derzeit psychische Probleme und fallen aus. Umso mehr Arbeit für die verbleibenden. 

Ich bin aber froh, dass bei uns in der Firma jetzt Homeoffice möglich ist und dies auch fest eingeführt wird. Die Mischung aus Büro und daheim ist für mich perfekt. So kann ich auch im Winter unter der Woche joggen... nämlich in der Mittagspause ☺️

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22. November um 16:11
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Doch - auch in d muss ich in der Stadt nen Lappen vorm Gesicht tragen und mein Ehepartner muss 1,5 m Abstand halten in der Stadt 

im gesamten Stadtgebiet muss der Partner 1,5 m Abstand halten ... das is schon krank 

sich treffen ( keine Riesen Feier- einfach Mütter auf dem Spielplatz...) nicht möglich 
 

In welcher Stadt muss man den ÜBERALL Maske tragen?!? 

In München muss man Maske nur zu gewissen Uhrzeiten und in bestimmten Straßen tragen. 

Mich hat noch nie jemand angesprochen wenn ich mit jemanden unterwegs war, dass wir die exakt 1,50 Abstand nicht einhalten... frag mich echt wo du lebst. Keiner rennt in Deutschland mit dem Zollstock rum. 

Du darfst dich sehr wohl mit einer Mutter am Spielplatz treffen? Nur halt nicht mit 5 Müttern und sogar da würde wahrscheinlich keiner was sagen, wenn ihr ausreichend Abstand einhält und ggf. Maske trägt. 

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