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Alkohol

1. Februar 2017 um 9:48

Wie steht ihr zum Thema Alkohol?
Findet ihr ihn "gefährlich" oder "harmlos"?

Wenn ich daran denke, wir wohnen in Bayern und mein Sohn wird 1 Jahr alt.
Und wie oft kam die Frage auf - dein Sohn kommt dann aber schon in einen Burschenverein oder? oder - ich freue mich schon, mit ihm mal saufen zu gehen.

Wenn ich darüber nachdenke, stimmt irgendetwas in unserer Gesellschaft nicht und es macht mir auch etwas Angst.

Viele können sich ein Leben ohne Alkohol nicht vorstellen. Nein es geht nicht. "Wie stellst du dir das vor,  wir haben ein mal im Jahr Kerwa. Wie soll das ohne Alkohol funktionieren?"

Im Bekanntenkreis haben bereits 2 Leute ihren Schein wegen Alkohol abgeben müssen, andere kotzen sich bei jeder Gelegenheit (Feier, Geburtstag) die Seele aus dem Leib.

Neine diese Leute sind keine Alkoholiker, behaupten sie jedenfalls. Aber auf Alkohol möchten sie dennoch nicht verzichten. Das widerspricht sich doch ein wenig oder nicht?

Ja, ich bin auch ab und zu berauscht, wobei es wirklich sehr selten vorkommt. In meiner Garage steht ein Kasten Bier, der allerdings meist ein halbes Jahr hält.

Ich behaupte, manche verbotene Droge ist nicht so schlimm wie Alkohol. 

wie seht ihr das??
 

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1. Februar 2017 um 10:09
In Antwort auf gilles1983

Wie steht ihr zum Thema Alkohol?
Findet ihr ihn "gefährlich" oder "harmlos"?

Wenn ich daran denke, wir wohnen in Bayern und mein Sohn wird 1 Jahr alt.
Und wie oft kam die Frage auf - dein Sohn kommt dann aber schon in einen Burschenverein oder? oder - ich freue mich schon, mit ihm mal saufen zu gehen.

Wenn ich darüber nachdenke, stimmt irgendetwas in unserer Gesellschaft nicht und es macht mir auch etwas Angst.

Viele können sich ein Leben ohne Alkohol nicht vorstellen. Nein es geht nicht. "Wie stellst du dir das vor,  wir haben ein mal im Jahr Kerwa. Wie soll das ohne Alkohol funktionieren?"

Im Bekanntenkreis haben bereits 2 Leute ihren Schein wegen Alkohol abgeben müssen, andere kotzen sich bei jeder Gelegenheit (Feier, Geburtstag) die Seele aus dem Leib.

Neine diese Leute sind keine Alkoholiker, behaupten sie jedenfalls. Aber auf Alkohol möchten sie dennoch nicht verzichten. Das widerspricht sich doch ein wenig oder nicht?

Ja, ich bin auch ab und zu berauscht, wobei es wirklich sehr selten vorkommt. In meiner Garage steht ein Kasten Bier, der allerdings meist ein halbes Jahr hält.

Ich behaupte, manche verbotene Droge ist nicht so schlimm wie Alkohol. 

wie seht ihr das??
 

ich finde Alkohol stark verharmlost.

Gefährlich... Naja, die Dosis macht das Gift. Gilt auch hier.
Ich kann nichts falsches daran finden, ab und an mal einen zu trinken, auch mal "über den Durst".

Aber andere Drogen so zu verteufeln - wohingegen bei Alkohol alles super ist - das finde ich falsch.
Dass alle einem sofort die Gesundheitsgefährdung um die Ohren hauen, wenn man sagt, dass man Raucher ist - man die Informationen über die Gesundheitsgefährdung von Alkohol (die in Kosten für das Gesundheitswesen afaik auch nicht geringer sind) hingegen mit der Lupe suchen muss - finde ich genauso falsch. Auf jeder Zigarettenschachtel hat man die Warnungen drauf -groß, dick und auch beim besten Willen nicht zu übersehen, seit neuesten auch mit den "Schockbildern" (was auch immer man von denen halten mag) - bei Alkohol? Fehlanzeige.

Aber grundsätzlich reicht das Thema bei mir nicht für einen riesen Aufreger.

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1. Februar 2017 um 10:17

Was heißt stören, ich finde es erschrenkend. Auf der einen Seite sind Drogen schlimm, auf der anderen Seite wirst du animiert Alkohol zu konsumieren. 

Manche Leute haben sich mit Alkohol nicht mehr unter Kontrolle.
- ungewollter Sex
- unnötige Streitigkeiten
- unnötige gesundheitliche Probleme
- Führerscheinentzug
usw...
Viele können ohne Alkohol auch keinen Spaß haben - da stimmt doch was nicht.

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1. Februar 2017 um 11:05

ob da jemand an unsere Kinder denkt? Keine Ahnung, unser Sohn ist 11 - er interessiert sich für unsere Tabakdosen SEIT die Bilder drauf sind.
Vorher war es völlig ok, dass die Tabu sind und er da einen riesen Bogen drum herum macht. Seit der Bilder ist die Neugier stärker und wir müssen ständig intervenieren. Nach einigen Gesprächen mit anderen Eltern habe ich festgestellt: geht längst nicht nur uns so.
Also so sonderlich überzeugt bin ich von den Bildern und deren Sinn eh nicht ^^

Eigene Tabak-Läden gibt es schon viele, aber das aus den Supermärkten rauszubekommen - wird schwer. Im Kassenbereich steht das Zeug ja "nur", damit weniger geklaut wird. Ein eigener Raum würde das auch lösen, braucht aber wieder Personal, Baukosten usw. ... die Idee dürfte nicht viele Fans haben. Ganz abgesehen davon, dass ich das "Recht auf Rausch" durchaus unterschreibe. Gern auch ohne mich beim Fluppen kaufen zu fühlen, als würde ich eine verruchte Schmuddelhöhle betreten, wo ich hinter Milchglas verschwinde ^^
Zudem würde ich davon ausgehen, dass man das genau auf diesem Wege für Kinder und Jugendliche auf ein Podest hebt und interessanter macht. Das Verbotene, der geheime Raum, den man erst mit 18 betreten kann - macht den geheimen Raum einfach nur schrecklich interessant.

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1. Februar 2017 um 11:27
In Antwort auf gilles1983

Was heißt stören, ich finde es erschrenkend. Auf der einen Seite sind Drogen schlimm, auf der anderen Seite wirst du animiert Alkohol zu konsumieren. 

Manche Leute haben sich mit Alkohol nicht mehr unter Kontrolle.
- ungewollter Sex
- unnötige Streitigkeiten
- unnötige gesundheitliche Probleme
- Führerscheinentzug
usw...
Viele können ohne Alkohol auch keinen Spaß haben - da stimmt doch was nicht.

Hallo!

Irgendwie widersprüchlich Deine Aussagen, kann ich nicht ganz folgen.
Man ist also nur "normal" wenn nie trinkt?
Oder dann nur "nie ein Alkoholiker"?

Ich habe letztens eine Studie gelesen, wobei Forscher die These-das zig Gehirnzellen sterben-widerlegt haben.
Ich glaube, da wird auch viel "übertrieben" oft.

Für jemanden der alkoholisiert Auto fährt, habe ich kein Verständnis.

Streitigkeiten existieren auch ohne Alkohol, ich denke eher-das der Alkohol verstärkend wird, wenn gewisse Eigenschaften gegeben sind.
Deswegen sollte man sich vielleicht von solchen Personen fernhalten.

Von einem Verbot halte ich nichts, das würde es kriminalisieren und den illegalen Handel fördern.

Was Drogen angehe-bin ich eher tolerant, jeder ist für sich verantwortlich.
Ich finde kiffen zB doof-da wird man irgendwann total träge und irgendwie Esprit los -aber verbieten würde ich es niemanden. Tut ja niemandem weh.

Drogen sind in unserer Leistungsgesellschaft immer weiter verbreitet-auch Medikamentenmissbrauch ( ist extrem hoch).

LG

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1. Februar 2017 um 11:42

Ah ok -so als forenübergreifende "Antidiskriminierungsmassnahme"-das ist jetzt aber intolerant.

Haha, ich finde es immer wieder erstaunlich wie sehr "Beziehungen" an sowas gekettet werden.
Mein erster Freund rauchte, hörte dann auf-ich auch fünf Jahre, er fing wieder an-ich konnte ihn lassen.
Beim Abistress fing ich an mal ab und an eine zu rauchen-hörte dann wieder auf.
Ich finde es immer nicht gut, Menschen zu zwingen-hat oft den gegenteiligen Effekt.

Aber da du tiefenpsychologisch schreibst-vermute ich die Ursache in der Kindheit.

LG
 

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1. Februar 2017 um 11:58
In Antwort auf kriemhild3

Hallo!

Irgendwie widersprüchlich Deine Aussagen, kann ich nicht ganz folgen.
Man ist also nur "normal" wenn nie trinkt?
Oder dann nur "nie ein Alkoholiker"?

Ich habe letztens eine Studie gelesen, wobei Forscher die These-das zig Gehirnzellen sterben-widerlegt haben.
Ich glaube, da wird auch viel "übertrieben" oft.

Für jemanden der alkoholisiert Auto fährt, habe ich kein Verständnis.

Streitigkeiten existieren auch ohne Alkohol, ich denke eher-das der Alkohol verstärkend wird, wenn gewisse Eigenschaften gegeben sind.
Deswegen sollte man sich vielleicht von solchen Personen fernhalten.

Von einem Verbot halte ich nichts, das würde es kriminalisieren und den illegalen Handel fördern.

Was Drogen angehe-bin ich eher tolerant, jeder ist für sich verantwortlich.
Ich finde kiffen zB doof-da wird man irgendwann total träge und irgendwie Esprit los -aber verbieten würde ich es niemanden. Tut ja niemandem weh.

Drogen sind in unserer Leistungsgesellschaft immer weiter verbreitet-auch Medikamentenmissbrauch ( ist extrem hoch).

LG

welche Aussage versteht du nicht?

Ich meine, viele Leute widersprechen sich selbst.

Eine Bekannte, die auf jeder Fete dabei ist, fährt immer betrunken mit ihrem Wagen Heim.
Bisher habe ich sie auf keiner Feier nüchtern erlebt. Mittlerweile ist sie so gut trainiert, dass man ihren Rausch nicht mehr ansieht.

Fast jeder hat sich bereits mit ihr angelegt, weil wir dieser Thema mit ihr besprochen haben. Sie sieht es nicht ein...

Sie trinkt nicht nur ein Gläschen Sekt, sondern mindestens 5 Drinks sind drin. Whisky Cola ect... wenn sie mal nie fahren muss, dann schießt sie sich komplett weg. Ich meine, wenn man kein alkoholiker ist, dann kann man verzichten wenn man schon Auto fährt. Nein, auf das Thema Alkoholiker reagiert sie totan uneinsichtig und patzig.
Sie kann nicht auf Alkohol verzichten, ist aber keine Alkoholikerin. Solche Leute lügen sich selbst an oder wollen es nicht wahr haben.

Alkoholiker sind für mich die Leute, die nicht verzichten möchten/können. Jeder der nur ein Feierabendbier trinkt und darauf nicht verzichten kann, hat ein Problem. Alkoholiker müssen nicht immer berauscht sein. meine Meinung...

 

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1. Februar 2017 um 12:01

da bin ich - egal bei welcher Droge (und egal ob legal oder illegal) für Aufklärung statt Abschottung. Ganz simpel.

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1. Februar 2017 um 12:04
In Antwort auf gilles1983

Wie steht ihr zum Thema Alkohol?
Findet ihr ihn "gefährlich" oder "harmlos"?

Wenn ich daran denke, wir wohnen in Bayern und mein Sohn wird 1 Jahr alt.
Und wie oft kam die Frage auf - dein Sohn kommt dann aber schon in einen Burschenverein oder? oder - ich freue mich schon, mit ihm mal saufen zu gehen.

Wenn ich darüber nachdenke, stimmt irgendetwas in unserer Gesellschaft nicht und es macht mir auch etwas Angst.

Viele können sich ein Leben ohne Alkohol nicht vorstellen. Nein es geht nicht. "Wie stellst du dir das vor,  wir haben ein mal im Jahr Kerwa. Wie soll das ohne Alkohol funktionieren?"

Im Bekanntenkreis haben bereits 2 Leute ihren Schein wegen Alkohol abgeben müssen, andere kotzen sich bei jeder Gelegenheit (Feier, Geburtstag) die Seele aus dem Leib.

Neine diese Leute sind keine Alkoholiker, behaupten sie jedenfalls. Aber auf Alkohol möchten sie dennoch nicht verzichten. Das widerspricht sich doch ein wenig oder nicht?

Ja, ich bin auch ab und zu berauscht, wobei es wirklich sehr selten vorkommt. In meiner Garage steht ein Kasten Bier, der allerdings meist ein halbes Jahr hält.

Ich behaupte, manche verbotene Droge ist nicht so schlimm wie Alkohol. 

wie seht ihr das??
 

Für mich ist Alkohol ein reines Genussmittel, ich liebe es ein Bierchen oder ein Glas guten Wein zu trinken.
Ich hatte auch schon den einen oder anderen "Damenrausch , was mich aber auf die Palme bringt, sind sturzbetrunkene Menschen, wobei mich die Frauen meist noch mehr nerven, als die Männer. Deren Gesülze ist für mich furchtbar und fast nicht zu ertragen. 
Autofahren und trinken geht auch gar nicht. 

 

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1. Februar 2017 um 12:06

nun, kaufen kann man Tabak und Alkohol bei uns auch erst ab 18 bzw. mit geringerem Alkoholgehalt glaub ab 16?
Ist ja in den USA ähnlich - noch strikter, sogar, Alkohol trinken in der Öffentlichkeit erst ab 21, soweit ich da grad nicht irre.

Aber wie gesagt: mit Verboten lernt man - meiner Meinung nach - keinen sinnvollen Umgang. Weder bei Alkohol noch bei irgend einer anderen Droge.
Also klar, die Altersgrenze finde ich völlig richtig, aber die weiter zu strecken finde ich nicht mehr sinnvoll.

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1. Februar 2017 um 13:22

wie schon geschrieben: ich finde die aktuell bestehenden Regelungen sowohl sinnvoll als auch ausreichend.

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1. Februar 2017 um 14:59

Ich denke, wenn sie nicht drauf verzichten kann -betrunken auto fahren- dann hat sie durchaus ein Alkoholproblem. Wie es bei unter der Woche aussieht, weiß ich nicht...
Von Alk am Steuer rede ich nicht von einer 2km Heimfahrt. Nein teilweise reist sie betrunken durch ganz Deutschland und Nachbarländer mit Übernachtungen im Wagen. Freizeit besteht nur aus Feiern und Alk...

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1. Februar 2017 um 17:53

"Zorn von göttlicher Mission", meine Tochter hat so einen starken Willen-dachte immer im letzten Jahr der Höhepunkt wäre erreicht und es wird besser...momentan zerstört sie alles Bücher, Badezimmerartikel-versucht selbst die Wäsche abzuhängen ( was meist recht chaotisch ist), Nagellack im Gesicht war der Burner -also entweder wird Haushalt "asozial" oder ich setze Grenzen -mittlerweile muss sie bei nicht Mitarbeit, Mama hauen und kreischen -in den Hausflur, gestern kam sie auf 30 Minuten toben, das muss Energie kosten...auch die Erzieher sind verblüfft und die Logopädin-immerhin, dachte immer es "liegt an meinem demokratischen Erziehungsstil", aber heute eine deutliche Besserung in punkto Zusammenarbeit  die Hoffnung stirbt zuletzt

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1. Februar 2017 um 18:09

In unserer Gesellschaft ist Alkohol anerkannt und definitiv in manchen Kreisen wird leider Missbrauch damit betrieben. Viele kommen in jungen Jahren damit in Berührung und dann geben Sie es wieder auf, oder reduzieren es. Ich denke es kommt einfach auf den Typus an, welcher Mensch man ist und in welchen Umkreis man aufwächst.

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1. Februar 2017 um 20:31

sie ist vier und will alles selbst machen

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1. Februar 2017 um 22:48

Ich stelle Alkohol auf die selbe Stufe wie auch andere Drogen, denn Alkohol ist nichts anderes, als eine Droge. Alkohol betäubt den Verstand und gibt dem Konsumenten ein gefährlich "fröhliches", angeheitertes Gefühl. Auch in kleinen Mengen, heitert Alkohol auf und kann Menschen zu Dingen animieren, die sie im nüchternen Zustand nicht begehen würden, oder holt ein Verhalten hervor, was nüchtern nicht üblich wäre. Alkohol kann süchtig machen wie so vieles, doch das gefähliche dabei ist eben die Tatsache, dass Alkohol den Verstand betäubt und den Charakter verändert.

Nur weil Alkohol legal ist, heißt es nicht, dass erungefährlich sei. 
Wahrscheinlich wird Alkohol so gut konsumiert und unterschätzt, weil er eben legal ist und vom Staat selbst verharmlost wird. Manche alkoholischen Getränke sind ja sogar schon ab 16 Jahren erlaubt. Ich wäre dafür, dass man Alkohol erst ab 21 Jahren erlaubt, oder sogar noch besser mit 25 Jahren! Bis eben eine gewisse Reife erreicht ist und man eher in der Lage ist, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. 

Und was diesen gesellschaftlichen Druck angeht, wenn es darum geht Alkohol zu besonderen und bestimmten Anlässen zu konsumieren.... Ja, den begreife auch ich nicht, doch da sollte man dann einfach die Stärke besitzen und ablehnen, wenn man keinen Wert auf Alkohol legt.


 

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2. Februar 2017 um 7:57

wenn Du so anfängst: weißt Du, was "stoffungebundene Abhängigkeit" ist? Es gibt Menschen, die sind sex-süchtig. Spiel-süchtig, kauf-süchtig. Emotional abhängig von Menschen, die ihnen eigentlich enorm schaden. Und das ist nur ein sehr kleiner Auszug.

Ja, bei einigen legalen und illegalen Substanzen kommen körperliche Entzugserscheinungen dazu. Die sind aber beispielsweise bei simplen Kaffee auch heftig. Nun, nicht so schlimm wie bei Heroin - aber jeder, der schon mal einen Entzug gemacht hat, kann Dir sagen, dass das nun echt das aller, aller kleinste Übel ist. Das eigentliche Problem, an dem so viele scheitern, ist bei Herion das gleiche wie bei Spielsucht.

Abgesehen davon geht es in diesem Thread nicht darum, welche Droge die beste ist, sondern darum, ob es ok ist, die einen Rauschmittel zu verbieten und zu verteufeln und Alkohol dagegen so zu verharmlosen.

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2. Februar 2017 um 8:18

das problem ist , daß kinder ihre eltern imitieren . deswegen ist die gefahr groß , daß rauchereltern , raucherkinder großziehen ... egal wo das zeug im supermarkt liegt .

 

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2. Februar 2017 um 8:24
In Antwort auf 777lucky03

das problem ist , daß kinder ihre eltern imitieren . deswegen ist die gefahr groß , daß rauchereltern , raucherkinder großziehen ... egal wo das zeug im supermarkt liegt .

 

so etwa 3/4 der Raucher, die ich kenne, hatten Nichtraucher - Eltern. (und gar nicht wenige haben Nichtraucher - Kinder ) Bei mir ist die ganze Familie Nichtraucher. Strikte Nichtraucher. Von mir und meiner Cousine abgesehen ...
Das macht mich diesem Argument gegenüber immer sehr mißtrauisch...

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2. Februar 2017 um 8:29

Dir auch einen schönen guten Morgen

dem stimme ich durchaus zu, zumal eine legale und kontrollierte Abgabe noch so einige Vorteile mehr hätte (Eindämmung der Folgen von verunreinigen / "strecken", die nicht ohne sind, deutliche Minderung der Beschaffungskriminalität und allgemein der Kriminalität im Drogenumfeld etc)

Ich finde da das Modell der Niederlande schon recht gut und tragfähig.
Oder die gute alte Version, wo es vieles heute illegales noch in der Apotheke gab.
(ok, einen Teil davon gibt es heute auf Rezept wieder, was genauso heuchlerisch ist)

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