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55 Dinge, die wir unseren Töchtern beibringen sollten

2. April 2014 um 22:27

Eine Benachrichtigung per e-mail weckte meine Neugier, so daß ich mal wieder bei gofeminin vorbeischaute.
http://www.gofeminin.de/gespraechsstoff/55-dinge-die-wir-unseren-tochtern-beibringen-sollten-s350890.html
Den ersten Satz empfand ich dermaßen kontraproduktiv, daß ich den Artikel kommentieren wollte.
Da mein Kommentar an dieser Stelle nicht angenommen wurde, möchte ich ihn hier plazieren.

"So gut können wir unsere wichtigsten Menschen auf das Leben vorbereiten ..."
Ist es etwa Erbsenzählerei, wenn ich diesen Untertitel als "unter aller Sau" empfinde?

Seit meiner Kindheit in den 70ern war Gleichberechtigung mir etwas Selbstverständliches, habe ich schon als Kind aus Überzeugung meine Mutter bei ihrer Arbeit in der Frauengruppe unterstützt und diese Überzeugung gelebt.
Ich kenne auch das Gefühl, aus pazifistischer Überzeugung Opfer weiblicher Gewalt zu werden, den unterschwelligen Spott der Behörden zu erleben und weder von Jugendamt noch Justiz ernst genommen zu werden.
Wer jetzt aber den Spieß umkehren will und die Söhne als zweitklassig einstuft, ist für mich durch den Boden der untersten Schublade gebrochen.

Ich hoffe sehr, daß dies einfach nur ein Produkt von Unaufmerksamkeit und schlampiger Redaktionsarbeit ist.

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3. April 2014 um 17:33

Hallo uluwatu68
Es klingt schon etwas so, als ob nur die Töchter die wichtigsten Menschen sein sollen, war aber wohl weniger so gemeint. Im Normalfall sind die Kinder (egal welchen Geschlechts) die wichtigsten Menschen für die Eltern.

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9. April 2014 um 8:46

Danke erstmal,
aber nachdem meine ausführliche Antwort einem browserabsturz zum Opfer fiel, muß ich mich erst mal ausheulen. Weiteres folgt.

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9. April 2014 um 9:08
In Antwort auf uluwatu68

Danke erstmal,
aber nachdem meine ausführliche Antwort einem browserabsturz zum Opfer fiel, muß ich mich erst mal ausheulen. Weiteres folgt.

Geht wieder.
Darf aber auch mal sein, wenn man sich im job den Arsch aufreisst, der Unterhalt nicht viel übrig lässt und man den Kindern dann noch Schuhe und sonstiges kauft. Nebenher kämpfe ich gerade um meine Existenz und lasse mich wegen burnout aufgrund mobbings eben NICHT krankschreiben (Kinder).
Überrascht bin ich, daß es überhaupt eine Reaktion gab und möchte mich für Verständnis bedanken. Bisher hatte ich keine Zeit nachzusehen, da meine Ex einen Nerven zusammenbruch hat, die Unterstützung von Freunden, Jugendamt und mir waren zu wenig bei der -Vernac- Erziehung dreier Kinder. Daß ich mich um meine Kinder kümmere ist selbstverständlich und ihr Jüngster ist auch ein lieber kerl, wenn auch sehr anstrengend.
Ich denke, das Jugendamt, das ich schon vor Wochen um ein Gespräch gebeten hatte, wird mich endlich registrieren.
Nebenbei habe ich nach 30 jahren das rauchen gesteckt.
Darauf bin ich etwas stolz als das schwache Geschlecht.

Die ganze Geschichte klingt unglaubwürdig? Das sieht echt so aus, ich würde es wohl auch nicht glauben, würde ich es nicht gerade erleben. Nachher habe ich ein existenzielles Gespräch mit meinem Vorgesetzten und habe heute nacht nicht schlafen können. Existenziell ist es für ihn, ich versuche ihm zu helfen.

Danke fürs zuhören.

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9. April 2014 um 9:12

Danke sehr
fürs lesen.
Das macht das Verstehen viel einfacher.

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9. April 2014 um 9:39

Ich sehe die Chancen,
um mich herum löst sich alles auf, ich muß es nur geschickt wieder zusammen setzen, habe dabei nur etwas wacklige Knie.
beruflich bin ich in Kontakt mit der Geschäftsleitung, habe deren Untersützung und konnte wohl auch beeindrucken. Ich habe eine gute Idee, die allen nützen kann, ich muß sie nur gut anbringen.

Gleichzeitig sehe ich die Möglichkeit, die Kinder zu mir zu holen, was einerseits brutal erscheint, aber auch für den kleinen Bruder von Vorteil wäre, da seine Mutter mehr Zeit für ihn haben könnte.
Aber genug, ich muß machen, keine zeit zum schwätzen!

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7. Mai 2014 um 6:54

So weit...
...habe ich gar nicht gelesen.
Für mich ist das pauschales Blabla, während ich meine Kinder und mich als Individuen betrachte und behandle.
Die Erziehung ist die einmalige Gelegenheit, meine Erfahrungen und mein Wissen, meine moralischen Vorstellungen und Werte weiterzugeben.
Da interessieren mich die Vorstellungen einer Redaktion herzlich wenig, besonders wenn sie, wie du richtig bemerkt hast, mentale Totalausfälle enthält..

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Konvertiert zum Christentum, Islam, ect.?
Von: mittebo
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13. April 2014 um 20:38

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