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Alleinerziehender Vater

13. November um 19:43

Hallo liebe Community,

ich bin auf der Suche nach Ratschlägen und hoffe, hier unterstützt werden zu können.
Folgende Geschichte :

Ich bin alleinerziehend mit meiner 15 - jährigen Tochter.
Meine Verlobte hatte ca 6 Wochen nach der Geburt unserer Tochter einen Autounfall. Sie verstarb leider nach zwei Wochen im Koma.
Vor 10 Jahren habe ich meine jetzige Frau kennen gelernt, mit der ich zusammen zwei Töchter ( 6 J) habe.
Meine Frau ist vor knapp einem Jahr schwer erkrankt, sie hat Krebs. Derzeit ist sie auf Erholungskur.
Seit ich mehr oder weniger mit den Kindern alleine bin, komme ich überhaut nicht mehr an meine große Tochter heran. Sie blockt alles ab. Es gab in letzter Zeit ein paar Themen, die ihr unangenehm waren, bzw, die sie nicht mit mir besprechen wollte.
Sie hat seit ein paar Wochen einen Freund (besser gesagt, vor ein paar Wochen erzählte sie mir davon).
Ich habe daher das Thema Verhütung angesprochen. Ihr war es sehr peinlich, aber es war mir wichtig, dass für eine Verhütung gesorgt ist.
Sie meinte dazu dann, dass ich ihr in Sachen Verhütung nichts zu sagen hätte (ich war noch sehr jung bei ihrer Geburt).
Sie ist mir gegenüber oft zickig und bockig, ich weiß, die Pubertät, aber vorher war es nicht so schlimm.

Ich habe herausgefunden, dass sie meine Unterschrift fälscht, um schlechte Noten vor mir zu verbergen. Als ich sie darauf angesprochen habe, kam nur ein "Lass mich in Ruhe, Du nervst"
Egal was ich sie frage, auch wenn es nur "Na, wie war Dein Tag" ist, reagiert sie genervt, zuckt nur mit den Schultern, ...

Letztes Wochenende kam sie nach Rauch stinkend und mit einer Fahne nach Hause. Angeblich hat sie aber nur bei einer Freundin übernachtet.
Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht angelogen werden möchte, da hat sie mir den Finger gezeigt.
Vor ihren kleinen Schwestern hat sie auch schon "Fi** Dich" zu mir gesagt.

Sie hat ein Foto von meiner Verlobten und mir, welches ein paar Tage nach ihrer Geburt entstanden ist. Darauf hält ihre Mutter sie im Arm. Mich hat sie aus dem Foto geschnitten. Als ich das gesehen habe, war ich schon sehr verletzt. Ich habe aber nichts dazu gesagt, weil ich nicht wusste, ob es vielleicht absichtlich als Provokation gedacht ist.

Ich bin ratlos. Wie sollte ich mich verhalten, wie gehe ich am besten mit ihr um ?
Wie gesagt, sie ist erst so, seit meine Frau auf Erholungskur ist.

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13. November um 20:02

Sie hat ein Foto von meiner Verlobten und mir, welches ein paar Tage nach ihrer Geburt entstanden ist. Darauf hält ihre Mutter sie im Arm. Mich hat sie aus dem Foto geschnitten. Als ich das gesehen habe, war ich schon sehr verletzt. Ich habe aber nichts dazu gesagt, weil ich nicht wusste, ob es vielleicht absichtlich als Provokation gedacht ist.

Hast du ihr das mal SO gesagt? Also nicht den Zeigefinger und "Du ..." sondern Hey, du tust mir gerade damit weh?"

Das ist gerade eine sehr schwierige und *sorry* beschissene Zeit für eure Familie. Sie hat ihre Mom nie richtig kennen gelernt, die letzten 10 Jahre hatte sie ja ihre Stiefmutter (wie ist das Verhältniss?) quasi als weibliche Ansprechpartnerin. Das geht schon über normale Pubertät und Schulstress hinaus, sie verliert ggf schon wieder jemanden, die Familie wird schon wieder beschädigt du bist besorgt, hast sicher viel zutun.

Ich denke das Mädchen wird selber ein gutes Stück verzweifelt und überfordert sein, flüchtet sich in Abwehrverhalten und blöde Angewohnheiten.

Natürlich kann man sie jetzt nicht nur pampern, "F**** dich" geht garnicht, lügen geht auch garnicht. Aber auch der Notensturz kann durch Stress verursacht werden, auch Depressionen kann sowas auslösen, an sowas leiden auch Kinder.

Ich würde mir da professionellen Rat suchen, vll selbst eine Therapie machen (Ich bezweife all das geht spurlos an dir vorbei) und mich an eine Erziehungsberatung wenden.

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13. November um 20:12

Pubertät ist sehr vor allem anderen Gefühlsfasching. Und zwar bis zum Anschlag.

Und jetzt kommt bei Deiner Tochter, die ihr Mutter durch einen viel zu frühen Tod verloren hat, die akute Angst, auch die nächste "Mutter" bald durch einen viel zu frühen Tod verlieren zu können - was glaubst Du denn, was passiert?

Wie seid Ihr bisher mit dem Thema Emotionen umgegangen? Hat sie gelernt, zu starke Emotionen zu kanalisieren? Zu verarbeiten? Zu steuern?

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13. November um 20:31
In Antwort auf FlorenceFox

Sie hat ein Foto von meiner Verlobten und mir, welches ein paar Tage nach ihrer Geburt entstanden ist. Darauf hält ihre Mutter sie im Arm. Mich hat sie aus dem Foto geschnitten. Als ich das gesehen habe, war ich schon sehr verletzt. Ich habe aber nichts dazu gesagt, weil ich nicht wusste, ob es vielleicht absichtlich als Provokation gedacht ist.

Hast du ihr das mal SO gesagt? Also nicht den Zeigefinger und "Du ..." sondern Hey, du tust mir gerade damit weh?"

Das ist gerade eine sehr schwierige und *sorry* beschissene Zeit für eure Familie. Sie hat ihre Mom nie richtig kennen gelernt, die letzten 10 Jahre hatte sie ja ihre Stiefmutter (wie ist das Verhältniss?) quasi als weibliche Ansprechpartnerin. Das geht schon über normale Pubertät und Schulstress hinaus, sie verliert ggf schon wieder jemanden, die Familie wird schon wieder beschädigt du bist besorgt, hast sicher viel zutun.

Ich denke das Mädchen wird selber ein gutes Stück verzweifelt und überfordert sein, flüchtet sich in Abwehrverhalten und blöde Angewohnheiten.

Natürlich kann man sie jetzt nicht nur pampern, "F**** dich" geht garnicht, lügen geht auch garnicht. Aber auch der Notensturz kann durch Stress verursacht werden, auch Depressionen kann sowas auslösen, an sowas leiden auch Kinder.

Ich würde mir da professionellen Rat suchen, vll selbst eine Therapie machen (Ich bezweife all das geht spurlos an dir vorbei) und mich an eine Erziehungsberatung wenden.

Sie hat zur Stiefmutter ein gutes Verhältnis, aber nicht besonders innig. Wenn es mal Streit gibt, heißt es sofort "Du hast mir gar nichts zu sagen, Du bist nicht meine Mutter"
Aber mit ihr redet sie zumindest ein bisschen mehr.
Meine Frau könnte sie sicher fragen , wie ihr Tag war, ohne dass sie an die Decke springt. 

Sie war bereits als Kind in Therapie um den Verlust ihrer Mutter zu verarbeiten. 

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13. November um 20:31
In Antwort auf brick08

Hallo liebe Community,

ich bin auf der Suche nach Ratschlägen und hoffe, hier unterstützt werden zu können. 
Folgende Geschichte :

Ich bin alleinerziehend mit meiner 15 - jährigen Tochter.
Meine Verlobte hatte ca 6 Wochen nach der Geburt unserer Tochter einen Autounfall. Sie verstarb leider nach zwei Wochen im Koma. 
Vor 10 Jahren habe ich meine jetzige Frau kennen gelernt, mit der ich zusammen zwei Töchter ( 6 J) habe. 
Meine Frau ist vor knapp einem Jahr schwer erkrankt, sie hat Krebs. Derzeit ist sie auf Erholungskur. 
Seit ich mehr oder weniger mit den Kindern alleine bin, komme ich überhaut nicht mehr an meine große Tochter heran. Sie blockt alles ab. Es gab in letzter Zeit ein paar Themen, die ihr unangenehm waren, bzw, die sie nicht mit mir besprechen wollte. 
Sie hat seit ein paar Wochen einen Freund (besser gesagt, vor ein paar Wochen erzählte sie mir davon).
Ich habe daher das Thema Verhütung angesprochen. Ihr war es sehr peinlich, aber es war mir wichtig, dass für eine Verhütung gesorgt ist. 
Sie meinte dazu dann, dass ich ihr in Sachen Verhütung nichts zu sagen hätte (ich war noch sehr jung bei ihrer Geburt). 
Sie ist mir gegenüber oft zickig und bockig, ich weiß, die Pubertät, aber vorher war es nicht so schlimm. 

Ich habe herausgefunden, dass sie meine Unterschrift fälscht, um schlechte Noten vor mir zu verbergen. Als ich sie darauf angesprochen habe, kam nur ein "Lass mich in Ruhe, Du nervst" 
Egal was ich sie frage, auch wenn es nur "Na, wie war Dein Tag" ist, reagiert sie genervt, zuckt nur mit den Schultern, ... 

Letztes Wochenende kam sie nach Rauch stinkend und mit einer Fahne nach Hause. Angeblich hat sie aber nur bei einer Freundin übernachtet. 
Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht angelogen werden möchte, da hat sie mir den Finger gezeigt. 
Vor ihren kleinen Schwestern hat sie auch schon "Fi** Dich" zu mir gesagt. 

Sie hat ein Foto von meiner Verlobten und mir, welches ein paar Tage nach ihrer Geburt entstanden ist. Darauf hält ihre Mutter sie im Arm. Mich hat sie aus dem Foto geschnitten. Als ich das gesehen habe, war ich schon sehr verletzt. Ich habe aber nichts dazu gesagt, weil ich nicht wusste, ob es vielleicht absichtlich als Provokation gedacht ist. 

Ich bin ratlos. Wie sollte ich mich verhalten, wie gehe ich am besten mit ihr um ? 
Wie gesagt, sie ist erst so, seit meine Frau auf Erholungskur ist. 

Immerhin hat sie Vertrauen zu Dir und hat Dir erzählt, dass sie den Freund hat. 
Gespräche über Verhütung sind ja oft "Frauensache". War die Tochter schon mal beim Frauenarzt ? Falls nicht, wäre es angebracht, dass sie vielleicht in den nächsten Monaten mal hingeht.

Bei uns war es mal so, dass die Tochter die Unterschrift gefälscht hat. Das ist aber der Lehrerin aufgefallen und wir mussten in die Schule kommen. Da war sie glaube ich in der 7. Klasse oder so. Es wurde ein gemeinsames Gesprächt geführt und ihr verklickert, dass das so nicht geht. Die Schule war da mit im Boot.

Ansonsten ist die Pubertät wirklich nicht einfach, vor allem so zwischen 13 und 16...da braucht man einen langen Atem...

Alles Gute für Deine Frau !

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13. November um 20:41
In Antwort auf avarrassterne1

Pubertät ist sehr vor allem anderen Gefühlsfasching. Und zwar bis zum Anschlag.

Und jetzt kommt bei Deiner Tochter, die ihr Mutter durch einen viel zu frühen Tod verloren hat, die akute Angst, auch die nächste "Mutter" bald durch einen viel zu frühen Tod verlieren zu können - was glaubst Du denn, was passiert?

Wie seid Ihr bisher mit dem Thema Emotionen umgegangen? Hat sie gelernt, zu starke Emotionen zu kanalisieren? Zu verarbeiten? Zu steuern?

Sie behält alles für sich, mit mir spricht sie ja nicht. 
Ich kann nicht sagen, wie es in ihr aussieht. Sie tut ja immer so rotzfrech und kalt, aber ich denke, dass ist nur Fassade. 
Ich komme aber nicht an sie heran. Wenn ich mit ihr sprechen will, zieht sie die Kopfhörer auf und daddelt am Handy. 
Wenn sie mit mir spricht, dann meist nur in Einwortsätzen. "Hmm" , "Ja" , "Nein"
Und dieses ständige Schultergezucke macht mich ganz fuchsig, ebenso das Augenrollen. 

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13. November um 20:45
In Antwort auf brick08

Sie behält alles für sich, mit mir spricht sie ja nicht. 
Ich kann nicht sagen, wie es in ihr aussieht. Sie tut ja immer so rotzfrech und kalt, aber ich denke, dass ist nur Fassade. 
Ich komme aber nicht an sie heran. Wenn ich mit ihr sprechen will, zieht sie die Kopfhörer auf und daddelt am Handy. 
Wenn sie mit mir spricht, dann meist nur in Einwortsätzen. "Hmm" , "Ja" , "Nein"
Und dieses ständige Schultergezucke macht mich ganz fuchsig, ebenso das Augenrollen. 

Ja, so sind die Teenies fast alle ! Das vergeht auch wieder. Du weißt es im Grunde selbst.

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13. November um 21:19
In Antwort auf daphne0105

Immerhin hat sie Vertrauen zu Dir und hat Dir erzählt, dass sie den Freund hat. 
Gespräche über Verhütung sind ja oft "Frauensache". War die Tochter schon mal beim Frauenarzt ? Falls nicht, wäre es angebracht, dass sie vielleicht in den nächsten Monaten mal hingeht.

Bei uns war es mal so, dass die Tochter die Unterschrift gefälscht hat. Das ist aber der Lehrerin aufgefallen und wir mussten in die Schule kommen. Da war sie glaube ich in der 7. Klasse oder so. Es wurde ein gemeinsames Gesprächt geführt und ihr verklickert, dass das so nicht geht. Die Schule war da mit im Boot.

Ansonsten ist die Pubertät wirklich nicht einfach, vor allem so zwischen 13 und 16...da braucht man einen langen Atem...

Alles Gute für Deine Frau !

Es hat mich auch sehr überrascht, dass sie mir davon erzählte. 
Ich musste mich zügeln, dass ich gelassen bleibe. Ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte, für mich war das auch ein neues Thema. 

Ich weiß, es wäre besser gewesen, wenn sie über das Thema Verhütung mit einer Frau hätte sprechen können, aber die Möglichkeit gab es leider nicht. Ich habe mir schon Tage vorher Gedanken gemacht, wie ich es am besten anspreche.
Ich habe dann entschieden, nicht zu fragen, ob sie schon Sex hatten, sondern ganz allgemein über die Verhütung zu sprechen. 

Meine Tochter war bereits beim Frauenarzt. Ich weiß aber nicht mehr, wie lange das her ist. 

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13. November um 22:01
In Antwort auf brick08

Sie behält alles für sich, mit mir spricht sie ja nicht. 
Ich kann nicht sagen, wie es in ihr aussieht. Sie tut ja immer so rotzfrech und kalt, aber ich denke, dass ist nur Fassade. 
Ich komme aber nicht an sie heran. Wenn ich mit ihr sprechen will, zieht sie die Kopfhörer auf und daddelt am Handy. 
Wenn sie mit mir spricht, dann meist nur in Einwortsätzen. "Hmm" , "Ja" , "Nein"
Und dieses ständige Schultergezucke macht mich ganz fuchsig, ebenso das Augenrollen. 

schon immer? Dann wirst Du jetzt nicht sehr viel machen können.

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14. November um 8:15
In Antwort auf brick08

Es hat mich auch sehr überrascht, dass sie mir davon erzählte. 
Ich musste mich zügeln, dass ich gelassen bleibe. Ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte, für mich war das auch ein neues Thema. 

Ich weiß, es wäre besser gewesen, wenn sie über das Thema Verhütung mit einer Frau hätte sprechen können, aber die Möglichkeit gab es leider nicht. Ich habe mir schon Tage vorher Gedanken gemacht, wie ich es am besten anspreche.
Ich habe dann entschieden, nicht zu fragen, ob sie schon Sex hatten, sondern ganz allgemein über die Verhütung zu sprechen. 

Meine Tochter war bereits beim Frauenarzt. Ich weiß aber nicht mehr, wie lange das her ist. 

Was auch wichtig wäre: die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Die soll vor der Aufnahme sexueller Aktivitäten erfolgen. Eigentlich.

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14. November um 8:24
In Antwort auf brick08

Sie behält alles für sich, mit mir spricht sie ja nicht. 
Ich kann nicht sagen, wie es in ihr aussieht. Sie tut ja immer so rotzfrech und kalt, aber ich denke, dass ist nur Fassade. 
Ich komme aber nicht an sie heran. Wenn ich mit ihr sprechen will, zieht sie die Kopfhörer auf und daddelt am Handy. 
Wenn sie mit mir spricht, dann meist nur in Einwortsätzen. "Hmm" , "Ja" , "Nein"
Und dieses ständige Schultergezucke macht mich ganz fuchsig, ebenso das Augenrollen. 

P.S. "rotzfrech und kalt" ist genauso oft Selbstschutz wie Fassade.
Um über Probleme reden zu können, muss man die Gefühle zulassen, sich die Probleme eingestehen, sozusagen den Dolch in der Wunde drehen, statt so zu tun, als wäre da keiner. Man muss sich öffnen - und es ist wahrscheinlich, dass die Dämme, mit denen man bis dahin alles mühsam im Zaum hält, dabei brechen.

Wenn es mir richtig mies geht, bin ich auch heute noch (die Pubertät ist bei mir inzwischen doch laaaaange her) ziemlich "rotzfrech und kalt" - ich brauche die Distanz, um meine Selbstkontrolle zu wahren.

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14. November um 16:34

Ich bin gerade krankgeschrieben, daher bekomme ich mit, wenn meine Tochter morgens aus dem Haus geht. Heute musste ich jedoch schon früh los, da ich einen Arzttermin hatte. Als ich wieder nach Hause kam, lag meine Tochter, die längst in der Schule sein sollte, auf dem Sofa vorm Fernseher. Als ich sie gefragt habe, warum sie nicht in der Schule sei, wurde nur mit den Augen gerollt. Dabei habe ich ganz ruhig gefragt, weil ich hoffte, es gäbe einen logischen Grund dafür. Sie sagte dann aber nur, sie hätte "keinen Bock auf den Scheiß" 
Daraufhin gab es eine Auseinandersetzung. 
Letztendlich sagte sie mir knallhart ins Gesicht, dass sie wünschte, ich wäre tot, anstatt ihre Mutter. 
Ich musste heftig schlucken. 
Sie meinte dann noch, es sei ihr egal, wenn meine Frau stirbt, würde sie nicht interessieren. 

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15. November um 8:39
In Antwort auf brick08

Ich bin gerade krankgeschrieben, daher bekomme ich mit, wenn meine Tochter morgens aus dem Haus geht. Heute musste ich jedoch schon früh los, da ich einen Arzttermin hatte. Als ich wieder nach Hause kam, lag meine Tochter, die längst in der Schule sein sollte, auf dem Sofa vorm Fernseher. Als ich sie gefragt habe, warum sie nicht in der Schule sei, wurde nur mit den Augen gerollt. Dabei habe ich ganz ruhig gefragt, weil ich hoffte, es gäbe einen logischen Grund dafür. Sie sagte dann aber nur, sie hätte "keinen Bock auf den Scheiß" 
Daraufhin gab es eine Auseinandersetzung. 
Letztendlich sagte sie mir knallhart ins Gesicht, dass sie wünschte, ich wäre tot, anstatt ihre Mutter. 
Ich musste heftig schlucken. 
Sie meinte dann noch, es sei ihr egal, wenn meine Frau stirbt, würde sie nicht interessieren. 

Das meint sie nicht Ernst. Wie ging es dann weiter ?

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15. November um 12:48
In Antwort auf brick08

Ich bin gerade krankgeschrieben, daher bekomme ich mit, wenn meine Tochter morgens aus dem Haus geht. Heute musste ich jedoch schon früh los, da ich einen Arzttermin hatte. Als ich wieder nach Hause kam, lag meine Tochter, die längst in der Schule sein sollte, auf dem Sofa vorm Fernseher. Als ich sie gefragt habe, warum sie nicht in der Schule sei, wurde nur mit den Augen gerollt. Dabei habe ich ganz ruhig gefragt, weil ich hoffte, es gäbe einen logischen Grund dafür. Sie sagte dann aber nur, sie hätte "keinen Bock auf den Scheiß" 
Daraufhin gab es eine Auseinandersetzung. 
Letztendlich sagte sie mir knallhart ins Gesicht, dass sie wünschte, ich wäre tot, anstatt ihre Mutter. 
Ich musste heftig schlucken. 
Sie meinte dann noch, es sei ihr egal, wenn meine Frau stirbt, würde sie nicht interessieren. 


Könntest du ev. einen Psychologen oder Psychologin aufsuchen, die dich beraten, wie mit dieser Situation umzugehen ist. Das scheint mir einfach zu viel für dich. 
Ich hatte auch mal so eine Zeit, mein Mann schwer krank, betagte Eltern und einen Sohn in der Pubertät. Da habe ich mir Hilfe geholt und das war gut. Mir wäre ansonsten alles über den Kopf gewachsen.

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15. November um 12:57
In Antwort auf micky790


Könntest du ev. einen Psychologen oder Psychologin aufsuchen, die dich beraten, wie mit dieser Situation umzugehen ist. Das scheint mir einfach zu viel für dich. 
Ich hatte auch mal so eine Zeit, mein Mann schwer krank, betagte Eltern und einen Sohn in der Pubertät. Da habe ich mir Hilfe geholt und das war gut. Mir wäre ansonsten alles über den Kopf gewachsen.

Ein sehr guter Einwand. Ich glaube, dass die Tochter auch die Hilfe einer/s Kinderpsychologin/en benötigen würde. Ich glaube, dass das im Moment alles ein bisschen viel für sie ist. Als mein Mann und ich uns vor Jahren getrennt haben, hatte die jüngere Tochter eine "depressive Episode". Sie ging dann auch über einige Monate zu einer speziellen Psychologin. Das hat ihr etwas gebracht. Damals war sie 14.

@Threadsteller: was ist mit den beiden 6jährigen ? Sind sie mit ihrer Mutter in Kur oder werden sie von Euch betreut ?

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15. November um 13:24
In Antwort auf daphne0105

Ein sehr guter Einwand. Ich glaube, dass die Tochter auch die Hilfe einer/s Kinderpsychologin/en benötigen würde. Ich glaube, dass das im Moment alles ein bisschen viel für sie ist. Als mein Mann und ich uns vor Jahren getrennt haben, hatte die jüngere Tochter eine "depressive Episode". Sie ging dann auch über einige Monate zu einer speziellen Psychologin. Das hat ihr etwas gebracht. Damals war sie 14.

@Threadsteller: was ist mit den beiden 6jährigen ? Sind sie mit ihrer Mutter in Kur oder werden sie von Euch betreut ?


Ja daphne, das denke ich auch, dass die Tochter gut aufgehoben wäre bei einer Psycholgin.

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15. November um 15:12
In Antwort auf daphne0105

Das meint sie nicht Ernst. Wie ging es dann weiter ?

Sie redet nicht mehr mit mir. 
Sie ist wütend, dass ich noch da bin. 
Sie wirft mir Blicke zu, da fühle ich mich wirklich schuldig. 
Es gab mal eine Zeit, da waren wir unzertrennlich. 
 

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15. November um 15:15
In Antwort auf micky790


Könntest du ev. einen Psychologen oder Psychologin aufsuchen, die dich beraten, wie mit dieser Situation umzugehen ist. Das scheint mir einfach zu viel für dich. 
Ich hatte auch mal so eine Zeit, mein Mann schwer krank, betagte Eltern und einen Sohn in der Pubertät. Da habe ich mir Hilfe geholt und das war gut. Mir wäre ansonsten alles über den Kopf gewachsen.

Eine gute Idee. 
Vielleicht finde ich noch den Psychologen, der sie als Kind betreut hat. Mit dem haben wir gute Erfahrungen gemacht. 

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15. November um 15:15
In Antwort auf brick08

Sie redet nicht mehr mit mir. 
Sie ist wütend, dass ich noch da bin. 
Sie wirft mir Blicke zu, da fühle ich mich wirklich schuldig. 
Es gab mal eine Zeit, da waren wir unzertrennlich. 
 

In der Pubertät hasst man so ziemlich alles und jeden. Auch sich selbst....Hast Du mit ihrer KlassenlehrerIn mal gesprochen ?

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15. November um 15:16
In Antwort auf brick08

Eine gute Idee. 
Vielleicht finde ich noch den Psychologen, der sie als Kind betreut hat. Mit dem haben wir gute Erfahrungen gemacht. 

Zu dem hätte sie ja sicher auch Vertrauen.

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